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Swiss Policy Research (SPR) ist ein Forschungs- und Informationsprojekt zu geopolitischer Propaganda in Schweizer und internationalen Medien. Im Folgenden finden Sie einige unserer bekanntesten Arbeiten auf einen Blick:

Bei Fragen oder Rückmeldungen können Sie die Forschungsgruppe gerne kontaktieren.


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Corona Quick Update

  • New York (video): An undercover nurse describes the fatal medical mis­manage­ment of Covid patients in the notorious Elmhurst hospital in New York City. A must-watch to understand the NYC tragedy.
  • Sweden: A series of charts shows how even in no-lockdown Sweden, and despite Sweden’s failure to protect nursing homes, total cumulative mortality remained below strong flu seasons of the past 30 years.
  • Lockdowns: An Imperial College London study claimed the lockdowns saved “3 million lives in Europe”. In reality, they simply compared the unrealistic predictions of their own model to actual developments, as the case of Sweden makes evident.
  • Face masks: A German study claimed face masks reduced infections, but in fact showed the opposite: they made no difference (p. 26/28). The city of Jena is an ‘exception’ only because it introduced Germany’s strictest quarantine rules at the same time.
  • Mass gatherings: Another German study claimed to show the effectiveness of government measures, but in fact showed the very opposite: the growth rate fell sharply long before the lockdown, school closings, and even the ban on large gatherings.
  • Contact tracing: Inside the NSA’s Secret Tool for Mapping Your Social Network
  • Switzerland: 40% of workforce in short-time working, the highest value in Europe.
  • Switzerland: The 22 members of parlia­ment that voted against the introduction of a national proximity tracing app.
  • Summary: Our now 30-point summary has been updated and expanded (German).

Zensur und Selbstzensur

Zensur und Selbst­zensur bei geo­po­li­tischen Kon­f‌lik­ten sind in der Schweiz keines­wegs un­be­kannt, wie ein Blick in die Ge­schichte zeigt.

Um das Land keinen un­nöti­gen Ri­si­ken aus­zu­setzen, muss­ten sich Medien und Buch­ver­lage wäh­rend des 1. und 2. Welt­kriegs und während des Kal­ten Kriegs an einen po­li­tisch definierten Mei­nungs­korri­dor halten, der sich an den welt­wei­ten Kräfte­ver­hält­nissen orientierte.

Durch die Ereignisse von 1990 und 2001 nahm der Druck auf Drittstaaten und ihre Medien wei­ter zu: »Entweder mit uns, oder gegen uns.«

Aufgrund der Medien­kon­zen­tration werden in­zwi­schen zudem über 90% des Schwei­zer Mark­tes von nur noch fünf Medien­häusern bedient: Tamedia, Ringier, NZZ Medien und AZ Medien, sowie der SRG (siehe Info­grafik).

Eine echte Medienvielfalt entstand mithin erst durch das Internet – obschon auch hier bereits diverse Zensurversuche zu beobachten sind.


Die Partnerschaft mit der NATO

Die Schweiz ist nicht Mit­glied in der NATO, trat jedoch 1996 der »NATO Partner­ship for Peace« und 1997 dem Euro-Atlan­tischen Par­tner­schafts­rat bei – je­weils ohne Volks­ab­stimmung.

Seit­dem kommt das Schweizer Militär im Zuge von NATO-Inter­­ven­­tionen zum Einsatz, so im Kosovo, in Bosnien und in Afgha­ni­stan (ISAF). Auch der Schweizer Nach­richten­dienst (NDB) wird inzwischen von einem General geführt, der durch die NATO ausgebildet wurde.

Würden Schweizer Medien trotz NATO-Part­ner­schaft allzu kritisch über Interventionen der US-Allianz berichten, so könnte dies als »feind­li­che Pro­pa­gan­da« ge­wer­tet werden – was po­li­tisch und ökonomisch wenig opportun wäre.

Auf diese Weise ergibt sich eine weitgehend NATO-kon­forme Darstellung von geopolitischen Kon­flik­ten, so in Jugoslawien, Afgha­ni­stan, Irak, Li­by­en, Syrien, Jemen oder der Ukraine.

An wirtschaftlichen Sanktionen muss sich die Schweiz auf Wunsch der USA schon seit 1951 be­tei­li­gen. Jour­na­listen, die diese Ver­letzung der Neu­tra­lität damals kri­ti­sierten, er­hielten 15 Mo­nate Gefäng­nis wegen Landes­verrats.


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