Migration und Medien

Worum geht es bei der Migration nach Europa, und warum wird sie von den etablierten Medien zumeist begrüßt, während ihre Ursachen und Folgen kaum kritisch hinterfragt werden?

Es geht um Geopolitik: Trans­at­lan­tische und trans­pazifische Frei­han­dels­zonen sollten das auf­stre­ben­de China in Schach halten, und durch Migration ließe sich die national­staatliche Frag­men­tierung und demo­gra­phi­sche Schrum­pfung des europäischen Markt­ge­bietes über­winden – tatsächlich war der UNO-Mi­gra­tions­beauftragte zuvor WTO-Ge­ne­ral­di­rek­tor und EU-Wett­be­werbs­kommissar.

Medial wird diese Transformation durch ein humanitäres Narrativ flankiert, während Politiker, die sich am gemeinen Volk statt an der globalen Strategie orientieren, zu Populisten wurden – allen voran der unverhofft gewählte, mi­gra­tions- und freihandels­kritische US-Präsi­dent, der China protektionistisch begegnen will und damit die liberale Weltordnung gefährdet.

Die etablierten Medien wandelten sich mithin keineswegs von »rechts« nach »links«, sondern sie blieben transatlantisch. Früher gegen Sozial­progressive, heute gegen National­konservative: Po­li­tische Gegner und Gehilfen tauschten die Rollen, doch das geopolitische Ziel blieb das­sel­be – und die medialen Techniken ebenso.

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Geostrategie: China, Freihandel, Demographie und Migration


Publiziert: November 2018

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