Das Transatlantik-Netzwerk

Wie sind Schweizer Medien in transatlantische Netzwerke eingebunden? Welche Personen, Organisationen und Konferenzen sind von Bedeutung? Unsere Infografik gibt Auskunft.

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Quellen zur Infografik

  1. Jahresberichte der Atlantik-Brücke von 2006 bis 2019
  2. Teilnehmerlisten der Bilderberg-Konferenzen von 1954–2014, sowie von 2015–2019
  3. Kooperationen von Tages-Anzeiger/Süddeutsche, Ringier/Axel Springer, Watson/ZEIT Online
  4. Wikipedia-Artikel zur Bilderberg-Konferenz, der Atlantik-Brücke , dem Council on Foreign Relations, dem National Security Council und dem Project for the New American Century
  5. Dr. Uwe Krüger (2013): Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse. Herbert von Halem Verlag, Köln.

Hinweis zur Interpretation

Die Infografik stellt weder ein »Organigramm« noch eine »Konspiration« dar, sondern ein öffentlich dokumentiertes, politisch-publizistisches Netzwerk. Die oberste Ebene (CFR, NSC, NATO) definiert die transatlantische Geostrategie, die von den aufgeführten Medien im Allgemeinen abgebildet wird.

Zusätzliche Informationen

  • Die Schweiz ging mit der NATO 1996 eine Partnerschaft ein, die sog. »Partnership for Peace«; seit 2018 wird auch der Schweizer Nachrichtendienst (NDB) von einem NATO-nahen General geführt.
  • Der 10vor10-​Mode­ra­tor des SRF und der NZZ-Korres­pon­dent für die EU & NATO wurden von der Ameri­can Swiss Foun­da­tion 2010 bzw. 2013 zu »Young Leaders« ernannt.
  • Die Schweizer Nachrichtenagentur SDA gab ihren deutschsprachigen Auslandsdienst Anfang 2020 komplett an die deutsche Agentur DPA ab, die ihrerseits mit der amerikanischen AP kooperiert.
  • Eine aktuelle Übersicht zur fortschreitenden Medienkonzentration findet sich hier.

Vertiefende Analysen

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Publiziert: März 2016; Aktualisiert: Oktober 2019

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