“Wo sterben die RKI-Toten?”

Covid-Todesfälle auf Intensivstationen (blau) und laut RKI (rot) (Corodok / Gelbes Forum)

Publiziert: 17. Dezember 2020

“Wo sterben die RKI-Toten?” fragt die kritische Plattform Corona Doks, da die deutschen Intensivstationen (DIVI) nur knapp halb so viele Corona-Todesfälle ausweisen wie das RKI. Die Antwort lautet: hauptsächlich in den Pflegeheimen (mindestens 50% aller aktuellen Corona-Todesfälle), sowie zu einem kleineren Teil in privaten und betreuten Wohnungen.

Gerade für die Hochrisikogruppen gilt indes: Durch eine evidenzbasierte, systematische Prophylaxe und Frühbehandlung könnten die Hospitalisierungen und Todesfälle laut internationalen Studien um circa 80% reduziert, eine Überlastung der Kliniken damit weitgehend verhindert und ein “Shutdown” höchstwahrscheinlich vermieden werden.

Auch Pfleger profitieren: Eine argentinische Studie mit 1200 Pflegern reduzierte die Infektions­rate durch das auch in Deutschland erhältliche Ivermectin von 58% in der Kontroll­gruppe auf 0% in der Prophylaxegruppe; eine etwas kleinere asiatische Studie fand eine Reduktion von 73% auf 7%.

Spitzenforscher wie ein Professor Drosten dürften das wissen, aber offenbar ist dieses Wissen politisch nicht gefragt – vielleicht, weil es die nun anstehende, milliardenschwere Impfkampagne gefährden könnte. Stattdessen problematisiert Dr. Drosten weiterhin präpubertäre Kinder, von denen schon seit Monaten klar ist, dass ihr Erkrankungs- und Übertragungsrisiko sehr gering ausfällt.

Selbst das große “Lockdown-Vorbild” Irland – das im Oktober den europaweit ersten und wohl härtesten Winterlockdown einführte – ließ seine Schulen offen. Derweilen eskaliert das Infektions­geschehen nun auch bei den vormaligen “Musterschülern” Südkorea und Japan. Offenbar waren Masken, PCR-Tests und Tracing-Apps auch dort nicht so wirksam wie von manchen gedacht.

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