Zur Behandlung von Covid-19

Wirksamkeit von Ivermectin gegen Covid-19 (IVMMETA)

Aktualisiert: Januar 2021
Sprachen: Deutsch, Englisch
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Auf Basis der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz und der bisherigen klinischen Erfahrungen empfiehlt die SPR-Kollaboration Ärzten und Behörden, das folgende Protokoll zur prophylaktischen und frühzeitigen Behandlung von Personen mit hohem Risiko oder hoher Exposition zu beachten.

Laut internationalen Studien kann das Risiko einer schweren oder tödlichen Covid-Erkrankung durch frühzeitige Behandlung signifikant reduziert werden (siehe Referenzen weiter unten).

Hinweis: Patienten werden gebeten, sich an einen Arzt zu wenden.

Behandlungsprotokoll

Prophylaxe

  1. Zink (25mg bis 50mg pro Tag)
  2. Quercetin (250mg bis 500mg pro Tag)
  3. Bromhexin (24mg bis 36mg pro Tag)*
  4. Vitamin D (2000 Einheiten pro Tag)
  5. Vitamin C (1000mg pro Tag)

Frühbehandlung

  1. Zink (75mg bis 150mg pro Tag)
  2. Quercetin (500mg bis 1000mg pro Tag)
  3. Vitamine D (5000 IU/T) und C (1000mg/T)
  4. Bromhexin (50mg bis 100mg pro Tag)*
  5. Aspirin (162mg bis 325mg pro Tag)*

Rezeptpflichtig

  1. Ivermectin (12mg pro Tag für 2-5 Tage)*
  2. Hoch-Dosis Vitamin D (bis 100’000 IU)
  3. Hydroxychloroquin (400mg pro Tag)*
  4. Azithromycin (bis 500mg pro Tag)
  5. Prednison (60mg bis 80mg pro Tag)*

(*) Hinweise

Kontraindikationen für Aspirin und Bromhexin sind zu beachten. Ivermectin kann auf wöchentlicher Basis auch prophylaktisch verwendet werden. Prednison wird nur dann verwendet, wenn entzündungs­bedingte Atembeschwerden einsetzen. Korrekt dosiertes HCQ erwies sich für die Frühbehandlung von Covid-19 entgegen Medienberichten als wirkungsvoll und sicher.

Siehe auch

Behandlungserfolge

Weitere Resultate finden sich in den wissenschaftlichen Referenzen am Ende dieser Seite.

Ivermectin

  • Ivermectin zeigte in mehreren kontrollierten Studien und Beobachtungsstudien stark anti-virale Eigenschaften und reduzierte die Covid-Mortalität selbst in schweren Fällen um bis zu 90%.
  • Eine vorläufige WHO-Meta-Analyse fand eine Reduktion der Covid-Mortalität um 75%.
  • In einer Studie mit 33 Long-Covid-Patienten führte die Behandlung mit Ivermectin zu einer vollständigen Auflösung der Symptome bei 94% der Patienten.
  • Eine US-kanadische Studie zeigte, dass Ivermectin das hauptsächliche Enzym für die Replikation des SARS-2 Coronavirus (3CLpro) sehr wirksam (>90%) blockiert.
  • Basierend auf diesen Resultaten empfiehlt die US Front-Line Covid-19 Critical Care Alliance (FLCCC) Ivermectin in ihrem Protokoll zur Prophylaxe und Frühbehandlung von Covid-19.
  • Ivermectin kann beim zertifizierten indischen Pharma-Exporteur Kachhela Medex Ltd. erworben werden. Patienten sollten sich jedoch in jedem Fall unbedingt an einen Arzt wenden.

Zink

  • US-Ärzte berichteten von einem Rückgang der Hospitali­sierungen um 84%, von einem Rückgang der Sterberate bei bereits hospitalisierten Patienten um 45%, und von einer Verbesserung des Zustandes der Patienten innerhalb von acht bis zwölf Stunden durch Zink plus HCQ.
  • Eine spanische Studie ergab, dass tiefe Plasma-Zink-Werte (tiefer als 50mcg/dl) zu einem um 130% erhöhten Sterberisiko bei hospitalisierten Covid-Patienten führten.
  • Eine US-Studie berichtete von einem raschen Rückgang (innerhalb von Stunden) von Covid-Symptomen wie Atembeschwerden durch Frühbehandlung mit hochdosiertem Zink.

Bromhexin

Vitamin D

  • In einer kontrollierten spanischen Studie (RCT) sank das Risiko, eine Intensiv­behandlung zu benötigen, durch hochdosiertes Vitamin D (ca. 100’000 IU) um 96%.
  • Eine Studie in einem französischen Pflegeheim fand eine um 89% reduzierte Mortalität bei Bewohnern, die kurz vor oder während Covid-19 eine Hochdosis Vitamin D erhielten.
  • Eine retrospektive britische Studie mit circa 1000 hospitalisierten Covid-Patienten fand eine Reduktion der Mortalität um 80% durch hochdosiertes Vitamin D.
  • Eine große israelische Studie fand einen starken Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und schwerem Covid-19-Verlauf.
  • Für eine Übersicht zu allen Studien zu Vitamin D bei Covid-19 siehe hier.

Hydroxychloroquin (HCQ)

  • Entgegen zahlreichen Medienberichten hat sich HCQ in korrekter Dosierung als wirksam und sicher für die frühe Behandlung von Covid-19 erwiesen und kann Hospitalisierungen und Todesfälle bei Hochrisikopatienten um etwa 60% reduzieren.
  • HCQ hat gut etablierte antithrombotische und immunmodulatorische Eigenschaften, die zwei der gravierendsten Komplikationen von schwerem Covid, nämlich Thromboembolien und autoimmuner Hyperinflammation, entgegenwirken, wenn es frühzeitig verabreicht wird.
  • Im Gegensatz dazu bleibt eine direkte antivirale Wirkung von HCQ in vivo ungewiss, und die Rolle von HCQ als “Zink-Ionophor” (Verbesserung der zellulären Aufnahme von Zink) scheint nicht relevant zu sein. Dennoch hat sich die Kombination von anti-thrombotischem HCQ mit antiviralem Zink als vorteilhaft erwiesen.
  • Eine umfassende Studie der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie bestätigte, dass richtig dosiertes HCQ für Covid-Patienten in allen klinischen Situationen sicher ist.
  • Die angeblich oder tatsächlich negativen Ergebnisse einiger HCQ-Studien basierten auf verspäteter Anwendung (bei Intensivpatienten) und toxischen Überdosierungen (z. B. in den Recovery- und Solidarity-Studien), gefälschten Datensätzen (der Surgisphere-Skandal) oder fehlender Risikostratifizierung (zumal Covid bei den meisten Menschen mild bleibt).

Aspirin

  • Eine US-Studie ergab, dass Aspirin bei Covid-Patienten stark antikoagulierend wirkt und damit Covid-Komplikationen wie Thrombosen, Embolien und Hirnschlägen vorbeugen könnte.
  • Eine weitere US-Studie fand bei Veteranen, die Aspirin einnahmen, eine Reduktion der Covid-Mortalität nach 30 Tagen von 10.5% (Kontrollgruppe) auf 4.3% (mit Aspirin).
  • Die US FLCCC-Allianz empfiehlt Aspirin für die Prophylaxe und Frühbehandlung.
Covid-Überlebensrate mit Hochdosis Vitamin D (rot) vs. Kontrollgruppe (blau) in Pflegeheim (Annweiler)

Wirkungsweise

  • Zink hemmt die RNA-Polymerase-Aktivität von Coronaviren und damit die Viren-Replikation, was 2010 vom führenden SARS-Virologen Ralph Baric entdeckt wurde.
  • Ivermectin (ein Antiparasitikum) hat anti-virale und anti-inflammatorische Eigenschaften.
  • Quercetin (ein Polyphenol) fördert die zelluläre Aufnahme von Zink und besitzt weitere anti-virale Eigenschaften, was erstmals 2003 während der SARS-1-Epidemie entdeckt wurde.
  • Bromhexin (ein Hustenmedikament) hemmt die Ausbildung der zellulären TMPRSS2-Protease und damit das Eindringen des Coronavirus in die Zelle.
  • Die Vitamine C und D unterstützen und verbessern die Immunantwort im Allgemeinen.
  • Aspirin beugt bei Risikopatienten infektionsbedingten Thrombosen und Embolien vor.
  • Azithromycin (ein Antibiotikum) beugt bakteriellen Superinfektionen in der Lunge vor.
  • Prednison (ein Glukokortikoid) reduziert Covid-bedingte Entzündungsreaktionen.
  • HCQ besitzt antithrombotische, immunmodulierende und ev. antivirale Eigenschaften.

Siehe auch: Eine Illustration der Wirkungsweise von HCQ, Quercetin und Bromhexin.

Weitere Hinweise

Entscheidend ist eine frühzeitige Behandlung bereits bei Auftreten der ersten typischen Symptome und auch ohne PCR-Test, um eine Progression der Erkrankung zu verhindern. Die Isolierung von infizierten Risikopersonen ohne frühzeitige Behandlung kann kontraproduktiv sein und zu einer Progression der Erkrankung bis hin zur Entwicklung schwerer Atembeschwerden führen.

Personen mit hohem Risiko, die in einem epidemisch aktiven Gebiet leben, sollten zusammen mit ihrem Arzt eine prophylaktische Behandlung prüfen (siehe oben). Der Grund dafür ist die lange Inkubationszeit von Covid-19 (bis zu 14 Tage): Bis der Patient merkt, dass er erkrankt ist, ist die Viruslast bereits maximal und es verbleiben oft nur wenige Tage, um zu reagieren.

Die frühzeitige Behandlung sollte eine Hospitalisierung verhindern. Kommt es dennoch zu einer Hospitalisierung, so empfehlen erfahrene Fachärzte, eine invasive Beatmung (Intubation) wann immer möglich zu vermeiden und stattdessen eine Sauerstofftherapie (HFNC) zu verwenden.

Phasen der Covid-Erkrankung (EVMS)

Referenzen

Ivermectin

  1. Overview: A summary of international ivermectin covid studies (c19ivermectin.com)
  2. Review: Ivermectin – A Potential Global Solution to the Covid-19 Pandemic (FLCCC)
  3. Review: Review of the Emerging Evidence Supporting the Use of Ivermectin in the Prophylaxis and Treatment of COVID-19 (FLCCC, November 2020)

Zink

  1. Study: Low zinc levels at clinical admission associates with poor outcomes in COVID-19 (Vogel et al., medRxiv, October 2020)
  2. Study: Hydroxychloroquine and azithromycin plus zinc vs hydroxychloroquine and azithromycin alone: outcomes in hospitalized COVID-19 patients (Carlucci et al., MedRxiv, May 2020)
  3. Study: Treatment of SARS-CoV-2 with high dose oral zinc salts: A report on four patients (Eric Finzi, International Journal of Infectious Diseases, June 2020)
  4. Study: Zinc Inhibits Coronavirus and Arterivirus RNA Polymerase Activity In Vitro and Zinc Ionophores Block the Replication of These Viruses in Cell Culture (Velthuis et al, PLOS Path, 2010)
  5. Study: Effect of Zinc Salts on Respiratory Syncytial Virus Replication (Suara & Crowe, AAC, 2004)
  6. Study: Zinc for the common cold (Cochrane Systematic Review, 2013)
  7. Review: Zinc supplementation to improve treatment outcomes among children diagnosed with respiratory infections (WHO, Technical Report, 2011)
  8. Article: Can Zinc Lozenges Help with Coronavirus Infections? (McGill University, March 2020)

Quercetin

  1. Study: Small molecules blocking the entry of severe acute respiratory syndrome coronavirus into host cells (Ling Yi et al., Journal of Virology, 2004)
  2. Study: Zinc Ionophore Activity of Quercetin and Epigallocatechin-gallate: From Hepa 1-6 Cells to a Liposome Model (Dabbagh et al., JAFC, 2014)
  3. Study: Quercetin as an Antiviral Agent Inhibits Influenza A Virus Entry (Wu et al, Viruses, 2016)
  4. Study: Quercetin and Vitamin C: An Experimental, Synergistic Therapy for the Prevention and Treatment of SARS-CoV-2 Related Disease (Biancatelli et al, Front. in Immun., June 2020)
  5. Protocol: EVMS Critical Care Covid-19 Management Protocol (Paul Marik, MD, June 2020)

Bromhexin

  1. Study: TMPRSS2: A potential target for treatment of influenza virus and coronavirus infections (Wen Shen et al., Biochimie Journal, 2017)
  2. Letter: Repurposing the mucolytic cough suppressant and TMPRSS2 protease inhibitor bromhexine for the prevention and management of SARS-CoV-2 infection (Maggio and Corsini, Pharmacological Research, April 2020)
  3. Study: Potential new treatment strategies for COVID-19: is there a role for bromhexine as add-on therapy? (Depfenhart et al., Internal and Emergency Medicine, May 2020)
  4. Study: Bromhexine Hydrochloride: Potential Approach to Prevent or Treat Early Stage COVID-19 (Stepanov and Lierz, Journal of Infectious Diseases and Epidemiology, June 2020)
  5. Study: TMPRSS2 inhibitors, Bromhexine, Aprotinin, Camostat and Nafamostat as potential treatments for COVID-19 (Arsalan Azimi, Drug Target Review, June 2020)
  6. Trial: Effect of bromhexine on clinical outcomes and mortality in COVID-19 patients: A randomized clinical trial (Ansarin et al., BioImpacts, July 2020)

Aspirin und Heparin

  1. Study: Anticoagulant Treatment Is Associated With Decreased Mortality in Severe Coronavirus Disease 2019 Patients With Coagulopathy (Tang et al, JTH, May 2020)
  2. Study: Autopsy Findings and Venous Thromboembolism in Patients With COVID-19 (Wichmann et al., Annals of Internal Medicine, May 2020)
  3. Review: Anticoagulation Guidance Emerging for Severe COVID-19 (Medpage Today)
  4. Study: Platelet gene expression and function in patients with COVID-19 (Manne et al., ASH Blood, September 2020)
  5. Review: Should aspirin be used for prophylaxis of COVID-19-induced coagulopathy? (Hussein et al., Medical Hypotheses, November 2020)

Siehe auch


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