Fakten zu Covid-19 (Archiv)

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September 2020

Medizinische Updates
  • Covid-LetalitĂ€t: Die meisten westlichen LĂ€nder melden eine Covid-LetalitĂ€t (IFR) von etwa 0,3% in der Allgemeinbevölkerung (ohne Pflegeheime). Die IFR kann sogar noch niedriger sein, da Antikörpertests etwa die HĂ€lfte aller Infektionen ĂŒbersehen. Die IFR ist höher, wenn es einen lokalen Zusammenbruch der Gesundheitsversorgung oder der Altenpflege gab. LĂ€nder mit einer jĂŒngeren Bevölkerung melden niedrigere IFRs: Indien meldet etwa 0,1%, afrikanische LĂ€nder berichten von etwa 0,01%. Lesen Sie mehr dazu.
  • Warum Covid eine “seltsame Pandemie” ist: Warum scheint Covid-19 eine etwas merkwĂŒrdige Pandemie zu sein? Es liegt am Sterblichkeitsprofil von Covid-19, das fast identisch mit der natĂŒrlichen Sterblichkeit ist. Das bedeutet aber nicht, dass Covid nur eine “Test-Pandemie” ist. Lesen Sie mehr dazu.
  • Masken: Die weltweite Evidenz deutet daraufhin, dass von der Allgemeinbevölkerung verwendete Stoffgesichtsmasken wenig bis gar keinen Einfluss auf die Infektionsrate mit Coronaviren haben. Die WHO-Studie ĂŒber Gesichtsmasken und soziale Distanzierung erwies sich als sehr mangelhaft.
  • Behandlung von Covid-19: Eine frĂŒhzeitige oder prophylaktische Behandlung von Covid-19 ist essentiell, um ein Fortschreiten der Krankheit zu vermeiden. Neue Studien bestĂ€tigen die Wirksamkeit von Zink, Vitamin D, Bromhexin und des Malaria­medika­ments HCQ bei der frĂŒhzeitigen Behandlung von Hochrisikopatienten. Mehr dazu.
  • Krankheitsmechanismen: Mehrere neue Studien zeigen, dass (schweres) Covid in erster Linie eine Herz-Kreislauf-Erkrankung ist, die durch SchĂ€digung der BlutgefĂ€ĂŸe Thrombosen (Blutgerinnsel) und Lungenembolien verursacht. Dies erklĂ€rt auch das Alters- und Risikoprofil der Covid-19-MortalitĂ€t.
  • Post-akutes (“langes”) Covid: Etwa 10% der symptomatischen Menschen, darunter junge und gesunde Menschen, entwickeln ein “langes Covid”, das mehrere Wochen oder Monate andauern kann. Besonders kritisch ist der Einfluss des neuen Coronavirus auf den Herzmuskel. Mehr dazu.
  • PCR-Tests: Wie bereits berichtet, tragen viele der positiv getesteten Personen möglicherweise kein infektiöses Virus in sich. Eine neue Analyse bestĂ€tigt nun, dass in den USA bis zu 90% der positiven PCR-Tests “falsch positiv” sein können, da nicht-infektiöse Virusfragmente nachgewiesen werden.
  • Herkunft des neuen Coronavirus: Es mehren sich die Hinweise, dass das neue Coronavirus mit einem Covid-Ă€hnlichen Lungen­ent­zĂŒndungs-Vorfall in einem chinesischen Bergwerk im Jahr 2012 in Verbindung stehen könnte. Mehr dazu.
  • Kinder: Das Erkrankungs- und Übertragungsrisiko bei Kindern ist weiterhin extrem gering. Die folgende Grafik zeigt Infektionen und Hospitalisierungen bei Kindern in Florida.
Florida: Cases and hospitalizations of children (DOH)
LĂ€nderprofile

In weiten Teilen Europas sind die Antikörperwerte aufgrund der Lockdowns und anderer Maßnahmen weiterhin tief und das Risiko eines erneuten Anstiegs der Infektionen und Erkrankungen deshalb hoch. Dies gilt insbesondere auch fĂŒr den deutschsprachigen Raum mit Antikörperwerten von zumeist unter 2%. Lesen Sie unsere neuesten Covid-LĂ€nderprofile:

  • Schweiz: Niedrige MortalitĂ€t im FrĂŒhjahr, aber auch niedrige Antikörperwerte.
  • Deutschland: Kaum Übersterblichkeit, aber noch sehr niedrige Antikörperwerte.
  • USA: Kurze regionale Wellen, MortalitĂ€t vergleichbar mit den Grippepandemien 1957/68.
  • Schweden: Kein Lockdown, keine Masken, MortalitĂ€t vergleichbar mit starker Grippewelle.
  • Japan: Kein Lockdown, doch bei weitem niedrigste MortalitĂ€t der G8-LĂ€nder.
  • Australien und Neuseeland: Letzte westliche LĂ€nder mit einer null-Covid Strategie.
  • Afrika und Lateinamerika: Niedrigste und höchste Covid-Sterblichkeit der Welt.
  • Weißrussland: Sehr niedrige MortalitĂ€t ohne Lockdown; einzigartige Demographie.
  • Belgien: Höchste Sterblichkeit; 66% der TodesfĂ€lle ereigneten sich in Pflegeheimen.
  • Italien: Große Unterschiede zwischen Nord- und SĂŒditalien.
  • Nembro (Italien): Der am stĂ€rksten betroffene Ort in Europa. Wie kam es dazu?
Schwedische MortalitÀt seit 1851. Quelle: VS/SCB
Politische Updates
Melbourne: Von Polizei und MilitÀr durchgesetzter Lockdown

August 2020

A. Allgemeiner Teil
Zur ImmunitÀt gegen das neue Coronavirus

Zu Beginn der Corona-Pandemie bestand die BefĂŒrchtung, gegen das neue Coronavirus gebe es keine ImmunitĂ€t in der Bevölkerung. Dies war einer der wesentlichen GrĂŒnde fĂŒr die große Angst vor dem Virus und fĂŒr die ursprĂŒngliche Strategie des “flatten the curve”.

Ab MĂ€rz und April erschienen jedoch die ersten Studien, die aufzeigten, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung doch bereits ĂŒber eine gewisse HintergrundimmunitĂ€t gegen das neue Virus verfĂŒgt, die durch den Kontakt mit frĂŒheren Coronaviren (ErkĂ€ltungsviren) erworben wurde. Ob und wie gut diese HintergrundimmunitĂ€t gegen das neue Coronavirus schĂŒtzt, ist indes weiterhin unklar.

Im Juli erschienen nun weitere wichtige Studien zu diesem Thema:

  • Eine neue Studie aus Deutschland kam zum Ergebnis, dass bis zu 81% der Personen, die noch keinen Kontakt mit dem neuen Coronavirus hatten, bereits ĂŒber kreuzreaktive T-Zellen (durch frĂŒhere Coronaviren) und damit ĂŒber eine gewisse Hinter­grund­immunitĂ€t verfĂŒgen. Dies bestĂ€tigt frĂŒhere Studien zur T-Zellen-ImmunitĂ€t.
  • Eine britische Studie fand ĂŒberdies, dass bis zu 60% der Kinder und Jugendlichen und circa 6% der Erwachsenen bereits ĂŒber kreuzreaktive Antikörper gegen das neue Coronavirus verfĂŒgen, die durch den Kontakt mit bisherigen Coronaviren entstanden sind. Dies dĂŒrfte ein weiterer wichtiger Aspekt zur ErklĂ€rung der sehr geringen Krankheitsrate bei Kindern und Jugendlichen sein.
  • Eine Studie im Fachblatt Nature kam im Falle von Singapur zum Ergebnis, dass Personen, die 2002/2003 an SARS-1 erkrankt waren, auch 17 Jahre spĂ€ter noch ĂŒber T-Zellen verfĂŒgten, die auch gegen das neue SARS-2-Coronavirus reaktiv sind. Zudem fanden die Forscher bei rund der HĂ€lfte der Personen, die weder an SARS-1 noch an SARS-2 erkrankt waren, bereits kreuzreaktive T-Zellen, die durch den Kontakt mit anderen, teilweise unbekannten Coronaviren entstanden sind. Die Forscher vermuten, dass die unterschiedliche Verbreitung solcher Coronaviren und T-Zellen miterklĂ€ren können, warum manche LĂ€nder stĂ€rker oder schwĂ€cher vom neuen Coronavirus betroffen sind, unabhĂ€ngig davon, welche politisch-medizinischen Maßnahmen sie ergreifen.
  • Bereits zuvor haben Analysten darauf aufmerksam gemacht, dass pazifische LĂ€nder und insbesondere die NachbarlĂ€nder Chinas bisher sehr tiefe Covid-Todesraten aufweisen, und zwar unabhĂ€ngig von ihrer Bevölkerungsstruktur (jung oder alt) und den ergriffenen Maßnahmen (mit oder ohne Lockdown, Massentests, Masken etc.). Eine mögliche ErklĂ€rung dafĂŒr könnte die Verbreitung frĂŒherer Coronaviren sein.
  • Der Harvard-Immunologe Michael Mina erklĂ€rte, dass das von einigen Medien dramatisierte “Abfallen der Antikörper-Konzentration” nach einer Covid-Erkrankung “völlig normal” und “wie im Lehrbuch” sei. Der Körper stelle die lĂ€ngerfristige ImmunitĂ€t durch T-Zellen und Erinnerungs­zellen im Knochenmark sicher, die bei Bedarf rasch neue Antikörper erzeugen können.

Siehe auch: Immunologische Studien zum neuen Coronavirus

Weitere medizinische Updates

Wuhan: Eine Harvard-Modellierungsstudie im Fachblatt Nature kam zum Ergebnis, dass selbst im Corona-Epizentrum Wuhan bis zu 87% der Infektionen unbemerkt blieben, d.h. symptomlos oder mild verliefen (deutscher Artikel dazu). Damit dĂŒrfte die Covid19-LetalitĂ€t (IFR) auch in Wuhan auf circa 0.1% oder darunter fallen. Die Nature-Studie bestĂ€tigt eine japanische Studie im Fachblatt BMC Medicine, die fĂŒr Wuhan bereits im MĂ€rz eine IFR von 0.12% errechnete.

Die chinesischen Behörden konnten diese vergleichsweise geringe LetalitĂ€t im Januar und Februar allerdings noch nicht kennen und bauten deshalb kurzfristig zusĂ€tzliche Kliniken, die dann allerdings grĂ¶ĂŸtenteils ungenutzt blieben. Erst die systematischen Testresultate aus SĂŒdkorea und vom Kreuzfahrtschiff Diamond Princess zeigten, dass die LetalitĂ€t des neuen Coronavirus in der Allgemeinbevölkerung viel geringer ist als zunĂ€chst befĂŒrchtet.

Italien: Die italienische Gesundheitsbehörde ISS publizierte eine neue Analyse zur Todesursache bei knapp 5000 Corona-Patienten. Demnach sei bei 89% der TodesfÀlle Covid die direkte Todesursache gewesen. Bei 11% seien andere Erkrankungen wie Herzprobleme, Krebs oder Demenz die primÀre Todesursache gewesen. Bei 28% sei Covid die alleinige Todesursache gewesen. Bekannt ist zudem, dass bei circa 4% der TodesfÀlle keine Vorerkrankungen bestanden.

Zur Covid-LetalitĂ€t: Die US-Gesundheitsbehörde CDC publizierte im Mai eine vorsichtige “beste SchĂ€tzung” der Covid-LetalitĂ€t (IFR) von 0.26% (unter Annahme von 35% asymptomatischen Infektionen). Im Juli wurde nun ein neuer IFR-Wert von 0.65% publiziert. Dieser neue Wert basiert jedoch nicht auf eigenen Berechnungen oder neuen Studien, sondern auf einer Meta-Studie, in der die bestehende Literatur einfach nach allen bisherigen IFR-Werten durchsucht wurde.

Dadurch besteht die Meta-Studie hauptsĂ€chlich aus frĂŒheren Modellierungsstudien sowie aus “rohen IFR-Werten”, die im Vergleich zu den tatsĂ€chlichen, populationsbasierten IFR-Werten aus Antikörper-Studien viel zu hoch sind. Die wirklichen IFR-Werte liegen mit wenigen Ausnahmen bei 0.1% bis 0.4%, unter BerĂŒcksichtigung von mukosaler und zellulĂ€rer ImmunitĂ€t bei ca. 0.1% oder darunter.

Das neue Coronavirus verbreitete sich jedoch deutlich schneller als angenommen, was in einigen Regionen zu einer vorĂŒbergehend sehr hohen Sterberate fĂŒhrte, insbesondere wenn Pflegeheime oder KrankenhĂ€user betroffen waren.

Nicht-infektiöse Virenfragmente: Die US-Gesundheitsbehörde CDC macht darauf aufmerksam, dass sich bei den meisten Covid-Erkrankten zehn bis fĂŒnfzehn Tage nach den ersten Symptomen keine infektiösen Virenpartikel mehr auffinden lassen. Allerdings lassen sich bis zu drei Monate nach den ersten Symptomen noch nicht-infektiöse Virenfragmente (RNA) auffinden. Dies dĂŒrfte mit Blick auf PCR-Tests ein erhebliches Problem darstellen, da viele Menschen, die lĂ€ngst nicht mehr ansteckend sind, immer noch positiv getestet werden und dadurch weitreichende Tracing- und QuarantĂ€ne-Fehlalarme ausgelöst werden.

TodesfĂ€lle mit oder durch oder ohne Coronaviren: In England und einigen anderen LĂ€ndern wurde bekannt, dass alle verstorbenen Personen, die seit Anfang Jahr einmal positiv auf das neue Coronavirus testeten, als Covid-TodesfĂ€lle gezĂ€hlt wurden – unabhĂ€ngig vom Zeitpunkt des Tests, einer möglichen Genesung, und der wirklichen Todesursache. Im US-Bundesstaat Colorado zeigte sich, dass circa 10% der TodesfĂ€lle mit aber nicht an Coronaviren erfolgten. In den USA wurden weitere FĂ€lle von “Corona-Toten” bekannt, bei denen es sich in Wirklichkeit um testpositive Mordopfer und MotorradunfĂ€lle handelte.

Kinder und Schulen

Bereits seit MĂ€rz ist bekannt, dass das Erkrankungs- und Übertragungsrisiko bei Kindern im Falle von Covid19 minimal ist. Hauptgrund dafĂŒr dĂŒrfte eine vorbestehende ImmunitĂ€t sein durch den hĂ€ufigen Kontakt mit bisherigen Coronaviren (d.h. ErkĂ€ltungsviren). FĂŒr die Schließung von Grundschulen, KindergĂ€rten und Kitas sowie fĂŒr besondere Schutzmaßnahmen in Schulen gab und gibt es deshalb keinen medizinischen Grund.

Inzwischen wurden einige weitere Aspekte zu diesem Thema bekannt:

  • Der britische Epidemiologe Professor Mark Woolhouse erklĂ€rte, es gebe weltweit keinen einzigen bestĂ€tigten Fall einer Ansteckung eines Lehrers durch einen SchĂŒler.
  • Tracing-Pionier Island fand “keinen einzigen Fall, in dem ein Kind unter 10 Jahren seine Eltern angesteckt hat.”
  • Der Direktor der US CDC, Robert Redfield, erklĂ€rte in einem Vortrag, dass die Anzahl der zusĂ€tzlichen Selbstmorde und Drogentoten bei Jugendlichen in den letzten Monaten “weitaus grĂ¶ĂŸer” gewesen sei als die Covid-TodesfĂ€lle.
  • Ein gemeinsamer Bericht von Schweden (ohne Schließung der Grundschulen) und Finnland (mit Schließung der Grundschulen) kam zum Ergebnis, dass sich die Infektionsraten bei Kindern in den beiden LĂ€nder nicht unterschieden.
  • In den USA starben laut der Gesundheitsbehörde CDC seit Jahresbeginn dreimal mehr Kinder bis 14 Jahre an Influenza als an Covid-19 (101 versus 31).
  • Eine kanadische Untersuchung kam zum Ergebnis, dass die meisten der Kinder mit “Kawasaki-Ă€hnlichen” EntzĂŒndungssymptomen gar keine Corona-Infektion hatten. Die medial stark dramatisierte Erkrankung bei Kindern sei “sehr, sehr selten”, so die Forscher.
  • Eine deutsche Studie kam zum Ergebnis, dass Kinder epidemiologisch “wie Bremsklötze” wirken und die Ausbreitung des neuen Coronavirus verlangsamen.
Kritische Expertenstimmen
  • Der deutsche Virologe Hendrik Streeck plĂ€diert fĂŒr einen pragmatischen Umgang mit dem neuen Coronavirus und gezielte Maßnahmen fĂŒr Menschen mit hohem Risiko oder schweren KrankheitsverlĂ€ufen. Das langfristige UnterdrĂŒcken des Virus und das Hoffen auf einen möglichen Impfstoff sind laut Streeck keine sinnvollen Strategien.
  • Professor Carl Heneghan, der Direktor des Oxford Centre for Evidence-Based Medicine, erklĂ€rt in einem Interview, dass es fĂŒr die Wirksamkeit von Masken in der Allgemeinbevölkerung weiterhin keine Evidenz gebe. Eine permanente UnterdrĂŒckungs-Strategie wie in Neuseeland sei nicht sinnvoll und richte lĂ€ngerfristig hohe SchĂ€den an. Die LetalitĂ€t (IFR) von Covid-19 liege bei ca. 0.1 bis 0.3% und sei damit vergleichbar mit frĂŒheren Grippe-Epidemien und -Pandemien.
  • Der schwedische Chef-Epidemiologe Anders Tegnell erklĂ€rt in einem Interview, dass die Ausrottung des Virus keine Option sei. In Schweden hĂ€tten sich die Infektionen auch ohne Lockdown stark verlangsamt, die neuen TodesfĂ€lle lĂ€gen inzwischen nahe bei null. Die Evidenz fĂŒr den Nutzen von Masken sei immer noch “sehr schwach” und sie könnten sogar kontraproduktiv sein. Eine EinfĂŒhrung zum jetzigen Zeitpunkt mache keinen Sinn. Die LetalitĂ€t von Covid-19 liege zwischen 0.1% bis 0.5% und unterscheide sicht nicht radikal von einer Influenza. Schweden mĂŒsse aufgrund der Bevölkerungsstruktur und ReisetĂ€tigkeit epidemiologisch eher mit den Niederlanden verglichen werden als mit Norwegen und Finnland.
  • Der Epidemiologe und Systembiologe Professor Francois Balloux, Direktor des britischen UCL Genetics Institute, erklĂ€rt in einem Beitrag, dass Covid-19 mit einer pandemischen (aber nicht saisonalen) Influenza vergleichbar sei. Der Hauptunterschied bestehe in der Alters-Risikoverteilung: WĂ€hrend Covid-19 hauptsĂ€chlich fĂŒr Ă€ltere Menschen gefĂ€hrlich sei, sei eine pandemische Influenza zusĂ€tzlich auch fĂŒr jĂŒngere Menschen und Kinder lebensgefĂ€hrlich. Professor Balloux weist darauf hin, dass die “russische Grippepandemie” von 1889 womöglich vom Coronavirus OC-43 ausgelöst wurde, das heute als eines der vier typischen ErkĂ€ltungsviren gelte.
  • Der Schweizer Chefarzt fĂŒr Infektiologie, Dr. Pietro Vernazza, plĂ€diert fĂŒr eine “kontrollierte Durchseuchung” der Gesellschaft als Alternative zur “Ausrottungsstrategie”. In den meisten FĂ€llen verlaufe Covid-19 mild, die tatsĂ€chliche Sterblichkeit liege bei etwa 0.1% und damit im Bereich einer starken Influenza. Die Schweden hĂ€tten mit ihrer Strategie “nichts falsch gemacht”.
  • Der ehemalige Direktor des Instituts fĂŒr Immunologie der UniversitĂ€t Bern, Professor Beda Stadler, plĂ€diert ebenfalls fĂŒr eine kontrollierte Durchseuchung der Gesellschaft. Die GefĂ€hrlichkeit des Virus sei aufgrund der falschen Annahme einer fehlenden ImmunitĂ€t ĂŒberschĂ€tzt worden. Maskenpflicht und Massentests sieht Professor Stadler kritisch. In einem weiteren Interview erklĂ€rt der emeritierte Professor Stadler, dass sich viele jĂŒngere Immunologen aufgrund der extremen Polarisierung der Debatte durch Politik und Medien nicht mehr getrauen, sich öffentlich zum Thema zu Ă€ußern.

Andererseits hat Professor Karin Mölling, die ehemalige Leiterin der Virologie an der UniversitĂ€t ZĂŒrich und eine der frĂŒhesten kritischen Stimmen zu den Corona-Maßnahmen, ihre Meinung inzwischen teilweise geĂ€ndert: Aufgrund der teilweise ernsthaften LungenschĂ€den dĂŒrfe das Virus nicht unterschĂ€tzt werden und seien Maßnahmen zur EindĂ€mmung wichtig.

Zum Krankheitsbild von Covid-19

Die geringere LetalitĂ€t von Covid-19 sollte nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass das neue Coronavirus aufgrund seiner effizienten Nutzung des menschlichen ACE2-Zellrezeptors in einigen FĂ€llen zu schweren KrankheitsverlĂ€ufen mit Komplikationen in der Lunge, dem GefĂ€ĂŸ- und Nervensystem und weiteren Organen fĂŒhren kann, die teilweise monatelang nachwirken können.

Es ist zwar richtig, dass die meisten dieser Symptome auch bei schwerer Influenza auftreten können (z.B. Thrombosen, EntzĂŒndungen des Herzmuskels, temporĂ€rer Verlust des Geruchssinns), aber bei der neuartigen Covid-19-Erkrankung treten sie tatsĂ€chlich hĂ€ufiger und ausgeprĂ€gter auf.

Hinzu kommt die Tatsache, dass auch scheinbar “milde” VerlĂ€ufe (ohne Hospitalisierung) in manchen FĂ€llen zu langwierigen Komplikationen mit Atemproblemen, MĂŒdigkeit oder anderen Symptomen fĂŒhren können. Die US-Behörde CDC kam zum Ergebnis, dass nach einem Monat noch etwa ein Drittel der scheinbar “milden” FĂ€lle solche Symptome aufweisen. Selbst bei den 18- bis 34-JĂ€hrigen ohne Vorerkrankungen waren es noch etwa 20% mit Nachwirkungen.

Immerhin vermeldeten Forscher am Klinikum Stuttgart zuletzt gute Heilungschancen: “Wir können erkennen, dass die Lunge gut heilen kann, auch bei Patienten, die drei Wochen Intensivstation hinter sich haben.” Nach drei Monaten hatten 20% der Intensivpatienten wieder eine gesunde Lunge, bei den restlichen Patienten war eine deutliche Regeneration sichtbar.

Dennoch sollte es oberstes Ziel sein, eine Progression der Erkrankung zu vermeiden.

Zur Behandlung von Covid-19

Hinweis: Patienten wenden sich an einen Arzt.

Viele LĂ€nder setzten auf die Strategie, wĂ€hrend oder nach einer Infektions­welle einen Lockdown zu verhĂ€ngen und dadurch bereits infizierte Risikopersonen ohne Behandlung zuhause einzuschließen, bis sie schwere Atemprobleme entwickelten und direkt eine risikoreiche intensivmedizinische Behandlung benötigten. Noch heute werden testpositive Risikopersonen oftmals ohne Behandlung einfach unter QuarantĂ€ne gestellt.

Dies ist kein optimaler Ansatz. Zahlreiche Studien und Ärzteberichte haben inzwischen dargelegt, dass bei Personen mit hohem Risiko oder hoher Exposition eine frĂŒhzeitige Behandlung unmittelbar bei Auftreten der ersten typischen Symptome entscheidend ist, um eine Progression der Erkrankung und eine Hospitalisierung zu vermeiden.

Studien und Ärzteberichte aus verschiedenen LĂ€ndern in Ost und West empfehlen hierfĂŒr insbesondere ein Kombinationsprotokoll aus Zink (das die RNA-Replikation von Coronaviren hemmt), dem Malariamittel HCQ (das die zellulĂ€re Aufnahme von Zink fördert und weitere antivirale Eigenschaften besitzt), sowie bei Bedarf einem Antibiotikum (zur Verhinderung von bakteriellen Superinfektionen) und einem BlutverdĂŒnner (zur Verhinderung von Thrombosen und Embolien).

Der Yale-Professor und Arzt Harvey A. Risch argumentiert in einem neuen Kommentar, dass sich die FrĂŒhbehandlung mit HCQ und Zink sowie einem Antibiotikum als hochwirksam erwiesen habe. Allein in den USA hĂ€tten durch den systematischen Einsatz von HCQ laut Professor Risch 70,000 bis 100,000 TodesfĂ€lle verhindert werden können. Risch fordert deshalb eine sofortige und rezeptfreie Freigabe dieser Medikation, wie dies in anderen LĂ€ndern bereits seit langem der Fall ist.

Um den Einsatz des kostengĂŒnstigen HCQ – das seit Jahrzehnten erfolgreich und risikoarm in der Prophylaxe und Behandlung von Malaria und einigen anderen Krankheiten verwendet wird – ist in westlichen IndustrielĂ€ndern indessen ein bizarrer Kampf entbrannt, der vor allem politisch und kommerziell motiviert zu sein scheint und der sehr viele Opfer in Kauf nimmt.

HCQ-Gegner sind dabei selbst vor gefĂ€lschten Studien und tödlichen Dosierungen nicht zurĂŒckgeschreckt, wie Dr. James Todaro erklĂ€rt, der einen dieser BetrugsfĂ€lle aufdeckte, auf den fĂŒhrende Fachjournale, die WHO und Gesundheitsexperten weltweit “hereingefallen” sind.

Oftmals gibt es in diesem Zusammenhang Verbindungen zur Pharmafirma Gilead, die ein ĂŒber einhundert mal teureres Medikament vertreiben möchte (Remdesivir), das jedoch erst bei Intensivpatienten eingesetzt wird und zudem schwere Nebenwirkungen aufweist.

Zudem steht eine potentiell wirkungsvolle FrĂŒhbehandlung der milliardenschweren globalen Impfstrategie entgegen, die von zahlreichen Regierungen, Pharmaunternehmen und Impfinvestor Bill Gates verfolgt wird. Direktoren von Impfstoffunternehmen haben bisher allein mit Aktien- und Optionsgewinnen und noch ohne Impfstoff bereits eine Milliarde Dollar verdient.

Die Hoffnung auf einen sicheren und wirkungsvollen Impfstoff erscheint hingegen weiterhin fragwĂŒrdig: So reagierten beim RNA-Impfstoff der US-Firma Moderna in der zweiten Testrunde – entgegen der Mediendarstellung – 80% der Probanden (Durchschnittsalter 33 Jahre und gesund) in den mittel- und hoch-dosierten Gruppen mit moderaten bis schweren Nebenwirkungen.

Weiterlesen: Zur Behandlung von Covid-19

Bill Gates zu Impfstoff-Nebenwirkungen (CBS, 23. Juli 2020)

Zur Wirksamkeit von Masken

Verschiedene LĂ€nder diskutieren eine teilweise Maskenpflicht in der Allgemeinbevölkerung oder haben diese bereits eingefĂŒhrt. In den Updates vom Juni und Juli wurde indes dargestellt, dass die Evidenz fĂŒr die Wirksamkeit von Stoffmasken in der Bevölkerung, entgegen der Darstellung in vielen Medien, weiterhin sehr schwach ist.

Bei frĂŒheren Grippe-Pandemien hatten Stoffmasken keinen Einfluss auf das Infektions­geschehen. Das oft genannte Maskenland Japan hatte seine letzte Grippe-Epidemie mit ĂŒber fĂŒnf Millionen Erkrankten erst gerade vor einem Jahr, im Januar und Februar 2019. Auch den Ausbruch der Covid-Pandemie in Wuhan konnten die dort verbreiteten Masken nicht aufhalten.

Aufgrund der deutlich geringeren Hospitalisierungs- und Sterberate von Covid-19 (im Vergleich zu den ursprĂŒnglichen Annahmen) ist eine Maskenpflicht nicht unbedingt erforderlich, um “die Kurve abzuflachen”. Eine Maskenpflicht macht – wenn ĂŒberhaupt – nur im Rahmen einer Impfstrategie Sinn, bei der man das Virus bis zu einem Impfstoff unterdrĂŒcken möchte.

Die BBC-Medizinkorrespondentin Deborah Cohen erklĂ€rte Mitte Juli, dass die teilweise Anpassung der WHO-Empfehlung bezĂŒglich Masken nicht aufgrund neuer Evidenz erfolgte, sondern aufgrund von “politischem Lobbying”: “We had been told by various sources WHO committee reviewing the evidence had not backed masks but they recommended them due to political lobbying. This point was put to WHO who did not deny.”

Beim “politischen Lobbying” dĂŒrfte es sich insbesondere um die Gruppe “Masks for All” handeln, die von einem “Young Leader” des WEF Davos gegrĂŒndet wurde und die sich bei Behörden und Regierungen fĂŒr eine weltweite Maskenpflicht einsetzt.

Im Zusammenhang mit Masken stellt sich auch die Frage, ob das neue Coronavirus durch Aerosole weitrĂ€umig ĂŒbertragen werden kann. Eine echte Aerosol-Übertragung auch im Freien erscheint laut Fachleuten weiterhin unwahrscheinlich – die Verbreitung des Virus wĂŒrde sonst eine andere Dynamik aufweisen und wĂ€re entgegen der RealitĂ€t oftmals nicht rĂŒckverfolgbar.

Doch eine aerosolartige Übertragung in InnenrĂ€umen – insbesondere bei einer geschlossenen LuftumwĂ€lzung durch Ventilatoren oder bei intensiven AktivitĂ€ten wie Singen und Tanzen – erscheint aufgrund verschiedener VorfĂ€lle zunehmend wahrscheinlich bzw. gesichert.

Bei einer Übertragung durch Aerosole dĂŒrften Stoffmasken aufgrund ihrer PorengrĂ¶ĂŸe und ungenauen Passform allerdings noch weniger Schutz bieten als bei Tröpfchen. Dies zeigte sich beispielsweise beim Corona-Ausbruch beim deutschen Fleischverarbeiter Tönnies, der am klimatisierten Arbeitsplatz trotz Maskenpflicht ĂŒber bis zu acht Meter Distanz erfolgte.

Zur Frage der “asymptomatischen Übertragung” lĂ€sst sich derzeit sagen, dass eine echte asymptomatische Übertragung laut WHO weiterhin selten zu sein scheint (was unter anderem die sehr geringe Übertragbarkeit bei Kindern erklĂ€ren dĂŒrfte), wĂ€hrend jedoch eine prĂ€-symptomatische Übertragung in den Tagen vor den ersten Symptomen (mit bereits hoher Viruslast) sehr wahrscheinlich ist und die rasche Verbreitung des Virus erklĂ€ren dĂŒrfte.

Die prĂ€-symptomatische Übertragung ist auch von der Influenza bekannt, allerdings ist dort die Inkubationszeit wesentlich kĂŒrzer, sodass dies etwas weniger relevant sein dĂŒrfte.

Es folgen einige aktuelle Fachkommentare und Artikel, die sich kritisch mit der Wirksamkeit von Stoffmasken in der Allgemeinbevölkerung befassen.

Der schwedische Chefepidemiologe Anders Tegnell erklĂ€rte zuletzt, die EinfĂŒhrung von Masken zum jetzigen Zeitpunkt wĂ€re angesicht der in Schweden rasch sinkenden Fallzahlen selbst im öffentlichen Verkehr “sinnlos”. Die niederlĂ€ndische Regierung erklĂ€rte, sie werde das allgemeine Tragen von Masken nicht empfehlen, da die wissenschaftliche Evidenz dafĂŒr schwach sei.

Masken sind im Übrigen durchaus nicht harmlos, wie die folgenden Aspekte zeigen:

  • Die WHO warnt vor diversen “Nebenwirkungen” wie Atembeschwerden und HautausschlĂ€gen.
  • Das UniversitĂ€tsklinikum Leipzig kam bei Tests zum Ergebnis, dass Schutzmasken die Belastbarkeit und LeistungsfĂ€higkeit gesunder Personen deutlich verringert.
  • Eine deutsche psychologische Studie mit rund 1000 Teilnehmern fand teilweise “schwere psychosoziale Folgen” durch die eingefĂŒhrte Maskenpflicht in Deutschland.
  • Das Hamburger Umweltinstitut warnte vor dem Einatmen von Chlorverbindungen in Polyester-Masken sowie vor Problemen im Zusammenhang mit der Entsorgung.
  • Das europĂ€ische Schnellwarnsystem RAPEX rief bereits 70 Maskenmodelle zurĂŒck, da sie nicht den EU-QualitĂ€tsstandards entsprachen und zu “schwerwiegenden Risiken” fĂŒhren können.
  • In China starben zwei Buben, die beim Sportunterricht eine Maske tragen mussten.
  • In den USA wurde ein Autofahrer mit einer N95-Maske (FFP2) ohnmĂ€chtig und verunfallte.

Fazit: Es ist weiterhin möglich, dass Stoffmasken in der Allgemeinbevölkerung das Infektions­geschehen verlangsamen können, aber die Evidenz dafĂŒr ist bisher gering und der mögliche Nutzen hauptsĂ€chlich im Rahmen einer langfristigen und unsicheren Impfstrategie relevant.

Mehr dazu: Are face masks effective? The evidence.

Ist Covid-19 eine reine “Test-Epidemie”? Gewiss nicht.

Einige besonders skeptische Beobachter scheinen Covid-19 weiterhin vorwiegend als eine “Test-Epidemie” zu sehen. Diese Position ist jedoch schon seit Monaten nicht mehr haltbar.

Die bekannteste “Test-Epidemie” ist die sogenannte Schweinegrippe von 2009/2010. Es handelte sich um ein eher mildes Grippevirus, das lediglich aufgrund von Massentests und medialer Panik fĂŒr weltweite Aufregung sorgte. Eine Kommission des Europarates bezeichnete die Schweinegrippe spĂ€ter als eine “Fake-Pandemie” und einen Pharma-Betrug.

Brisant war damals, dass die WHO wenige Monate zuvor ihre Pandemie-Richtlinien Ă€nderte und das Kriterium der erhöhten LetalitĂ€t entfernte. Pharmafirmen schlossen zudem milliarden­schwere GeheimvertrĂ€ge mit Regierungen fĂŒr einen Impfstoff, der spĂ€ter zu teilweise gravierenden neurologischen SchĂ€den fĂŒhrte und am Ende grĂ¶ĂŸtenteils entsorgt werden musste.

Schließlich stellten Forscher fest, dass das Schweinegrippe-Virus vermutlich selbst aus der Impfstoff-Forschung stammte und durch ein Leck (oder Schlimmeres) freigesetzt wurde.

Das neue Coronavirus ist aufgrund seiner besonderen Eigenschaften – insbesondere der sehr effizienten Nutzung des ACE2-Zellrezeptors – hingegen ein prinzipiell gefĂ€hrliches und leicht ĂŒbertragbares SARS-Virus, das in der Lunge, den BlutgefĂ€ĂŸen und anderen Organen schwere SchĂ€den anrichten kann. Das große GlĂŒck ist, dass viele Menschen bereits ĂŒber eine gewisse ImmunitĂ€t gegen das neue Virus verfĂŒgen oder es bereits auf der Schleimhaut abwehren können.

Covid-19 ist deshalb eine echte und ernsthafte Pandemie und am ehesten vergleichbar mit den (noch stĂ€rkeren) Grippe-Pandemien von 1957/58 (Asiatische Grippe) und 1968 bis 1970 (Hong Kong Grippe). Der Vergleich mit der Schweinegrippe von 2009 ist nur deshalb möglich, weil die TodesfĂ€lle durch die Schweinegrippe damals und bis heute stark ĂŒbertrieben wurden.

(Andererseits sei daran erinnert, dass wĂ€hrend der Grippepandemie von 1968/1970 – bzw. im Sommer zwischen den beiden Hauptwellen – das bekannte Woodstock-Festival stattfand und das gesellschaftliche Leben im Allgemeinen normal weiterlief.)

Allerdings kann man argumentieren, dass auf die echte Covid19-Pandemie durch die Massentests in der Allgemeinbevölkerung zusĂ€tzlich noch eine “Test-Pandemie” aufgesetzt wurde, die eine zusĂ€tzliche Panik und sehr hohe Kosten verursacht.

Stanford-Professor Scott Atlas argumentierte bereits im Mai, dass die Massentests in der Allgemeinbevölkerung wenig bringen und die Tests stattdessen auf bedrohte Einrichtungen wie Pflegeheime und KrankenhĂ€user (auch fĂŒr Besucher) beschrĂ€nkt werden sollten.

Die tĂ€gliche Testerei ist auch deshalb nicht zielfĂŒhrend, weil das Virus laut Antikörperstudien ohnehin bereits viel weiter verbreitet ist als durch PCR-Tests sichtbar wird und die Tests anfĂ€llig fĂŒr falsch-positive (und falsch-negative) Resultate sowie nicht-infektiöse Virenfragmente sind.

Eine einfachere Empfehlung ist es, bei Krankheitssymptomen zuhause zu bleiben und bei bestehenden Risiken mit einer Ă€rztlich verordneten frĂŒhzeitigen Behandlung zu beginnen.

LĂ€nder wie Japan, Schweden und Weißrussland haben gezeigt, dass sich die Pandemie auch ohne Lockdown und ohne Massentests – und im Falle Schwedens und Weißrusslands auch ohne Masken – kontrollieren lĂ€sst, sofern die sensiblen Einrichtungen geschĂŒtzt werden.

Fazit: Bei Covid-19 handelt es sich um eine echte und ernsthafte Pandemie vergleichbar mit den (noch stĂ€rkeren) Grippepandemien von 1957 und 1968. Zur echten Covid19-Pandemie kommt jedoch noch eine “Test-Pandemie” hinzu, die zu unnötiger Panik und hohen Kosten fĂŒhrt.

Covid-19: Echte Pandemie und Test-Pandemie
Zum Ursprung des neuen Coronavirus

Der Ursprung des neuen SARS-Coronavirus ist weiterhin unklar. Allerdings konnten Rechercheure mit Zugang zu chinesischen Dokumenten im Mai nachweisen, dass das am nĂ€chsten verwandte Coronavirus aus einer Bergbau-Mine in SĂŒdwest-China stammte, in der 2012 sechs Minenarbeiter an einer Covid-Ă€hnlichen LungenentzĂŒndung erkrankten und drei von ihnen starben.

Die Erkrankung der Minenarbeiter war mit dem heutigen (schweren) Covid-19 klinisch sozusagen identisch, weshalb einige Analysten inzwischen statt von Covid-19 von Covid-12 sprechen.

Das Virologische Institut in Wuhan erhielt 2012 und 2013 Virenproben sowohl aus der Mine als auch aus dem Gewebe der verstorbenen Minenarbeiter. Es ist denkbar, dass diese im Herbst 2019 aus dem Labor entwichen.

Neben dem chinesischen Institut arbeiteten jedoch auch die amerikanische Gesundheits­behörde CDC und das amerikanische MilitĂ€r nachweislich mit SARS-artigen Viren aus FledermĂ€usen. Die US-NGO “Eco Health Alliance” kooperierte zu diesem Thema sowohl mit dem Pentagon als auch mit dem Virologischen Institut in Wuhan.

Eine direkte Übertragung durch ein Tier ist ebenfalls weiterhin denkbar, obschon die bisherigen Kandidaten wie der bekannte Tiermarkt in Wuhan oder die Pangolin-Theorie von Fachleuten inzwischen ausgeschlossen wurden.

Weiterlesen: Ursprung des Covid-19-Virus: Die Mojiang-Minenarbeiter-Hypothese

B. LĂ€nder und Regionen
USA

Die USA gehören zu den bisher am stĂ€rksten vom neuen Coronavirus betroffenen LĂ€nder. Dies könnte politische und medizinische GrĂŒnde haben.

Medizinisch bestehen in den USA viele relevante Vorerkrankungen wie Fettleibigkeit, Herzprobleme und Diabetes. Klimaanlagen könnten eine aerosolartige Übertragung in InnenrĂ€umen begĂŒnstigen. Politisch kam es zu gravierenden Fehlern im Umgang mit Pflegeheimen, zu Fehlanreizen bei der Behandlung von Patienten, und zu einem problematischen Hin-und-Her mit Lockdowns.

  • Die USA zĂ€hlen bereits ĂŒber 150,000 Corona-TodesfĂ€lle und befinden sich damit im Bereich einer pandemischen Influenza, vergleichbar mit den Pandemien von 1957 und 1968.
  • 45% der Corona-TodesfĂ€lle erfolgten in Pflegeheimen. Über 50% aller TodesfĂ€lle erfolgten in jenen sechs Bundesstaaten, die Covid-Patienten aktiv in Pflegeheimen unterbrachten.
  • FĂŒr Personen im Schul- und Arbeitsalter (bis 65) ist die Corona-Sterblichkeit laut CDC vergleichbar mit der Sterblichkeit durch andere LungenentzĂŒndungen (z.B. durch Influenza). FĂŒr Kinder und Jugendliche ist Covid dreimal weniger gefĂ€hrlich als Influenza.
  • Eine landesweite Antikörperstudie ergab, dass das neue Coronavirus je nach Region 6 bis 24 mal weiter verbreitet ist als aufgrund von PCR-Tests vermutet. Die Antikörperwerte liegen allerdings in den meisten Regionen noch im einstelligen Prozentbereich, was auf eine Verbreitung des Coronavirus von weniger als 50% hindeutet.
  • WĂ€hrend die Anzahl der tĂ€glichen positiven Tests aufgrund der hohen Anzahl an Tests Mitte Juli einen Höchststand erreichte, lag die Anzahl der tĂ€glichen TodesfĂ€lle nur noch halb so hoch wie im April, zuletzt allerdings wieder mit leicht steigender Tendenz (siehe Grafik unten).
  • In Florida wurde von zeitweise angeblich sehr hohen Positivraten berichtet. Eine Analyse zeigte jedoch, dass verschiedene Labore nur noch die Anzahl positiver Tests und damit eine scheinbare Positivenrate von 100% meldeten. Die tatsĂ€chliche Positivenrate lag in Florida zumeist im einstelligen Prozentbereich. Bei den TodesfĂ€llen pro Einwohner liegt Florida im Vergleich mit den anderen Bundesstaaten weiterhin im unteren Mittelfeld.
  • Das Median-Alter der Covid-TodesfĂ€lle liegt in den USA bei 78.5 Jahren. Das ist höher als das Median-Alter der ĂŒbrigen TodesfĂ€lle, aber tiefer als das Median-Alter der Covid-TodesfĂ€lle in Europa (typischerweise 80 bis 86 Jahre).
  • Yale-Professor und Epidemiologe Harvey A. Risch forderte zuletzt eine umgehende rezeptfreie Abgabe von HCQ zur FrĂŒhbehandlung von Covid-Erkrankungen.
  • Eine Ärztegruppe namens “America’s Frontline Doctors” hielt eine Pressekonferenz mit demselben Ziel. Das Video der Pressekonferenz wurde innerhalb eines Tages von 20 Millionen Menschen gesehen, bevor es von Facebook & Co. als “Desinformation” gelöscht wurde.

 

Großbritannien
  • In England und Wales kam es bisher zu ca. 50,000 “Corona-TodesfĂ€llen”. Die Gesamtsterblichkeit liegt damit um circa 10,000 TodesfĂ€lle unter der starken Grippewelle von 1999/2000.
  • Bei den unter 45-JĂ€hrigen kam es bisher zu keiner Übersterblichkeit im Vergleich mit den letzten fĂŒnf Jahren.
  • Die kumulierten Corona-TodesfĂ€lle seit MĂ€rz entsprechen ziemlich genau den kumulierten Influenza- und Pneumonie-TodesfĂ€llen seit Winterbeginn im Dezember 2019.
  • Seit Mitte Juni befinden sich England und Wales in einer relativen Untersterblichkeit und die tĂ€glichen Corona-TodesfĂ€lle liegen seither unter den tĂ€glichen Influenza- und Pneumonie-TodesfĂ€llen.
  • Mitte April seien bereits 45% der NHS-Pflegemitarbeiter mit Corona infiziert gewesen. Ein erheblicher Teil der Patienten könnte sich im Krankenhaus mit Corona angesteckt haben. Zudem wurden auch in England Corona-Patienten in Pflegeheime verlegt, was zu zusĂ€tzlichen TodesfĂ€llen fĂŒhrte.
England: TodesfÀlle 2020 versus 2000 (InProportion)
Frankreich

Frankreich ist von der Corona-Pandemie relativ stark betroffen und registrierte bis Ende Mai laut der Gesundheitsbehörde SPF circa 30,000 Corona-TodesfÀlle. Rund 50% dieser TodesfÀlle ereigneten sich in Pflegeheimen, das Durchschnittsalter der TodesfÀlle liegt bei 81.3 Jahren. Das Medianalter der Intensivpatienten lag bei circa 67 Jahren.

Besonders stark betroffen waren die Region um Paris, Ostfrankreich und Nordfrankreich, wĂ€hrend weite Teile Westfrankreichs und SĂŒdwest-Frankreichs bisher kaum betroffen waren.

Obschon also erst ein Teil Frankreichs von Covid betroffen war, liegt die kumulierte Übersterblichkeit seit Jahresbeginn (im Vergleich zum Basiswert) rund 50% höher als wĂ€hrend der saisonalen Grippewellen der vergangen fĂŒnf Jahre. Im Großraum Paris liegt die Übersterblichkeit sogar rund 500% bzw. 10,000 Personen höher als in den vergangenen Jahren (siehe Grafiken).

Die Covid-TodesfĂ€lle machten landesweit rund 16% aller TodesfĂ€lle aus, im Großraum Paris waren es jedoch knapp 40% aller TodesfĂ€lle von Anfang MĂ€rz bis Ende Mai. Die wöchentliche SpitzenmortalitĂ€t durch Covid-19 ist vergleichbar mit dem Hitzesommer von 2003 (siehe Grafik unten).

Der bekannte Medizinprofessor und HCQ-Pionier Didier Raoult aus Marseille kritisierte bei einer parlamentarischen Anhörung Ende Juni die fehlende FrĂŒhbehandlung und das Verbot von HCQ. Bis 2019 sei HCQ in Frankreich rezeptfrei erhĂ€ltlich gewesen. Im Rahmen der Pandemie sei die Verwendung jedoch auf Kliniken eingeschrĂ€nkt und schließlich ganz verboten worden. Der Anlass fĂŒr das Verbot war die gefĂ€lschte Lancet-Studie von Ende Mai (die spĂ€ter zurĂŒckgezogen wurde).

In seiner Klinik hatte Prof. Raoult die Case Fatality Rate durch eine FrĂŒhbehandlung mit HCQ laut einer publizierten retrospektiven Analyse auf sehr tiefe 0.9% senken können.

Grafiken und Bericht: Santé Public France

Deutschland

Deutschland zĂ€hlt bisher nur circa 9000 Corona-TodesfĂ€lle und erlebte bisher keine wesentliche Übersterblichkeit (bevölkerungsangepasst sogar eine leichte Untersterblichkeit).

Ende Juni hatten unter Blutspendern jedoch lediglich 1.3% IgG-Antikörper gegen das neue Coronavirus. Dieser Wert ist sehr gering. Selbst wenn man Nicht-Blutspender (inklusive Kinder und erkrankte Personen), T-Zellen und mukosale (IgA) ImmunitĂ€t berĂŒcksichtigt, dĂŒrfte sich eine Exposition der Bevölkerung von kaum mehr als 10% bis 15% ergeben.

Dies bedeutet, dass sich das neue Coronavirus in Deutschland noch nicht stark verbreitet hat. Die Maßnahmen oder – wahrscheinlicher – die Antizipation der Maßnahmen durch die Bevölkerung scheinen in diesem Sinne also “erfolgreich” gewesen zu sein (siehe Grafik unten).

Andererseits bedeutet dies, dass Deutschland epidemiologisch im Wesentlichen noch dort steht, wo es im April war, und dass das Risiko fĂŒr eine neuen und stĂ€rkeren Anstieg der Infektionen und Erkrankungen real ist. Der Vergleich mit Frankreich zeigt, was das bedeuten kann.

Die deutsche Regierung scheint derzeit auf eine Suppressions- und Impfstoff-Strategie zu setzen. Diese Strategie ist gesellschaftlich und ökonomisch aufwĂ€ndig und ihr Erfolg bleibt ungewiss. Alternativ oder ergĂ€nzend könnte ein FrĂŒhbehandlungskonzept geprĂŒft werden.

Die politische Corona-Situation in Deutschland bleibt angespannt. Wiederholt kam es zu Sanktionen gegen Corona-kritische Ärzte, Professoren, Juristen und Beamte sowie zu teilweise gravierenden Übergriffen auf Corona-kritische Journalisten und Aktivisten.

Seit Juli befasst sich ein Außer­parlamen­tarischer Untersuchungs­­ausschuss bestehend aus AnwĂ€lten und medizinischen Fachleuten mit der deutschen Corona-Regierungspolitik. Dabei sollte indes nicht vergessen werden, dass die Corona-Pandemie in Deutschland angesichts von nur 1.3% IgG-Antikörpern gegen das Virus vermutlich noch keineswegs vorbei ist.

Deutschland: Covid-Intensivpatienten und TodesfĂ€lle sowie Maßnahmen und Ereignisse (Quelle: CIDM)
Schweiz
  • Die Schweizer JahresĂŒbersterblichkeit tendiert derzeit gegen null (siehe Grafik) und liegt damit unter den meisten Grippewellen der letzten zehn Jahre. Grund dafĂŒr ist der milde Winter und das sehr hohe Medianalter der rund 1700 Corona-TodesfĂ€lle (84 Jahre). Ca. 50% der TodesfĂ€lle ereigneten sich in Pflegeheimen. Die Wirkung des Lockdowns bleibt fraglich.
  • In den ehemaligen Hotspots Tessin und Genf lagen die IgG-Antikörper-Werte im Mai bei circa 10% und damit rund zehnmal höher als durch die tĂ€glichen PCR-Tests vermutet. Unter BerĂŒcksichtigung von mukosaler und zellulĂ€rer ImmunitĂ€t könnte die Exposition in der SĂŒdschweiz und Westschweiz bereits bei circa 50% liegen. In der Deutschschweiz dĂŒrfte die Exposition hingegen geringer sein. Das Risiko einer “zweiten Welle” ist deshalb real.
  • Das Kantonsspital Aargau publizierte die Daten zu den 99 bisher behandelten Covid-Patienten. Rund einer Drittel der hospitalisierten Patienten zeigte schwere VerlĂ€ufe, 18 Patienten verstarben (CFR von 18%). Insgesamt 30 Patienten waren unter 60 Jahre alt, davon 7 ohne Vorerkrankung, davon waren 3 auf der Intensivstation (keine TodesfĂ€lle).
  • Die Schweizer Regierung setzt grundsĂ€tzlich auf eine Suppressions- und Impfstoff-Strategie, die sie durch weitere Maßnahmen wie Massentests, Kontaktverfolgung und eine teilweise Maskenpflicht ergĂ€nzt. Als Alternative brachte Infektiologe Dr. Pietro Vernazza eine kontrollierte Durchseuchung mit Schutz der Risikogruppen nach schwedischem Vorbild ins GesprĂ€ch.
  • Die Schweiz verfĂŒgt weiterhin ĂŒber keine FrĂŒhbehandlungsstrategie und riskiert dadurch eine unnötig hohe Hospitalisierungs- und Sterberate.
  • Schweden und Weißrussland, die beide ohne Lockdown und ohne Maskenpflicht durch die Corona-Pandemie kamen, stehen seit Mitte Juli nicht mehr auf der BAG-Liste der “RisikolĂ€nder”. Schweden hatte zuvor die Schweiz auf die eigene Risikoliste gesetzt. TatsĂ€chlich entstand der Anstieg der schwedischen “FĂ€lle” durch einen Anstieg der Tests.
  • Gegen die Corona-Tracing-App “SwissCovid” wurde ein Referendum gestartet. Die Initianten machen datenschutzrechtliche und sicherheitstechnische Bedenken geltend. Zuvor veröffentlichte der westschweizer Professor Serge Vaudenay eine kritische Analyse zur App: Diese sei nicht so transparent wie behauptet. Die Kontrolle liege bei Google und Apple.
  • Auch gegen das “Covid-19-Gesetz”, das das Corona-Notrecht bis Ende 2022 verlĂ€ngert, ist ein Referendum in Vorbereitung. Zudem wurde eine Petition gestartet, die eine außer­parla­mentarische Untersuchungs­kommission zu den Corona-Maßnahmen fordert.
  • FĂŒr Aufsehen sorgte zudem eine Flyer-Aktion gegen die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. Der BAG-Direktor bezeichnete die Argumente der Kritiker etwas vorschnell als “Fake News”.
  • InsideCorona: Covid-19-Taskforce: Beispiellose Desinformation
  • Infosperber: Die Covid-19-Task Force ĂŒbertrieb den Nutzen der Masken massiv
  • FĂŒr weitere aktuelle und kritische Corona-Analysen siehe corona-transition.org
Schweiz: Kumulative TodesfÀlle versus Erwartungswert (2010-2020)
Schweden
  • In Schweden liegen die tĂ€glichen Corona-TodesfĂ€lle inzwischen nahe bei null. Die Gesamtsterblichkeit liegt im Bereich frĂŒherer starker Grippewellen. Selbst die monatliche Spitzensterblichkeit (im April 2020) blieb unter den starken Grippewellen der 1990er Jahre.
  • Das Beispiel Schwedens (sowie Weißrusslands) zeigt, dass ein Lockdown bei guter Vorbereitung der Bevölkerung nicht erforderlich war. Aus Sicht vieler Lockdown-BefĂŒrworter – Regierungen und Medien – ist dies allerdings sehr schwierig einzugestehen.
  • Schweden hat als eines der wenigen westlichen LĂ€nder auf Basis der medizinischen Evidenz die Grundschulen nicht geschlossen. Auch diese Entscheidung war richtig.
  • Schweden machte zwei wirkliche Fehler, die von den meisten Medien ironischerweise nicht thematisiert werden: 1) Die Pflegeheime in der Region Stockholm wurden zu spĂ€t geschĂŒtzt und verursachten ĂŒber 50% der schwedischen TodesfĂ€lle. 2) Schweden hatte keine FrĂŒh­behand­lungs­strategie, mit der die Hospitalisierungs- und Sterberate hĂ€tte gesenkt werden können.
  • Schwedische StĂ€dte zeigten im Juli eine IgG-Antikörper-PrĂ€valenz zwischen 10% und 20%, was zusammen mit mukosaler und zellulĂ€rer ImmunitĂ€t auf eine Exposition der Bevölkerung zwischen 50% und 100% hindeutet. Schweden dĂŒrfte damit von allen westlichen LĂ€ndern vermutlich die beste Ausgangslage fĂŒr den kommenden Winter haben.

Die folgenden Grafiken vergleichen die TodesfÀlle in Schweden mit England und New York.

Grafiken: Paul Yowell

Indien

Indien, das auf FrĂŒhbehandlung und sogar Prophylaxe mit dem Malariamittel HCQ setzt, zĂ€hlt bisher bei 1.3 Milliarden Einwohnern offiziell lediglich circa 35,000 Corona-TodesfĂ€lle.

Eine indische Antikörperstudie kam zum Ergebnis, dass rund 23% der 20 Millionen Bewohner der indischen Hauptstadt Delhi bereits ĂŒber Antikörper gegen das neue Coronavirus verfĂŒgen. Dies sind rund 35 mal mehr Personen als durch PCR-Tests bestĂ€tigt.

Damit könnte sich Delhi (und einige andere StĂ€dte), unter BerĂŒcksichtigung von mukosaler und zellulĂ€rer ImmunitĂ€t, bereits im Bereich oder in der NĂ€he der HerdenimmunitĂ€t befinden.

Lateinamerika

Brasilien liegt derzeit mit 90,000 TodesfĂ€llen auf die Bevölkerung bezogen zwischen den Niederlanden und Frankreich. Inzwischen hat Brasilien ein FrĂŒhbehandlungskonzept mit Zink und HCQ eingefĂŒhrt.

Eine noch höhere Todesrate (bezogen auf die Bevölkerung) weisen derzeit Chile und Peru auf. Peru liegt mit knapp 20,000 TodesfÀllen im Bereich von Italien und Spanien.

C. Weitere Meldungen
  • Die US-Wirtschaft schrumpfte im 2. Quartal um annualisierte 32.9%, der höchste Wert seit 1947. Der zweithöchste RĂŒckgang war 1958 mit 10% – im Zuge der Asiatischen Grippepandemie.
  • In den USA könnten aufgrund der Corona-Lockdowns bis zu 28 Millionen Menschen ihr Heim verlieren und obdachlos werden, was eine neue Hypothekenkrise auslösen könnte.
  • Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im zweiten Quartal um 10.1% im Vergleich zum Vorjahresquartal – der grĂ¶ĂŸte RĂŒckgang seit 1970.
  • Laut UNO könnten die Corona-Lockdowns und die globale Wirtschaftsdepression bis Ende Jahr welweit bis zu 225 Millionen Menschen in eine Hungersnot stĂŒrzen.
  • Die EU-Kommission fordert oder plant die “Vernetzung” der nationalen Corona-Apps.
  • Die NGO Privacy International warnt derweil vor einem “drohenden Desaster” durch ImmunitĂ€tspĂ€sse und digitale IdentitĂ€tskarten.
  • In Turkmenistan verbot die autoritĂ€re Regierung laut “Reporter ohne Grenzen” offenbar die Benutzung des Wortes “Coronavirus”. Corona-TodesfĂ€lle gebe es dort, folglich, offiziell auch keine. Wer eine Maske trĂ€gt, werde von der Polizei festgenommen.

Juli 2020

Zur Entwicklung der Pandemie

In den meisten westlichen LĂ€ndern war der Höhepunkt der Coronavirus-Infektionen bereits im MĂ€rz oder April und oftmals noch vor dem Lockdown erreicht. Der Höhepunkt der TodesfĂ€lle lag in den meisten westlichen LĂ€ndern im April. Seither gehen die Hospitalisierungen und TodesfĂ€lle in den meisten westlichen LĂ€ndern wieder zurĂŒck (siehe Grafiken unten).

Diese Entwicklung gilt auch fĂŒr LĂ€nder ohne Lockdown, wie z.B. Schweden, Weißrussland und Japan. Die kumulierte Jahressterblichkeit liegt in den meisten westlichen LĂ€ndern weiterhin im Bereich einer milden (z.B. CH, AT, DE) bis starken (z.B. USA, UK) Grippewelle.

Nach dem Ende des Lockdowns wurde die Anzahl der Corona-Tests in der risikoschwachen Allgemeinbevölkerung in vielen LĂ€ndern stark erhöht, beispielsweise im Zusammenhang mit der RĂŒckkehr der Menschen an die ArbeitsplĂ€tze und in die Schulen.

Dies fĂŒhrte in einigen LĂ€ndern oder Regionen zu einem gewissen Anstieg der positiven Testresultate, was von vielen Medien und Behörden als ein gefĂ€hrlicher Anstieg der “Fallzahlen” dargestellt wurde und teilweise zu neuen Restriktionen fĂŒhrte, selbst wenn die Positivenrate sehr tief blieb.

Die “Fallzahlen” sind indes eine irrefĂŒhrende GrĂ¶ĂŸe und nicht mit Erkrankten oder Infizierten gleichzusetzen. Bei einem positiven Test kann es sich etwa um nicht-infektiöse Virenfragmente, Mehrfachtests, eine asymptomatische Infektion, oder um ein falsch-positives Resultat handeln.

Das ZĂ€hlen von angeblichen “Fallzahlen” ist auch deshalb nicht zielfĂŒhrend, da Anti­körper­studien und immunologische Untersuchungen ohnehin lĂ€ngst gezeigt haben, dass das Coronavirus bis zu fĂŒnfzigmal weiter verbreitet ist als aufgrund der tĂ€glichen PCR-Tests angenommen wird.

Entscheidend sind vielmehr die Erkrankungen, die Hospitalisierungen, und die TodesfÀlle. Bei den Hospitalisierungen ist zu beachten, dass viele Kliniken inzwischen wieder im Normalbetrieb sind und alle Patienten, auch die asymptomatischen, zusÀtzlich auf Coronaviren testen. Entscheidend ist deshalb auch hier die Anzahl der tatsÀchlichen Covid-Patienten.

Im Falle Schwedens musste die WHO z.B. die Einstufung als “Risikoland” zurĂŒcknehmen, nachdem klar wurde, dass die scheinbare Zunahme der “FĂ€lle” auf einer Zunahme der Tests beruhte. TatsĂ€chlich sind die Hospitalisierungen und TodesfĂ€lle in Schweden seit April rĂŒcklĂ€ufig.

Mehrere LĂ€nder befinden sich seit Mai sogar in einer relativen Untersterblichkeit. Der Grund dafĂŒr ist, dass das Medianalter der Corona-TodesfĂ€lle oftmals ĂŒber der durchschnittlichen Lebenserwartung lag. Bis zu 80% der TodesfĂ€lle ereigneten sich in Pflegeeinrichtungen.

In LĂ€ndern und Regionen, in denen die Ausbreitung des Coronavirus bisher stark reduziert wurde, ist es dennoch absolut möglich, dass es zu einem erneuten Anstieg an Erkrankungen kommt. In diesen FĂ€llen ist eine frĂŒhzeitige und wirkungsvolle Behandlung wichtig (siehe unten).

Die globale Covid-19-MortalitĂ€t liegt derzeit – trotz der heute deutlich Ă€lteren Bevölkerung – eine ganze GrĂ¶ĂŸen­ordnung unter den Grippepandemien von 1957 (asiatische Grippe) und 1968 (Hongkong-Grippe) und im Bereich der eher milden “Schweinegrippe-Pandemie” von 2009.

Die folgenden Grafiken illustrieren die Diskrepanz zwischen “FĂ€llen” und TodesfĂ€llen:
Die folgenden Grafiken vergleichen Covid-19 mit frĂŒheren Grippewellen (mehr):
Die folgende Grafik vergleicht Schweden (kein Lockdown) mit New York State:
TodesfÀlle in Schweden versus New York State (FEE/Paul Yowell)
Die folgende Grafik vergleicht Covid-19 mit frĂŒheren Pandemien:
Global Covid mortality compared to earlier pandemics (DB Research)
Zur LetalitÀt von Covid-19

Die meisten Antikörperstudien ergaben eine bevölkerungsbasierte Infection Fatality Rate (IFR) zwischen 0.1% und 0.3%. Die US-Gesundheitsbehörde CDC publizierte im Mai eine immer noch vorsichtige “beste SchĂ€tzung” von 0.26% (basierend auf 35% asymptomatischen FĂ€llen).

Ende Mai erschien indes eine immunologische Studie der UniversitĂ€t ZĂŒrich, die erstmals nachwies, dass die ĂŒblichen Antikörper-Tests, die Antikörper im Blut messen (IgG und IgM), höchstens ca. ein FĂŒnftel aller Coronavirus-Infektionen erkennen können.

Der Grund dafĂŒr ist, dass das neue Coronavirus bei den meisten Menschen bereits durch Antikörper auf der Schleimhaut (IgA) oder durch eine zellulĂ€re ImmunitĂ€t (T-Zellen) neutralisiert wird und sich dabei keine oder nur milde Symptome ausbilden.

Dies bedeutet, dass das neue Coronavirus vermutlich viel weiter verbreitet ist als bisher angenommen und die LetalitĂ€t pro Infektion rund fĂŒnfmal niedriger liegt als bisher vermutet. Die wirkliche LetalitĂ€t könnte somit deutlich unter 0.1% und damit im Bereich der Influenza liegen.

Die Schweizer Studie dĂŒrfte zugleich erklĂ€ren, warum Kinder im Normalfall gar nicht oder nur mild am neuen Coronavirus erkranken (aufgrund des hĂ€ufigen Kontakts mit bisherigen Corona-ErkĂ€ltungsviren), und warum selbst Hotspots wie New York City eine Antikörper-Verbreitung (IgG/IgM) von höchstens 20% fanden – denn dies entspricht bereits der HerdenimmunitĂ€t.

Die Schweizer Studie wurde inzwischen von weiteren Studien bestÀtigt:

  1. Eine schwedische Studie ergab, dass Personen mit milder oder asymptomatischer Erkrankung das Virus oftmals mit T-Zellen neutralisieren, ohne Antikörper ausbilden zu mĂŒssen. Die T-Zellen-ImmunitĂ€t war etwa doppelt so hĂ€ufig wie die Antikörper-ImmunitĂ€t.
  2. Eine umfangreiche spanische Studie ergab, dass weniger als 20% der symptomatischen Personen und ca. 2% der getesteten asymptomatischen Personen IgG-Antikörper hatten.
  3. Eine deutsche Studie (Preprint) ergab, dass 81% der Personen, die noch keinen Kontakt mit dem neuen Coronavirus hatten, bereits ĂŒber kreuzreaktive T-Zellen und damit ĂŒber eine gewisse HintergrundimmunitĂ€t verfĂŒgen. Der Grund dafĂŒr dĂŒrfte der Kontakt mit bisherigen Coronaviren (ErkĂ€ltungsviren) sein.
  4. Eine chinesische Studie im Fachmagazin Nature ergab, dass bei 40% der asymptomatischen Personen und bei 12.9% der symptomatischen Personen nach der Erholungsphase keine IgG-Antikörper mehr nachweisbar sind.
  5. Eine weitere chinesische Studie mit knapp 25,000 Klinikmitarbeitern in Wuhan ergab, dass höchstens ein FĂŒnftel der vermutlich infizierten Mitarbeiter IgG-Antikörper aufwiesen.
  6. Eine kleine französische Studie (Preprint) ergab, dass sechs Familienmitglieder von Covid-Patienten eine T-Zellen-ImmunitÀt ohne Antikörper entwickelten.

Video-Interview: Swedish Doctor: T-cell immunity and the truth about Covid-19 in Sweden

In diesem Zusammenhang kam eine US-Studie im Fachjournal Science Translational Medicine anhand verschiedener Indikatoren zum Ergebnis, dass die LetalitĂ€t von Covid-19 weit tiefer liegt als ursprĂŒnglich angenommen, seine Ausbreitung in einigen Hotspots aber bis zu 80-mal schneller erfolgte als vermutet, was den raschen Anstieg an Erkrankungen erklĂ€ren wĂŒrde.

Eine Untersuchung im österreichischen Skiort Ischgl, einem der ersten europĂ€ischen “Corona-Hotspots”, fand Antikörper bei 42% der Bevölkerung. 85% der Infektionen blieben “unbemerkt” (d.h. sehr mild), ca. 50% der Infektionen verliefen ganz ohne (spĂŒrbare) Symptome.

Der hohe Antikörperwert von 42% in Ischgl ergab sich, weil in Ischgl auch auf IgA-Antikörper im Blut getestet wurde (statt nur auf IgM/IgG), und dies relativ zeitnah bereits im April. WÀre zusÀtzlich auf mukosale IgA und auf T-Zellen getestet worden, hÀtte sich zweifellos eine nochmals deutlich höhere ImmunitÀt im Bereich der HerdenimmunitÀt ergeben.

In Ischgl kam es zu zwei Corona-TodesfĂ€llen (beides vorerkrankte MĂ€nner ĂŒber 80 Jahren), was einer rohen IFR von 0.26% entspricht. Angepasst an die Gesamtbevölkerung und die tatsĂ€chliche ImmunitĂ€t dĂŒrfte die Covid-LetalitĂ€t auch in Ischgl bei unter 0.1% liegen.

Aufgrund der eher geringen LetalitĂ€t fĂ€llt Covid-19 höchstens in die Stufe 2 des von den US-Gesundheitsbehörden entwickelten fĂŒnfstufigen Pandemie-Plans. FĂŒr diese Stufe ist lediglich die “freiwillige Isolierung kranker Personen” als Hauptmaßnahme vorgesehen. Weitergehende Maßnahmen wie Mundschutzpflicht, Schulschließungen, Abstandsregeln, Kontaktverfolgung, Impfungen und Lockdowns ganzer Gesellschaften sind hingegen nicht angezeigt.

Die neuen immunologischen Resultate bedeuten zudem, dass “ImmunitĂ€tsausweise” und Massenimpfungen nicht funktionieren können und mithin keine sinnvollen Strategien sind.

Einige Medien sprechen weiterhin von angeblich viel höheren Covid-LetalitĂ€tswerten. Diese Medien beziehen sich jedoch auf veraltete Simulationsmodelle, verwechseln MortalitĂ€t und LetalitĂ€t, oder CFR und IFR, oder “rohe IFR” und bevölkerungsbasierte IFR. Mehr zu diesen Fehlern hier.

Im Juli wurde von einer angeblichen Antikörper-Verbreitung von “bis zu 70%” in einigen Stadtteilen New Yorks berichtet. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen bevölkerungs­basierten Wert, sondern um Antikörper bei Menschen, die eine Notfallstation aufgesucht hatten.

Die folgende Grafik zeigt die tatsĂ€chliche Entwicklung der Corona-TodesfĂ€lle in Schweden (kein Lockdown, keine Maskenpflicht) im Vergleich mit den Prognosen des Imperial College London (orange: keine Maßnahmen; grau: moderate Maßnahmen). Die schwedische Jahres­gesamt­sterblichkeit liegt im Bereich einer mittleren Grippewelle und 3.6% unter den Vorjahren.

Corona-TodesfÀlle in Schweden: Prognose des Imperial College London vs. RealitÀt (HTY/FOHM)
Zu den Gesundheitsrisiken durch Covid-19

Warum ist das neue Coronavirus fĂŒr viele Menschen ungefĂ€hrlich, fĂŒr einige Menschen aber sehr gefĂ€hrlich? Der Grund liegt bei Besonderheiten des Virus und des Immunsystems.

Viele Menschen, darunter fast alle Kinder, können das neue Coronavirus mit einer bestehenden ImmunitĂ€t (durch den Kontakt mit frĂŒheren Corona-ErkĂ€ltungsviren) oder durch Antikörper bereits auf der Schleimhaut (IgA) neutralisieren, ohne dass es viel Schaden anrichten kann.

Gelingt das jedoch nicht, kann das Virus in den Organismus eindringen. Dort kann das Virus aufgrund seiner effizienten Nutzung des ACE2-Zellrezeptors zu Komplikationen in der Lunge (Pneumonie), den GefĂ€ĂŸen (Thrombosen, Embolien), und weiteren Organen fĂŒhren.

Reagiert das Immunsystem in diesem Fall zu schwach (bei Ă€lteren Menschen) oder zu stark (bei einigen jĂŒngeren Menschen), kann es zu einem kritischen Krankheitsverlauf kommen.

Es ist auch zutreffend, dass die Symptome oder Komplikationen einer ernsthaften Covid-19-Erkrankungen in einigen FÀllen wÀhrend Wochen oder sogar Monaten anhalten können.

Deshalb ist das neue Coronavirus keinesfalls zu unterschĂ€tzen und eine frĂŒhzeitige und wirkungsvolle Behandlung bei Risikopatienten absolut entscheidend.

LĂ€ngerfristig könnte sich das neue Coronavirus zu einem typischen ErkĂ€ltungsvirus entwickeln, Ă€hnlich dem Coronavirus NL63, das ebenfalls den ACE2-Zellrezeptor nutzt und heutzutage Atemwegs- und LungenentzĂŒndungen vor allem bei Kleinkindern und Pflegepatienten auslöst.

Zur Behandlung von Covid-19

Hinweis: Patienten wenden sich an einen Arzt.

Mehrere Studien haben inzwischen belegt, was einige behandelnde Ärzte bereits seit MĂ€rz festgestellt haben: Eine frĂŒhzeitige Behandlung von Covid-Patienten mit Zink und dem Malariamittel Hydroxychloroquin (HCQ) ist tatsĂ€chlich wirkungsvoll.

US-Ärzte berichten von einer Reduktion der Hospitalisierungsrate um bis zu 84% und von einer Stabilisierung des Gesundheits­zustandes oftmals innerhalb von wenigen Stunden.

Zink besitzt antivirale Eigenschaften, HCQ unterstĂŒtzt die Zinkaufnahme und besitzt zusĂ€tzliche antivirale Eigenschaften. Diese Medikamente werden von Ärzten bei Bedarf ergĂ€nzt durch ein Antibiotikum (zur Verhinderung einer bakteriellen Superinfektion) und durch ein BlutverdĂŒnnungsmittel (zur Verhinderung infektionsbedinger Thrombosen und Embolien).

Die angeblich oder tatsĂ€chlich negativen Resultate mit HCQ im Rahmen einiger Studien beruhten nach heutigem Wissensstand auf einem verspĂ€teten Einsatz, stark ĂŒberhöhten Dosen (bis 2400mg/T), manipulierten DatensĂ€tzen, oder Kontraindikationen (z.B. Favismus).

Die WHO, viele Medien und einige Behörden könnten durch ihr ablehnendes Verhalten, das vielleicht politisch motiviert oder durch pharmazeutische Interessen beeinflusst war, in den vergangenen Monaten erheblichen und unnötigen gesundheitlichen Schaden angerichtet haben.

So geht der französische Medizinprofessor Jaouad Zemmouri davon aus, dass Europa mit einer konsequenten HCQ-Behandlungsstrategie bis zu 78% der Covid-TodesfÀlle hÀtte vermeiden können.

HCQ-Kontraindikationen wie zum Beispiel Favismus oder Herzprobleme mĂŒssen beachtet werden, aber die neue Ford-Studie erreichte auch mit 56% afroamerikanischen Patienten (die hĂ€ufiger Favismus aufweisen) eine Reduktion der Sterblichkeit in Kliniken um rund 50%.

Der entscheidende Punkt bei der Behandlung von Risikopatienten ist jedoch die frĂŒhzeitige Intervention bereits bei Entwicklung der ersten typischen Symptome, um eine Progression der Erkrankung zu verhindern und eine intensivmedizinische Hospitalisierung zu vermeiden.

Die meisten LĂ€nder reagierten auch in diesem Punkt unglĂŒcklich: Nach der Infektionswelle im MĂ€rz kam ein Lockdown, sodass die bereits infizierten und verĂ€ngstigten Menschen ohne Behandlung bei sich zuhause eingeschlossen waren und oftmals solange warteten, bis sie eine schwere Atemnot entwickelten und direkt auf die Intensivstation gebracht werden mussten, wo sie dann oftmals noch sediert und intubiert wurden und mit hoher Wahrscheinlichkeit starben.

Es ist denkbar, dass ein Zink-HCQ-Protokoll, das einfach, sicher und kostengĂŒnstig ist, komplexere Medikamente, Impfungen und Maßnahmen weitgehend obsolet machen könnte.

Zuletzt zeigte eine Fallstudie aus Frankreich, dass bei vier der ersten fĂŒnf Patienten, die mit dem teuren Medikament Remdesivir des Pharmakonzerns Gilead behandelt wurden, die Behandlung wegen Leberproblemen und Nierenversagen abgebrochen werden musste.

Mehr dazu: Zur Behandlung von Covid-19

Zur Wirksamkeit von Masken

Verschiedene LĂ€nder haben eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr, im Detailhandel oder allgemein in der Öffentlichkeit eingefĂŒhrt oder diskutieren diese aktuell.

Einige mögen argumentieren, dass sich die Diskussion aufgrund der deutlich geringeren LetalitĂ€t und Hospitalisierungsrate von Covid-19 und der Behandlungs­möglichkeiten bereits erĂŒbrigt hat, da das ursprĂŒngliche Ziel bezĂŒglich “flatten the curve” nicht mehr im Fokus steht.

Dennoch kann man die Frage nach der generellen Wirksamkeit von Masken stellen. Im Falle von Influenza-Epidemien und -Pandemien ist die Antwort aus wissenschaftlicher Sicht bereits klar: Masken im Alltag habe keine oder eine sehr geringe Wirkung auf das Infektionsgeschehen. Bei unsachgemĂ€ĂŸer Verwendung können sie das Infektionsrisiko sogar erhöhen.

Das beste und aktuellste Beispiel dafĂŒr ist ironischerweise das oft genannte Maskenland Japan: Japan erlebte seine letzte starke Grippewelle mit rund fĂŒnf Millionen Erkankten trotz Masken gerade erst vor einem Jahr, im Januar und Februar 2019.

Bei Influenza-Viren kommt allerdings im Unterschied zu SARS-Coronaviren der wichtige Faktor hinzu, dass sie sehr wesentlich durch Kinder ĂŒbertragen werden. Japan musste 2019 beispielsweise rund zehntausend Schulen wegen akuter KrankheitsausbrĂŒche schließen.

Beim SARS-1-Virus von 2002 und 2003 gibt es eine gewisse Evidenz, dass medizinische Masken vor einer Infektion teilweise schĂŒtzen können. Doch SARS-1 verbreitete sich fast nur in KrankenhĂ€usern, d.h. in einem professionellen Umfeld, und kaum in der Allgemeinheit.

Eine bekannte Studie von 2015 zeigte hingegen, dass die heutzutage verbreiteten Stoffmasken aufgrund ihrer PorengrĂ¶ĂŸe fĂŒr 97% der viralen Partikel durchlĂ€ssig sind und das Infektionsrisiko durch die Speicherung von Feuchtigkeit zusĂ€tzlich erhöhen können.

Einige Studien argumentierten zuletzt, Masken im Alltag seien im Falle des neuen Coronavirus dennoch wirksam und könnten zumindest die Ansteckung anderer Personen verhindern.

Diese Studien sind jedoch methodisch schwach und belegen teilweise eher das Gegenteil. Typischerweise ignorieren diese Studien den Effekt anderer zeitgleicher Maßnahmen, die natĂŒrliche Entwicklung der Infektionszahlen, die VerĂ€nderung der Test-AktivitĂ€t, oder sie vergleichen LĂ€nder mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen.

Ein Überblick:

  1. Eine deutsche Studie behauptete, die EinfĂŒhrung einer Maskenpflicht in deutschen StĂ€dten habe zu einem RĂŒckgang der Infektionen gefĂŒhrt. Doch die Daten belegen das nicht: In einigen StĂ€dten gab es keine VerĂ€nderung, in anderen eine Abnahme, in weiteren eine Zunahme der Infektionen (s. Grafik unten). Die als Vorbild prĂ€sentierte Stadt Jena fĂŒhrte gleichzeitig die strengsten QuarantĂ€neregeln Deutschlands ein, was die Studie jedoch nicht erwĂ€hnte.
  2. Eine Studie im Fachjournal PNAS behauptete, Masken hĂ€tten in drei Hotspots (darunter New York City) zu einem RĂŒckgang der Infektionen gefĂŒhrt. Dabei wurden weder der natĂŒrliche RĂŒckgang der Infektionen noch andere Maßnahmen berĂŒcksichtigt. Die Studie war so fehlerhaft, dass ĂŒber 40 Wissenschaftler einen RĂŒckzug der Studie empfahlen.
  3. Eine amerikanische Studie behauptete, die Maskenpflicht habe in 15 Bundesstaaten zu einem RĂŒckgang der Infektionen gefĂŒhrt. Die Studie berĂŒcksichtigte nicht, dass das Infektionsgeschehen zu diesem Zeitpunkt in den meisten Bundesstaaten ohnehin bereits rĂŒcklĂ€ufig war. Ein Vergleich mit anderen Bundesstaaten wurde nicht durchgefĂŒhrt.
  4. Eine amerikanisch-kanadische Studie behauptete, LÀnder mit einer Maskenpflicht hÀtten weniger TodesfÀlle als LÀnder ohne Maskenpflicht. Doch dabei wurden afrikanische, lateinamerikanische, asiatische und osteuropÀsiche LÀnder mit sehr unterschiedlichen Infektionsgeschehen und Bevölkerungsstrukturen verglichen.
  5. Eine Metastudie im Fachjournal Lancet behauptete, Masken “könnten” zu einer Reduktion des Infektionsrisikos fĂŒhren, doch die untersuchten Studien bezogen sich hauptsĂ€chlich auf KrankenhĂ€user (Sars-1) und die StĂ€rke der Evidenz wurde mit “gering” angegeben.

Der medizinische Nutzen einer Maskenpflicht bleibt daher weiterhin fraglich. Eine lÀnder­ver­gleichende Untersuchung der University of East Anglia kam etwa zum Ergebnis, dass eine Maskenpflicht keinen messbaren Effekt auf die Covid-Infektionen oder TodesfÀlle hatte.

Bekannt ist auch, dass die sehr weit verbreiteten Masken den ursprĂŒnglichen Ausbruch in der chinesischen Stadt Wuhan nicht verhindern konnten.

Schweden zeigte, dass es auch ohne Lockdown, ohne Maskenpflicht und mit einer der tiefsten IntensivbettkapazitĂ€ten Europas nicht zu einer Überlastung der KrankenhĂ€user kommen muss. TatsĂ€chlich liegt die schwedische JahresgesamtmortalitĂ€t im Bereich frĂŒherer Grippewellen.

Problematisch wird es, wenn Behörden der Bevölkerung suggerieren, durch eine Maskenpflicht sinke das Infektionsrisiko etwa im öffentlichen Verkehr. DafĂŒr gibt es keine Evidenz. Ob mit oder ohne Masken besteht in dicht besetzten InnenrĂ€umen ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Interessanterweise steht an der Spitze der Forderung nach einer weltweiten Maskenpflicht eine Lobbygruppe namens “masks4all” (Masken fĂŒr alle), die von einem “Young Leader” des World Economic Forum (WEF) Davos gegrĂŒndet wurde.

Maskenpflicht in deutschen StÀdten: Keien relevante Wirkung. (IZA 2020)
Zur Rolle von Kontaktverfolgung

Zahlreiche LĂ€nder haben fĂŒr teils sehr viel Geld Smartphone-Applikationen und Spezialeinheiten zur gesamtgesellschaftlichen Kontaktverfolgung eingerichtet. Es gibt indes keine Evidenz, dass diese einen epidemiologisch relevanten Beitrag zum Pandemie-Management leisten können.

Beim Tracing-Pionier Island ist die App bereits weitgehend gescheitert, in Norwegen wurde sie aus Daten­schutz­grĂŒnden gestoppt, in Indien, Argentinien, Singapur und weiteren LĂ€ndern wurde sie nachtrĂ€glich doch noch obligatorisch, in Israel wird sie direkt vom Geheimdienst betrieben.

Eine WHO-Studie zu Grippepandemien kam 2019 zudem zum Ergebnis, dass Kontaktverfolgung aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll und “unter keinen UmstĂ€nden zu empfehlen” ist. Das typische Anwendungsgebiet dafĂŒr sind eher sexuell ĂŒbertragbare Krankheiten oder Vergiftungen.

Zudem bestehen weiterhin ernsthafte Bedenken bezĂŒglich Datenschutz und BĂŒrgerrechten.

NSA-Whistleblower Edward Snowden warnte bereits im MĂ€rz, dass Regierungen die Corona-Krise zum Anlass oder Vorwand fĂŒr den Ausbau der gesellschaftlichen Überwachung und Kontrolle nehmen und damit eine “Architektur der UnterdrĂŒckung” errichten könnten.

Eine Whistleblowerin, die an einem Ausbildungsprogramm fĂŒr Kontaktverfolger in den USA teilgenommen hatte, beschrieb dieses als “totalitĂ€r” und eine “Gefahr fĂŒr die Gesellschaft”.

Der Schweizer Informatik-Professor Serge Vaudenay machte öffentlich, dass die Protokolle zur Kontaktverfolgung keineswegs “dezentral” und “transparent” sind, denn die eigentliche FunktionalitĂ€t wird durch eine Schnittstelle von Google und Apple (GAEN) implementiert, die fĂŒr die Öffentlichkeit nicht einsehbar und nicht kontrollierbar ist (d.h. kein “Open Source”).

Diese nicht-einsehbare Schnittstelle wurde von Google und Apple inzwischen in drei Milliarden Mobiltelefone integriert. Laut Professor Vaudenay kann diese Schnittstelle zudem alle Kontakte, nicht nur die medizinisch “relevanten”, aufzeichnen und speichern. Ein deutscher Informatik-Experte bezeichnete Tracing-Apps seinerseits als ein “Trojanisches Pferd”.

FĂŒr weitere Informationen zur “Kontaktverfolgung” siehe das Update vom Juni.

Siehe auch: Inside the NSA’s Secret Tool for Mapping Your Social Network (Wired)

“Contact Tracing” durch Google und Apple
Weitere Meldungen
Zum Ursprung des neuen Coronavirus

Im Juni-Update wurde dargestellt, dass renommierte Virologen einen Labor-Ursprung des neuen Coronavirus fĂŒr “mindestens so plausibel” halten wie einen natĂŒrlichen Ursprung. Der Grund dafĂŒr sind einige genetische Besonderheiten des Virus im Bereich der Rezeptorbindung, die zu einer besonders hohen Übertragbarkeit und InfektiositĂ€t beim Menschen fĂŒhren.

Inzwischen gibt es weitere EvidenzfĂŒr diese Hypothese. Siehe dazu:

Die Entwicklungen seit Anfang 2020 zeigen, dass das neue Coronavirus nicht als “Biowaffe” im engeren Sinne zu sehen ist, da es zu wenig tödlich und zu wenig gezielt einsetzbar ist. Allerdings kann es durchaus die Bevölkerung in Angst versetzen und politisch genutzt werden.

Dennoch bleibt, neben einem möglichen Labor-Ursprung, auch ein natĂŒrlicher Ursprung des neuen Coronavirus eine realistische Möglichkeit, obschon die Hypothese vom “Wuhan-Tiermarkt” und zuletzt die Pangolin-Hypothese von Experten inzwischen verworfen wurden.

Juni 2020

A. Allgemeiner Teil
Studien zur LetalitÀt von Covid-19

Stanford-Professor John Ioannidis publizierte im Mai eine Übersicht der bisherigen Covid19-Antikörper-Studien. Demnach liegt die LetalitĂ€t von Covid19 (IFR) in den meisten LĂ€ndern und Regionen bei unter 0.16%. FĂŒr drei Hotspots fand Ioannidis eine Obergrenze von 0.40%.

Auch die US-Gesundheitsbehörde CDC reduzierte in ihrem neuesten Bericht die Covid19-LetalitÀt (IFR) auf 0.26% (best estimate). Selbst dieser Wert ist noch als Obergrenze zu sehen, da die CDC konservativ von 35% asymptomatischen FÀllen ausgeht, wÀhrend die meisten Studien auf 50 bis 80% asymptomatische FÀlle hindeuten.

Ende Mai publizierten Schweizer Immunologen um Professor Onur Boyman allerdings die bisher wohl wichtigste Studie zur Covid19-LetalitĂ€t. Diese Preprint-Studie kam zum Ergebnis, dass die ĂŒblichen Antikörper-Tests, die Antikörper im Blut messen (IgG und IgM), höchstens ca. ein FĂŒnftel aller Covid19-Infektionen erkennen können (Zeitungsbericht auf Englisch; Originalstudie).

Der Grund dafĂŒr ist, dass das neue Coronavirus bei den meisten Menschen bereits durch Antikörper auf der Schleimhaut (IgA) oder durch eine zellulĂ€re ImmunitĂ€t (T-Zellen) neutralisiert wird und sich dabei keine oder nur milde Symptome ausbilden.

Dies bedeutet, dass das neue Coronavirus vermutlich noch viel weiter verbreitet ist als bisher angenommen und die LetalitĂ€t pro Infektion bis zu fĂŒnfmal niedriger liegt als bisher vermutet. Die wirkliche LetalitĂ€t könnte somit deutlich unter 0.1% und damit im Bereich der Influenza liegen.

TatsĂ€chlich zeigten inzwischen mehrere Studien, dass bis zu 60% aller Menschen bereits ĂŒber eine gewisse zellulĂ€re ImmunitĂ€t gegen Covid-19 verfĂŒgen, die durch den Kontakt mit bisherigen Coronaviren (ErkĂ€ltungsviren) erworben wurde. Insbesondere Kinder kommen oft in Kontakt mit solchen Coronaviren, was ihre Unempflindlichkeit gegenĂŒber Covid19 miterklĂ€ren könnte.

Die neue Schweizer Studie dĂŒrfte zudem erklĂ€ren, warum Antikörper-Studien selbst in Hotspots wie New York oder Madrid eine Infektionsrate von höchstens ca. 20% fanden, denn dies wĂŒrde einer tatsĂ€chlichen Rate von nahezu 100% entsprechen. In vielen Regionen dĂŒrfte die tatsĂ€chliche Ausbreitung bereits bei deutlich ĂŒber 50% und damit im Bereich der HerdenimmunitĂ€t liegen.

Sollte sich die Schweizer Untersuchung bestĂ€tigen, so wĂŒrde die EinschĂ€tzung der Oxford-Epidemiologin Prof. Sunetra Gupta zutreffen, die bereits frĂŒh von einer sehr weiten Verbreitung von Covid-19 und einer geringen LetalitĂ€t zwischen 0.01% unter 0.1% ausging.

Trotz der vergleichsweise geringen LetalitÀt von Covid-19 (TodesfÀlle pro Infektionen) kann die MortalitÀt (TodesfÀlle pro Bevölkerung) regional und kurzfristig dennoch stark erhöht sein, wenn sich das Virus rasch ausbreitet und dabei Risikogruppen wie insbesondere Patienten in Pflegeheimen erreicht, wie das in mehreren Hotspots tatsÀchlich geschah (siehe unten).

Aufgrund der eher geringen LetalitĂ€t fĂ€llt Covid-19 höchstens in die Stufe 2 des von den US-Gesundheitsbehörden entwickelten fĂŒnfstufigen Pandemie-Plans. FĂŒr diese Stufe ist lediglich die “freiwillige Isolierung kranker Personen” als Hauptmaßnahme vorgesehen. Weitergehende Maßnahmen wie Mundschutzpflicht, Schulschließungen, Abstandsregeln, Kontaktverfolgung, Impfungen und Lockdowns ganzer Gesellschaften sind hingegen nicht angezeigt.

BezĂŒglich Kontaktverfolgung kam eine WHO-Studie zu Influenza-Pandemien von 2019 zudem zum Ergebnis, dass diese aus medizinischer Sicht “unter keinen UmstĂ€nden zu empfehlen” ist, da bei leicht ĂŒbertragbaren und insgesamt eher milden Atemwegs­erkrankungen nicht zielfĂŒhrend.

Manchmal wird argumentiert, man habe die eher geringe LetalitĂ€t zu Beginn nicht gekannt. Das ist nicht ganz richtig, denn die Daten aus SĂŒdkorea, der Kreuzfahrtschiffe und selbst aus Italien zeigten bereits im MĂ€rz, dass das Risiko fĂŒr die Allgemeinbevölkerung ziemlich gering ist.

Viele Gesundheitsbehörden wussten dies auch, wie etwa geleakte Emails aus DĂ€nemark von Mitte MĂ€rz zeigen: “Die dĂ€nische Gesundheitsbehörde ist weiterhin der Ansicht, dass Covid-19 nicht als allgemein gefĂ€hrliche Krankheit bezeichnet werden kann, da es weder einen normalerweise schwerwiegenden Verlauf noch eine hohe Sterblichkeitsrate aufweist.”

Einige Medien berechnen jedoch weiterhin eine angeblich viel höhere Covid19-LetalitĂ€t von teilweise ĂŒber 1%, indem sie einfach TodesfĂ€lle durch “Infektionen” dividieren, ohne die Alters- und Risikoverteilung zu berĂŒcksichtigen, die gerade bei Covid19 absolut entscheidend ist.

Die aktuellen Daten des europĂ€ischen MortalitĂ€tsmonitorings Euromomo zeigen, dass sich in mehreren LĂ€ndern inzwischen eine Untersterblichkeit abzeichnet, so in Frankreich, Italien, Spanien und auch der Schweiz. Der Grund dafĂŒr ist, dass der Altersdurchschnitt der Covid19-TodesfĂ€lle sehr hoch lag, und in dieser Altersgruppe nun bereits weniger Menschen als ĂŒblich sterben.

Siehe auch: Studies on Covid-19 lethality

Beispiel: Todesrate pro Altersgruppe in Massachusetts, USA (Quelle)
Zur Rolle der Pflegeheime

Pflegeheime spielten eine absolute SchlĂŒsselrolle in der Covid-19-Pandemie. In den meisten LĂ€ndern ereigneten sich ein bis zwei Drittel aller Covid19-TodesfĂ€lle in Pflegeheimen, in Kanada und einigen US-Bundesstaaten sogar bis zu 80%. Auch in Schweden, das keinen Lockdown verhĂ€ngte, erfolgten 75% der TodesfĂ€lle in Pflegeheimen und Pflegewohnungen.

Umso bedenklicher ist es, dass manche Behörden ihre Pflegeheime verpflichteten, erkrankte Personen aus den Kliniken bei sich aufzunehmen, was in der Folge fast immer zu zahlreichen Neuinfektionen und TodesfĂ€llen fĂŒhrte. Dies geschah etwa in Norditalien, England und den stark betroffenen US-Bundesstaaten New York, New Jersey und Pennsylvania.

Aus Norditalien ist zudem bekannt, dass die verbreitete Angst vor dem Virus und der angekĂŒndigte Lockdown zu einer Flucht der vorwiegend osteuropĂ€ischen PflegekrĂ€fte fĂŒhrte, wodurch der Zusammenbruch der Alterspflege noch beschleunigt wurde.

In den USA entfallen insgesamt mindestens 42% aller Covid19-TodesfÀlle auf jene 0.6% der Bevölkerung, die in Pflegeheimen leben. Dabei erfordern Pflegeheime einen gezielten Schutz und profitieren gerade nicht von einem allgemeinen Lockdown der gesamten Gesellschaft.

Es ist bekannt, dass auch gewöhnliche Coronaviren (ErkĂ€ltungsviren) fĂŒr Menschen in Pflegeheimen gefĂ€hrlich sein können. Stanford-Professor John Ioannidis machte bereits Mitte MĂ€rz darauf aufmerksam, dass Coronaviren dort eine Fallsterblichkeit von bis zu 8% erreichen.

Zudem ist oft nicht klar, ob diese Menschen wirklich an Covid-19 starben oder am wochenlangen Stress und der totalen Isolation. So gab es in englischen Pflegeheimen ca. 30,000 zusÀtzliche TodesfÀlle, aber bei nur 10,000 ist Covid19 auf dem Totenschein vermerkt.

Allein im April starben in England und Wales rund 10,000 zusÀtzliche Demenzpatienten ohne Corona-Infektion aufgrund der wochenlangen Isolation. In mehreren LÀndern wurden inzwischen Untersuchungen zur Situation in Pflegeheimen eingeleitet oder gefordert.

TodesfÀlle in Pflegeheimen, absolut und prozentual (LTCCovid)
Zur Rolle der KrankenhÀuser

Der zweite zentrale Faktor bezĂŒglich Infektionen und TodesfĂ€llen, neben den Pflegeheimen, sind die KrankenhĂ€user selbst. Bereits in einer Fallstudie in Wuhan zeigte sich, dass sich ca. 41% der hospitalisierten Patienten im Krankenhaus selbst mit Covid19 angesteckt hatten.

Auch in Norditalien, Spanien, England und weiteren stark betroffenen Regionen spielte die Ansteckung in KrankenhĂ€usern eine entscheidende Rolle, d.h. die Kliniken wurden selbst zum HauptĂŒbertragungsort von Covid19 auf bereits geschwĂ€chte Menschen (sog. nosokomiale Infektion) – ein Problem, das bereits beim SARS-Ausbruch von 2003 beobachtet wurde.

Nach heutigem Kenntnisstand hatten jene LĂ€nder, die Infektions­ausbrĂŒche in Pflegeheimen und KrankenhĂ€usern vermeiden konnten, vergleichsweise wenige TodesfĂ€lle zu beklagen. Der allgemeine Lockdown spielte hingegen keine bzw. eine kontraproduktive Rolle (siehe unten).

Hinzu kommt eine mitunter tödliche Fehlbehandlung von Covid19-Patienten durch aggressive Medikamente oder invasive Beatmung (Intubation), vor deren Risiken Fachleute seit Monaten warnten. So gibt es in den USA finanzielle Anreize, Covid-Patienten an Beatmungs­maschinen anzuschließen. In New York wurde diesbezĂŒglich inzwischen eine Untersuchung eingeleitet.

Siehe auch: Eine Undercover-Krankenschwester berichtet aus New York City (Video)

Zum Krankheitsbild von Covid-19

Der bekannte Hamburger Rechtsmediziner Professor Klaus PĂŒschel stellte im Mai seine weltweit erstmalige Studie (englisch) zu den ersten 12 von 190 detaillierten Corona-Obduktionen an einer Pressekonferenz (deutsch) vor.

Professor PĂŒschel betonte erneut, dass Covid-19 “nicht ansatzweise so bedrohlich ist, wie zunĂ€chst vermutet wurde”. Die Gefahr sei “durch Medienbilder viel zu sehr beeinflusst” worden. Die Medien hĂ€tten auf schwere EinzelfĂ€lle fokusiert und mit “völlig falschen Botschaften” Panik geschĂŒrt. Covid-19 sei kein “Killervirus” und der Ruf nach neuer Medizin oder Impfstoffen “von Angst geprĂ€gt”.

Die konkrete Todesursache der untersuchten TodesfĂ€lle sei jeweils eine LungenentzĂŒndung gewesen, allerdings lagen in circa 50% der FĂ€lle auch Venenthrombosen in den Beinen vor, die in der Folge zu tödlichen Lungenembolien fĂŒhren können. Teilweise seien zudem die Nieren und der Herzmuskel betroffen gewesen. Professor PĂŒschel empfiehlt deshalb bei ernsthaften Covid-Erkrankungen die prĂ€ventive Abgabe von blutverdĂŒnnenden Medikamenten.

BezĂŒglich der Thrombosen und Lungenembolien betonte Professor PĂŒschel – wie zuvor bereits andere Experten – dass ein “Lockdown” mit QuarantĂ€ne zuhause “genau die falsche Maßnahme” sei, da der Bewegungsmangel Thrombosen zusĂ€tzlich fördert. Auch US-FachĂ€rzte haben vor diesem Risiko gewarnt, nachdem selbst bei Covid-negativen Personen unerwartete Thrombosen auftraten.

Viele Medien interpretierten die Obduktionsbefunde wiederum falsch und sprachen von Covid-19 als einer besonders gefĂ€hrlichen Krankheit, die angeblich im Unterschied zur Influenza zu Thrombosen und Lungenembolien fĂŒhre. Das ist nicht richtig: Bereits seit 50 Jahren ist bekannt, dass auch eine schwere Influenza das Risiko fĂŒr Thrombosen und Embolien stark erhöht und den Herzmuskel und andere Organe betreffen kann. Sogar die Empfehlung bezĂŒglich prĂ€ventivem BlutverdĂŒnner bei schwerer Influenza ist schon seit 50 Jahren bekannt.

Kinder und Schulen

Zahlreiche Studien haben inzwischen belegt, dass Kinder an Covid19 kaum erkranken und das Virus nicht oder kaum ĂŒbertragen, was bereits vom SARS-Ausbruch von 2003 bekannt war. FĂŒr die Schließung von Schulen gab es deshalb zu keinem Zeitpunkt einen medizinischen Grund.

Dementsprechend registrierten all jene LÀnder, die ihre Schulen bereits im Mai wieder öffneten, keine Zunahme an InfektionsfÀllen. LÀnder wie Schweden, die ihre Grundschulen ohnehin nie schlossen, hatten damit ebenfalls keine Probleme.

Eine Preprint-Studie des deutschen Virologen Christian Drosten argumentierte, die Ansteckungsgefahr durch Kinder sei doch vergleichbar mit Erwachsenen und Schulen sollten deshalb geschlossen bleiben. Mehrere Forscher wiesen jedoch methodische Fehler in der Studie nach. Drosten nahm die Empfehlung bzgl. Schulschließungen daraufhin zurĂŒck.

In einigen Schulen, beispielsweise in Frankreich und Israel, soll es dennoch zu angeblichen “Corona-AusbrĂŒchen” gekommen sein. Es dĂŒrfte sich dort jedoch um Übertragungen von Lehrern auf SchĂŒler handeln, die zu ihrem Leidwesen regelmĂ€ĂŸig getestet werden, obschon sie kaum Symptome zeigen und selbst kaum oder gar nicht ansteckend sind.

Zum Thema Kawasaki-Krankheit kritisierte die britische Kawasaki Disease Foundation erneut die unseriöse und reißerische Medienberichterstattung. TatsĂ€chlich gebe es bisher keine signifikante Zunahme an Kawasaki-FĂ€llen und keinen belegten Zusammenhang mit Covid-19. Allgemeine entzĂŒndliche Reaktionen in einzelnen Kindern seien auch von anderen Vireninfektionen bekannt, die Anzahl der bisher gemeldeten FĂ€lle sei indes Ă€ußerst gering.

Auch deutsche medizinische VerbÀnde veröffentlichten eine Entwarnung: Covid-19 verlaufe bei nahezu allen Kindern unmerklich oder sehr mild. Schulen und Kitas seien deshalb umgehend und ohne EinschrÀnkungen zu öffnen, d.h. es brauche keine Kleingruppen, Abstandsregeln oder Masken.

Schulkinder in Frankreich, die in Boxen spielen mĂŒssen (15. Mai 2020, DailyMail)
Zur Wirksamkeit von Masken

UnabhĂ€ngig von der ohnehin vergleichsweise geringen LetalitĂ€t von Covid19 in der Allgemein­bevölkerung (siehe oben) gibt es fĂŒr die Wirksamkeit von Masken bei gesunden und symptomlosen Menschen im Alltag weiterhin keine wissenschaftlichen Belege.

Eine lÀndervergleichende Untersuchung der UniversitÀt von East Anglia kam zum Ergebnis, dass eine Maskenpflicht keinen Nutzen brachte und das Infektionsrisiko sogar erhöhen könnte.

Zwei US-Professoren und Experten fĂŒr Atem- und Infektionsschutz der UniversitĂ€t von Illinois erklĂ€ren in einem Aufsatz, dass Masken im Alltag keine Wirkung haben, weder als Selbstschutz noch zum Schutz Dritter (sogenannte Quellenkontrolle). Auch hĂ€tten die weitverbreiteten Masken den Ausbruch in der chinesischen Stadt Wuhan nicht verhindert.

Eine Studie vom April 2020 in der Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine kam zum Ergebnis, dass weder Stoffmasken noch chirurgische Masken die Verbreitung des Covid19-Virus durch Husten verhindern können.

Ein Artikel im New England Journal of Medicine vom Mai 2020 kommt ebenfalls zum Ergebnis, dass Masken im Alltag keinen oder kaum Schutz bieten. Der Ruf nach einer Maskenpflicht sei ein “irrationaler Angstreflex”.

Eine von der US-Gesundheitsbehörde CDC veröffentliche Metastudie vom Mai 2020 zu Influenza-Pandemien kam ebenfalls zum Ergebnis, dass Masken weder das Infektions- noch das Übertragungsrisiko (Quellenkontrolle) reduzieren können.

Eine Studie im British Medical Journal von 2015 kam zum Ergebnis, dass Stoffmasken 97% aller Partikel durchließen und das Infektionsrisiko durch Speicherung der Feuchtigkeit erhöhen können.

Die WHO erklĂ€rte im Juni ĂŒberdies, dass die oft diskutierte “asymptomatische Übertragung” in Wirklichkeit “sehr selten” ist, wie Daten aus zahlreichen LĂ€ndern zeigten. Die wenigen bestĂ€tigten FĂ€lle erfolgten zumeist durch direkten Körperkontakt wie Handschlag oder KĂŒsse.

In Österreich wird die Maskenpflicht im Handel und in der Gastronomie ab Mitte Juni wieder aufgehoben. In Schweden wurde nie eine Maskenpflicht eingefĂŒhrt, da diese “keinen zusĂ€tzlichen Schutz fĂŒr die Bevölkerung bietet”, wie die Gesundheitsbehörde erklĂ€rte.

Zahlreiche Politiker, Medienleute und Polizisten wurden bereits dabei erwischt, wie sie ihre Masken in einer Menschenmenge extra fĂŒr die Fernsehkameras anzogen oder sofort wieder ablegten, als sie glaubten, es werde nicht mehr gefilmt.

In manchen FĂ€llen kam es zu brutalen PolizeiĂŒbergriffen, da eine Person ihre Maske “nicht richtig getragen” habe. In anderen FĂ€llen durften Menschen mit einer Behinderung, die Ă€rztlich attestiert keine Maske tragen können und mĂŒssen, EinkaufhĂ€user nicht betreten.

Entgegen all dieser Evidenz propagiert eine Gruppe namens “masks4all”, die von einem Young Leader des World Economic Forum (WEF) Davos gegrĂŒndet wurde, eine weltweite Maskenpflicht. Verschiedene Regierungen und die WHO scheinen darauf anzusprechen.

Kritiker vermuten in diesem Zusammenhang, dass die Masken eher eine psychologische oder politische Funktion erfĂŒllen (“Maulkorb” bzw. “sichtbares Zeichen des Gehorsams”) und bei hĂ€ufigem Tragen womöglich zu zusĂ€tzlichen gesundheitlichen Problemen fĂŒhren können.

Eine Studie aus Deutschland zeigte empirisch, dass die EinfĂŒhrung von Masken keine Auswirkung auf die Infektionszahlen hatte (siehe Grafik). Nur in der Stadt Jena kam es zu einer deutlichen Reduktion, doch Jena fĂŒhrte zeitgleich sehr strenge QuarantĂ€nevorschriften ein.

Die EinfĂŒhrung von Masken in deutschen StĂ€dten blieb ohne Wirkung auf die Infektionszahl. (IZA)
Zum Ursprung des Virus

Mitte MĂ€rz argumentierten einige Forscher in einem Brief an die Fachzeitschrift Nature Medicine, dass das Covid19-Virus natĂŒrlichen Ursprungs sein mĂŒsse und nicht “aus einem Labor” stammen könne. Als Grund nannten sie die Struktur des Virus und den Umstand, dass die Bindung an den menschlichen ACE2-Zellrezeptor nicht dem theoretischen Maximum entspreche.

Inzwischen haben jedoch zahlreiche renommierte Virologen dieser Argumentation widersprochen. Ein kĂŒnstlicher Ursprung im Rahmen von virologischer Funktionsforschung sei “mindestens so plausibel” wie ein natĂŒrlicher Ursprung. TatsĂ€chlich werde an solchen Coronaviren seit bald 20 Jahren (dem SARS-Ausbruch von 2003) in mehreren Laboren intensiv geforscht.

Als Argumente fĂŒr einen kĂŒnstlichen Ursprung werden insbesondere angefĂŒhrt, dass die Bindung an den menschlichen ACE2-Zellrezeptor deutlich stĂ€rker sei als bei allen ĂŒblichen Ursprungstieren, und dass bisher kein direktes Ursprungstier identifiziert werden konnte. Zudem enthalte das Virus einige auffĂ€llige funktionale Gensequenzen, die kĂŒnstlich eingefĂŒgt worden sein könnten (s. Grafik).

Die anfĂ€ngliche Theorie vom Tiermarkt in Wuhan wurde inzwischen verworfen, da keines der dortigen Tiere positiv getestet wurde, und ein Drittel der allerersten Patienten keine Verbindung zum Tiermarkt hatten. Der Tiermarkt wird nun als sekundĂ€rer Übertragungsort gesehen.

Es ist bekannt, dass das virologische Labor in Wuhan in Zusammenarbeit mit den USA und Frankreich an Coronaviren forschte und dabei auch “potentiell pandemische Pathogene” (PPP) erzeugte, die besonders leicht ĂŒbertragbar und/oder besonders gefĂ€hrlich sind. Außerdem kam es in China und auch in den USA bereits zu mehreren LaborunfĂ€llen mit Freisetzung von Viren.

Der unvoreingenommene Beobachter muss daher weiterhin mehrere realistische Möglichkeiten in Betracht ziehen: Ein natĂŒrlicher Ursprung des Virus (wie er bei SARS 2003 angenommen wird), ein Laborunfall im Rahmen von Funktionsforschung (vermutlich in Wuhan), oder sogar eine gezielte Freisetzung durch einen geopolitisch interessierten Akteur in Ost oder West.

Gleichwohl ist beim Covid19-Virus nicht von einer “Biowaffe” im klassichen Sinne zu sprechen: Das Virus ist zwar sehr leicht ĂŒbertragbar, aber fĂŒr die Allgemeinbevölkerung nicht besonders gefĂ€hrlich. Tierversuche haben gezeigt, dass wesentlich tödlichere Coronaviren erzeugt werden können.

Additional functional amino acids in the SARS-CoV-2 spike protein (Andersen, edited)
Impfungen gegen Covid-19

Verschiedene Politiker in Europa und den USA haben erklĂ€rt, dass die “Corona-Krise” erst durch einen noch zu entwicklenden Impfstoff beendet werden könne.

Allerdings haben viele Experten bereits darauf hingewiesen, dass ein forcierter Impfstoff gegen das neue Coronavirus aufgrund der insgesamt geringen LetalitÀt (siehe oben) und der bereits abklingenden Verbreitung nicht unbedingt erforderlich ist. Der Schutz von Risikogruppen, insbesondere in Pflegeheimen, könne wesentlich gezielter erfolgen.

Einige Experten wie der Schweizer Infektiologe Dr. Pietro Vernazza haben zudem darauf hingewiesen, dass gerade die Hochrisikogruppe erfahrungsgemĂ€ĂŸ am wenigsten von einer Impfung profitiert, da ihr Immunsystem nicht mehr ausreichend auf den Impfstoff reagiert.

Verschiedene Experten haben zudem auf die erheblichen Gesundheitsrisiken eines forcierten Impfstoffes hingewiesen. TatsĂ€chlich fĂŒhrte beispielsweise die Impfung gegen die sogenannte “Schweinegrippe” von 2009/2010 zu teilweise schweren neurologischen SchĂ€den insbesondere bei Kindern und zu Schaden­­ersatz­forderungen in Millionenhöhe.

Dennoch wurden bereits mehrere Milliarden Dollar privater und öffentlicher Gelder fĂŒr die Entwicklung eines Impfstoffes eingesammelt. Auch ein “ImmunitĂ€tsausweis” fĂŒr Arbeit und Reisen wird weiterhin diskutiert. Allerdings kam es bei den beiden fĂŒhrenden Impfstoff-Projekten, entgegen den meisten Mediendarstellungen, zu teilweise gravierenden Komplikationen.

Im Falle des Impfstoffes der UniversitÀt Oxford erkrankten im Tierversuch alle sechs Rhesusaffen trotz Impfung an Covid19 und waren gleich infektiös wie die ungeimpften Affen. Dennoch wurde der Impfstoff in die Testphase mit Menschen weitergezogen. Der Projektleiter erklÀrte jedoch, dass das Coronavirus in der Bevölkerung bereits so selten geworden sei, dass der klinische Versuch mit 50%iger Wahrscheinlichkeit kein Ergebnis liefern werde.

Im Falle des neuartigen RNA-Impfstoffes der Firma Moderna, der ungewöhnlicherweise direkt im Menschenversuch getestet wurde, hatten 20% der Teilnehmer in der hochdosierten Gruppe eine “schwere Nebenwirkung”, obschon Moderna nur sehr gesunde Personen zum Versuch zuließ.

Einer der Moderna-Teilnehmer wurde von CNN danach als “Held” prĂ€sentiert und interviewt. Dabei wurde jedoch vereinbart, nicht zu erwĂ€hnen, dass der Teilnehmer nach der Impfung ohnmĂ€chtig und “so krank wie noch nie in seinem Leben” wurde. Mehrere Experten kritisierten zudem, dass Moderna ihre klinischen Daten nicht ausreichend offengelegt habe.

Der Leiter des US-Programms zur raschen Entwicklung eines Corona-Impfstoffes war zuvor selbst Direktor bei Moderna. PrĂ€sident Trump kĂŒndigte zudem an, den Impfstoff womöglich mit dem US-MilitĂ€r landesweit zu verteilen. Einige LĂ€nder wie etwa DĂ€nemark schufen bereits gesetzliche Grundlagen fĂŒr eine Pflichtimpfung der gesamten Bevölkerung. Auch in Deutschland haben sich verschiedene Politiker fĂŒr eine Impfpflicht ausgesprochen.

BefĂŒrworter einer Impfpflicht wie der WeltarztprĂ€sident Frank Montgomery argumentieren, die Bevölkerung mĂŒsse sich impfen lassen, um jene zu schĂŒtzen, die sich aus gesundheitlichen GrĂŒnden nicht impfen lassen können. Angesichts der eher geringen LetalitĂ€t von Covid19 und der bereits sehr weiten Verbreitung erscheint diese Argumentation jedoch ĂŒberaus fragwĂŒrdig. Hinzu kommen die oben dargestellen, durchaus ernsthaften Impfstoffrisiken.

Der Chef des grĂ¶ĂŸten europĂ€ischen Ticketportals Eventim erklĂ€rte gleichwohl, dass es womöglich “erst wieder Veranstaltungen geben könne, wenn es einen Impfstoff oder ein entsprechend wirksames Medikament gibt – da werden wir noch einige Zeit warten mĂŒssen.”

Der britische Premierminister Boris Johnson, der den Impfstoff-Gipfel Anfang Juni zusammen mit US-MilliardĂ€r Bill Gates leitete, nannte die Impfallianz GAVI eine Art “Gesundheits-NATO”. Ein “Impfausweis” dĂŒrfte allerdings daran scheitern, dass selbst Antikörper-Tests höchstens 20% der Infektionen nachweisen können, wie die Studie von Professor Boyman erstmals zeigte.

Regierungschefs am Globalen Impfstoffgipfel vom 4. Juni 2020 (GAVI)
Medikamente gegen Covid-19

Die Situation im Bereich hilfreicher Medikamente bei schweren Covid19-FĂ€llen ist weiterhin sehr unklar. Ein gewisser Konsens besteht lediglich darin, dass BlutverdĂŒnner hilfreich sind, um lebensbedrohende Thrombosen und Embolien vorzubeugen (wie bei schwerer Influenza).

Heftige Diskussionen gibt es seit Monaten um das Malaria-Medikament Hydroxychloroquin (HCQ). Die Fachzeitschrift Lancet publizierte Ende Mai eine Studie, wonach HCQ vermehrt zu Herzproblemen fĂŒhre. Die WHO stellte daraufhin alle ihre HCQ-Studien ein. Kurz darauf wurde jedoch bekannt, dass die Lancet-Studie auf einem manipulierten Datensatz beruhte.

Die Lancet-Studie sowie eine weitere Studie im New England Journal of Medicine (NEJM) mussten zurĂŒckgezogen werden, was einen der grĂ¶ĂŸten Medizinskandale der letzten Jahre darstellt. Der Grund fĂŒr die manipulierte Studie ist nicht klar, allerdings scheint der Hauptautor zugleich an einer Studie zum konkurrierenden Medikament Remdesivir beteiligt zu sein.

Die Verwendung von Remdesivir des Pharmakonzerns Gilead kam ihrerseits unter Druck nachdem eine erste Studie zeigte, dass das Medikament das Sterberisiko nicht senken konnte. Viele Medien ignorierten das jedoch und berichteten dennoch positiv ĂŒber das Medikament.

Ein ehemaliger französischer Gesundheitsminister verriet in einem Interview, dass die Editoren von Lancet und NEJM in einer vertraulichen Diskussionsrunde erklĂ€rten, der Einfluss von Pharmafirmen sei so groß, ja “kriminell”, geworden, dass man nicht mehr von Wissenschaft sprechen könne.

Verschiedene Kliniken nutzen oder studieren HCQ bei Covid19-Patienten, teilweise in Kombination mit Zink, Vitaminen oder anderen Medikamenten. Allerdings ist bekannt, dass HCQ bei der Stoffwechselbesonderheit Favismus, die insbesondere bei Menschen aus Afrika und dem Mittelmeerraum vorkommt, zu tödlichen Komplikationen fĂŒhren kann.

Es ist leider davon auszugehen, dass eine falsche oder zu aggressive Medikation mit HCQ, Steroiden, Antibiotika und antiviralen Mitteln sowie invasiver Beatmung wĂ€hrend der Corona-Pandemie zu zahlreichen zusĂ€tzlichen und vermeidbaren TodesfĂ€llen gefĂŒhrt hat.

Expertenstimmen (Auswahl)
  • Der deutsche Virologe Prof. Hendrik Streeck kritisierte den Lockdown und erklĂ€rte, dass mittlerweise “alle Experten zur EinschĂ€tzung der Anfangszeit zurĂŒckkehren”, dass Covid-19 “nicht bagatellisiert werden sollte, aber auch nicht dramatisiert werden” dĂŒrfe. Der Grund der sinkenden Risiko­bewertung sei die “enorme Anzahl von Infektionen, die folgenlos blieben”. Streeck rechnet in Deutschland weiterhin mit keiner Über­sterb­lichkeit bis Ende Jahr, da das Durch­schnitts­alter der TodesfĂ€lle mit 81 Jahren “eher oberhalb der Lebens­erwartung” liege. “Corona-Apps” und massenweise Corona-Tests hĂ€lt Streeck nicht fĂŒr sinnvoll. Auch die allgemeine Verwendung von Masken kritisiert er, diese böten kaum Schutz und wĂŒrden rasch zum “NĂ€hrboden fĂŒr Bakterien und Pilze”. Schulen und Kitas sollten möglichst rasch wieder geöffnet werden, da Erkrankungs- und Ansteckungsrisiko bei Kindern sehr gering seien.
  • Ein Oberarzt fĂŒr Intensivmedizin am UniversitĂ€tsspital ZĂŒrich, der selbst kritische Covid-19-Patienten betreute, kritisierte in einem vielbeachteten Video die “Angstmacherei” im Zusammenhang mit der Krankheit. FĂŒr die ĂŒberwiegende Mehrzahl aller Menschen bestehe kein signifikantes Sterberisiko, die Zahlen seien insgesamt vergleichbar mit frĂŒheren Grippewellen. Risikogruppen könnten gezielt geschĂŒtzt werden, wĂ€hrend der generelle Lockdown lediglich die Immunisierung der Allgemeinbevölkerung verhindere. Zudem sterben Menschen aufgrund der verordneten medizinischen Unterversorgung in anderen Bereichen. Der medizinische und gesellschaftliche Schaden sei lĂ€ngst höher als der Nutzen. Auch der teilweise obligatorische Mundschutz fĂŒr Schulkinder habe “keinen medizinischen Sinn und Nutzen” und belaste die Kinder stark. Die “tĂ€gliche ZĂ€hlerei” der FĂ€lle sei unsinnig und verbreite lediglich Angst. Die kontraproduktiven Maßnahmen mĂŒssten rasch gestoppt werden. Schweizer Medien versuchten nach der weiten Verbreitung des Videos das UniversitĂ€tsspital ZĂŒrich unter Druck zu setzen. Das Originalvideo wurde vom Arzt inzwischen entfernt.
  • Der Schweizer Chefarzt fĂŒr Infektiologie, Dr. Pietro Vernazza, erklĂ€rt am Beispiel aktueller Fallstudien, dass Fiebermessungen und Kontaktverfolgungen aufgrund der oft symptomlosen VerlĂ€ufe und leichten Übertragbarkeit von Covid19 nicht sinnvoll sind.
  • Der bekannte Schweizer Immunologe Dr. Beda Stadler erklĂ€rt in einem Beitrag, dass Covid19 eine “sehr selektive Krankheit” sei und nur fĂŒr sehr wenige Menschen ein echtes Risiko darstelle. Die Medien hĂ€tten sich hingegen auf die wenigen atypischen EinzelfĂ€lle konzentriert, die es aber bei jeder Krankheit gebe. Viele Wissenschaftler hĂ€tten sich zu stark auf ihre Modelle und zu wenig auf die RealitĂ€t konzentriert. Die geplante Kontaktverfolgung sei medizinisch “sinnlos” und verbreite “höchstens Panik”.
  • Stanford-Professor John Ioannidis erklĂ€rt in einem Interview mit CNN, dass Covid19 eine “verbreitete und milde Erkrankung” sei, die fĂŒr die Allgemeinbevölkerung gleich gefĂ€hrlich oder sogar weniger gefĂ€hrlich als die Influenza (Grippe) sei. Zu schĂŒtzen seien insbesondere Patienten in Pflegeheimen und KrankenhĂ€usern.
  • Stanford-Professor Dr. Scott Atlas erklĂ€rt in einem CNN-Interview, dass man “durch die falsche Idee, Covid19 stoppen zu mĂŒssen, eine katastrophale Situation im Gesundheitsbereich geschaffen” habe. Es seien irrationale Ängste erzeugt worden, denn die Erkrankung sei “insge­samt mild”. Deshalb gebe es auch “absolut keinen Grund” fĂŒr umfangreiche Testungen in der Allgemeinbevölkerung, diese seien nur gezielt in KrankenhĂ€usern und Pflegeheimen erforderlich.
  • Der britische Chefmediziner Dr. Chris Whitty erklĂ€rte, dass Covid19 “fĂŒr den grĂ¶ĂŸten Teil der Bevölkerung” keine Gefahr darstelle. Die meisten Menschen wĂŒrden nicht oder nur mild daran erkranken und selbst bei jenen, die stark erkranken, seien die Heilungschancen gut.
  • Stanford-Professor und Chemie-NobelpreistrĂ€ger Michael Levitt erklĂ€rt in einem neuen Beitrag, dass die Lockdowns keine Leben gerettet aber viele gekostet haben. Es habe sich weltweit ein “Panik-Virus” unter den Politikern verbreitet.
  • Professor Karel Sikora von der University of Buckingham argumentiert in einem Interview, dass die Angst letztlich “viel mehr Menschen töten wird als das Virus”, darunter unbehandelte Herz- und Krebspatienten. Schulen sollten rasch geöffnet werden und Masken eine individuelle Entscheidung bleiben, da ihr Nutzen nicht belegt sei. Man solle zurĂŒck in ein “altes Normal” und kein “neues Normal”. (Hinweis: Das Video mit Professor Sikora wurde von Youtube zeitweise gelöscht und erst nach Protesten wieder aufgeschaltet).
  • Der ehemalige israelische Gesundheitsminister Professor Yoram Lass hĂ€lt die Lockdown-Maßnahmen fĂŒr “völlig unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig” und eine akute Bedrohung fĂŒr weltweit hunderte Millionen Menschen. Covid19 sei vergleichbar mit einer Grippe-Epidemie und hĂ€tte niemals eine solche politische Zerstörung von Existenzen gerechtfertigt. Man habe die Menschen eingeschĂŒchtert und “gehirngewaschen”.
  • Die Oxford-Professorin fĂŒr Epidemiologie, Sunetra Gupta, argumentiert in einem neuen Interview, dass die LetalitĂ€t von Covid19 unter 0.1% liegen dĂŒrfte und bereits sehr viele Menschen in Kontakt mit dem Virus kamen, ohne Antikörper auszubilden.
  • Ein Mitarbeiter des deutschen Innenministeriums, zustĂ€ndig fĂŒr Katastrophenschutz, verfasste zusammen mit externen Fachleuten ein rund 100-seitiges Analysepapier zum Corona-Krisenmanagement, das Anfang Mai der Presse zugespielt wurde und fĂŒr heftige Reaktionen sorgte. Im Analysepapier wird Covid-19 als ein “globaler Fehlalarm” beschrieben, da fĂŒr die Allgemeinbevölkerung “vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine ĂŒber das Normalmaß hinausgehende Gefahr” bestanden habe. Der Kollateralschaden durch den Lockdown sei inzwischen deutlich höher ist als der erkennbare Nutzen und ĂŒbertreffe das Gefahrenpotential des Coronavirus bei weitem. So seien allein im MĂ€rz und April in Deutschland ĂŒber eine Million Operationen nicht durchgefĂŒhrt worden. Das Krisen­management und die Gefahrenanalyse hĂ€tten weitgehend versagt, die vom RKI gelieferten Daten seien als Grundlage fĂŒr die Entscheidungsfindung zudem “nicht zu gebrauchen”. Der Beamte wurde in der Folge beurlaubt und erhielt ein Dienstverbot, da er das Papier “ohne Autorisierung” erstellt habe.
  • Eine Gruppe um Professor Sucharit Bhakdi hat den Verein Mediziner und Wissenschaflter fĂŒr Gesundheit, Freiheit und Demokratie (MWGFD) gegrĂŒndet, dem sich bereits ĂŒber 16,000 UnterstĂŒtzer angeschlossen haben. Anfang Juni veröffentlichte die Gruppe einen Aufruf an die Bundesregierung und alle Landesregierungen, die verhĂ€ngten Corona-Maßnahmen sofort und vollstĂ€ndig aufzuheben (Video zur Initiative). Das Ende Juni erscheinende Buch von Professor Bhakdi, Corona Fehlalarm?, ist allein aufgrund der Vorbestellungen bereits Amazon-Bestseller.
  • Übersicht: 250 weltweite Expertenstimmen gegen Corona-Dogmen
Erfolgsbeispiele

Schweden: Schweden verhĂ€ngte keinen Lockdown, keine Maskenpflicht und keine Grundschul­schließungen, sondern setzte hauptsĂ€chlich auf die Eigenverantwortung und Kooperation der Bevölkerung. Dieses Vorgehen bewĂ€hrte sich und Schweden sah in der Allgemein­bevölkerung lediglich eine geringe Sterblichkeit im Rahmen einer saisonalen Grippewelle.

Dennoch fiel die Gesamt­sterblichkeit in Schweden tatsĂ€chlich höher aus als in den skandinavischen NachbarlĂ€ndern oder in Deutschland, was von vielen Medien als ein angebliches “Scheitern der schwedischen No-Lockdown-Strategie” dargestellt wurde.

Dabei wird jedoch zumeist verschwiegen, dass sich circa drei Viertel der schwedischen TodesfÀlle in Pflegeheimen und Pflegewohnungen ereigneten, die einen gezielten Schutz erfordern und von einem allgemeinen Lockdown der Gesellschaft gerade nicht profitieren. Das Medianalter der schwedischen TodesfÀlle liegt mit 86 Jahren denn auch weltweit vermutlich am höchsten.

Die schwedische Regierung hat sich zudem als eine der wenigen fĂŒr den ungenĂŒgenden Schutz der Pflegepatienten entschuldigt und eine Untersuchung angekĂŒndigt, was von vielen Medien indes erneut als angebliches “Scheitern der No-Lockdown-Strategie” dargestellt wurde.

TatsĂ€chlich blieb die Gesamtsterblichkeit in Schweden aber immer noch unter den starken saisonalen Grippewellen der letzten dreißig Jahre. Zudem dĂŒrfte Schweden nun von einer sehr hohen natĂŒrlichen ImmunitĂ€t profitieren, insbesondere in Anbetracht der neuen Studien zur effektiven Reichweite der Antikörper-Tests (siehe oben).

Schweden: Gesamtsterblichkeit, November bis Mai, seit 1990 (SCB/Twitter)

Florida: Florida fĂŒhrte trotz zahlreicher Senioren nur geringe EinschrĂ€nkungen ein, sogar die beliebten StrĂ€nde wurden frĂŒhzeitig wieder geöffnet, was von vielen US-Medien heftig kritisiert wurde. Dennoch schnitt Florida im Vergleich mit anderen Bundesstaaten sehr gut ab und zĂ€hlte zuletzt bei 21 Millionen Einwohnern ca. 2300 TodesfĂ€lle, was in etwa der MortalitĂ€t von Deutschland entspricht.

Der Gouverneur erklĂ€rte in einem Interview, dass man aufgrund der Zahlen aus SĂŒdkorea und Italien und entgegen der Mediendarstellung frĂŒhzeitig erkannt habe, dass Covid19 nur fĂŒr eine sehr kleine Risikogruppe gefĂ€hrlich ist und deshalb die Pflegeheime bestmöglich geschĂŒtzt habe. Pflegeheime seien im Sinne der PrĂ€vention sogar noch wichtiger gewesen als die Kliniken selbst, und diese Strategie habe sich bewĂ€hrt. Bereits Ende Mai gab der Gouverneur bekannt, dass Sommerlager und JugendaktivitĂ€ten uneingeschrĂ€nkt durchgefĂŒhrt werden können.

Japan: Japan registrierte einige der ersten Covid19-FĂ€lle außerhalb Chinas, fĂŒhrte jedoch keinen Lockdown ein. Schon Ende MĂ€rz fragte die Japan Times: “Wo bleibt die Coronavirus-Explosion?”. Bloomberg berichtet nun, dass diese bis heute ausblieb: Es gab keine BewegungseinschrĂ€nkungen, Restaurants und Friseure blieben offen, es gab keine “Tracking-Apps” und keine Maßentests der Allgemeinbevölkerung. Dennoch – oder deshalb – weist Japan nun im Vergleich mit den G7-IndustrielĂ€ndern bei weitem am wenigsten TodesfĂ€lle auf (<1000).

Manche argumentieren, die Atemschutzmasken seien fĂŒr Japans Erfolg entscheidend gewesen. Doch Atemschutzmasken sind in Japan freiwillig und hielten auch den Ausbruch in der chinesischen Stadt Wuhan nicht auf, wĂ€hrend Schweden, Florida und andere erfolgreiche Regionen keine Masken in der Allgemeinbevölkerung einsetzten.

Weißrussland: Weißrussland hat von allen Industrienationen wohl am wenigsten EinschrĂ€nkungen eingefĂŒhrt und sogar Großveranstaltungen wie die 75-Jahre-Feierlichkeiten zum Ende des Zweiten Weltkriegs durchgefĂŒhrt. Dennoch zĂ€hlt Weißrussland auch nach ĂŒber drei Monaten offiziell weniger als 300 Covid-TodesfĂ€lle. LangzeitprĂ€sident Lukaschenko, der Corona wiederholt als “Psychose” bezeichnet hatte, erklĂ€rte Mitte Mai, die Hauptstadt Minsk habe den Höhepunkt bereits ĂŒberschritten. Die Entscheidung, Covid19-FĂ€lle wie eine normale Lungen­ent­zĂŒndung zu behandeln, sei richtig gewesen. Ob die weißrussischen Zahlen wirklich korrekt sind, wird aber letztlich erst die Statistik zur Gesamtsterblichkeit zeigen können.

Weitere Meldungen
  • Übertragungswege: Ein neuer Bericht der US-Gesundheitsbehörde CDC kommt zum Ergebnis, dass das Virus hauptsĂ€chlich durch direkten Personenkontakt ĂŒbertragen wird und sich “nicht leicht auf OberflĂ€chen verbreiten kann.” Bereits der deutsche Virologe Hendrik Streeck konnte nachweisen, dass sich das neue Coronavirus nicht oder kaum ĂŒber GegenstĂ€nde und in der Luft schwebende Aerosole verbreitet.
  • Abstandsregeln: Island hat die Abstandregeln Ende Mai fĂŒr optional erklĂ€rt und Bars und Clubs wieder geöffnet. Die Schweiz wandelte die Abstandsvorschriften in eine freiwillige Empfehlung um. Eine Cochrane-Untersuchung von 2011 ergab bereits, dass es fĂŒr die Wirksamkeit von “social distancing” Maßnahmen bislang kaum Evidenz gebe.
  • Operationen: Laut einem Artikel im British Journal of Surgery wurden aufgrund der Corona-Maßnahmen wĂ€hrend 12 Wochen weltweit rund 28 Millionen Operationen abgesagt oder verschoben, darunter auch viele Krebsoperationen.
  • Lebensjahre: Eine Auswertung von vier US-Professoren kommt zum Ergebnis, dass der Lockdown in den USA etwa doppelt soviele Lebensjahre kosten wird wie Covid-19 und damit auch aus rein medizinischer Sicht eine stark kontraproduktive Maßnahme war.
  • Virustest: Ein deutscher Mathematiker erklĂ€rt, warum die geringen verbleibenden Infektionszahlen in vielen LĂ€ndern selbst bei ziemlich genauen Virentests grĂ¶ĂŸtenteils aus falschen positiven Resultaten bestehen und die Pandemie damit scheinbar nie ganz endet.
  • “Zweite Welle”: Studien zu einer “zweiten Welle” gehen teilweise von sehr unrealistischen Annahmen aus wie etwa einem konstanten Infektions- und Sterberisiko ĂŒber alle Altersgruppen. Dennoch zeigt das Beispiel der Hongkong-Grippe von 1968, dass sich die globale Ausbreitung von Pandemien durchaus ĂŒber einige Saisons hinziehen kann.
  • Italien: In Mailand hatten bereits Mitte Februar, d.h. noch vor Ausbruch der dortigen Epidemie, knapp 5% der Bevölkerung Antikörper gegen Covid19. Dies deutet erneut daraufhin, dass das Virus bereits frĂŒher als bisher angenommen in Europa zirkulierte, ohne aufzufallen.
  • Arbeitslosigkeit: Die Internationale Arbeitsagentur ILO rechnet damit, dass aufgrund der politischen Corona-Maßnahmen die HĂ€lfte der weltweiten Arbeitnehmer oder 1.6 Milliarden Menschen akut vom Verlust ihrer Lebensgrundlagen bedroht sind.
  • Faktencheck: 13 irrefĂŒhrende und falsche Behauptungen zur Corona-Epidemie
  • RĂŒckblick: Warum das Leben wĂ€hrend der Grippe-Pandemien von 1968/69 (Hongkong-Grippe) und von 1957 (Asiatische Grippe) weitestgehend normal weiterging.
Hat der Lockdown Leben gerettet?

Viele Medien berichteten von einer Studie des Imperial College London, wonach die Lockdowns in Europa angeblich “3 Millionen Leben gerettet” hĂ€tten. In Wirklichkeit verglich das Imperial College London einfach die unrealistischen Vorhersagen des eigenen Modells mit der RealitĂ€t. Besonders deutlich wird das am Beispiel Schwedens, das auch ohne Lockdown nur einen Bruchteil der TodesfĂ€lle hatte, die vom Imperial College Modell prognostiziert wurden (siehe Grafik).

Imperial-Modell vs. RealitĂ€t in Schweden. Orange: Prognose ohne Maßnahmen; grau: Prognose mit moderaten Maßnahmen; blau: RealitĂ€t. (GRC; 8. Mai 2020)
Zur Rolle der Medien

Die meisten traditionellen Medien, die fast alle in geopolitische Netzwerke eingebunden sind, verbreiteten wĂ€hrend der Corona-Zeit ĂŒberwiegend Angstpropaganda, wie man dies sonst im Zusammenhang mit Angriffskriegen oder angeblichen TerroranschlĂ€gen beobachtet.

Dabei wurde das Risiko fĂŒr die Allgemeinbevölkerung stark ĂŒberzeichnet, die Regierungspolitik kaum hinterfragt, die Situation in KrankenhĂ€usern dramatisiert, manipulative Bilder verwendet, Kampagnen inszeniert, und Protestierende systematisch als “Idioten” diffamiert.

Einige konservative Medien kritisierten zwar die wirtschafts­schĂ€dlichen Lockdown-Maßnahmen. Die wirkliche Frage wird aber sein, ob sie auch die nun geplanten Überwachungs­maßnahmen wie die gesamt­gesell­schaftliche Kontaktverfolgung kritisieren werden (siehe unten).

Die meisten unabhĂ€ngigen Medien realisierten frĂŒher oder spĂ€ter, dass das Risiko des Coronavirus ĂŒbertrieben und politisch instrumentalisiert wurde. Nur einige wenige unabhĂ€ngige Medien realisierten das nicht, da ihnen vielleicht das medizinische Hintergrundwissen fehlte.

Einige Analysten verglichen Covid-19 zudem mit einer Psychologischen Operation, bei der die Angst vor dem Virus genutzt wird, um politische und gesellschaftliche VerĂ€nderungen herbeizufĂŒhren.

US-Plattformen wie Google, Youtube, Facebook und Twitter betrieben bei Corona-Themen eine umfangreiche Zensur, indem kritische Standpunkte selbst von Ärzten gelöscht oder ihre Verbreitung eingeschrĂ€nkt wurde, wie dies bei geopolitischen Themen seit langem ĂŒblich ist.

Moderne Mediennutzer haben jedoch die Möglichkeit, manipulationsfreie Suchmaschinen wie z.B. DuckDuckGo und unabhÀngige Videoplattformen wie z.B. Bitchute zu nutzen, sowie auf propagandistischen Medienseiten generell einen Werbe- und Trackingblocker einzusetzen.

Ein kritisches Interview mit Prof. Sikora, das von Youtbe zeitweise gelöscht wurde (Unherd)
Politische Entwicklungen

Zahlreiche Beobachter haben bereits darauf aufmerksam gemacht, dass die ĂŒberwiegend politisch herbeigefĂŒhrte “Corona-Krise” fĂŒr weitreichende gesellschaftliche und ökonomische VerĂ€nderungen instrumentalisiert wird oder werden könnte.

NSA-Whistleblower Edward Snowden warnte bereits im MĂ€rz, dass Regierungen die vorĂŒbergehende Corona-Krise zum Anlass oder Vorwand fĂŒr den permanenten Ausbau der gesellschaftlichen Überwachung und Kontrolle nehmen und damit eine “Architektur der UnterdrĂŒckung” errichten.

Zu den derzeit diskutierten oder bereits eingefĂŒhrten Maßnahmen zĂ€hlen insbesondere:

  1. Die EinfĂŒhrung von Applikationen zur gesamtgesellschaftlichen Kontaktverfolgung
  2. Der Aufbau von Einheiten zur Durchsetzung der Verfolgung und Isolierung von BĂŒrgern
  3. Die EinfĂŒhrung von digitalen biometrischen Ausweisen, ĂŒber die die Teilnahme an gesellschaftlichen und beruflichen AktivitĂ€ten kontrolliert und reguliert werden kann.
  4. Die erweiterte Kontrolle von Reiseverkehr und Zahlungsverkehr (Bargeldabschaffung).
  5. Die Schaffung von gesetzlichen Grundlagen fĂŒr einen Zugriff auf die biologischen Systeme der BĂŒrger durch Regierungen oder Konzerne (durch sog. “Pflichtimpfungen”).

Über 600 Wissenschaftler haben vor einer “beispiellosen Überwachung der Gesellschaft” durch problematische Apps zur Kontakt­­verfolgung gewarnt. In einigen LĂ€ndern wird diese Kontakt­ver­folgung bereits direkt vom Geheimdienst durchgefĂŒhrt. Weltweit kam es bereits zur Überwachung der Zivilbevölkerung durch Drohnen und zu teilweise massiver Polizeigewalt.

Im Mai fĂŒgten Apple und Google eine Schnittstelle zur Kontaktverfolgung in die Betriebs­systeme von drei Milliarden Mobiltelefonen ein, die nun von nationalen Behörden genutzt werden kann.

Dies obschon eine WHO-Studie zu pandemischer Influenza 2019 zum Ergebnis kam, dass eine Kontaktverfolgung aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll und “unter keinen UmstĂ€nden zu empfehlen” ist. TatsĂ€chlich ist der epidemiologische Nutzen solcher Apps höchst zweifelhaft.

Oftmals wird argumentiert, die Applikationen zur Kontaktverfolgung wĂŒrden “freiwillig” bleiben und seien “datenschutzkonform”. Doch beides ist in der Praxis nicht wirklich zutreffend.

In mehreren LĂ€ndern ist die Nutzung der Applikationen bereits fĂŒr gewisse AktivitĂ€ten obligatorisch. So verlangen in Indien verschiedene Arbeitgeber, Verwaltungen, Vermieter und Transport­unter­nehmen die Tracing-App, die bereits 100 Millionen Inder installiert haben. In Argentinien mĂŒssen alle, die sich im â€œĂ¶ffentlichen Raum” aufhalten, die Kontaktverfolgung aktivieren.

Auch einige deutsche Politiker sprachen sich bereits fĂŒr eine Bevorzugung von App-Nutzern bei Reisen oder Restaurantbesuchen aus. Der israelische Premier Netanyahu sprach seinerseits von der Verwendung von “Sensoren” zur Abstandskontrolle bei Kindern.

In Singapur haben sich die “freiwillige” App weniger Personen als erwartet installiert, weshalb die Regierung diese nun fĂŒr gewisse öffentliche RĂ€ume oder Dienste ebenfalls obligatorisch machen möchte. In einigen Parks wird die Abstandskontrolle zudem von DARPA-Robotern ĂŒberwacht.

In Australien werden Menschen, die die App zur Kontaktverfolgung nicht nutzen möchten, von Medien als Idioten und GefÀhrder beschimpft und damit sozial unter Druck gesetzt.

Singapur: Eine DARPA-Roboterhund kontrolliert das Social Distancing (CNA)

Auch der Datenschutz der angeblich “dezentralen” Kontaktverfolgung ist problematisch. Der niederlĂ€ndische IT-Professor Jaap-Henk Hoepmann erklĂ€rte schon im April, dass auch vermeintlich dezentrale Lösungen sehr leicht fĂŒr eine Überwachung genutzt werden können.

Der PrĂ€sident der deutschen Gesellschaft fĂŒr Informatik vermutete aufgrund der Geschwindkeit der EinfĂŒhrung zudem, dass die Funktionen in den GerĂ€ten “lĂ€ngst schon drin waren” und nur noch ein wenig “Finetuning” erforderlich war. Die Apps sieht er als ein “trojanisches Pferd”.

Parallel zur EinfĂŒhrung der Applikationen haben zahlreiche LĂ€nder damit begonnen, Spezialeinheiten zur Kontaktverfolgung und Isolierung der BĂŒrger aufzubauen.

In den USA wurden dazu milliardenschwere Gesetzesvorhaben zum Aufbau eines nationalen “Corona Testing and Tracing Corps” mit bis zu 180,000 Mitgliedern eingebracht. Die Bundesstaaten New York und Kalifornien sind bereits dabei, “Kontaktverfolgungs-Armeen” mit je bis zu 20,000 Mitgliedern aufzubauen. Im Bundesstaat Washington soll dabei die Nationalgarde mitwirken und wer sich nicht “freiwillig” isoliert, kann dazu gezwungen werden.

Italien kĂŒndigte ebenfalls den Aufbau eines Korps mit 60,000 Freiwilligen an, die Schweiz und andere LĂ€nder haben mit dem Aufbau solcher Einheiten bereits begonnen. In Deutschland kam es bereits zu Massentestungen in WohnhĂ€usern unter Androhung von polizeilichem Zwang.

Die Software fĂŒr die gesamtgesellschaftliche Kontaktverfolgung in den USA, in Großbritannien und womöglich in weiteren europĂ€ischen LĂ€ndern wird von der CIA-nahen Technologiefirma Palantir des US-MilliardĂ€rs Peter Thiel bereitgestellt. In Israel wird zur Kontaktverfolgung Software der Spionagefirma NSO verwendet, mit der auch Menschenrechtler ĂŒberwacht werden.

Eine Whistleblowerin, die an einem Ausbildungsprogramm fĂŒr Kontaktverfolger in den USA teilgenommen hatte, beschrieb dieses als “totalitĂ€r” und eine “Gefahr fĂŒr die Gesellschaft”.

Alle diese Maßnahmen erfolgen, obschon der epidemiologische Nutzen unklar ist und sich die WHO explizit gegen eine Kontaktverfolgung aussprach, die sonst vor allem bei schweren sexuellen Krankheiten oder Lebensmittelvergiftungen zum Einsatz kommt, die sich im Unterschied zu hĂ€ufigen Atemwegserkrankungen leicht nachverfolgen lassen.

ZusĂ€tzlich zu Applikationen und Spezialeinheiten zur Kontaktverfolgung gibt es weiterhin konkrete Projekte oder Planungen fĂŒr “ImmunitĂ€tsausweise”, mit denen sich beispielsweise die Reise- und ArbeitstĂ€tigkeit der Bevölkerung regulieren ließe. TatsĂ€chlich plante die EU die EinfĂŒhrung eines solchen europĂ€ischen Impfpasses bereits seit 2018.

Solche “Impfausweise” sind wiederum verbunden mit einem weltweiten “Impfprogramm”, an dem derzeit ebenfalls gearbeitet wird. So forderte US-MilliardĂ€r und Impfstoff-Investor Bill Gates beispielsweise eine Corona-Impfung fĂŒr “sieben Milliarden Menschen”. AstraZeneca bereitet die Produktion von zwei Milliarden Dosen des weiterhin ungetesteten Oxford-Impfstoffes vor.

Aus strategischer Sicht ermöglicht ein solches globales Impfprogramm lÀngerfristig den Zugriff auf die biologischen Systeme der Menschen, darunter insbesondere das Immun- und Nervensystem sowie das genetische und reproduktive System.

Im ökonomischen Bereich zeichnet sich derweil ein Digitalisierungs- und Zentrali­sierungs­schub zugunsten einiger weniger Technologiekonzerne ab, wie dies die amerikanische National Security Commission on Artificial Intelligence (NSCAI) unter Leitung des ehemaligen Google-CEO Eric Schmidt bereits 2019 in einem Strategiepapier forderte, um mit China mithalten zu können.

Das World Economic Forum (WEF) Davos, das zusammen mit der Gates Stiftung und der Johns Hopkins UniversitĂ€t bereits an der bekannten Coronavirus-Pandemie-Übung “Event 201” vom Oktober 2019 beteiligt war, rief diesbezĂŒglich einen globalen “Great Reset” aus, um die ökonomischen und gesellschaftlichen Strukturen fĂŒr das 21. Jahrhundert vorzubereiten.

In einem Offenen Brief warnten derweil mehrere KardinĂ€le und Bischöfe der katholischen Kirche, dass unter dem Vorwand des Coronavirus eine weltweite Panik ausgelöst worden sei, um “inakzeptable Formen der globalen Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung” einzufĂŒhren.

Die Idee, dass eine Pandemie fĂŒr den Ausbau globaler Überwachungs- und Kontroll­instrumente genutzt werden kann, ist nicht neu. Bereits 2010 beschrieb die amerikanische Rockefeller Foundation in einem Arbeitspapier zu technologischen und gesellschaftlichen Zukunfts­entwicklungen ein “Gleichschritt-Szenario” mit einer Grippe-Pandemie aus China, in dem die heutigen Entwicklungen ĂŒberraschend prĂ€zise antizipiert wurden (ab Seite 18).

Es gibt aber auch Reaktionen der Bevölkerung: So haben zum Beispiel Spanien, Italien und Deutschland Demonstrationen fĂŒr Grundrechte mit zehntausenden Menschen erlebt.

Siehe auch: Inside the NSA’s Secret Tool for Mapping Your Social Network (Wired)

Kreative BeitrÀge
The Landing AI Social Distancing Detector (Youtube)
B. LĂ€nder und Regionen
Skandinavien
  • DĂ€nemark: In DĂ€nemark wurde durch geleakte E-Mails bekannt, dass sich die Gesundheitsbehörde im MĂ€rz anders als politisch dargestellt gegen einen Lockdown aussprach und schrieb: “Die dĂ€nische Gesundheitsbehörde ist weiterhin der Ansicht, dass Covid-19 nicht als allgemein gefĂ€hrliche Krankheit bezeichnet werden kann, da es weder einen normalerweise schwerwiegenden Verlauf noch eine hohe Sterblichkeitsrate aufweist.” Außerdem wurde eine tatsĂ€chlich tiefere Reproduktionszahl aus politischen GrĂŒnden nicht veröffentlicht, um den Lockdown zu begrĂŒnden. Das dĂ€nische Parlament hat nun eine Untersuchung der Regierungspolitik durch eine Expertenkommission beschlossen.
  • Norwegen: Die norwegische Premierministerin rĂ€umte öffentlich ein, dass sie im MĂ€rz in Panik verfallen sei und die meisten der beschlossenen Lockdown-Maßnahmen vermutlich nicht erforderlich gewesen wĂ€ren. Auch in Norwegen wurde bekannt, dass die Reproduktionszahl bereits vor dem Lockdown gegen den stabilen Wert von 1 fiel. Im Falle einer “zweiten Welle” mĂŒsse eine wesentlich sanftere Strategie ohne Lockdown gewĂ€hlt werden.
  • Schweden: Schweden kam trotz internationalem Druck gut ohne Lockdown durch die Corona-Zeit (siehe oben): Die Gesamtsterblichkeit bewegte sich im Rahmen frĂŒherer starker Grippewellen. 75% der TodesfĂ€lle fielen in Pflegeheimen und Pflegewohnungen vor, wozu die Regierung eine Untersuchung einleitete. Internationale Medien versuchten dies als “Scheitern der schwedischen Strategie” darzustellen, was indes nicht richtig ist, da Pflegeheime einen gezielten Schutz benötigen und von einem allgemeinen gesellschaftlichen Lockdown gerade nicht profitieren.
  • Schulen: Sowohl Finnland als auch DĂ€nemark stellten nach der Wiedereröffnung ihrer Schulen keine Zunahme der Corona-FĂ€lle fest. Schweden behielt seine Grundschulen offen.
Schweiz
Kumulierte Sterblichkeit im Vergleich zum Erwartungswert (2010-2020, BFS/Stotz)

Medizinische Aspekte:

  • Die Schweiz befindet sich nach ca. fĂŒnf Wochen relativer Übersterblichkeit seit Mitte Mai bereits in einer Untersterblichkeit. Die kumulierte Sterblichkeit seit Anfang Jahr liegt im Bereich einer ĂŒblichen Grippesaison und weit unter der starken Grippesaison von 2015 (siehe Grafik oben). Rund 50% der TodesfĂ€lle ereigneten sich in Pflegeheimen, die von einem Lockdown nicht profitierten. Der Altersmedian der TodesfĂ€lle liegt bei ca. 84 Jahren und damit sogar etwas ĂŒber der durchschnittlichen Schweizer Lebenserwartung.
  • Im Kanton ZĂŒrich kam es zu insgesamt 130 testpositiven TodesfĂ€llen. Mehr als die HĂ€lfte davon (78) erfolgte in Pflegeheimen. Wiederum etwas mehr als die HĂ€lfte dieser TodesfĂ€lle (40) erfolgte in zwei Pflegeheimen, die Covid19-Patienten aus KrankenhĂ€usern aufnehmen mussten und diese teilweise ungenĂŒgend isolieren konnten.
  • Die ETH ZĂŒrich hat ihre Studie, wonach der RĂŒckgang der Ausbreitung von Covid19 bereits vor dem Lockdown einsetzte, inzwischen mehrmals umformuliert, um dem Bundesrat nicht mehr offen zu widersprechen. Doch das Ergebnis bleibt dasselbe: Der Lockdown war medizinisch unnötig und gesellschaftlich kontraproduktiv. Die Prognosen der Behörden und Hochschulen beruhten auf teilweise völlig unrealistischen Annahmen.
  • Forscher der ETH Lausanne haben eine Studie vorgestellt, in der sie vor dem Risiko einer “zweiten Welle” warnen, die die Schweiz ĂŒberfordern könnte. Der Hauptautor der Studie, Professor Jacques Fellay, ist zugleich Mitglied der Corona-Taskforce des Bundesrates und BefĂŒrworter eines Corona-Impfstoffes. Eine unabhĂ€ngige Analyse dieser Studie ergab indes, dass sie auf sehr unrealistischen Annahmen beruht und beispielsweise ein konstantes Erkrankungs- und Sterberisiko fĂŒr alle Altersgruppen annimmt.
  • Medizinunternehmer Stephan Rietiker von Inside-Corona kommt mit Blick auf das Corona-Managements des Bundesrates zu einem vernichtenden Fazit. Der Bundesrat habe die Erkenntnisse der eigenen Pandemiekommission weitgehend ignoriert und groteske Fehlentscheide mit folgenreichem Schaden fĂŒr Bevölkerung und Wirtschaft getroffen. Es sei eine untaugliche “EindĂ€mmungsstrategie” verfolgt worden im naiven Glauben, die Zeit bis zu einem Impfstoff â€œĂŒberbrĂŒcken” zu können. Das geplante generelle “Contact Tracing” werde Unmengen an Geld verschlingen und am Ende “klĂ€glich scheitern”. Es sei höchste Zeit, das Notrecht aufzuheben und die Entscheider zur Verantwortung zu ziehen.

Medien:

Politische Aspekte:

  • In der Schweiz kam es seit April zu wöchentlichen Corona- und Grundrechte-Demonstrationen in Bern, ZĂŒrich und anderen StĂ€dten. Dabei kam es zu teilweise erheblicher Polizeigewalt, siehe »Corona-Repression in der Schweiz«. Von staatstragenden Medien wurden die Teilnehmer dieser Demonstrationen zumeist als Wirrköpfe oder Extremisten dargestellt.
  • Der Bundesrat plant, die bestehenden Notverordnungen in dringliches Bundesrecht umzuwandeln, wogegen eine Online-Petition gestartet wurde.
  • Der Bundesrat hat Ende Mai eine gesetzliche Grundlage fĂŒr die “Corona-Tracing-App” verabschiedet, die nun vom Parlament beraten und bewilligt wird. Apple und Google haben ihre mobilen Betriebssysteme mit einer entsprechenden Schnittstelle ausgerĂŒstet. Entgegen der ursprĂŒnglichen Darstellung werden “anonyme” Daten doch im Ausland auf Amazon-Servern gespeichert. Die Nutzung der App solle “freiwillig” bleiben. Update: 26 NationalrĂ€te stimmten gegen die EinfĂŒhrung der Proximity-Tracing-App.
  • Der Kanton ZĂŒrich und einige andere Kantone haben bereits Zentren zur gesamt­gesell­schaftlichen Kontaktverfolgung eingerichtet, bestehend aus Mitarbeitern der Polizei und Gesund­heits­direktion, die potentiell “infizierte” Personen kontaktieren und sie in eine QuarantĂ€ne einweisen sollen. Die Erfahrungen vom FrĂŒhjahr hĂ€tten gezeigt, dass das Zentrum kĂŒnftig stark ausgebaut oder ausgelagert werden mĂŒsse.
  • Eine Umfrage der Hochschule Winterthur ZHAW ergab, dass 40% der Schweizer eine stĂ€rkere Überwachung durch “Corona-Apps” befĂŒrchten. Dennoch plane eine Mehrheit, die App zur Kontaktverfolgung zu nutzen.
  • In der Schweiz stieg die Arbeitslosigkeit durch den Lockdown um 36% auf 3.4%. Die Kurzarbeit stieg auf knapp 40% aller ArbeitskrĂ€fte, den höchsten Wert in Europa.
  • Im Rahmen von Covid19 kam nicht die seit langem bestehende Schweizer Pandemie-Kommission zum Einsatz, sondern eine eigens gegrĂŒndete “Covid-19 Taskforce”, deren Mitglieder teilweise Interessenskonflikte im Bereich der Pharmazie aufweisen.
  • Video: “Gehört der Bundesrat ins GefĂ€ngnis?” Der Schweizer Journalist Reto Brennwald interviewte den Unternehmer Daniel Stricker, der Mitte MĂ€rz fĂŒr einige Wochen aus der Schweiz nach Schweden flĂŒchtete und die Corona-Politik des Schweizer Bundesrates stark kritisiert.
  • US-MilliardĂ€r und Impfstoff-Investor Bill Gates hat der Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic im Februar 2020 eine Spende von 900,000 Dollar fĂŒr “Projekte in Afrika” zukommen lassen.
  • Die Schweiz wird die von Bill Gates geförderte globale Impfstoffallianz GAVI mit 30 Millionen Franken fĂŒr die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes unterstĂŒtzen.
  • Der Corona-kritische Aargauer Arzt, der im April von einer Sondereinheit der Polizei brutal festgenommen und vorĂŒbergehend in die Psychiatrie eingeliefert wurde, forderte eine externe Administrativuntersuchung zu seinem Fall, die von der Regierung nun eingeleitet wurde. Bereits zuvor wurde bekannt, dass der Arzt entgegen der Behauptung der Polizei weder Angehörige noch Behörden bedrohte noch im Besitz einer geladenen Waffe war.
Deutschland und Österreich
  • In Deutschland und Österreich kam es zu keiner signifikanten Übersterblichkeit seit MĂ€rz. TatsĂ€chlich zeigte sich in Deutschland bevölkerungskorrigiert sogar eine leichte Untersterblichkeit seit Jahresbeginn, wie ein Professor der Uni Konstanz nachwies.
  • In Österreich wurde durch geleakte Protokolle wie bereits in DĂ€nemark und England bekannt, dass der Lockdown politisch motiviert war und sich die Gesundheitsexperten mehrheitlich dagegen aussprachen: Diese empfahlen Kanzler Kurz bereits im MĂ€rz, von der Botschaft eines “ganz gefĂ€hrlichen Virus” abzukommen, da das Virus bereits weit verbreitet und fĂŒr den Großteil der Bevölkerung nicht gefĂ€hrlich sei.
  • In Deutschland wurden aufgrund des Corona-Lockdowns bis Ende Mai fast eine Million Operationen abgesagt. Deutsche Onkologen warnen vor Verzögerungen bei Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen aufgrund des Lockdowns. Krebs sei eine “weitaus grĂ¶ĂŸere Gefahr als COVID-19”, betonten die medizinischen FachverbĂ€nde.
  • Deutsche KinderĂ€rzte berichten aufgrund des Lockdowns von massiver Gewalt gegen Kinder. Sie sĂ€hen Verletzungen wie sonst nur nach AutounfĂ€llen, darunter KnochenbrĂŒche oder SchĂŒtteltraumata. Die Zahl der Anrufe bei der Kinderschutzhotline habe stark zugenommen.
  • Der Berliner Rechtsmediziner Professor Michael Tsokos berichtete von “Corona-Suiziden” von Menschen, die sich vor einer Infektion fĂŒrchten oder glauben, infiziert zu sein. Professor Tsokos kritisierte die Panikmache und Verbreitung von “Horrorszenarien” durch Medien und einige Virologen. Er befĂŒrchtet, dass auf die “infektiologische Pandemie” nun eine “psycho-soziale Pandemie” folgen wird. TatsĂ€chlich sind die Suizide und Suizidversuche in Berlin im ersten Quartal bereits “drastisch angestiegen”.
  • Wirtschaftsexperten rechnen in Deutschland bis 2021 mit ca. 10,000 zusĂ€tzlichen Insolvenzen von Firmen aufgrund der politischen Corona-Maßnahmen.
  • In deutschen StĂ€dten kam es seit April zu einigen der grĂ¶ĂŸten Corona- und Grundrechte-Demonstrationen Europas mit bis zu 25,000 Teilnehmern. Dabei kam es allerdings auch zu teilweise gravierender Polizeigewalt, beispielsweise bei der Verhaftung des Vegankochs Attila Hildmann oder der 68-jĂ€hrigen ehemaligen DDR-BĂŒrgerrechtlerin Angelika Barbe. Außerdem kam es in Deutschland zu BrandanschlĂ€gen und teilweise lebensbedrohlichen ÜberfĂ€llen auf Demonstrierende und Medienleute durch zumeist schwarz vermummte Gruppierungen, die sich vor staatlicher Verfolgung offenbar nicht zu fĂŒrchten scheinen.
  • Werner Winterstein, Enkel eines von Nationalsozialisten ermordeten österreichisch-jĂŒdischen Justizministers, nahm an einer Grundrechte-Demonstration in Wien teil und erklĂ€rte, er sei “erschĂŒttert ĂŒber die stille Machtergreifung durch Elemente, die von ‚neuer NormalitĂ€t‘ am Rande des demokratischen Modells sprechen.” Die Corona-bedingte Einteilung von BĂŒrgern in verschiedene Kategorien und die Schaffung eines neuen Denunziantentums seien gefĂ€hrliche Entwicklungen. Er beobachte einen Mangel an Zivilcourage und eine Unterwerfung unter die Obrigkeit. Die geplanten Corona-Apps gehen “in Richtung totaler Überwachungsstaat” und seien abzulehnen.
Deutschland: Wöchentliche MortalitÀt, 2017 bis 2020 (Destatis/RKI)
Vereinigte Staaten
  • In den USA gab es bis Ende Mai ca. 100,000 testpositive TodesfĂ€lle. Die Gesamt­sterblichkeit seit Anfang Jahr lag indes im Bereich der starken Grippesaison von 2017/2018 (siehe Grafik unten). Mindestens 42% der TodesfĂ€lle erfolgten in Pflegeheimen, die 0.6% der US-Bevölkerung ausmachen und nicht von einem allgemeinen Lockdown profitierten.
  • In den Bundesstaaten, die keinen Lockdown einfĂŒhrten oder ihn frĂŒh wieder aufhoben, kam es laut einer Studie von JP Morgan zu keiner erhöhten Sterblichkeit.
  • Eine Auswertung von vier US-Professoren kommt zum Ergebnis, dass der Lockdown in den USA etwa doppelt soviele Lebensjahre kosten wird wie Covid-19.
  • Über 600 Ärzte warnten US-PrĂ€sident Donald Trump in einem Offenen Brief vor den Gefahren eines verlĂ€ngerten Lockdowns. Der Lockdown sei selbst eine medizinische Großkatastrophe gewesen (mass casualty incident). Außerhalb von New York City sei keine einzige US-Stadt durch Corona besonders belastet gewesen.
  • In einem weiteren Offenen Brief an US-VizeprĂ€sident Mike Pence fordern amerikanische Ärzte die rasche Öffnung der Gesellschaft. Die GefĂ€hrlichkeit von Covid-19 habe sich als viel geringer herausgestellt als ursprĂŒnglich angenommen. Die Risikogruppen seien bekannt und könnten gezielt geschĂŒtzt werden. Eine sichere Immunisierung der Gesellschaft sei auch ohne Impfung möglich. Die Medien hĂ€tten die Bevölkerung unnötig terrorisiert und damit einen starken Anstieg von Verzweiflung und Suizidabsichten ausgelöst.
  • Die meisten der fĂŒr insgesamt 660 Millionen Dollar gebauten Feldhospitale der US-Armee haben im Mai wieder geschlossen, ohne einen einzigen Patienten behandelt zu haben.
  • Ein kalifornischer Trauma-Arzt erklĂ€rt in einem Beitrag, dass es im Mai mehr Suizidversuche gegeben habe als normalerweise in einem ganzen Jahr, und dass die Suizide die Corona-TodesfĂ€lle in Kalifornien bereits bei weitem ĂŒbertreffen.
  • Im stark betroffenen Bundesstaat New York wurde eine unabhĂ€ngige Untersuchung gefordert zur Anordnung des Gouvernours, dass Pflegeheime Corona-Patienten aufnehmen mĂŒssen. In New Yorker Pflegeheimen kam es zu ĂŒber 5000 TodesfĂ€llen. Auch in den stark betroffenen Staaten New Jersey und Pennsylvania gab es solche Anordnungen.
  • Der grĂ¶ĂŸte Krankenhausverbund New Yorks hat eine Untersuchung zum Einsatz invasiver BeatmungsgerĂ€te angekĂŒndigt. Im April wurde bekannt, dass US-Kliniken hohe PrĂ€mien erhalten, wenn sie Covid-19-Patienten aufnehmen und diese an Beatmungsmaschinen anschließen, obschon Fachleute lĂ€ngst vor den Gefahren einer invasiven Beatmung warnten. Eine New Yorker Krankenschwester sprach dabei sogar von einem “Massenmord”.
  • Im Bundesstaat Washington bestĂ€tigte die Gesundheitsbehörde, dass selbst Mordopfer als “Coronatote” gezĂ€hlt wurden, wenn sie positiv auf das Coronavirus testeten. Auch die New York Times listete auf ihrer Titelseite zu “Corona-Opfern” ein Mordopfer auf. Selbst der Ende Mai bei einer Festnahme verstorbene George Floyd testete positiv auf Corona.
  • Bis Ende Mai gerieten in den USA ĂŒber 40 Millionen Menschen in die Arbeitslosigkeit. SchĂ€tzungen gehen davon aus, dass circa 42% der verlorenen ArbeitsplĂ€tze nicht mehr eröffnet werden und die schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg eintritt (siehe unten).
  • US-MilliardĂ€re sahen durch “Corona” dennoch einen Vermögenszuwachs von $434 Milliarden.
USA: Gesamtsterblichkeit 2017/18 und 2019/2020 (population adjusted). Source: NCHS/Twitter
USA: Jobverlust in Rezessionen seit 1945 (BLS/CRB)
Großbritannien
MortalitÀt 2020 im Vergleich zu den starken Grippewellen von 1999 und 2000 (an die Bevölkerung angepasst und zeitlich verschoben). Quelle: ONS/OffGuardian
SĂŒdamerika und Afrika

Nachdem die Corona-Ausbreitung in Europa und den USA abklang, fokusierten viele Medien auf die Situation in SĂŒdamerika, insbesondere auch in Brasilien. Tatsache ist jedoch, dass Brasilien mit seinen 210 Millionen Einwohner deutlich besser dasteht als die meisten westeuropĂ€ischen LĂ€nder.

In anderen lateinamerikanischen LĂ€ndern wie etwa Ecuador verbreitet sich neben dem Coronavirus zusĂ€tzlich noch das Denguefieber mit Ă€hnlichen Symptomen, was zu einer doppelten Belastung des Gesundheitssystems fĂŒhren kann. Dennoch wurde z.B. in Peru festgestellt, dass Ă€hnlich wie in anderen LĂ€ndern ca. 80% der bestĂ€tigten CoronafĂ€lle symptomlos bleiben.

Einige Medien berichteten von angeblich “rund um die Uhr” laufenden Krematorien in Mexico City. Ein in Mexiko lebender Youtuber besuchte daraufhin die Stadt und die dortigen KrankenhĂ€user, Bestattungs­­unternehmen und Krematorien, die alle sehr wenig Betrieb hatten.

Generell gab es in SĂŒdamerika und auch in Afrika bisher eine deutlich geringere Corona-Sterblichkeit als in Europa und den USA, was an der jĂŒngeren Bevölkerung und an klimatischen Faktoren liegen könnte. Hingegen rechnet die Weltbank mit bis zu 60 Millionen Armutsopfern aufgrund der globalen politischen Corona-Maßnahmen.

C. Zur Rolle von Bill Gates

US-MultimilliardĂ€r und Microsoft-GrĂŒnder Bill Gates ist der wichtigste private Sponsor der WHO und der Impfstoff-Industrie und steht deshalb aktuell besonders im Fokus. In den folgenden Abbildungen wird sein pharmazeutisches und mediales Netzwerk grafisch dargestellt.

Siehe auch:

Fördermittel von Bill Gates in USA/UK und Deutschland

Mai 2020

Interviews mit Experten
  • Stanford-Professor John Ioannidis erklĂ€rt in einem Interview mit CNN, dass Covid19 eine “verbreitete und milde Erkrankung” sei, die fĂŒr die Allgemeinbevölkerung gleich gefĂ€hrlich oder sogar weniger gefĂ€hrlich als die Influenza (Grippe) sei. Zu schĂŒtzen seien insbesondere Patienten in Pflegeheimen und KrankenhĂ€usern.
  • Stanford-Professor Dr. Scott Atlas erklĂ€rt in einem Interview mit CNN, dass man “durch die falsche Idee, Covid19 stoppen zu mĂŒssen, eine katastrophale Situation im Gesundheitsbereich geschaffen” habe. Es seien irrationale Ängste erzeugt worden, denn die Erkrankung sei “insgesamt mild”. Deshalb gebe es auch “absolut keinen Grund” fĂŒr umfangreiche Testungen in der Allgemeinbevölkerung, diese seien nur gezielt in KrankenhĂ€usern und Pflegeheimen erforderlich. Professor Atlas verfasste Ende April einen Artikel mit dem Titel “Die Daten sind da – Stoppt die Panik und beendet die totale Isolation”, der ĂŒber 15.000 Kommentare erzeugte.
  • Epidemiologe Dr. Knut Wittkowski erklĂ€rt in einem neuen Interview, dass die GefĂ€hrlichkeit von Covid19 vergleichbar mit einer Influenza sei und der Höhepunkt in den meisten LĂ€ndern bereits vor dem Lockdown ĂŒberschritten war. Der Lockdown ganzer Gesellschaften sei eine katastrophale Entscheidung ohne Nutzen aber mit enormen SchĂ€den gewesen. Die wichtigste Maßnahme sei der Schutz von Pflegeheimen. Die Aussagen von Bill Gates zu Covid19 seien “absurd” und hĂ€tten “nichts mit der RealitĂ€t zu tun”, eine Impfung gegen Covid19 sei nicht erforderlich. Das einflussreiche Covid19-Modell des britischen Epidemiologen Neil Ferguson sei ein “völliger Fehlschlag” gewesen. (Deutsches Transkript des Interviews) (Hinweis: Das Interview wurde von Youtube entfernt.)
  • Der deutsche Virologe Hendrik Streeck erklĂ€rt in einem neuen Interview die finalen Resultate seiner Antikörper-Studie. Streeck fand eine Covid19-LetalitĂ€t von 0.36%, erklĂ€rt jedoch, dass dies eine Obergrenze sei und die LetalitĂ€t vermutlich im Bereich 0.24 bis 0.26% oder sogar darunter liege. Das Durchschnittsalter der testpositiven Verstorbenen lag bei ca. 81 Jahren. Laut Professor Streeck ist es keine gute Strategie, auf einen Impfstoff zu warten, da die Machbarkeit und Wirksamkeit eines Impfstoffes unsicher sind.
  • Biologieprofessor und NobelpreistrĂ€ger Michael Levitt, der sich seit Februar mit der Ausbreitung von Covid19 befasst, beschreibt den allgemeinen Lockdown als einen “riesigen Fehler” und fordert gezieltere Maßnahmen, insbesondere zum Schutz der Risikogruppen.
  • Der emeritierte Mikrobiologie-Professor Sucharit Bhakdi erklĂ€rt in einem neuen Interview, dass Politik und Medien zu Covid19 eine “unertrĂ€gliche Angstmacherei” und eine “unverantwortliche Desinformation” gegenĂŒber der Bevölkerung betreiben. Atemschutzmasken fĂŒr die Allgemein­bevölkerung seien gesund­heits­schĂ€dliche KeimfĂ€nger. Die gegenwĂ€rtige Krise sei von den Politikern selbst herbeigefĂŒhrt worden und habe wenig mit dem Virus zu tun. Ein Impfstoff gegen Coronaviren sei wie schon bei der Schweinegrippe “unnötig und gefĂ€hrlich”. Die WHO ĂŒbernehme fĂŒr ihre vielen Fehlentscheidungen seit Jahren keine Verantwortung.
  • Der Schweizer Chefarzt fĂŒr Infektiologie, Dr. Pietro Vernazza, erklĂ€rt in einem neuen Interview, dass die Covid19-Erkrankung “fĂŒr die allermeisten Menschen mild verlĂ€uft”. Die “ZĂ€hlerei von Infizierten und der Ruf nach mehr Tests” wĂŒrden nicht viel bringen. Zudem wĂŒrden die meisten Leute, die in der Corona­statistik aufgefĂŒhrt sind, nicht nur an Covid-19 sterben. Die Sterblichkeit von Covid-19 liege nach bisherigen Erkenntnissen “in der GrĂ¶ĂŸenordnung einer saisonalen Grippe”. FĂŒr den Nutzen von Atemschutzmasken bei Menschen, die selbst keine Symptome zeigen, gebe es keine Belege. (Archivversion)
Medizinische Studien
  • Eine neue Übersicht aller bisherigen PCR- und Antikörper-Studien zeigt, dass der Medianwert der Covid19-LetalitĂ€t (IFR) bei ca. 0.2% und damit im Bereich einer starken Influenza liegt.
  • Eine neue Antikörper-Studie mit dĂ€nischen Blutspendern ergab eine sehr tiefe Covid19-LetalitĂ€t (IFR) von 0.08% fĂŒr Personen unter 70 Jahren.
  • Eine neue Antikörper-Studie aus dem Iran, einem der am frĂŒhesten und am stĂ€rksten von Covid19 betroffenen LĂ€nder, kommt ebenfalls auf eine sehr tiefe LetalitĂ€t von 0.08% bis 0.12%.
  • Eine neue Antikörper-Studie aus Japan kommt zum Ergebnis, dass dort ca. 400 bis 800 mal mehr Menschen mit dem neuen Coronavirus Kontakt hatten als bisher angenommen, jedoch keine oder kaum Symptome zeigten. Japan hatte bisher relativ wenig getestet.
  • Eine neue Studie aus Deutschland mit Beteiligung des Virologen Christian Drosten zeigt, dass rund ein Drittel der Bevölkerung bereits eine gewisse zellulĂ€re ImmunitĂ€t gegen das Covid19-Coronavirus aufweist, vermutlich durch den Kontakt mit frĂŒheren Coronaviren (ErkĂ€ltungsviren). Diese zellulĂ€re ImmunitĂ€t durch sogenannte T-Zellen liegt deutlich höher als die PCR- und Antikörper-Tests vermuten ließen und dĂŒrfte teilweise erklĂ€ren, warum viele Menschen beim neuen Coronavirus keine oder kaum Symptome entwickeln.
  • In einem GefĂ€ngnis im US-Bundesstaat Tennesse zeigten nur zwei von 1349 testpositiven Personen ĂŒberhaupt Symptome.
  • Auf dem französischen FlugzeugtrĂ€ger Charles de Gaulle verstarb von 1046 testpositiven Matrosen bisher keiner. Auf dem US-FlugzeugtrĂ€ger Theodore Roosevelt verstarb von 969 testpositiven Matrosen bisher einer (Vorerkrankungen und Todesursache nicht bekannt). Insgesamt ergibt sich daraus eine LetalitĂ€t von 0 bis 0.1% fĂŒr diese Bevölkerungsgruppe.
  • Zahlreiche Medien berichteten von angeblichen “Neu-Infektionen” bereits genesener Personen in SĂŒdkorea. Forscher kamen nun aber zum Ergebnis, dass es sich bei diesen 290 VerdachtsfĂ€llen um falsche positive Testresultate handelte, ausgelöst durch “nicht-infektiöse Virenfragmente”. Das Ergebnis wirft auch ein Schlaglicht auf die bekannte UnzuverlĂ€ssigkeit der Virentests.
Weitere medizinische Meldungen
  • Im Rahmen einer weiteren Panikmeldung berichteten zahlreiche Medien davon, dass im Zusammenhang mit Covid19 zunehmend Kinder an der sogenannten Kawasaki-Krankheit (eine GefĂ€ĂŸentzĂŒndung) erkranken wĂŒrden. Die britische Kawasaki Disease Foundation teilte in einer Pressemitteilung indes mit, dass derzeit weniger Kawasaki-FĂ€lle als ĂŒblich gemeldet werden, und dass von den wenigen gemeldeten FĂ€llen nur rund die HĂ€lfte ĂŒberhaupt positiv auf Coronaviren getestet haben.
  • Ein französischer Arzt spricht in einem Offenen Brief an das französische Gesundheits­ministerium bezĂŒglich Covid19 vom “grĂ¶ĂŸten Gesundheitsbetrug des 21. Jahrhunderts”. Die GefĂ€hrlichkeit des Virus fĂŒr die Allgemeinbevölkerung liege im Bereich der Influenza und die Folgen des Lockdowns seien gefĂ€hrlicher als das Virus selbst.
  • In Frankreich wurde im Rahmen einer nachtrĂ€glichen Untersuchung bekannt, dass der erste Covid19-positive Patient bereits Ende Dezember 2019 und damit einen Monat frĂŒher als bisher angenommen behandelt wurde. Der Mann wurde damals wegen einer scheinbar grippebedingten LungenentzĂŒndung behandelt. Dieser Fall zeigt, dass die neuen Coronaviren entweder bereits frĂŒher als angenommen in Europa waren, oder dass sie nicht so neu sind wie angenommen, oder dass es sich um ein falsches positives Testresultat handelt. Zudem ist nicht klar, ob der derweil wieder gesunde Mann nun an Grippe- oder an Coronaviren oder an beiden erkrankt war.
  • Der Exekutivdirektor der WHO nannte Schweden zuletzt ein “Vorbild” fĂŒr den Umgang mit Covid19. Schweden habe seine Gesundheitspolitik erfolgreich und “in Partnerschaft mit der Bevölkerung” umgesetzt. Zuvor wurde Schweden wĂ€hrend Wochen von auslĂ€ndischen Medien und Politikern fĂŒr seinen entspannten Umgang mit Covid19 heftig kritisiert.
  • Weißrussland, das von allen europĂ€ischen LĂ€ndern am wenigsten Maßnahmen gegen Covid19 ergriff und selbst Sportturniere und andere Großveranstaltungen nicht absagte, zĂ€hlt nach ĂŒber zwei Monaten erst 103 testpositive oder vermutete Covid19-TodesfĂ€lle. Der weißrussiche Langzeit-PrĂ€sident Lukashenko nannte Corona eine “Psychose”. Kritiker vermuten indes, er gebe nicht alle TodesfĂ€lle bekannt.
  • Eine umfangreiche Literaturauswertung durch einen kanadischen Forscher ergab, dass Atemschutzmasken keinen nachweisbaren Schutz gegen ErkĂ€ltungen und Influenza bieten.
  • Ein Schweizer Chefarzt fĂŒr Psychiatrie rechnet aufgrund des Lockdowns und der Arbeitslosigkeit mit einer starken Zunahme an psychischen Problemen und ĂŒber 10,000 Suiziden weltweit.
  • Die sogenannte Reproduktionszahl, die die Weiterverbreitung von Covid angibt, wird zunehmend zum Politikum. An der RealitĂ€t Ă€ndert das jedoch nichts: Der Höhepunkt der Ausbreitung war in den meisten LĂ€ndern bereits vor dem Lockdown erreicht und die Reproduktionszahl fiel durch simple Alltags- und Hygienemaßnahmen auf oder unter den stabilen Wert von eins. Der Lockdown war epidemiologisch mithin unnötig und unsinnig.
  • Das Krankheitsbild und die Risikogruppen von Covid19-Coronaviren dĂŒrften mit der Nutzung des sogenannten ACE2-Zellrezeptors zusammenhĂ€ngen, der in den Bronchien und Lungen, aber auch in BlutgefĂ€ĂŸen, dem Darm und Nieren vorkommt. Allerdings nutzen auch andere Coronaviren wie etwa das ErkĂ€ltungsvirus NL63 den ACE2-Rezeptor. Einige Forscher rechnen deshalb damit, dass auch die Covid19-Coronaviren mittelfristig als gewöhnliche Corona-ErkĂ€ltungsviren zu sehen sind.
  • Die genaue Herkunft des neuen Coronavirus ist weiterhin unklar. Am naheliegendsten ist eine natĂŒrliche Übertragung oder Mutation, wie sie hĂ€ufig vorkommt. Es ist indes richtig, dass das virologische Labor in Wuhan im Rahmen eines von den USA mitfinanzierten Forschungs­programms Coronaviren aus FledermĂ€usen untersuchte und dabei auch die Übertragbarkeit auf andere SĂ€ugetiere prĂŒfte, was von einigen Forschern seit Jahren als zu riskant kritisiert wurde. Die Leiterin des Labors erklĂ€rte indes, das neue Virus entspreche nicht den im Labor untersuchten Coronaviren. FrĂŒhere GerĂŒchte bezĂŒglich “Biowaffen” oder “HIV-Sequenzen” sind angesichts der relativen Harmlosigkeit des Coronavirus indes als Desinformation anzusehen.
Pflegeheime

Pflegeheime spielen eine absolute SchlĂŒsselrolle in der aktuellen Corona-Situation. In den meisten westlichen LĂ€ndern ereigneten sich 30% bis 70% aller TodesfĂ€lle “im Zusammenhang mit Covid” in Pflegeheimen (in einzelnen Regionen sogar bis zu 90%). Auch aus Norditalien ist bekannt, dass die dortige Krise durch einen panikbedingten Zusammenbruch der Alterspflege begann.

Pflegeheime erfordern einen gezielten Schutz und profitieren nicht von einem allgemeinen Lockdown der Gesellschaft. Betrachtet man nur die TodesfÀlle in der Allgemeinbevölkerung, so liegen diese in den meisten LÀndern im Rahmen einer gewöhnlichen oder sogar milden Grippewelle.

In vielen FĂ€llen ist zudem nicht klar, woran die Menschen in den Pflegeheimen wirklich starben, d.h. ob an Covid19 oder an Stress, Angst und Einsamkeit. Aus Belgien ist beispielsweise bekannt, dass ca. 94% aller TodesfĂ€lle in Pflegeheimen ungetestete “VerdachtsfĂ€lle” sind.

Eine neue Analyse der französischen Statistiken zeigt zudem Folgendes: Sobald es in einem Pflegeheim einen “Verdachtsfall” gibt (z.B. durch Husten), gelten alle TodesfĂ€lle als “Covid19-VerdachtsfĂ€lle”, und sobald es in einem Pflegeheim einen “bestĂ€tigten Fall” gibt (selbst wenn symptomlos), gelten alle TodesfĂ€lle als “bestĂ€tigte Covid19-TodesfĂ€lle”.

Ein Bericht aus Deutschland beschreibt eindringlich, unter welch extremen Bedingungen hundert­tausende Patienten in Alters- und Pflegeheimen in den vergangenen Wochen leben mussten, und zwar oftmals auch gegen ihren Willen. Viele der Patienten durften ihr Zimmer kaum mehr verlassen, durften nicht mehr an die frische Luft und keinen Besuch von Angehörigen empfangen.

In mehreren Pflegeheimen kam es aufgrund des fehleranfĂ€lligen PCR-Virentests zudem zu folgenreichen Fehlalarmen. In einem kanadischen Pflegeheim flĂŒchteten die Mitarbeiter aus Angst vor dem Coronavirus, sodass in der Folge 31 Menschen mangels Pflege verstarben.

Der frĂŒhere New York Times Journalist und Corona-Kritiker Alex Berenson schreibt dazu auf Twitter: “Let’s be clear: the fact the nursing home deaths are not front and center every day in elite media coverage of #COVID tells you everything you need to know about the media’s priority – which is instilling panic (and punishing Trump), not driving good health policy.”

Zur Analyse: Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence (LTC Covid, Mai 2020)

TodesfÀlle in Pflegeheimen, absolut und prozentual (LTC Covid)
Großbritannien
  • Die kumulierte Gesamtsterblichkeit in Großbritannien liegt derzeit im Bereich der fĂŒnf stĂ€rksten Grippewellen der letzten 25 Jahre. Der Höhepunkt der tĂ€glichen TodesfĂ€lle in KrankenhĂ€usern war bereits am 8. April erreicht (siehe Grafik unten).
  • Neue statistische Daten zeigen, dass Mitte April von ca. 12.000 zusĂ€tzlichen TodesfĂ€llen ca. 9000 “im Zusammenhang mit Covid” waren (inkl. “VerdachtsfĂ€lle”), aber ca. 3000 “nicht im Zusammenhang mit Covid”. Zudem seien von den insgesamt ca. 7300 TodesfĂ€llen in Pflegeheimen nur ca. 2000 “im Zusammenhang mit Covid” erfolgt. Sowohl bei den “Covid19-TodesfĂ€llen” als auch bei den Nicht-Covid19-TodesfĂ€llen ist oftmals unklar, woran diese Menschen wirklich starben. Der Verband der britischen Pathologen hat deshalb einen “systematischen Review der wirklichen Todesursachen” gefordert.
  • Die zusĂ€tzlich erichteten temporĂ€ren KrankenhĂ€user blieben bisher weitgehend leer. Ein Ă€hnliches Bild zeigte sich zuvor bereits in China, den USA und anderen LĂ€ndern.
  • Ende April wurde bekannt, dass der Lockdown offenbar nicht, wie offiziell dargestellt, allein von einer wissenschaftlichen Kommission empfohlen wurde, sondern dass ein hoher Regierungs­berater die Wissenschaftler zur UnterstĂŒtzung des Lockdowns bewegte.
  • Peter Hitchens: We’re destroying the nation’s wealth – and the health of millions “If you don’t defend your most basic freedom, the one to go lawfully where you wish when you wish, then you will lose it for ever. And that is not all you will lose. Look at the censorship of the internet, spreading like a great dark blot, the death of Parliament, the conversion of the police into a state militia.”
England: Testpositive TodesfÀlle in KrankenhÀusern (NHS)
Vereinigte Staaten
  • Der neueste Bericht der US-Gesundheitsbehörde CDC zeigt, dass die Covid19-Hospitali­sierungs­rate bei den ĂŒber 65-JĂ€hrigen im Bereich starker Grippewellen liegt. Bei den 18- bis 64-JĂ€hrigen liegt sie etwas darĂŒber, bei den unter 18-JĂ€hrigen liegt sie deutlich darunter.
  • Video: Eine Krankenschwester aus New York City erklĂ€rte in einem dramatischen Beitrag, New York wĂŒrde die Covid19-Patienten “umbringen”, in dem sie an invasive Beatmungs­maschinen angeschlossen und ihre Lungen dadurch zerstört werden. Die Verwendung der invasiven Beatmungs­maschinen (statt einfache Beatmungsmasken) geschehe “aus Angst vor einer Verbreitung des Virus”. Es sei “ein Horrorfilm”, “nicht wegen der Krankheit, sondern wegen der Art, wie damit umgegangen wird”. Fachleute haben bereits seit MĂ€rz vor der Intubation von Covid19-Patienten gewarnt.
  • Dr. Daniel Murphy, der Leiter der Notfallmedizin eines stark betroffenen Krankenhauses in New York City, empfiehlt eine rasche Beendigung des Lockdowns. Die Covid19-Welle habe bereits am 7. April ihren Höhepunkt erreicht. Covid19 sei eine ernste Angelegenheit, aber die Angst davor sei ĂŒbertrieben, da die große Mehrheit der Bevölkerung höchtens mild erkranke. Seine grĂ¶ĂŸte Sorge sei nun der starke RĂŒckgang der Versorgung von Notfallpatienten und Kindern durch den Lockdown und die verbreitete Angst in der Bevölkerung.
  • Video: Die konservative EnthĂŒllungs­plattform Project Veritas sprach mit Chefs von New Yorker Bestattungs­­unter­­nehmen, die erklĂ€rten, dass derzeit “auf alle Totenscheine” (von Verdachts­fĂ€llen) Covid geschrieben werde, egal ob es einen Test gab oder nicht. Viele Menschen wĂŒrden derzeit zuhause sterben, und oft werde die Todesursache gar nicht mehr ĂŒberprĂŒft. Die Covid19-Statistiken wĂŒrden aus politischen oder finanziellen GrĂŒnden aufgeblasen, da es fĂŒr Covid-Patienten und -TodesfĂ€lle zusĂ€tzliche Bundesgelder gebe.
  • Der Direktor des Gesundheitsdepartements von Illinois bestĂ€tigte, dass selbst todkranke Menschen, die eindeutig an einer anderen Ursache sterben, aber vor oder nach dem Tod positiv auf Covid19-Viren getestet werden, als Covid19-TodesfĂ€lle erfasst werden.
  • In den USA haben aufgrund des Lockdowns bis Ende April bereits 30 Millionen Menschen Arbeitslosenhilfe beantragt – das sind deutlich mehr, als die Internationale Arbeitsagentur ILO ursprĂŒnglich fĂŒr die ganze Welte annahm.
  • Tesla-Chef Elon Musk bezeichnete die Ausgangssperren in Kalifornien als “faschistisch”. Die “gewaltsame Inhaftierung” von Menschen in ihren HĂ€usern verstoße gegen all ihre verfassungs­mĂ€ĂŸigen Rechte, erklĂ€rte Musk in einer Telefonkonferenz.
  • Video: In den USA wurde eine Mutter zuhause von der Polizei konfrontiert, weil ihre Kinder unerlaubterweise mit den Nachbarkindern gespielt haben.
  • Video: US-Medien wurden Ende April bei der teilweisen Inszenierung eines Protests von Pflegemitarbeitern gegen Anti-Lockdown-Demonstranten erwischt. (Mehr dazu).
Schweiz
  • Die kumulierten TodesfĂ€lle seit Anfang Jahr liegen in der Schweiz weiterhin im Bereich einer ĂŒblichen Grippewelle und weit unter der starken Grippewelle von 2015 (siehe Grafik unten). Rund 50% der TodesfĂ€lle erfolgten in Alters- und Pflegeheimen.
  • Die Schweizer Regierung plant, die aktuellen Corona-Notverordnungen in ein permanentes dringliches Bundesgesetz zu ĂŒberfĂŒhren. Die meisten Schweizer Medien haben ĂŒber diese folgenreiche AnkĂŒndigung nicht oder nur am Rande berichtet.
  • Die Schweizer Armee begann mit der Testung einer App zur Kontaktverfolgung, die ab dem 11. Mai in Zusammenarbeit mit Google und Apple eingefĂŒhrt werden soll. Ein Schweizer “DatenschĂŒtzer” erklĂ€rte derweil: “Wenn die Contact-Tracing-App geeignet und erforderlich ist, braucht es keine Freiwilligkeit”.
  • Auf dem Schweizer Bundesplatz in Bern kam es zu verschiedenen Mahnwachen mit rund 400 Teilnehmern, die sich gegen EinschrĂ€nkungen der Verfassungsrechte aussprachen. Die Kundgebungen wurde jeweils von der Polizei gerĂ€umt.
  • Im Rahmen von Covid19 kam nicht die seit langem bestehende Schweizer Pandemie-Kommission zum Einsatz, sondern eine eigens gegrĂŒndete “Covid-19 Task Force”, deren Mitglieder teilweise Interessenskonflikte im Bereich der Pharmazie aufweisen.
  • Video: “Gehört der Bundesrat ins GefĂ€ngnis?” Der Schweizer Journalist Reto Brennwald interviewte den Unternehmer Daniel Stricker, der Mitte MĂ€rz fĂŒr einige Wochen aus der Schweiz nach Schweden flĂŒchtete und die Corona-Politik des Schweizer Bundesrates stark kritisiert.
  • Eine Schweizer Pflegefachfrau hat einen vielbeachteten Beitrag zur aktuellen Situation verfasst. Sie erklĂ€rt, dass die Schweizer KrankenhĂ€user weitgehend leer blieben und teilweise Kurzarbeit anmelden mussten. Es sei zudem sehr ungewöhnlich, Menschen 80+ wegen Grippe oder LungenentzĂŒndung auf die Intensivstation zu verlegen, wo sie dann einsam statt im Kreise ihrer Familie sterben mĂŒssen. WĂŒrde man dies tun, wĂ€ren die Intensivstationen fast jeden Winter ĂŒberlastet. Die Pflegefachfrau kritisiert, dass die meisten Medien die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse zur insgesamt geringen Gefahr durch Covid19 nicht ausreichend thematisiert haben.
Kumulierte TodesfÀlle im Vergleich zum Erwartungswert, 2010 bis 2020 (KW17, BFS/Stotz)
Deutschland und Österreich
  • In Deutschland und Österreich besteht Ă€hnlich wie in DĂ€nemark, Finnland, Griechenland, Ungarn, Irland, Luxemburg, Malta, Norwegen und Portugal bisher keine Übersterblichkeit.
  • Laut einem geleakten Protokoll der österreichischen Corona-Taskforce soll Kanzler Kurz im MĂ€rz gefordert haben, dass die Bevölkerung “mehr Angst” vor einer Ansteckung oder dem Tod der Eltern oder Großeltern haben mĂŒsse. Bereits zuvor wurde ein Strategiepapier des deutschen Bundes­­innen­­mini­steriums bekannt, das ebenfalls eine psychologische Angstkampagne forderte, die von Politik und Medien tatsĂ€chlich auch umgesetzt wurde. RĂŒckblickend stellt sich die Frage, wieviele Menschen an den Folgen dieser weitgehend unbegrĂŒndeten Angst gestorben sind.
  • Ein Offener Brief mit bereits rund 5000 Unterschriften von Menschen ĂŒber 64 Jahren fordert: “Corona: SchĂŒtzen Sie uns Ältere nicht um diesen Preis! Selbstbestimmt altern und sterben!” FĂŒr den Schutz einer Risikogruppe dĂŒrften nicht die Grundrechte der gesamten Gesellschaft außer Kraft gesetzt werden, fordern die Autoren.
  • In Österreich (und womöglich auch in anderen LĂ€ndern) ist ein Kuss unter Verliebten, aber nicht zusammenlebenden Menschen weiterhin verboten. Dies gelte sowohl in der Öffentlichkeit als auch in den eigenen vier WĂ€nden, erklĂ€rte der österreichische Gesundheitsminister.
  • Eine deutsche RechtsanwĂ€ltin klagt derzeit vor mehreren Gerichten gegen die eingefĂŒhrten Corona-Maßnahmen, da diese “eklatant verfassungswidrig” seien.
  • Videos: In Deutschland kam es zuletzt zu teilweise erheblichen Übergriffen durch die Polizei. Eine junge Frau wurde beim Einkaufen von mehreren Polizisten auf rabiate Weise festgenommen, da sie einer Polizistin offenbar “20cm zu nahe gekommen sei”. Eine andere Frau wurde von der Polizei auf einer Kundgebung angewiesen, das deutsche Grundgesetz nicht vor der Brust zu halten, da dies eine “unerlaubte politische Botschaft” sei. Auch der Organisator einer friedlichen Kundgebung in Berlin wurde auf eher brachiale Weise verhaftet. Selbst Ă€ltere Frauen wurden auf unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸige Weise festgenommen. (Vorsicht: Verstörende Bilder von Polizeigewalt).
Weitere Meldungen
  • Die Chefin von Youtube erklĂ€rte Ende April in einem Interview, dass VideobeitrĂ€ge zum Coronavirus, die den Vorgaben der WHO oder der nationalen Gesundheitsbehörden widersprechen, entfernt werden. So wurde beispielsweise das kritische Video der beiden kalifornischen NotfallĂ€rzte mit ĂŒber fĂŒnf Millionen Ansichten gelöscht. Ebenso wurde das weiter oben verlinkte Interview mit Professor Sucharit Bhakdi von Youtube zeitweise entfernt.
  • Im US-Magazin The Atlantic verfassten zwei Rechtsprofessoren einen Beitrag mit dem Titel: “Internet Speech Will Never Go Back to Normal. In the debate over freedom versus control of the global network, China was largely correct, and the U.S. was wrong.”
  • Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer und einer der einflussreichsten Medienmanager Deutschlands, fordert im Zuge der Corona-Krise eine “Abkopplung von China” und eine StĂ€rkung des transatlantischen BĂŒndnisses mit den USA.
  • Washington Post: “The last time the government sought a ‘warp speed’ vaccine, it was a fiasco”. Die Schweinegrippe-Express-Impfung von 1976 fĂŒhrte zu LĂ€hmungen und TodesfĂ€llen.
  • RĂŒckblick: Woodstock Occurred in the Middle of a Pandemic. Zum vergleichsweise entspannten Umgang mit der weltweiten Grippepandemie von 1968. (Mehr dazu).
Covid-19 und die Medien

Viele Menschen sind erstaunt und irritiert ĂŒber die unseriöse und oftmals angstverstĂ€rkende Berichterstattung vieler Medien. Es handelt sich dabei offenkundig nicht um eine “gewöhnliche Berichterstattung”, sondern um klassische und massive Propaganda, wie sie ĂŒblicherweise im Zusammenhang mit Angriffskriegen oder angeblichem Terrorismus zum Einsatz kommt.

SPR hat die Mediennetzwerke, die fĂŒr die Verbreitung solcher Propaganda zustĂ€ndig sind, in frĂŒheren Infografiken fĂŒr die USA, fĂŒr Deutschland und fĂŒr die Schweiz dargestellt. Auch das Internetlexikon Wikipedia ist ein integraler Bestandteil dieser geopolitisch-medialen Netzwerke.

In einem Mediennavigator fĂŒr englische Medien und fĂŒr deutsche Medien wurde die politische und geopolitische Ausrichtung verschiedener Medien dargestellt. Diese Medien-Navigatoren können auch bezĂŒglich der Covid19-Bericht­erstattung eine erste Orientierungshilfe bieten.

Wenn im Fernsehen beispielsweise Bilder von Soldaten in SchutzanzĂŒgen zu sehen sind, die ganze StraßenzĂŒge desinfizieren, dann belegt das eben nicht die GefĂ€hrlichkeit des Coronavirus, sondern es belegt – wie Professor Giesecke es wohlwollend formulierte – nutzlosen “politischen Aktivismus”. Oder wie andere es formulieren wĂŒrden: Propaganda.

Covid-19 und MassenĂŒberwachung

Die bei weitem bedeutendste und aus zivilgesellschaftlicher Sicht gefĂ€hrlichste Entwicklung in Zusammenhang mit dem Coronavirus ist der politische Versuch, die MassenĂŒberwachung und Kontrolle der Gesellschaft massiv auszubauen. NSA-Whistleblower Edward Snowden warnte in diesem Zusammenhang vor der Entstehung einer “Architektur der UnterdrĂŒckung”.

Das grippeĂ€hnliche Coronavirus dient dabei als Anlass oder als Vorwand fĂŒr die EinfĂŒhrung von strategischen Maßnahmen zur erweiterten Kontrolle einer zunehmend unruhigen Bevölkerung. Zu den wichtigsten derzeit diskutierten Instrumenten in diesem Zusammenhang gehören:

  1. Die EinfĂŒhrung von Applikationen zur gesamtgesellschaftlichen Kontaktverfolgung
  2. Der Aufbau von Einheiten zur Durchsetzung der Verfolgung und Isolierung von BĂŒrgern
  3. Die EinfĂŒhrung von digitalen biometrischen Ausweisen, ĂŒber die die Teilnahme an gesellschaftlichen und beruflichen AktivitĂ€ten kontrolliert und reguliert werden kann.
  4. Die erweiterte Kontrolle von Reiseverkehr und Zahlungsverkehr (Bargeldabschaffung).
  5. Die Schaffung von gesetzlichen Grundlagen fĂŒr einen Zugriff und Eingriff in die biologischen Systeme der BĂŒrger durch Regierungen oder Konzerne (durch sog. “Pflichtimpfungen”).

In den USA hat im April der ehemalige US-PrĂ€sident Bill Clinton die EinfĂŒhrung eines nationalen Netzwerks von “Kontaktverfolgern” mit Gouverneuren verschiedener Bundesstaaten diskutiert. Der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, kĂŒndigte daraufhin an, zusammen mit dem MilliardĂ€r und ehemaligen BĂŒrgermeister von New York City, Michael Bloomberg, eine “Kontaktverfolgungs-Armee” mit bis zu 17,000 Kontaktverfolgern fĂŒr New York aufzubauen.

In Großbritannien und vielen weiteren LĂ€ndern wird derweil von Regierungen die EinfĂŒhrung biometrischer “ImmunitĂ€tsausweise” gefordert und als angeblich “einziger Ausweg” aus dem primĂ€r politisch motivierten Lockdown dargestellt. Das britische Tony Blair Insitute forderte zudem den “Ausbau der technologischen Überwachung”, um “das Coronavirus bekĂ€mpfen zu können”.

In den USA soll das kalifornische Datenanalyse-Unternehmen Palantir eine SchlĂŒsselrolle beim Aufbau der Datenplattform zur Überwachung der (bereits abklingenden) Ausbreitung des Coronavirus spielen. Palantir ist bekannt fĂŒr seine Informatikprojekte mit Geheimdiensten und dem MilitĂ€r und wurde von US-MilliardĂ€r und Trump-UnterstĂŒtzer Peter Thiel gegrĂŒndet.

In Israel wird die KontaktĂŒberwachung der Zivilbevölkerung durch den Inlandsgeheimdienst Shin Bet durchgefĂŒhrt auf Basis einer Software der NSO Group, die bekannt ist fĂŒr ihre weltweit zur Überwachung von Aktivisten und Menschenrechtlern genutzten Spionageprogramme.

LĂ€nder wie Russland und China möchten die Überwachung der Bevölkerung im Zuge von “Corona” ebenfalls massiv ausbauen, werden dies aber vermutlich unabhĂ€ngig von den USA tun.

Die Idee, dass eine Pandemie fĂŒr den Ausbau von Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung genutzt werden kann, ist nicht neu: Bereits 2010 beschrieb die amerikanische Rockefeller Foundation in einem Bericht zu technologischen und gesellschaftlichen Zukunftsentwicklungen ein „Lock Step Szenario“, in dem die heutigen Entwicklungen ĂŒberraschend prĂ€zise antizipiert wurden (ab Seite 18). Das Szenario war damals als eine Art autoritĂ€rer “worst case” gedacht.

Über 500 Wissenschaftler haben bereits in einem Offenen Brief vor einer “beispiellosen Überwachung der Gesellschaft” durch Applikationen zur Kontaktverfolgung gewarnt.

Auch das sogenannte Center for Health Security der Johns Hopkins UniversitĂ€t, das im Zentrum des Covid19-Pandemie-Managements steht und durch seine irrefĂŒhrenden Darstellungen stark zur weltweiten Eskalation beitrug, ist sehr eng mit dem US-Sicherheitsapparat verbunden und war bereits in dessen frĂŒhere Simulationen und Operationen involviert.

Generell ist die Kooperation mit privaten Akteuren zur Erreichung geostrategischer Ziele kein neues oder ungewöhnliches PhĂ€nomen in der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik.

Microsoft-GrĂŒnder Bill Gates, der wichtigste private Sponsor von WHO, Impf­stoff­industrie und biometrischen Projekten, finanzierte z.B. bereits 2003 ein Global Health Program des US Council on Foreign Relations, bei dem es um die Frage geht, wie Gesundheitspolitik die Geopolitik beeinflusst und umgekehrt fĂŒr die Erreichung geostrategischer Ziele genutzt werden kann.

25. April 2020

Medizinische Updates
  • Professor Detlef KrĂŒger, der direkte VorgĂ€nger des bekannten deutschen Virologen Christian Drosten an der CharitĂ©-Klinik Berlin, erklĂ€rt in einem neuen Interview, dass Covid19 “in vieler Hinsicht mit der Grippe vergleichbar” und “nicht gefĂ€hrlicher als bestimmte Varianten des Grippevirus” sei. Der “von der Politik entdeckte Mund-Nasen-Schutz” hĂ€lt Professor KrĂŒger fĂŒr “Aktionismus” und eine potentielle “Keimschleuder”. Zugleich warnt er vor “massiven KollateralschĂ€den” durch die getroffenen Maßnahmen.
  • Der ehemalige schwedische und europĂ€ische Chefepidemiologe Professor Johan Giesecke gab dem österreichischen Magazin Addendum ein sehr offenes Interview. Professor Giesecke sagt, 75 bis 90% der Epidemie sei “unsichtbar”, weil so viele Personen keine oder kaum Symptome entwickeln. Ein Lockdown sei daher “sinnlos” und schade der Gesellschaft. Die Grundlage der schwedischen Strategie sei gewesen, dass “die Leute nicht dumm sind”. Giesecke rechnet mit einer Sterberate zwischen 0.1 und 0.2%, Ă€hnlich einer Influenza. Italien und New York seien sehr schlecht auf das Virus vorbereitet gewesen und hĂ€tten ihre Risikogruppen nicht geschĂŒtzt.
  • Die neuesten Zahlen aus Italien zeigen (S. 12/13), dass von knapp 17,000 positiv getesten Ärzten und Krankenpflegern 60 verstarben. Bei den unter 50-JĂ€hrigen ergibt sich daraus eine Covid19-LetalitĂ€t von unter 0.1%, bei den 50- bis 60-JĂ€hrigen von 0.27%, bei den 60- bis 70-JĂ€hrigen von 1.4%, und bei den 70- bis 80-JĂ€hrigen von 12.6%. Selbst diese Werte dĂŒrften noch zu hoch sein, da es sich um TodesfĂ€lle mit und nicht unbedingt durch Coronaviren handelt, und da bis zu 80% der Personen asymptomatisch bleiben und einige von ihnen womöglich nicht getestet wurden. Insgesamt stimmen die Werte jedoch mit jenen z.B. aus SĂŒdkorea ĂŒberein und ergeben fĂŒr die Allgemeinbevölkerung eine Sterblichkeit im Bereich der Influenza.
  • Der Chef des italienischen Zivilschutzes erklĂ€rte Mitte April, dass in der Lombardei ĂŒber 1800 Menschen in Pflegeheimen starben und die Todesursache in vielen FĂ€llen noch nicht klar sei. Bereits zuvor wurde bekannt, dass die Alters- und Pflegeversorgung und in der Folge die gesamte Krankenversorgung in Teilen der Lombardei unter anderem aufgrund der Angst vor dem Virus und dem Lockdown zusammengebrochen war.
  • Die neuesten Zahlen aus Belgien zeigen, dass sich auch dort etwas ĂŒber 50% aller zusĂ€tzlichen TodesfĂ€lle in Alters- und Pflegeheimen ereigneten, die durch einen allgemeinen Lockdown nicht besser geschĂŒtzt werden. Bei 6% dieser TodesfĂ€lle war Covid19 “bestĂ€tigt”, bei 94% der TodesfĂ€lle wurde es “vermutet”. Etwa 70% der testpositiven Personen (Mitarbeiter und Bewohner) zeigten zum Zeitpunkt des Tests keine Symptome.
  • Der deutsche Impfexperte Professor Dr. Siegwart Bigl hĂ€lt den Coronaschutz fĂŒr â€œĂŒberzogen”. Es liege “keine Pandemie” (mit besonders vielen TodesfĂ€llen) vor, der Lockdown sei unnötig und falsch gewesen. Der Vergleich mit der Influenza sei durchaus zulĂ€ssig.
  • Der britische Guardian zitiert eine neue Studie, wonach die Luftverschmutzung ein “SchlĂŒsselfaktor” fĂŒr Covid19-TodesfĂ€lle sein könnte. So seien 80% der TodesfĂ€lle in vier LĂ€ndern in den am stĂ€rksten verschmutzten Regionen erfolgt (darunter die Lombardei und Madrid).
  • Der kalifornische Arzt Dr. Dan Erickson berichtete in einer vielbeachteten Pressekonferenz von seinen bisherigen Beobachtungen bezĂŒglich Covid19. In Kalifornien und anderen Bundesstaaten seien die KrankenhĂ€user und Intensivstationen bisher weitgehend leer geblieben. Dr. Erickson berichtet von Ärzten aus mehreren US-Bundesstaaten, die “unter Druck gesetzt” wurden, Totenscheine auf Covid19 auszustellen, obwohl sie selbst nicht dieser Ansicht waren. Dr. Erickson empfiehlt, nur die Kranken und nicht die Gesunden bzw. die ganze Gesellschaft unter QuarantĂ€ne zu stellen, da dies auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit und Psyche haben könne. So sei bereits eine deutliche Zunahme von “SekundĂ€reffekten” wie Alkoholismus, Depressionen, Suiziden sowie Missbrauch von Kindern und Ehepartnern zu beobachten. Dr. Erickson schĂ€tzt die LetalitĂ€t von Covid-19 aufgrund der bisherigen Zahlen aus verschiedenen LĂ€ndern auf ca. 0.1%, Ă€hnlich einer Influenza. Ein Mundschutz mache nur in akuten Situationen wie im Krankenhaus Sinn, nicht jedoch im Alltag. (Hinweis: Youtube löschte die Pressekonferenz nach ĂŒber 5 Millionen Views.)
  • Die deutsche ZEIT thematisiert die hohen LeerstĂ€nde in deutschen Kliniken, die in manchen Abteilungen bis zu 70% betragen. Selbst Krebsuntersuchungen und nicht akut ĂŒberlebens­notwendige Organ­trans­plan­tationen seien abgesagt worden, um Platz fĂŒr Covid19-Patienten zu schaffen, die bisher jedoch grĂ¶ĂŸteneils ausblieben.
  • Eine neue Analyse aus Großbritannien kommt zum Ergebnis, dass dort derzeit circa 2000 Personen pro Woche ohne Covid19 zuhause sterben, weil sie das Gesundheitssystem nicht nutzen können oder möchten. Es handelt sich dabei insbesondere um Notfallpatienten mit Herzinfarkten und HirnschlĂ€gen sowie um chronisch erkrankte Menschen.
  • Forscher in Österreich sind zum Ergebnis gelangt, dass dort im MĂ€rz mehr Menschen an einem unbehandelten Herzinfarkt starben als an Covid19.
  • In Deutschland wurde eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in Einzel­handels­geschĂ€ften eingefĂŒhrt. Der PrĂ€sident des WeltĂ€rzteverbands, Frank Montgomery, hat dies als “falsch” und die vorgesehene Verwendung von Schals und TĂŒchern als “lĂ€cherlich” kritisiert. TatsĂ€chlich zeigen Studien, dass die Verwendung von Masken im Alltag bei gesunden und asymptomatischen Menschen keinen messbaren Nutzen bringt, weshalb der Schweizer Infektiologe Dr. Vernazza von einem “Medienhype” sprach. Andere Kritiker sprechen von einem Symbol des “erzwungenen, öffentlich sichtbaren Gehorsams”.
  • Eine WHO-Studie fand 2019 fĂŒr die Wirksamkeit von Maßnahmen wie “Social Distancing”, ReisebeschrĂ€nkungen und Ausgangssperren “wenig bis keine wissenschaftlichen Belege”.
  • Ein deutsches Labor erklĂ€rte Anfang April, dass Covid19-Virentests laut Empfehlung der WHO neu auch dann als positiv gelten, wenn die spezifische Zielsequenz des Covid19-Virus negativ und nur die allgemeinere Coronaviren-Zielsequenz positiv ist. Dies kann jedoch dazu fĂŒhren, dass auch andere Coronaviren (ErkĂ€ltungsviren) ein falsches positives Testergebnis auslösen. Das Labor erklĂ€rte außerdem, dass Covid19-Antikörper oftmals erst zwei bis drei Wochen nach Symptombeginn nachweisbar sind. Dies muss berĂŒcksichtigt werden, damit die tatsĂ€chliche Anzahl der Personen, die bereits gegen Covid19 immun ist, nicht unterschĂ€tzt wird.
  • Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland haben einzelne Politiker eine “Impfpflicht gegen Corona” gefordert. Allerdings fĂŒhrte beispielsweise die Impfung gegen die sogenannte “Schweinegrippe” von 2009/2010 zu teilweise schweren neurologischen SchĂ€den insbesondere bei Kindern und zu Schaden­­ersatz­forderungen in Millionenhöhe.
  • Professor Christof Kuhbandner: Von der fehlenden wissenschaftlichen BegrĂŒndung der Corona-Maßnahmen: “Die berichteten Zahlen zu den Neuinfektionen ĂŒberschĂ€tzen die wahre Ausbreitung des Coronavirus sehr dramatisch. Der beobachtete rasante Anstieg in den Neuinfektionen geht fast ausschließlich auf die Tatsache zurĂŒck, dass die Anzahl der Tests mit der Zeit rasant gestiegen ist (siehe Abbildung unten). Es gab also zumindest laut den berichteten Zahlen in Wirklichkeit nie eine exponentielle Ausbreitung des Coronavirus. Die berichteten Zahlen zu den Neuinfektionen verbergen die Tatsache, dass die Anzahl der Neuinfektionen bereits seit in etwa Anfang bis Mitte MĂ€rz sinkt.”
IrrefĂŒhrende Infektionszunahme durch Zunahme der Tests (rot).
Schweden: Mediendarstellung versus RealitÀt

Einige Leser waren ĂŒberrascht ĂŒber die Abnahme der TodesfĂ€lle in Schweden, denn in den meisten Medien wird eine steil ansteigende Kurve gezeigt. Woran liegt das? Die meisten Medien zeigen kumulierte Zahlen nach Meldedatum, wĂ€hrend die schwedischen Behörden die deutlich aussagekrĂ€ftigeren tĂ€glichen Zahlen nach Todesdatum veröffentlichen.

Die schwedischen Behörden betonen stets, dass die neu gemeldeten FĂ€lle nicht alle innerhalb der letzten 24 Stunden verstorben sind, doch viele Medien ignorieren das (siehe Grafik unten). Die jĂŒngsten schwedischen Zahlen können zwar wie in allen LĂ€ndern noch etwas zunehmen, aber am grundsĂ€tzlich abnehmenden Trend Ă€ndert das nichts mehr.

Hinzu kommt noch, dass auch diese Zahlen TodesfĂ€lle mit und nicht zwingend an Coronaviren darstellen. Das Durchschnittsalter liegt auch in Schweden bei ĂŒber 80 Jahren, ca. 50% der TodesfĂ€lle geschahen in Pflegeheimen, der Effekt auf die Allgemeinbevölkerung blieb minimal, obschon Schweden ĂŒber eine der tiefsten intensivmedizinischen KapazitĂ€ten Europas verfĂŒgt.

Allerdings hat auch die schwedische Regierung im Zuge von “Corona” neue Notstands­befug­nisse erhalten und könnte an spĂ€teren Programmen zu Kontakt­verfolgungen teilnehmen.

Kumulierte TodesfÀlle nach Meldedatum vs. tÀgliche TodesfÀlle nach Sterbedatum (OWD / FOHM)
Situation in Großbritannien

Die TodesfĂ€lle in Großbritannien sind in den letzten Wochen sehr stark angestiegen, bewegen sich indes immer noch im Bereich der schwersten Grippewellen der letzten fĂŒnfzig Jahre (siehe Grafik unten). Auch in Großbritannien fallen bis zu 50% der zusĂ€tzlichen TodesfĂ€lle in Alters- und Pflegeheimen an, die von einem allgemeinen Lockdown nicht profitieren.

Bei bis zu 50% der zusĂ€tzlichen TodesfĂ€lle soll es sich zudem nicht um Covid19-VerdachtsfĂ€lle handeln, und bis zu 25% der zusĂ€tzlichen TodesfĂ€lle ereignen sich zuhause. Auch in Großbritannien stellt sich mithin die Frage, ob der allgemeine Lockdown mehr nĂŒtzt oder mehr schadet.

Frasor Nelson, der Editor des britischen Spectator, berichtet davon, dass Regierungs­stellen durch den Lockdown mittelfristig mit bis zu 150,000 zusĂ€tzlichen TodesfĂ€llen rechnen, deutlich mehr, als Covid19 voraussichtlich verursachen wird. Zuletzt wurde der Fall einer 17-jĂ€hrigen SchĂŒlerin und SĂ€ngerin bekannt, die sich wegen des Lockdowns das Leben nahm.

Auffallend ist, dass England im Unterschied zu anderen LÀndern auch eine deutlich erhöhte Sterblichkeit bei den 15- bis 64-JÀhrigen aufweist. Dies könnte womöglich an den hÀufigen Herz-Kreislauf-Vorerkankungen liegen, oder aber durch die Effekte des Lockdowns bedingt sein.

Das Projekt InProportion hat zahlreiche neue Grafiken veröffentlicht, die die aktuelle Sterblichkeit ins VerhĂ€ltnis zu frĂŒheren Grippewellen und anderen Todesursachen setzen. Weitere Websites, die sich kritisch mit den Maßnahmen befassen, sind Lockdown Skeptics und UK Column.

UK: Wöchtenliche Sterblichkeit (InProportion)
Schweiz: Übersterblichkeit deutlich unter starken Grippewellen
  • Eine erste serologische Studie der UniversitĂ€t Genf kommt zum Ergebnis, dass im Kanton Genf mindestens sechsmal mehr Personen mit Covid19 Kontakt hatten, als bisher angenommen. Damit sinkt die LetalitĂ€t von Covid19 auch in der Schweiz in den Promillebereich, wĂ€hrend offizielle Quellen teilweise noch immer von bis zu 5% sprechen.
  • Auch im am stĂ€rksten betroffenen Kanton Tessin sind knapp die HĂ€lfte der zusĂ€tzlichen TodesfĂ€lle in Altersheimen erfolgt, die vom allgemeinen Lockdown nicht profitieren.
  • In der Schweiz wurden bereits 1.85 Millionen Menschen oder ĂŒber ein Drittel aller Arbeitnehmenden fĂŒr Kurzarbeit angemeldet. Die volkswirtschaftlichen Kosten werden von der ETH ZĂŒrich fĂŒr die Periode von MĂ€rz bis Juni 2020 auf 32 Milliarden geschĂ€tzt.
  • Die ETH ZĂŒrich hat ihre Studie zur Reproduktionszahl von Covid19 angepasst und “unterstĂŒtzt” nun den Lockdown des Bundesrates. Am grundsĂ€tzlichen Ergebnis der Studie Ă€ndert dies indes nichts: Die Reproduktionszahl fiel bereits vor dem Lockdown auf den stabilen Wert von 1, einfache Alltags- und Hygienemaßnahmen genĂŒgten hierfĂŒr und der Lockdown war fĂŒr die EindĂ€mmung der Epidemie somit unnötig.
  • Infosperber: Corona: NZZ deckt das Nachplappern anderer Medien auf. “Grosse Medien verschweigen, dass sie sich bei Covid-19-Zahlen auf intransparente Daten stĂŒtzen.”
  • Ktipp: Bund: Fast alle Zahlen ohne GewĂ€hr. “Dieses Jahr starben in den ersten 14 Wochen weniger unter 65-JĂ€hrige als in den letzten fĂŒnf Jahren. Bei den ĂŒber 65-JĂ€hrigen war die Zahl ebenfalls verhĂ€ltnismĂ€ssig tief.”

Die folgende Grafik zeigt, dass die Gesamtsterblichkeit in der Schweiz im ersten Quartal 2020 im Normalbereich und bis Mitte April immer noch rund 2000 Personen unter der Grippewelle von 2015 lag. 50% der TodesfÀlle ereigneten sich in Altersheimen, die von einem Lockdown nicht profitieren.

Insgesamt ereigneten sich rund 75% der zusĂ€tzlichen TodesfĂ€lle zuhause, wĂ€hrend KrankenhĂ€user und Intensivstationen weiterhin stark unterbelegt sind und zahlreiche Operationen abgesagt wurden. Auch in der Schweiz stellt sich mithin die sehr folgenschwere Frage, ob der “Lockdown” nicht mehr Existenzen und Leben gekostet als gerettet haben könnte.

Kumulierte TodesfÀlle im Vergleich zum Erwartungswert, 2010 bis 2020.
Politische Meldungen
  • Die Website kollateral.news einer deutschen FachanwĂ€ltin sammelt Berichte zu “Lockdown-Leid” und der tatsĂ€chlichen Situation in deutschen KrankenhĂ€usern.
  • Deutsche HausĂ€rzte haben einen Appell an Politik und Wissenschaft veröffentlicht, in dem sie “einen verantwortlicheren Umgang mit der Corona-Krise” fordern.
  • Ein MĂŒnchner Lokalradio, das im MĂ€rz Corona-kritische Ärzte interviewte, wurde nach Beschwerden von der zustĂ€ndigen Medienaufsicht informiert, dass “derartige problematische Sendungen zukĂŒnftig auszubleiben” haben.
  • Video: Im australischen Bundesstaat Queensland hat ein Polizeihelikopter mit NachtsichtgerĂ€t drei junge MĂ€nner aufgespĂŒrt, die nachts auf einem Hausdach ein Bier tranken und damit die “Corona-Vorschriften” verletzten. Über ein Megaphon wurden die MĂ€nner informiert, dass das GebĂ€ude “von der Polizei umstellt” ist und sie sich zum Ausgang begeben mĂŒssen. Die MĂ€nner wurden mit je ca. $1000 bestraft.
  • Der Corona-kritische Schweizer Arzt, der von einem Sonderkommando der Schweizer Polizei verhaftet und in die Psychiatrie eingeliefert wurde (siehe Update vom 15. April), ist inzwischen wieder frei. Eine Recherche des Magazins Weltwoche ergab, dass der Arzt unter Vorgabe falscher GrĂŒnde verhaftet wurde: es habe keine Bedrohung von Angehörigen oder Behörden und kein Besitz einer geladenen Waffe vorgelegen. Damit erscheint eine politisch oder lokalpolitisch motivierte Einweisung wahrscheinlich.
  • Sowohl in Österreich als auch in Ungarn droht Ärzten, die sich kritisch zu den Corona-Maßnahmen geĂ€ußert haben, ein Berufsverbot.
  • In Nigeria tötete die Polizei beim Durchsetzen der Corona-Ausgangssperren bisher laut offiziellen Angaben mehr Menschen als das Coronavirus selbst.
  • In Israel kann der Inlands- und Antiterror-Geheimdienst Shin Bet in Zusammenarbeit mit der Polizei seit Mitte MĂ€rz die Mobiltelefone der Bevölkerung ĂŒberwachen, um im Kontext von Covid19 Kontakte nachzuverfolgen und Hausarrest anzuordnen. Diese Maßnahmen wurden zunĂ€chst ohne Zustimmung des Parlaments verfĂŒgt und sollen vorerst bis Ende April gelten.
  • OffGuardian: The Seven Step Path from Pandemic to Totalitarianism (Deutsche Übersetzung)
  • UK Column: Who controls the British Government response to Covid–19?

21. April 2020

Medizinische Updates
  • Stanford-Medizinprofessor John Ioannidis erklĂ€rt in einem neuen einstĂŒndigen Interview mehrere neue Studien zu Covid19. Die LetalitĂ€t von Covid19 liegt laut Professor Ioannidis “im Bereich der saisonalen Grippe”. FĂŒr Personen unter 65 Jahren sei das Sterberisiko selbst in den weltweiten “Hotspots” vergleichbar mit der tĂ€glichen Autofahrt zur Arbeit, fĂŒr gesunde Personen unter 65 Jahren sei das Sterberisiko “völlig vernachlĂ€ĂŸigbar”. Lediglich in New York liege das Sterberisiko fĂŒr Personen unter 65 Jahren im Bereich eines professionellen LKW-Fahrers.
  • Professor Carl Heneghan, Direktor des Zentrums fĂŒr evidenzbasierte Medizin der UniversitĂ€t Oxford, warnt in einem neuen Beitrag, dass der Schaden durch den Lockdown grĂ¶ĂŸer sein könnte als jener durch das Virus. Der Peak der Epidemie sei in den meisten LĂ€ndern bereits vor dem Lockdown erreicht gewesen.
  • Eine neue serologische Studie im Bezirk von Los Angeles kommt zum Ergebnis, dass bereits 28 bis 55 mal mehr Personen Covid19 hatten als bisher angenommen (ohne starke Symptome zu zeigen), wodurch sich die GefĂ€hrlichkeit der Erkrankung entsprechend reduziert.
  • In der Stadt Chelsea bei Boston hatte rund ein Drittel von 200 Blutspendern Antikörper gegen den Covid19-Erreger. Die HĂ€lfte davon berichtete, im letzten Monat ein ErkĂ€ltungs­symptom erlebt zu haben. In einem Obdach­losen­heim bei Boston wurde etwas mehr als ein Drittel der Menschen positiv getestet, wobei niemand Symptome zeigte.
  • Schottland meldet, dass die HĂ€lfte der (aufgestockten) Intensivbetten weiterhin leer stehen. Die Aufnahme neuer Patienten wĂŒrde inzwischen stagnieren.
  • Die Notaufnahme im stĂ€dtischen Krankenhaus von Bergamo war zu Beginn dieser Woche erstmals seit 45 Tagen wieder vollstĂ€ndig leer. Inzwischen wĂŒrden wieder mehr Menschen mit anderen Krankheiten als “Covid19-Patienten” behandelt.
  • Ein Bericht im Fachmagazin Lancet kam bereits Anfang April zum Ergebnis, dass Schulschließungen zur EindĂ€mmung von Coronaviren keinen oder einen minimalen Effekt haben.
  • Ein neunjĂ€hriges französisches Kind mit Corona-Infektion hatte Kontakt zu 172 Personen, von denen es jedoch niemanden angesteckt hat. Dies bestĂ€tigt frĂŒhere Ergebnisse, wonach die Corona-Infektion (im Unterschied zur Influenza) nicht oder kaum von Kindern ĂŒbertragen wird.
  • Der deutsche emeritierte Mikrobiologie-Professor Sucharit Bhakdi gab ein neues einstĂŒndiges Interview zu Covid-19. Professor Bhakdi ist der Ansicht, dass die meisten Medien wĂ€hrend der Covid19-Epidemie “völlig verantwortungslos” gehandelt haben.
  • Die deutsche Initiative fĂŒr Pflegeethik kritisiert pauschale Besuchsverbote und leidvolle Intensivbehandlungen von Pflegepatienten: “Schon vor Corona starben jeden Tag in deutschen Heimen rund 900 alte, pflegebedĂŒrftige Menschen, ohne nochmals kurz vorher ins Krankenhaus verbracht zu werden. TatsĂ€chlich wĂ€re bei diesen, falls ĂŒberhaupt, eher palliative Behandlung angezeigt. () Nach allem was wir bisher zu Corona wissen, gibt es nicht einen einzigen plausiblen Grund, den Infektionsschutz weiterhin höher zu bewerten, als die Grundrechte der BĂŒrger. Heben Sie die Besuchsverbote auf! Diese sind unmenschlich und unnötig!”
  • Die Ă€lteste Frau des Schweizer Kantons St. Gallen ist vergangene Woche mit 109 Jahren verstorben. Sie ĂŒberlebte die “Spanische Grippe” von 1918, war nicht Corona-infiziert und sei “fĂŒr ihr Alter sehr gut unterwegs gewesen”. Die “coronabedingte Isolation” habe ihr jedoch “sehr zugesetzt”: “Sie verkĂŒmmerte ohne die tĂ€glichen Besuche ihrer Familienangehörigen.”
  • Der Schweizer Kardiologe Dr. Nils Kucher berichtet, dass in der Schweiz derzeit rund 75% aller zusĂ€tzlichen TodesfĂ€lle nicht im Krankenhaus, sondern zuhause erfolgen. Dies erklĂ€rt sicherlich die weitgehend leeren Schweizer KrankenhĂ€user und Intensivstationen. Außerdem ist bereits bekannt, dass rund 50% aller zusĂ€tzlichen TodesfĂ€lle in Alters- und Pflegeheimen erfolgen. Dr. Kucher vermutet, dass ein Teil dieser Personen an einer plötzlichen Lungenembolie versterben. Das ist denkbar. Dennoch stellt sich die Frage, welche Rolle der “Lockdown” bei diesen zusĂ€tzlichen TodesfĂ€llen spielt.
  • Die italienische Gesundheitsbehörde ISS warnt, dass Covid19-Patienten aus dem Mittelmeerraum, die hĂ€ufig eine genetische Stoffwechselbesonderheit namens Favismus aufweisen, nicht mit Malariamitteln wie Chloroquine behandelt werden sollten, da diese bei Favismus zum Tod fĂŒhren können. Es ist dies ein weiterer Hinweis darauf, dass eine falsche oder zu aggressive Medikation die Krankheit zusĂ€tzlich verschlimmern kann.
  • Rubikon: 120 Expertenstimmen zu Corona. Weltweit kritisieren hochrangige Wissenschaftler, Ärzte, Juristen und andere Experten den Umgang mit dem Coronavirus.
Einstufung der Pandemie

Die US-Gesundheitsbehörden haben 2007 eine fĂŒnfstufige Einteilung fĂŒr Grippe-Pandemien und entsprechende Maßnahmen definiert. Die fĂŒnf Kategorien richten sich nach der beobachteten LetalitĂ€t (CFR) der Pandemie, von Kategorie 1 (<0.1%) bis Kategorie 5 (>2%). Die aktuelle Corona-Pandemie wĂ€re nach diesem SchlĂŒssel derzeit vermutlich in Kategorie 2 (0.1% bis 0.5%) einzuordnen. FĂŒr diese Kategorie war damals lediglich die “freiwillige Isolierung kranker Personen” als Hauptmaßnahme vorgesehen.

Die WHO strich 2009 allerdings die LetalitĂ€t aus ihrer Pandemie-Definition, sodass seither im Prinzip jede weltweite Grippewelle zu einer Pandemie erklĂ€rt werden kann, wie dies mit der sehr milden “Schweingegrippe” von 2009/2010 erstmals geschah, fĂŒr die Impfstoffe im Wert von rund 18 Milliarden Dollar an Regierungen verkauft wurden.

Die Dokumentation TrustWHO (“Vertraue wem?”), die die zweifelhafte Rolle der WHO im Rahmen der “Schweinegrippe” thematisierte, wurde zuletzt von VIMEO gelöscht.

Chefarzt Pietro Vernazza: Einfache Maßnahmen genĂŒgen

Der Schweizer Chefarzt fĂŒr Infektiologie, Pietro Vernazza, zeigt in seinem neusten Beitrag anhand der Resultate des deutschen Robert-Koch-Instituts und der ETH ZĂŒrich, dass die Covid19-Epidemie bereits vor EinfĂŒhrung der “Lockdowns” unter Kontrolle war:

“Diese Resultate enthalten ZĂŒndstoff: Offenbar zeigen nun diese beiden Arbeiten mehr oder weniger identisch: Die einfachen Massnahmen, Verzicht auf Grossveranstaltungen und die EinfĂŒhrung von Hygienemassnahmen sind hoch wirksam. Die Bevölkerung ist in der Lage, diese Empfehlungen gut umzusetzen und die Massnahmen können die Epidemie fast zum Stoppen bringen. Auf jeden Fall sind die Massnahmen ausreichend, unser Gesundheitssystem so zu schonen, dass die SpitĂ€ler nicht ĂŒberlastet werden.”

Reproduktionsrate in der Schweiz (ETH/Vernazza)
Schweiz: Kumulierte Gesamtsterblichkeit im Normalbereich

In der Schweiz lag die kumulierte Gesamtsterblichkeit im ersten Quartal (bis 5. April) beim mittleren Erwartungswert und ĂŒber 1500 Personen unter dem oberen Erwartungswert. Die Gesamtsterblichkeit lag bis Mitte April zudem ĂŒber 2000 Personen unter dem Vergleichswert aus der schweren Grippesaison von 2015 (siehe Abbildung). Weiterhin offen bleibt die Frage, wie sich die Zunahme der Sterblichkeit wĂ€hrend des Lockdowns genau zusammensetzt.

Kumulierte Gesamtsterblichkeit im Vergleich zum mittleren Erwartungswert, 2010 bis 2020 (Daten: BFS)
Schweden: Epidemie ohne Lockdown zu Ende

Die neuesten Zahlen zu Patienten und TodesfĂ€llen zeigen, dass die Epidemie in Schweden dem Ende entgegen geht. Auch in Schweden entstand die Übersterblichkeit hauptsĂ€chlich in Pflegeheimen, die man nicht gut genug geschĂŒtzt habe, wie der Chefepidemiologe erklĂ€rte.

Die schwedische Bevölkerung profitiert nun im Vergleich zu anderen LĂ€ndern zudem von einer hohen natĂŒrlichen ImmunitĂ€t gegen das Covid19-Virus, die sie vor einer möglichen “zweiten Welle” im nĂ€chsen Winter insgesamt besser schĂŒtzen dĂŒrfte.

Es ist davon auszugehen, dass Covid19 in der schwedischen Gesamtsterblichkeit 2020 nicht sichtbar sein wird. Das schwedische Beispiel zeigt, dass “Lockdowns” medizinisch unnötig oder sogar kontraproduktiv sowie gesellschaftlich und ökonomisch verheerend waren.

Video: Why lockdowns are the wrong policy – Swedish expert Professor Johan Giesecke

Testpositive TodesfÀlle in Schweden (FOHM/Wikipedia; die Werte können sich noch etwas verÀndern).
Anekdoten vs. Evidenz

Angesichts fehlender wissenschaftlicher Evidenz setzen manche Medien vermehrt auf schauerliche Anekdoten, um die Angst in der Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Ein typisches Beispiel sind angeblich an Covid19 verstorbene “gesunde Kinder”, bei denen sich spĂ€ter meist herausstellt, dass sie doch nicht an Covid19 starben oder aber schwer vorerkrankt waren.

Österreichische Medien berichteten zuletzt von einigen Tauchern, die sechs Wochen nach einer Covid19-Erkrankung mit Lungenbeteiligung noch verminderte Leistungswerte und eine auffĂ€llige Bildgebung aufwiesen. In einem Abschnitt wird von “irreversiblen SchĂ€den” gesprochen, im nĂ€chsten erklĂ€rt, dies sei “unklar und spekulativ”. UnerwĂ€hnt bleibt, dass Taucher nach einer LungenentzĂŒndung generell 6 bis 12 Monate pausieren sollten.

HĂ€ufig werden auch neurologische Effekte wie der temporĂ€re Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinnes angefĂŒhrt. Auch hier bleibt zumeist unerwĂ€hnt, dass dies ein bekannter Effekt von ErkĂ€ltungs- und Grippeviren ist, und Covid19 hierbei eher mild auffĂ€llt.

In anderen Berichten werden mögliche Auswirkungen auf verschiedene Organe wie Nieren, Leber oder Gehirn hervorgehoben, ohne zu erwÀhnen, dass viele der betroffenen Patienten bereits sehr alt waren und schwere chronische Vorerkrankungen hatten.

Politische Updates
  • WOZ: Wenn die Angst regiert. “Mit Drohnen, Apps und Demoverboten: Im Zuge der Coronakrise werden grundlegende Freiheiten ausgehebelt. Passen wir nicht auf, bleiben sie es auch nach dem Lockdown – doch die Extremsituation bietet auch Grund zur Hoffnung.”
  • Multipolar: Welche Agenda wird hier verfolgt? “Die Regierung lobt sich selbst, verbreitet Durchhalteparolen und bremst zugleich beim Erheben grundlegender Daten, mit denen sich die Verbreitung und GefĂ€hrlichkeit des Virus verlĂ€sslich messen ließe. Schnell und entschlossen handeln die Behörden dagegen beim Ausbau von fragwĂŒrdigen Instrumenten, wie neuen „Corona-Apps“ zur kollektiven Pulsmessung und Kontaktverfolgung.”
  • Professor Christian Piska, Experte fĂŒr öffentliches Recht und Legal Tech in Wien: “Österreich ist anders geworden. Sehr anders, auch wenn die meisten es einfach so hinzunehmen scheinen. Schrittweises Hochfahren der Wirtschaft hin oder her – wir leben urplötzlich mit polizeistaatlichen VerhĂ€ltnissen und gravierenden EinschrĂ€nkungen unserer Grund- und Menschenrechte, die diktatorischen Regimes bestens anstĂŒnden. () Das ist die BĂŒchse der Pandora, die – einmal geöffnet – eventuell nie mehr geschlossen werden kann.”
  • Mehr als 300 Wissenschaftler aus 26 LĂ€ndern warnen vor einer “beispiellosen Überwachung der Gesellschaft” durch nichtdatenschutzkonforme Corona-Apps. Mehrere Wissenschaftler und UniversitĂ€ten, darunter die ETH ZĂŒrich und EPFL-Professor Marcel SalathĂ©, sind inzwischen aus dem europĂ€ischen Kontaktverfolgungs-Projekt PEPP-PT wegen mangelnder Transparenz ausgestiegen. Zuletzt wurde bekannt, dass die Schweizer Firma AGT in das Projekt involviert ist, die zuvor MassenÂ­ĂŒber­wachungs­systeme fĂŒr arabische Staaten aufgebaut hatte.
  • In Israel demonstrierten rund 5000 Menschen (mit jeweils 2m Abstand) gegen die Maßnahmen der Regierung Netanjahu: “Sie sprechen von einer exponentiellen Zunahme der CoronafĂ€lle, aber das einzige was exponentiell zunimmt, das sind die Menschen die aufstehen um unser Land und unsere Demokratie zu schĂŒtzen.”
  • Der in Madrid lebende irische Journalist Jason O’Toole beschreibt die Situation in Spanien: “Mit dem MilitĂ€r auf den Straßen ist es schwer, nicht von Kriegsrecht zu sprechen. George Orwells Big Brother ist hier lebendig und wohlauf, und die spanische Polizei ĂŒberwacht jeden mit Hilfe von Überwachungskameras oder durch Drohnen. () Allein in den ersten vier Wochen wurden 650.000 Menschen zu einer Geldstrafe verurteilt und 5.568 verhaftet. Ich war schockiert, als ich einen Videoclip sah, in dem ein Polizist einen psychisch kranken jungen Mann mit schwerer Gewalt festnahm, der offenbar gerade mit Brot nach Hause ging.”
  • OffGuardian: Die beunruhigenden Entwicklungen bei der britischen Polizei.
  • US-Investigativjournalistin Whitney Webb beschreibt in einem neuen Beitrag “Wie der nationale Sicherheitsstaat der USA das Coronavirus nutzt, um eine orwellsche Vision zu verwirklichen”: “Im vergangenen Jahr forderte eine US-Regierungs­­kommission, ein mit kĂŒnstlicher Intelligenz gesteuertes MassenÂ­ĂŒber­wachungs­­system einzufĂŒhren, das weit ĂŒber das in jedem anderen Land verwendete hinausgeht, um die amerikanische Hegemonie im Bereich der kĂŒnstlichen Intelligenz zu sichern. Nun werden unter dem Deckmantel der BekĂ€mpfung der Coronavirus-Krise viele der identifizierten “Hindernisse” zur EinfĂŒhrung dieses Systems rasch beseitigt.” (Deutsche Version)
  • In einem frĂŒheren Beitrag befasste sich Whitney Webb bereits mit der zentralen Rolle des “Zentrums fĂŒr Gesundsheits-Sicherheit” der Johns Hopkins UniversitĂ€t in der aktuellen Pandemie sowie dessen Rolle in frĂŒheren Pandemie- und Biowaffen-Simulationen und dessen enge Verbindungen zum US-Sicherheits- und MilitĂ€rapparat. (Deutsche Übersetzung)
  • Die Idee, dass eine Pandemie fĂŒr den Ausbau weltweiter Überwachungs- und Kontroll­instrumente genutzt werden kann, ist nicht neu. Bereits 2010 beschrieb die amerikanische Rockefeller Foundation in einem Arbeitspapier zu technologischen und gesellschaftlichen Zukunftsentwicklungen ein “Lock Step Szenario”, in dem die heutigen Entwicklungen ĂŒberraschend prĂ€zise antizipiert wurden (ab Seite 18).
  • “Die Wahrheit ĂŒber Fauci”: In einem neuen Interview spricht US-Virologin Dr. Judy Mikovits ĂŒber ihre Erfahrungen mit Dr. Anthony Fauci, der als Chef der US-Seuchenbehörde derzeit die Covid19-Maßnahmen der US-Regierung wesentlich mitgestaltet.
  • Hilfsorganisationen warnen, dass “ungleich mehr Menschen” an den wirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen sterben werden als an Covid-19 selbst. Prognosen gehen inzwischen von 35 bis 65 Millionen Menschen aus, die durch die globale Rezession in absolute Armut abrutschen werden. Und vielen von ihnen drohe der Hungertod.
  • In Deutschland wird fĂŒr 2020 mit 2.35 Millionen BeschĂ€ftigten in Kurzarbeit gerechnet, das sind mehr als doppelt so viele wie nach der Finanzkrise von 2008/2009.

18. April 2020

Medizinische Notizen
  • Eine neue serologische Studie der UniversitĂ€t Stanford fand im Bezirk Santa Clara in Kalifornien Antikörper in 50 bis 85 mal mehr Personen als bisher angenommen, wodurch sich eine Covid-LetalitĂ€t von 0.12% bis 0.2% oder sogar darunter ergibt (d.h. im Bereich einer starken Influenza). Professor John Ioannidis erklĂ€rt die Studie in einem Video.
  • Das Zentrum fĂŒr evidenzbasierte Medizin (CEBM) der UniversitĂ€t Oxford geht in einer neuen Analyse davon aus, dass die LetalitĂ€t von Covid19 (IFR) zwischen 0,1% und 0,36% liegt (das heißt im Bereich einer starken Grippe). Bei ĂŒber 70-JĂ€hrigen ohne schwere Vorerkrankungen liege die LetalitĂ€t voraussichtlich bei unter 1%. Bei ĂŒber 80-JĂ€hrigen liege die LetalitĂ€t zwischen 3% und 15%, je nachdem, ob die bisherigen TodesfĂ€lle hauptsĂ€chlich mit oder an der Krankheit erfolgten. Die LetalitĂ€t bei Kindern liege – im Unterschied zur Grippe – nahe bei null. Zur hohen Sterblichkeit in Norditalien weist die Forschungsrupppe u.a. auf die europaweit höchste Antibiotika­resistenz in Italien hin. TatsĂ€chlich zeigen Daten der italienischen Behörden, das rund 80% der Verstorbenen mit Antibiotika behandelt wurden, was auf bakterielle Superinfektionen hindeutet.
  • Der finnische Epidemiologie-Professor Mikko Paunio von der UniversitĂ€t Helsinki hat in einem Arbeitspapier mehrere internationale Untersuchungen ausgewertet und kommt auf eine Covid19-LetalitĂ€t (IFR) von 0.1% oder weniger (d.h. im Bereich der saisonalen Grippe). Der Eindruck einer höheren LetalitĂ€t sei entstanden, weil sich das Virus sehr schnell verbreitet habe, insbesondere auch in Mehr-Generationen-Haushalten in Italien und Spanien, aber auch in GroßstĂ€dten wie New York. Die “Lockdown”-Maßnahmen seien ĂŒberall zu spĂ€t gekommen und hĂ€tten nichts mehr gebracht bzw. seien letztlich sogar kontraproduktiv gewesen. (Update: Professor Paunio hat ein Update veröffentlicht.)
  • Die kumulierte Gesamtsterblichkeit in der Schweiz lag im ersten Quartal 2020 (1. Januar bis 5. April) gemĂ€ĂŸ den Zahlen des Bundesamtes fĂŒr Statistik trotz Covid19 im mittleren Normalbereich. Ein wesentlicher Grund hierfĂŒr dĂŒrfte der milde Winter und die milde diesjĂ€hrige Grippesaison sein, die nun durch Covid19 seit MĂ€rz teilweise “kompensiert” wurde.
  • In der Schweiz sind laut einer Recherche vom 14. April nicht nur die KrankenhĂ€user insgesamt sehr tief ausgelastet, sondern auch die Intensivstationen. Es stellt sich damit weiterhin die Frage, wo und woran die testpositiven Schweizer TodesfĂ€lle tatsĂ€chlich verstorben sind.
  • Der PrĂ€sident der deutschen Krankenhausgesellschaft schlĂ€gt Alarm: Mehr als 50 Prozent aller deutschlandweit geplanten Operationen wurden abgesagt, der “OP-Stau” gehe in die Tausende. Zudem wĂŒrden 30 bis 40% weniger Patienten mit Herzinfarkt und Schlaganfall behandelt, da sich diese aus Angst vor Corona nicht mehr in die Kliniken wagen. Es gebe bundesweit 150.000 freie Krankenhausbetten und 10.000 freie Intensivbetten. In Berlin seien nur 68 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt, die Notklinik mit 1000 Betten werde aktuell nicht gebraucht. Es brauche einen “viel breiteren öffentlichen Diskurs” ĂŒber die richtigen Maßnahmen.
  • Neue Daten des RKI zeigen, dass auch in Deutschland die Reproduktionszahl von Covid19 bereits vor dem Lockdown unter den kritischen Wert von 1 gefallen war. Allgemeine Hygiene­maß­nahmen waren mithin ausreichend, um die exponentielle Ausbreitung zu verhindern. Bereits zuvor wurde dies von der ETH ZĂŒrich auch fĂŒr die Schweiz belegt.
  • UK: Londons provisorisches Nightingale-Krankenhaus ist mit nur 19 Patienten, die am Osterwochenende in der Einrichtung behandelt wurden, weitgehend leer geblieben. Die etablierten KrankenhĂ€user Londons haben ihre KapazitĂ€t auf der Intensivstation verdoppelt und kommen bisher mit der Anzahl an Patienten zurecht.
  • In Kanada verstarben 31 Menschen in einem Altersheim, nachdem “fast alle PflegekrĂ€fte die Einrichtung aus Angst vor einer Ausbreitung des Coronavirus fluchtartig verlassen hatten. Gesundheitsbehörden fanden die Menschen in dem Heim in Dorval bei Montreal erst Tage spĂ€ter vor – viele der Überlebenden dehydriert, unterernĂ€hrt und teilnahmslos.” Ähnliche Tragödien wurden bereits aus Norditalien berichtet, wo osteuropĂ€ische PflegekrĂ€fte das Land aufgrund der Panik und des angekĂŒndigten Lockdowns fluchtartig verließen.
  • Ein schottischer Arzt, der auch Pflegeheime betreut, schreibt: “Was war die Regierungs­strategie fĂŒr Pflegeheime? Die bisherigen Aktionen machten die Situation viel, viel schlimmer.”
  • Auf einem französischen FlugzeugtrĂ€ger wurden 1081 Soldaten positiv getestet. Davon blieben bisher knapp 50% symptomlos und ca. 50% zeigten milde Symptome. 24 Soldaten wurden hospitalisiert, davon einer auf der Intensivstation (Vorerkrankungen unbekannt).
  • Der deutsche Virologe Christian Drosten hĂ€lt es fĂŒr möglich, dass manche Menschen durch Kontakt mit normalen ErkĂ€ltungs-Coronaviren bereits eine wirksame sogenannte Hintergrund-ImmunitĂ€t gegen das neue Coronavirus aufgebaut haben.
  • Der Hamburger Rechtsmediziner Klaus PĂŒschsel, der bereits zahlreiche testpositive Verstorbene untersucht hat, erklĂ€rt in einem neuen Beitrag: “Die Zahlen rechtfertigen die Angst vor Corona nicht”. Seine Erkenntnisse: „Corona ist eine vergleichsweise harmlose Viruserkrankung. Wir mĂŒssen uns damit beschĂ€ftigten, dass Corona eine normale Infektion ist, und wir mĂŒssen lernen, damit zu leben, und zwar ohne QuarantĂ€ne.“ Die von ihm untersuchten Todes­opfer hĂ€tten alle so schwere Vorerkrankungen gehabt, dass sie, „auch wenn das hart klingt, alle im Verlauf dieses Jahres gestorben wĂ€ren“. PĂŒschel weiter: „Die Zeit der Virologen ist vorbei. Wir sollten jetzt andere fragen, was in der Coronakrise das Richtige ist, etwa die Intensivmediziner.“
  • Eine Übersicht auf Medscape zeigt, dass Coronaviren-Erkrankungen typischerweise Ende April zurĂŒckgehen – mit oder ohne Lockdown.
  • Infosperber: “Weniger Corona-FĂ€lle? Einfach weniger testen!” Die tĂ€glich gemeldete Zahl der «neuen FĂ€lle» sage ĂŒber den Stand der Epidemie wenig aus. Es sei fahrlĂ€ssig, mit der Kurve der kumulierten testpositiven TodesfĂ€lle Angst auszulösen.
  • OffGuardian: Acht weitere Experten, die die Corona-Panik hinterfragen. (Englisch)
  • Video: Why lockdowns are the wrong policy – Swedish expert Prof. Johan Giesecke Der schwedische Epidemiologie-Professor Johan Giesecke spricht von einem “Tsunami einer milden Erkrankung” und hĂ€lt Ausgangssperren fĂŒr kontraproduktiv. Das Wichtigste sei es, die Risikogruppen, insbesondere die Pflegeheime, effizient zu schĂŒtzen.
Reproduktionszahl in Deutschland. Umfassendes Kontakverbot (“Lockdown”) ab 22. MĂ€rz. Verbot von Veranstaltungen mit ĂŒber 1000 Personen ab 9. MĂ€rz (RKI).
Beatmung bei Covid19

Weitere Fachleute in Europa und den USA haben sich zur Behandlung von kritischen Covid19-Patienten geĂ€ußert und raten dringend von einer invasiven Beatmung (Intubation) ab. Es liege bei Covid19-Patienten kein akutes Lungenversagen (ARDS) vor, sondern ein Sauerstoffmangel, der möglicherweise durch ein Diffusionsproblem (bei der Durchblutung der Lunge) verursacht wird, ausgelöst durch das Virus oder die Immunreaktion darauf.

Politische Notizen

16. April 2020

  • Die Londoner Times berichtet, dass bis zu 50% der aktuellen britischen Übersterblichkeit nicht durch Coronaviren verursacht werden, sondern durch die Effekte des Lockdowns, der allge­meinen Panik und des teilweisen gesellschaftlichen Zusammen­bruchs. Es handelt sich dabei um rund 3000 Menschen pro Woche. TatsĂ€chlich könnte diese Zahl sogar noch höher liegen, da auch die britische Corona-Definition TodesfĂ€lle mit (statt durch) Coronaviren sowie reine VerdachtsfĂ€lle einschließt. Hinzu kommt, dass rund 50% der “Corona-TodesfĂ€lle” Pflegeheime betreffen, die durch einen allgemeinen Lockdown nicht besser geschĂŒtzt werden.
  • In DĂ€nemark wird der Lockdown inzwischen bereut: “Wir hĂ€tten nie den Stoppknopf drĂŒcken sollen. Das dĂ€nische Gesundheitssystem hatte die Situation unter Kontrolle. Der totale Lockdown war ein Schritt zu weit.”, argumentiert Professor Jens Otto Lunde JĂžrgensen vom Aarhus UniversitĂ€tskrankenhaus. DĂ€nemark fĂ€hrt derzeit den Schulbetrieb wieder hoch.
  • Der Yale-Professor David Katz, der bereits frĂŒh vor den negativen Folgen eines Lockdowns warnte, gab ein ausfĂŒhrliches einstĂŒndiges Interview zur aktuellen Situation.
  • Der deutsche Virologe Hendrik Streeck erklĂ€rt, dass bisher keine “Schmierinfektionen” in SupermĂ€rkten, Restaurants oder Frisiersalons nachgewiesen werden konnte.
  • Neue Antikörper-Daten aus der italienischen Gemeinde Robbio in der Lombardei zeigen, dass rund zehmal mehr Personen den Coronavirus hatten als ursprĂŒnglich angenommen, da sie keine oder nur leichte Symptome entwickelten. Die Immunisierungrate liege bei 22%.
  • Neue Daten aus dem Schweizer Kanton ZĂŒrich zeigen, dass sich rund 50% aller “Covid19-TodesfĂ€lle” in Alters- und Pflegeheimen ereignet haben; dennoch blieben auch dort rund 40% aller testpositiven Personen bisher symptomlos. Das Durchschnittsalter der testpositiven Verstorbenen liegt in der Schweiz derzeit bei 84 Jahren.
  • Der Schweizer Chefarzt fĂŒr Infektiologie, Pietro Vernazza, Ă€ußert sich zur “Mit-dem-Virus-Leben”-Strategie und empfiehlt unter anderem einen individuell optimierten Schutz gefĂ€hrdeter Personen. Auch die ImmunitĂ€t der Allgemeinbevölkerung sei ein Schutz fĂŒr gefĂ€hrdete Menschen.
  • Die neue britische Website Lockdown Skeptics berichtet kritisch ĂŒber Covid19, die getroffenen Maßnahmen und die allgemeine Medienberichterstattung.
  • Die zivilgesellschaftliche österreichische “Initiative fĂŒr evidenzbasierte Corona-Informationen” bietet einen Überblick ĂŒber Studien und Analysen zu Coronaviren.
  • Dokumentation: “Die WHO – Im Griff der Lobbyisten” (ARTE, 2017)

15. April 2020

Medizinische Meldungen
  • Professor Alexander KekulĂ©, einer der fĂŒhrenden deutschen Mikrobiologen und Epidemiologen, fordert in einem Interview mit dem britischen Telegraph ein Ende des Lockdowns, da dieser mehr Schaden anrichte als das Virus selbst. Bei Menschen unter 50 Jahren seien schwere VerlĂ€ufe oder TodesfĂ€lle “sehr, sehr unwahrscheinlich”. Die Allgemein­bevölkerung solle eine rasche ImmunitĂ€t entwickeln, wĂ€hrend Risikogruppen zu schĂŒtzen seien. Man könne nicht auf einen Impfstoff warten, was mindestens sechs bis zwölf Monate dauern werde, sondern mĂŒsse einen Weg finden, mit dem Virus zu leben.
  • Das deutsche Netzwerk fĂŒr evidenzbasierte Medizin berichtet, dass die LetalitĂ€t einer starken saisonalen Influenza (Grippe) wie 2017/2018 vom deutschen Robert-Koch-Institut auf 0,4% bis 0,5% geschĂ€tzt werde, und nicht wie frĂŒher angenommen auf nur 0,1%. Dies wĂŒrde bedeuten, dass die LetalitĂ€t von Covid19 sogar unter derjenigen einer starken saisonalen Grippe liegen könnte, aber sich in einem deutlich kĂŒrzeren Zeitraum auswirkt.
  • Das Luxemburger Tageblatt berichtet, dass Schwedens “lockere Strategie zu Covid19 zu funktionieren scheint”. Trotz minimaler Maßnahmen und viel internationaler Kritik scheine sich die Lage “derzeit deutlich zu beruhigen”. Ein riesiges Feldlazarett, das bei Stockholm aufgebaut wurde, bleibe mangels Bedarf weiterhin geschlossen. Die Anzahl der Patienten auf Intensivstationen sei gleichbleibend auf niedrigem Niveau oder sogar leicht rĂŒcklĂ€ufig. “Es gibt viele freie PlĂ€tze in den Intensivstationen in allen Stockholmer KrankenhĂ€usern. Wir nĂ€hern uns der Abflachung der Erkrankungskurve”, erklĂ€rte ein Oberarzt der Karolinska Klinik. Bisher kam es in Schweden zu circa 900 TodesfĂ€llen mit Covid19.
  • Ein direkter Vergleich zwischen UK (mit Lockdown) und Schweden (ohne Lockdown) zeigt, dass die beiden LĂ€nder bei Fallzahlen und TodesfĂ€llen pro Bevölkerung fast identisch abschneiden.
  • Eine Mitteilung im New England Journal of Medicine berichtet, dass bei einer Untersuchung von schwangeren Frauen 88% der testpositiven Frauen keine Symptome zeigten – ein sehr hoher Wert, der sich aber mit frĂŒheren Untersuchungen aus China und Island deckt.
  • Professor Dan Yamin, Direktor des Forschungslabors fĂŒr Epidemien an der Tel Aviv UniversitĂ€t, erklĂ€rt in einem Interview, dass das neue Coronavirus fĂŒr einen Großteil der Bevölkerung “wenig gefĂ€hrlich” sei und eine rasche natĂŒrliche ImmunitĂ€t das Ziel sein mĂŒsse. Der Schaden durch einen Lockdown sei enorm, mit diesem Geld könne man besser eine neue Klinik bauen.
  • Der PrĂ€sident des israelischen Nationalen Forschungsrats, Professor Isaac Ben-Israel, argumentiert, dass die Corona-Epidemie nach bisherigen Erktenntnissen in den meisten LĂ€ndern nach ca. 8 Wochen vorbei sei, unabhĂ€ngig davon, welche Maßnahmen getroffen werden. Er empfiehlt deshalb, den “Lockdown” umgehend aufzuheben.
  • Der britische Statistik-Professor David Spiegelhalter zeigt, dass das Sterberisiko durch Covid19 in etwa der normalen Sterblichkeit entspricht und nur fĂŒr die Altersgruppe zwischen ca. 70 und 80 Jahren sichtbar erhöht ist (vgl. unterste Grafik im Artikel).
  • Professor Karin Moelling, emeritierte Direktorin des Instituts fĂŒr Virologie der UniversitĂ€t ZĂŒrich und eine frĂŒhe Kritikerin ĂŒberzogener Maßnahmen, betont in einem neuen Interview die Rolle lokaler Sonderfaktoren wie Luftverschmutzung und Populationsdichte.
  • Der britische Guardian wies 2015 darauf hin, dass die extreme Luftverschmutzung in chinesischen StĂ€dten 4000 Menschen pro Tag tötet. Dies ist mehr, als China an Covid19-TodesfĂ€llen bisher insgesamt gemeldet hat.
  • Der deutsche Virologe Hendrik Streeck hat sich gegen Kritik an seiner Pilotstudie verteidigt. Streeck fand eine LetalitĂ€t (auf FĂ€lle bezogen) von 0,37% und eine MortalitĂ€t (auf Bevölkerung bezogen) von 0,06%, was einer starken saisonalen Grippe entspricht.
  • Ein Mitarbeiter einer MĂŒnchner Klinik berichtet: “Wie bereits wiederholt beschrieben bleiben die Covid-Patienten weitgehend aus. Da Kliniken aber verpflichtet wurden fĂŒr diese Patientengruppe eine vorgegebene Anzahl Betten und hier besonders BeatmungsplĂ€tze freizuhalten, um den ,Gesundheitsnotstand‘ zu verhindern, entsteht mehr und mehr eine groteske Situation. Wir stehen vor leeren Intensivbetten weil die Corona-Welle einfach nicht kommen will, mĂŒssen aber gleichzeitig andere lebens­bedrohlich Erkrankte oder Verletzte abweisen, weil wir die Betten nicht belegen dĂŒrfen. Dies bedeutet in der Folge eine zeitintensive Suche nach geeigneten BehandlungsplĂ€tzen fĂŒr diese Patienten, lĂ€ngere Anfahrtwege der Rettungsdienste, einen verzögerten Behandlungsbeginn fĂŒr die Patienten und oft genug die berĂŒhmten Rot-Kreuz-Reisen im RTW oder den Rundflug im Helikopter bis eine aufnahmefĂ€hige Klinik gefunden wird. Der Mangel entsteht jetzt einfach an anderer Stelle. Der abstrakte Mangel an Corona-Betten weicht dem realen Mangel fĂŒr Betten der ,normalen‘ Patienten.”
  • Österreichische Internisten warnen vor „KollateralschĂ€den“: Abseits des Coronavirus werden Kontroll- und Operationstermine verschoben, „KollateralschĂ€den“ wĂŒrden damit drohen. In Wien kommen z.B. weniger Patienten mit Herzinfarktsymptomen in die SpitĂ€ler.
  • Ein Schweizer Biophysiker hat erstmals die Positivenrate von Covid19 in der Schweiz durchgehend grafisch dargestellt. Das Ergebnis zeigt, dass die Positivenrate zwischen ca. 10% und 25% pendelt, und dass der “Lockdown” keinen wesentlichen Einfluss hat (siehe Grafik unten). Schweizer Behörden und Medien haben die Positivenrate bisher nicht dargestellt.
  • Ein Schweizer Forscher hat den neuesten Covid19-Bericht des Bundesamtes fĂŒr Gesundheit analysiert und kommt erneut zu einer sehr kritischen EinschĂ€tzung: “Der BAG-Situations­bericht ist ungeeignet fĂŒr die Politik und eine dortige kompetente Entscheidungs­findung, ist erneut höchst unspezifisch, lĂŒckenhaft und mangelhaft aussagekrĂ€ftig.”
  • Der Schweizer Chefarzt fĂŒr Infektiologie, Dr. Pietro Vernazza, erklĂ€rt in einem neuen Beitrag, dass es sich bei der angeblich fehlenden ImmunitĂ€tsbildung bei Covid19 um “seltene EinzelfĂ€lle oder auch nur Hinweise” handle, die “bei genauerer Betrachtung kein Problem darstellen”, jedoch von manchen Medien “zu Hiobsbotschaften aufgebauscht und ĂŒberstĂŒrzt aufgetischt” werden.
  • Aus Frankreich werden vermehrt Suizide gemeldet, die aus Angst vor dem Coronavirus erfolgen oder aus Angst, jemanden mit dem Coronavirus angesteckt zu haben.
  • Die neue französische Seite Covid Infos befasst sich kritisch mit Covid19 und Medienberichten.
Schweizer Positivenrate vor und wÀhrend Lockdown (FS)
USA und UK
  • Auf dem US-Kriegsschiff Theodore Roosevelt wurden 600 Matrosen positiv auf Covid19 getestet, ein erster Matrose sei inzwischen an oder mit Covid19 gestorben. Das Kriegsschiff wird eine wichtige “Fallstudie” sein fĂŒr die Wirkung auf die gesunde Allgemeinbevölkerung unter 65 Jahren.
  • Der emeritierte britische Pathologie-Professor, Dr. John Lee, argumentiert, es brauche eine robuste und evidenzbasierte Debatte, um “große Fehler” zu vermeiden. Viele der von Regierungen und Medien verwendeten Zahlen seien nicht zuverlĂ€ssig gewesen.
  • In Großbritannien sind derzeit 40% der Krankenhausbetten unbelegt, das ist viermal mehr als ĂŒblich. Der Grund dafĂŒr ist der starke RĂŒckgang der allgemeinen Patientenaufnahmen. Bei den Intensivbetten, deren KapazitĂ€t ausgebaut wurde, seien insgesamt 78% belegt, in einigen Regionen auch mehr. Zudem seien 10% der Krankenpfleger in QuarantĂ€ne.
  • Die temporĂ€ren Corona-Stationen des US-MilitĂ€rs bei New York seien bisher “weitgehend leer“. Die Hospitalisierungsrate in New York wurde um den Faktor sieben ĂŒberschĂ€tzt.
  • Eine US-Studie kommt zum Ergebnis, dass sich das neue Coronavirus bereits viel weiter ausgebreitet hat als ursprĂŒnglich angenommen, bei den meisten Menschen jedoch keine oder nur milde Symptome hervorruft, sodass die LetalitĂ€tsrate bei nur 0,1% liegen könnte, was in etwa der saisonalen Grippe entspricht. Wegen der leichteren Übertragbarkeit seien die KrankheitsfĂ€lle etwa in New York jedoch in kĂŒrzerer Zeit als ĂŒblich angefallen.
  • Der Chefarzt fĂŒr Pneumologie und Intensivmedizin der Eastern Virginia Medical School erklĂ€rt in einem neuen Dokument zur Behandlung von Covid19-Patienten: “Covid19 verursacht kein typisches Lungenversagen 
 Diese Erkrankung muss anders behandelt werden und es ist wahrscheinlich, dass die Situation durch BeatmungsschĂ€den an der Lunge verschlimmert wird.”
  • In den USA behauptete ein Gouverneur, ein Kleinkind sei als weltweit jĂŒngstes Opfer “an Covid” gestorben. Bekannte der Familie erklĂ€rten jedoch, dass das Kleinkind bei einem tragischen Unfall zuhause erstickt sei und im Krankenhaus nachtrĂ€glich positiv getestet wurde. Der zustĂ€ndige Rechtsmediziner erklĂ€rte keinen Covid-Todesfall.
  • Eine Ärztin aus dem US-Bundesstaat Montana erklĂ€rt in einem Vortrag, wie Totenscheine bei Covid19-VerdachtsfĂ€llen aufgrund neuer Richtlinien manipuliert werden.
Pflegeheime
  • Eine Analyse von Daten aus fĂŒnf europĂ€ischen LĂ€ndern zeigt, dass Bewohner von Plegeheimen bisher zwischen 42% und 57% aller “Covid19-TodesfĂ€lle” ausmachten. Zugleich zeigen drei US-Studien, dass bis zu 50% aller testpositiven Bewohner von Pflegeheimen zum Testzeitpunkt (noch) keine Symptome zeigten. Daraus lassen sich zwei SchlĂŒsse ziehen: Einerseits scheint sich die GefĂ€hrlichkeit des neuen Coronavirus – wie bereits vermutet – auf eine kleine, sehr verwundbare Bevölkerungs­gruppe zu konzentrieren, die es noch besser zu schĂŒtzen gilt. Andererseits ist es denkbar, dass ein Teil dieser Menschen nicht oder nicht nur am Coronavirus stirbt, sondern auch am extremen, damit verbundenen Stress. Bereits in Deutschland und Italien wurde zuletzt von Pflegeheimbewohnern berichtet, die ohne Symptome plötzlich verstarben.
  • Ein deutscher Palliativmediziner argumentiert in einem neuen Interview, dass man bei der Behandlung von Covid19-Patienten „sehr falsche PrioritĂ€ten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“ habe. Es gebe eine “sehr einseitige Ausrichtung auf die Intensivbehandlung”, obschon “das VerhĂ€ltnis zwischen Nutzen und Schaden” oftmals nicht stimme. Man wĂŒrde aus oftmals schwerstpflegebedĂŒrftigen Patienten, die in der Vergangenheit zumeist palliativ behandelt worden seien, durch eine neue Diagnose Intensivpatienten machen und sie einer leidvollen, aber oftmals aussichtslosen Behandlung (mit kĂŒnstlicher Beatmung) unterziehen. Im Vordergrund mĂŒsse der Wille des jeweiligen Patienten stehen.
Covid19-Todeszahlen in Pflegeheimen (LTC Covid)
Politische Themen
  • In Deutschland wurde eine FachanwĂ€ltin fĂŒr Medizinrecht, die eine Beschwerde gegen die Corona-Maßnahmen beim Bundesverfassungsgericht einreichte und zur Anmeldung von Demonstrationen aufrief, verhaftet und fĂŒr zwei Tage in eine GefĂ€ngnispsychiatrie eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen â€œĂ¶ffentlicher Aufforderung zu Straftaten”. Ein weiterer Rechtsanwalt fragt in einem Offenen Brief an die deutsche Bundes-Rechtsanwalts-Kammer: “RechtsanwĂ€ltin wegen Protest in die Psychiatrie? Ist es wieder soweit in Deutschland?”
  • In der Schweiz wurde ein “corona-kritischer” Arzt wegen angeblicher “Drohungen gegen Angehörige und Behörden” von einer Spezialeinheit der Polizei verhaftet und in die Psychiatrie eingewiesen. Die Familie erklĂ€rte inzwischen, dass es keine Drohungen gegen Angehörige gab. Der Arzt erklĂ€rte zudem, dass ihm bei der Einvernahme keine “Drohungen gegen Behörden” vorgehalten wurden. Die Polizei rechtfertigte den Einsatz der Spezialeinheit damit, dass sie beim Arzt von einem Waffenbesitz ausging – dabei handelte es sich indes um die ĂŒbliche Schweizer SanitĂ€tspistole ohne Munition. Die Verlegung des Arztes in die Psychiatrie wurde mit einer angeblichen “Haft­erstehungs­unfĂ€higkeit” begrĂŒndet (wie sie z.B. bei PflegefĂ€llen vorliegt) – auch dies dĂŒrfte als Vorwand zu sehen sein. Nach jetzigem Kenntnisstand ist mithin von einer möglicher­weise politisch motivierten Psychiatrisierung auszugehen, wie sie in der Schweiz bis in die 1980er Jahre eine jahrzehntelange Tradition hatte. Die ehemalige US-Abgeordnete Cynthia McKinney machte bereits auf den Schweizer Fall aufmerksam.
  • Italien verwendet nun europĂ€ische Satellitendaten, um die Bewegungen der Bevölkerung wĂ€hrend des Lockdowns zu ĂŒberwachen.
  • Die britische Polizei schlug die TĂŒre einer Privatwohnung ein, um eine Corona-Kontrolle auf “soziale Ansammlungen” durchzufĂŒhren.
  • Verfassungsrechtler Professor Oliver Lepsius: “Vom Niedergang grundrechtlicher Denkkategorien in der Corona-Pandemie”.

12. April 2020

Neue Studien
  • Der Stanford-Medizinprofessor John Ioannidis kommt in einer neuen Studie zum Ergebnis, dass das Sterberisiko durch Covid19 fĂŒr unter 65 Jahre alte Menschen selbst in den globalen “Hotspots” dem Risiko eines tödlichen Autounfalls fĂŒr tĂ€gliche Pendler entspreche.
  • Der deutsche Virologe Hendrick Streeck kommt in einer serologischen Pilotstudie zum Zwischen­ergebnis, dass die LetaltiĂ€t von Covid19 bei 0.37% und die MortalitĂ€t (auf die Gesamtbevölkerung bezogen) bei 0.06% liegt. Diese Werte sind rund zehnmal tiefer als jene der WHO und rund fĂŒnfmal tiefer als jene der Johns Hopkins UniversitĂ€t.
  • Eine dĂ€nische Studie mit 1500 Blutspendern kommt zum Ergebnis, dass die LetalitĂ€t von Covid19 bei nur 1.6 Promille liegt, das heißt ĂŒber 20 mal niedriger als von der WHO ursprĂŒnglich angenommen und damit im Bereich einer starken (pandemischen) Influenza. Zugleich hat DĂ€nemark beschlossen, kommende Woche die Schulen und KindergĂ€rten wieder zu öffnen.
  • Eine serologische Studie im US-Bundesstaat Colorado kommt zum vorlĂ€ufigen Ergebnis, dass die LetalitĂ€t von Covid19 um einen Faktor 5 bis Faktor 20 ĂŒberschĂ€tzt wurde und im Bereich zwischen einer normalen und einer pandemischen Grippe liegen dĂŒrfte.
  • Eine Untersuchung der Medizinischen UniversitĂ€t Wien kommt zum Ergebnis, dass das Alters- und Risikoprofil der Covid19-Verstorbenen in etwa der normalen Sterblichkeit entspricht.
  • Eine Studie im Journal of Medical Virology kommt zum Ergebnis, dass der international verwendete Coronavirentest instabil sei: ZusĂ€tzlich zum bereits bekannten Problem der falschen positiven Resultate gebe es auch eine “möglicherweise hohe” Rate an falschen negativen Resultaten, d.h. der Test spricht selbst bei symptomatischen Personen nicht an, wĂ€hrend er bei anderen Patienten einmal anspricht und dann wieder nicht. Dadurch werde die Unterscheidung von anderen grippeĂ€hnlichen Erkrankungen erschwert.
  • Ein Schweizer Biophysiker hat erstmals die Positivenrate in den USA, Deutschland, Frankreich und der Schweiz ausgewertet und grafisch dargestellt. Daraus wird ersichtlich, dass die Positivenrate in diesen LĂ€ndern nur leicht und nicht exponentiell zunimmt.
  • US-Forscher kommen zum Ergebnis, dass lokale Luftverschmutzung das Sterberisiko an Covid19 stark erhöht. Dies bestĂ€tigt frĂŒhere Untersuchungen aus Italien und China.
  • Die WHO kam Ende MĂ€rz zum Resultat, dass Covid19 entgegen frĂŒheren Vermutungen nicht durch Aerosole (“durch die Luft”) ĂŒbertragen wird. Die Übertragung finde haupt­sĂ€chlich durch direkten Kontakt oder durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen) statt.
  • Der deutsch-amerikanische Epidemiologie-Professor Knut Wittkowski geht in einem Interview davon aus, dass die Covid19-Epidemie in vielen LĂ€ndern bereits am Abklingen oder sogar “schon vorbei” sei. Die Ausgangssperren seien zu spĂ€t gekommen und kontraproduktiv gewesen.
EuropÀisches MortalitÀtsmonitoring

Das europĂ€ische MortalitĂ€tsmonitoring zeigt inzwischen in mehreren europĂ€ischen LĂ€ndern eine deutliche prognostizierte Übersterblichkeit in der Altersgruppe ĂŒber 65 Jahren. In anderen LĂ€ndern, darunter Deutschland und Österreich, liegt die Sterblichkeit aber auch in dieser Altersgruppe noch im Normalbereich (oder sogar darunter).

Offen bleibt weiterhin die Frage, ob die teilweise erhöhte Sterblichkeit allein auf das Coronavirus oder auch auf die teilweise drastischen Maßnahmen zurĂŒckzufĂŒhren ist (durch Isolation, Stress, abgesagte OPs, etc.), und ob die Sterblichkeit auch in der Jahressicht noch erhöht sein wird.

Bei den Altersgruppen unter 65 Jahren gibt es bisher nur in England eine (prognostizierte) erhöhte Sterblichkeit, die ĂŒber frĂŒhere Grippewellen hinausgeht. Das Medianalter der testpositiven Verstorbenen liegt in Italien bei 80, in Deutschland bei 83 und in der Schweiz bei 84 Jahren.

Schweiz
  • Laut dem neuesten Bericht des BAG liegt der Altersmedian der testpositiven Verstorbenen inzwischen bei 84 Jahren, 96% hatten mindestens eine Vorerkrankung. Die Anzahl der hospitalisierten Patienten bleibt konstant.
  • Eine Studie der ETH ZĂŒrich kommt zum Ergebnis, dass die Ansteckungsrate in der Schweiz bereits mehrere Tage vor dem “Lockdown” auf den stabilen Wert von 1 fiel, vermutlich aufgrund von allgemeinen Hygiene- und Alltagsmaßnahmen. Falls dieses Resultat korrekt ist, wĂŒrde es die Sinnhaftigkeit eines “Lockdowns” grundsĂ€tzlich infrage stellen. (Zur ETH-Studie)
  • Das Schweizer Magazin Infosperber kritisiert die Informationspolitik von Behörden und Medien: “Statt zu informieren fĂŒhren Behörden eine PR-Kampagne” . Mit irrefĂŒhrenden Zahlen und Grafiken werde eine teilweise unberechtigte Angst verbreitet.
  • Auch das Schweizer Konsumentenschutz-Magazin Ktipp kritisiert die Informations­politik und Medien­bericht­erstattung: “Behörden informieren irrefĂŒhrend.”
  • Ein Schweizer Forscher hat den neusten Covid19-Bericht des Bundesamtes fĂŒr Gesundheit analysiert und kommt zu einem sehr kritischen Ergebnis: Der Bericht sei “wissenschaftlich unausgewogen, tendenziell bevormundend und irrefĂŒhrend (oder zumindest verwirrend)”. Die Maßnahmen seien in Abetracht der Fakten “verantwortungslos und angstverbreitend”.
  • Schweizer Ärzte sprechen in einem Offenen Brief an den Schweizer Gesundheitsminister von einer “Diskrepanz zwischen dem vor allem auch von den Medien geschĂŒrten Bedrohungsszenario und unserer RealitĂ€t.” Die in der Allgemeinbevölkerung beobachteten Covid19-FĂ€lle seien wenige und zumeist mild verlaufen, hingegen nehmen “Angststörungen und Panikattacken” in der Bevölkerung zu und viele Patienten wĂŒrden sich nicht mehr zu wichtigen Untersuchungsterminen getrauen. “Und dies im Zusammenhang mit einem Virus, dessen GefĂ€hrlichkeit nach unserer Wahrnehmung in der Zentralschweiz lediglich in den Medien und in unseren Köpfen existiert.”
  • Aufgrund der sehr tiefen Patientenauslastung mussten inzwischen mehrere Kliniken in der Schweiz und in Deutschland Kurzarbeit anmelden. Der RĂŒckgang an Patienten betrĂ€gt bis zu 80%.
  • Dr. Daniel Jeanmonod, emeritierter Schweizer Professor fĂŒr Physiologie und Neurochirurgie, empfiehlt in einer Analyse: “Think deep, do good science, and do not panic!“
  • Der Schweizer Mediziner Professor Dr. Paul Robert Vogt hat einen vielbeachteten Beitrag zu Covid19 verfasst. Er kritisiert eine „Sensationspresse“, warnt aber auch, dass es sich nicht um eine „gewöhnliche Grippe“ handle. In manchen Punkten liegt der Arzt indes falsch: LetalitĂ€tsrate und Altersmedian sind sehr wohl zentrale GrĂ¶ĂŸen, die Unterscheidung mit/durch Coronavirus essentiell, Atemschutz­masken und BeatmungsgerĂ€te in vielen FĂ€llen ungeeignet (siehe unten), Ausgangssperren eine fragwĂŒrdige und womöglich kontraproduktive Maßnahme.
Deutschland und Österreich
  • In einem Thesenpapier ĂŒben deutsche Gesundheitsexperten Kritik an der Krisenpolitik der Bundesregierung. Sie sprechen von LangzeitschĂ€den in der Bevölkerung, die der teilweise Shutdown verursache. Die vom RKI publizierten Zahlen hĂ€tten “eine geringe Aussagekraft”.
  • Der Bundesverband deutscher Pathologen fordert in einer Mitteilung, dass “Corona-TodesfĂ€lle” obduziert werden mĂŒssen (um die wirkliche Todesursache festzustellen) und widerspricht damit explizit “der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts”, das sich gegen Obduktionen aussprach, angeblich, weil sie zu gefĂ€hrlich seien.
  • Dr. Martin Sprenger hat seine Funktion im Corona-Expertenrat des österreichischen Gesund­heits­ministeriums niedergelegt, um “seine bĂŒrgerliche und wissen­schaftliche Meinungs­freiheit wiederzugewinnen”. Dr. Sprenger kritisierte zuvor unter anderem, dass die Regierung das Risiko des Virus fĂŒr verschiedene Bevölkerungs­­gruppen nicht genĂŒgend unterscheide und zu pauschale Maßnahmen treffe: “Wir mĂŒssen aufpassen, dass der Verlust an gesunden Lebensjahren aufgrund einer mangelhaften Versorgung anderer akuter und chronischer Erkrankungen nicht Faktor 10-mal höher ist als der durch COVID-19 verursachte Verlust an gesunden Lebensjahren.” Das Coronavirus sei vor allem fĂŒr â€œĂ€ltere, hochbetagte Menschen” gefĂ€hrlich, so Sprenger.
  • In einem deutschen Pflegeheim wurde ein 84 Jahre alter Mann positiv auf Covid19 getestet, worauf das gesamte Heim unter QuarantĂ€ne gestellt und Massen­tests durchgefĂŒhrt wurden. Das erste Testergebnis stellte sich spĂ€ter jedoch als falsch heraus.
Skandinavien
  • Der Norwegische Ärzteverband schreibt in einem Offenen Brief an den Gesund­heits­minister, man sei besorgt, dass die getroffenen Maßnahmen gefĂ€hrlicher als das Virus sein könnten, da normale Patienten nicht mehr untersucht und behandelt werden.
  • Ein schwedischer Publizist erklĂ€rt im britischen Spectator: “Es ist nicht Schweden, das ein Massenexperiment durchfĂŒhrt. Es sind alle anderen LĂ€nder, die das tun.”
  • Professor Ansgar Lohse, Direktor an der Hamburger UniversitĂ€tsklinik, erklĂ€rt in einem Interview: “Die schwedischen Maßnahmen sind meines Erachtens die rationalsten weltweit. NatĂŒrlich stellt sich die Frage, ob das psychologisch durchzuhalten ist. AnfĂ€nglich mĂŒssen die Schweden mit deutlich mehr TodesfĂ€llen rechnen, die sich aber mittel- bis langfristig dann deutlich reduzieren. Abgerechnet wird in einem Jahr – wenn die Schweden es durchhalten. Die Angst vor der Virusinfektion zwingt Politiker leider oft zu Handlungen, die nicht unbedingt vernĂŒnftig sind. Die Politik ist getrieben, auch durch die Bilder der Medien.”
  • Laut dem schwedischen Chefepidemiologen Anders Tegnell habe Stockholm bezĂŒglich Covid-Infektionen inzwischen ein “Plateau” erreicht. (Mehr Meldungen zu Schweden)
USA und Asien
  • In den USA empfehlen die Behörden nun ebenfalls, alle testpositiven TodesfĂ€lle sowie sogar VerdachtsfĂ€lle ohne positives Testergebnis als “Covid-TodesfĂ€lle” zu registrieren. Ein amerikanischer Arzt und Staatssenator von Minnesota erklĂ€rte, dies komme einer Manipulation gleich. Außerdem wĂŒrden fĂŒr KrankenhĂ€user finanzielle Anreize bestehen, Patienten als Covid19-Patienten zu deklarieren. (Etwas Humor zu dieser Thematik).
  • Ein Covid19-Feldspital bei Seattle im US-Bundesstaat Washington wurde bereits nach drei Tagen wieder geschlossen, ohne dass Patienten aufgenommen wurden. Dies erinnert an die kurzfristig errichteten KrankenhĂ€user bei Wuhan, die ebenfalls nur sehr gering ausgelastet waren oder sogar leer blieben und nach kurzer Zeit wieder abgebaut wurden.
  • Zahlreiche Medien berichteten von angeblichen “Corona-MassengrĂ€bern” auf der Hart Island bei New York. Diese Meldungen sind in doppelter Hinsicht irrefĂŒhrend: Erstens ist Hart Island seit langem einer der bekanntesten Armenfriedhöfe der USA, zweitens erklĂ€rte der BĂŒrgermeister von New York, dass keine MassengrĂ€ber geplant sind, sondern dass unidentifizierte Verstorbene (d.h. ohne Angehörige) auf Hart Island beigesetzt werden sollen.
  • Einer der fĂŒhrenden indischen Epidemiologen erklĂ€rt, “Wir können nicht auf den Mond flĂŒchten“, und empfiehlt die rasche Entwicklung einer natĂŒrlichen ImmunitĂ€t in der Bevölkerung.
Norditalien

Zu Norditalien wurden zuletzt verschiedene mögliche Risikofaktoren diskutiert.

Es ist richtig, dass in der Lombardei in den Monaten unmittelbar vor Ausbruch von Covid19 zwei umfangreiche Impfkampagnen gegen Influenza und gegen Meningokokken durchgefĂŒhrt wurden, insbesondere auch in den spĂ€teren Hotspots Bergamo und Brescia. Es ist zwar theoretisch denkbar, dass solche Impfungen mit Coronaviren-Infektionen wechselwirken können, aber medizinisch ist eine solche mögliche Wechselwirkung derzeit nicht belegt.

Ebenfalls ist es richtig, dass in Norditalien in der Vergangenheit eine hohe Asbestbelastung vorlag, die das Risiko fĂŒr spĂ€tere, krebsartige Lungenerkrankungen erhöht. Auch hier kann aber nicht von einem direkten Zusammenhang mit Covid19 ausgegangen werden.

Generell ist es aber zutreffend, dass die Lungengesundheit der norditalienischen Bevölkerung aufgrund von hoher Luftverschmutzung und einigen anderen Faktoren seit langem beeintrĂ€chtigt ist und sie fĂŒr Atemwegserkrankungen deshalb besonders anfĂ€llig ist.

Winter-Smog (NO2) in Norditalien im Februar 2020 (ESA)
Chefarzt Pietro Vernazza

Der Schweizer Chefarzt fĂŒr Infektiologie, Professor Pietro Vernazza, hat vier neue Artikel zu Studien bezĂŒglich Covid19 veröffentlicht.

  • Im ersten Artikel geht es darum, dass es fĂŒr die Wirksamkeit von Schulschließungen keine medizinische Evidenz gibt (und auch nie gab), da Kinder im Allgemeinen weder ernsthaft am Virus erkranken noch zu den ÜbertrĂ€gern des Virus gehören (im Unterschied zur Influenza).
  • Im zweiten Artikel geht es darum, dass Atemschutzmasken im Allgemeinen keine nachweisbare Wirkung haben, mit einer Ausnahme: Erkrankte Menschen mit Symptomen (d.h. insbesondere Husten) können dadurch die Ausbreitung des Virus reduzieren. Ansonsten seien die Masken eher Symbolik bzw. ein “Medienhype”.
  • Im dritten Artikel geht es um die Frage der Massentests. Das Fazit von Professor Vernazza: “Wer Symptome einer Atemwegserkrankung hat, bleibt zu Hause. Das gilt genauso bei Grippe. Eine Testung bringt keinen zusĂ€tzlichen Nutzen.”
  • Im vierten Artikel geht es um die Covid19-Risikogruppen. Dazu gehören nach den bisherigen Erkenntnissen Menschen mit Bluthochdruck – es wird vermutet, dass das Covid19-Virus Zellrezeptoren nutzt, die auch fĂŒr die Blutdruckregulation zustĂ€ndig sind. Nicht zu den Risikogruppen gehören jedoch, ĂŒberraschenderweise, Menschen mit ImmunschwĂ€che sowie schwangere Frauen (die natĂŒrlicherweise ein reduziertes Immunsystem haben). Das Risiko bei Covid19 sei im Gegenteil oftmals eine Überreaktion des Immunsystems.
Intensiv- vs. Palliativmedizin

Ein deutscher Palliativmediziner erklĂ€rt in einem Interview, dass Covid19 “keine intensiv­medizinische Erkrankung” sei, da es sich bei den stark betroffenen Menschen typischerweise um mehrfach vorerkrankte Menschen im hohen Alter handle. Wenn diese Menschen eine LungenentzĂŒndung bekommen, seien sie “schon immer palliativ (sterbebegleitend) versorgt worden”. Mit einer Covid19-Diagnose mache man daraus nun aber einen Intensivfall und könne die Patienten dann aber “natĂŒrlich trotzdem nicht retten”.

Das aktuelle Handeln vieler Entscheider bezeichnet der Arzt als “Panikmodus”. Derzeit seien die Intensivbetten in Deutschland noch relativ leer. BeatmungsgerĂ€te seien frei. Aus Umsatz­grĂŒnden könnten Krankenhaus-GeschĂ€ftsfĂŒhrer auf die Idee kommen, alte Menschen aufzunehmen. “Wir werden in 14 Tagen die Stationen voll haben mit nicht-rettbaren, multimorbiden Alten. Und wenn die dann an den GerĂ€ten sind, stellt sich die Frage, wer die wieder ausschaltet. Das ist doch dann ein Tötungsdelikt.” Es drohe eine “ethische Katastrophe” aus Geldgier, meint der Mediziner.

Beatmung bei Covid19

Weltweit gab und gibt es einen Ansturm auf BeatmungsgerĂ€te fĂŒr Covid19-Patienten. Diese Seite war weltweit eine der ersten, die darauf aufmerksam machte, dass die invasive Beatmung (Intubation) in vielen FĂ€llen kontraproduktiv ist und den Patienten zusĂ€tzlich schadet.

Die invasive Beatmung wurde ursprĂŒnglich empfohlen, weil aufgrund tiefer Sauerstoffwerte fĂ€lschlicherweise auf ein akutes Lungenversagen geschlossen wurde, und weil die Angst bestand, bei einer sanfteren nicht-invasiven Beatmung könnte sich das Virus durch Aerosole verbreiten.

Inzwischen haben sich mehrere fĂŒhrende LungenfachĂ€rzte und Intensivmediziner aus den USA und Europa zu Wort gemeldet, die von einer invasiven Beatmung abraten und sanftere Methoden bzw. eine Sauerstofftherapie empfehlen, wie sie von SĂŒdkorea bereits erfolgreich angewandt wurde.

Politische Entwicklungen
  • NSA-Whistleblower Edward Snowden warnt in einem neuen Interview, dass Regierungen den Coronavirus nutzen, um eine “Architektur der UnterdrĂŒckung” aufzubauen.
  • Apple und Google haben angekĂŒndigt, in Zusammenarbeit mit nationalen Behörden ein sogenanntes “Contact Tracing” in ihre mobilen Betriebssysteme einzubauen, mit dem sich die Kontakte innerhalb der Bevölkerung ĂŒberwachen lassen.
  • Der deutsche Verfassungsrechtler Uwe Volkmann erklĂ€rte in ARD Monitor, er kenne unter seinen Kollegen “niemanden”, der die Corona-Maßnahmen fĂŒr verfassungskonform hĂ€lt.
  • Die italienische Regierung hat eine “Task Force” eingerichtet, um “Falsch­meldungen” zu Covid im Internet zu “beseitigen” . Die freie MeinungsĂ€ußerung bleibe aber “unangetastet”.
  • Frankreich hat die erlaubte Untersuchungshaft verlĂ€ngert und die PrĂŒfung durch einen Richter ausgesetzt. Beschwerden durch AnwaltsverbĂ€nde wurden abgewiesen.
  • DĂ€nemark fĂŒhrte Anfang April “beispiellos harte Ausnahmegesetze” ein: “Die Gesundheits­behörden können ab sofort Zwangstests, Zwangs­impfungen sowie Zwangs­behandlungen anordnen und fĂŒr die Durchsetzung ihrer Anordnungen neben der Polizei auch MilitĂ€r sowie private Wachdienste einsetzen.”
  • Die Polizei im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen testet Drohnen bei Corona-EinsĂ€tzen, konkret zur Suche nach verbotenen Menschenansammlungen.
  • Das deutsche Bundesland Sachsen will QuarantĂ€ne-Verweigerer in Psychiatrien sperren.
  • Ein “corona-kritischer” Schweizer Arzt wurde verhaftet und in die Psychiatrie eingewiesen, da er “Drohungen gegen Behörden und Angehörige” geĂ€ußert habe.
  • In Deutschland hat eine FachanwĂ€ltin fĂŒr Medizinrecht eine Verfassungsbeschwerde gegen die Corona-Maßnahmen eingereicht und einen Offenen Brief dazu veröffentlicht, in dem sie vor einem Abgleiten in einen Polizeistaat warnt und unter anderem zur Anmeldung von Demonstrationen aufrief. Die Staats­anwalt­schaft und Polizei haben daraufhin Ermittlungen gegen die AnwĂ€ltin aufgenommen wegen “Aufruf zu einer Straftat”, die Internetseite der AnwĂ€ltin wurde zeitweise abgeschaltet. Die Verfassungsbeschwerde wurde inzwischen abgelehnt.
  • Auch in Österreich haben inzwischen mehrere AnwĂ€lte Beschwerden gegen die Corona-Maßnahmen beim Verfassungsgerichtshof eingereicht. Grundrechte und Gewaltenteilung seien durch die Maßnahmen verletzt, argumentieren die AnwĂ€lte.
  • Der BĂŒrgermeister von Los Angeles versprach eine Belohnung fĂŒr “Petzer” (snitches), die ihre Nachbarn den Behörden melden, wenn sie die Ausgangs­sperren verletzen.
  • In den USA sind aufgrund des Lockdowns bereits ĂŒber 16 Millionen Menschen arbeitslos, das entspricht rund 10% der Arbeitsbevölkerung. Laut der Internationalen Arbeitsagentur ILO sind derzeit 80% der weltweit 3,3 Milliarden ArbeitskrĂ€fte von den Maßnahmen betroffen. 1,25 Milliarden ArbeitskrĂ€fte könnten von “drastischen oder katastrophalen” Folgen betroffen sein.
Arbteitslosigkeit in den USA (Wöchtenliche AntrÀge)

7. April 2020

EinschÀtzung des Chefs der Hamburger Rechtsmedizin

Professor Klaus PĂŒschel, Chef der Hamburger Rechtsmedizin, erklĂ€rte zu Covid19: “Die­ses Vi­rus be­ein­flusst in ei­ner völ­lig ĂŒber­zo­ge­nen Wei­se un­ser Le­ben. Das steht in kei­nem Ver­hĂ€lt­nis zu der Ge­fahr, die vom Vi­rus aus­geht. Und der as­tro­no­mi­sche wirt­schaft­li­che Scha­den, der jetzt ent­steht, ist der Ge­fahr, die von dem Vi­rus aus­geht, nicht an­ge­mes­sen. Ich bin ĂŒber­zeugt, dass sich die Co­ro­na-Sterb­lich­keit nicht mal als Peak in der Jah­res­s­terb­lich­keit be­merk­bar ma­chen wird.” So sei bis­her in Ham­burg “kein ein­zi­ger nicht vor­er­krank­ter Mensch” an dem Vi­rus ver­stor­ben: “Al­le, die wir bis­her un­ter­sucht ha­ben, hat­ten Krebs, ei­ne chro­ni­sche Lun­gen­er­kran­kung, wa­ren star­ke Rau­cher oder schwer fett­lei­big, lit­ten an Dia­be­tes oder hat­ten ei­ne Her­z-K­reis­lauf-Er­kran­kung. () Co­vid-19 ist nur im Aus­nah­me­fall ei­ne töd­li­che Krank­heit, in den meis­ten FĂ€l­len je­doch ei­ne ĂŒber­wie­gend harm­los ver­lau­fen­de Vi­rus­in­fek­ti­on.”

Zudem erklĂ€rte Dr. PĂŒschel: “In nicht wenigen FĂ€llen haben wir auch festgestellt, dass die aktuelle Coronainfektion ĂŒberhaupt nichts mit dem tödlichen Ausgang zu tun hat, weil andere Todesursachen vorliegen, zum Beispiel eine Hirnblutung oder ein Herzinfarkt.“ Corona an sich sei eine “nicht besonders gefĂ€hrliche Viruserkrankung”, sagt der Rechtsmediziner. Er plĂ€diert fĂŒr eine auf konkreten Unter­suchungs­befunden beruhende Statistik. „Alle Mutmaßungen ĂŒber einzelne TodesfĂ€lle, die nicht sachkundig ĂŒberprĂŒft worden sind, schĂŒren nur Ängste.“

Die Freie und Hansestadt Hamburg hatte zuletzt, entgegen den Vorgaben des Berliner Robert-Koch-Instituts, damit begonnen, zwischen TodesfĂ€llen “mit” und “durch” Coronaviren zu unterscheiden, was zu einem RĂŒckgang der Covid19-TodesfĂ€lle fĂŒhrte.

Weitere medizinische Meldungen–
  • Die neuesten Zahlen aus einem Spezialbericht des deutschen Robert-Koch-Instituts zeigen, dass die sogenannte Positivenrate (d.h. die Anzahl Testpositiver pro Anzahl Tests) deutlich langsamer zunimmt als die von den Medien gezeigten Exponentialkurven und Ende MĂ€rz erst bei rund 10% lag, ein fĂŒr Coronaviren grundsĂ€tzlich typischer Wert. Von einer “gefĂ€hrlich schnellen Verbreitung des Virus” könne deshalb “keine Rede sein”, so das Magazin Multipolar.
  • Der deutsche Virologe Hendrik Streeck fĂŒhrt derzeit eine Pilotstudie durch, um die Verbreitung und die Übertragungswege des Covid19-Erregers zu bestimmen. In einem Interview erklĂ€rt er: “Ich habe mir die FĂ€lle von 31 der 40 Verstorbenen aus dem Landkreis Heinsberg einmal genauer angeschaut – und war nicht sehr ĂŒberrascht, dass diese Menschen gestorben sind. Einer der Verstorbenen war Ă€lter als 100 Jahre, da hĂ€tte auch ein ganz normaler Schnupfen zum Tod fĂŒhren können.” Übertragungen durch TĂŒrklinken und dergleichen, d.h. sogenannte Schmier­infektionen, habe er bisher entgegen ursprĂŒnglicher Annahmen keine nachweisen können.
  • Erste Schweizer KrankenhĂ€user mĂŒssen aufgrund der sehr geringen Auslastung Kurzarbeit anmelden: “Das Personal hat in allen Abteilungen zu wenig zu tun und hat in einem ersten Schritt Überzeiten abgebaut. Jetzt wird auch Kurzarbeit angemeldet. Die finanziellen Folgen sind gross.” Zur Erinnerung: Eine auf unrealistischen Annahmen basierende Studie der ETH ZĂŒrich prog­nos­tizierte fĂŒr den 2. April erste EngpĂ€sse in Schweizer Kliniken. Dazu kam es bisher nirgends.
  • In der Schweiz gab es Anfang 2017 eine ausgeprĂ€gte Grippewelle. Damals kam es in den ersten sechs Wochen des Jahres zu knapp 1500 zusĂ€tzlichen SterbefĂ€llen bei der ĂŒber 65-jĂ€hrigen Bevölkerung. Normalerweise sterben in der Schweiz rund 1300 Personen pro Jahr an den Folgen einer LungenentzĂŒndung, wovon 95% ĂŒber 65 Jahre alt sind. Zum Vergleich: Derzeit wird in der Schweiz von insgesamt 762 TodesfĂ€llen mit (nicht durch) Covid19 berichtet.
  • Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer eines deutschen Umweltlabors vermutet, dass die Bewohner der norditalienischen Lombardei aufgrund einer notorisch hohen Legionellenbelastung besonders anfĂ€llig fĂŒr Vireninfektionen wie Covid19 sind: “Ist die Lunge wie in der aktuellen Situation durch eine Virusinfektion geschwĂ€cht, haben Bakterien leichtes Spiel, können den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen und Komplikationen verursachen.” In der Lombardei sei es bereits in der Vergangenheit durch mit Legionellen verseuchte Verdunstungs­kĂŒhlanlagen zu regionalen Pneumonie-AusbrĂŒchen gekommen.
  • Aufgrund von Angaben aus China wurden weltweit medizinische Protokolle definiert, die fĂŒr testpositive Intensivpatienten rasch eine invasive kĂŒnstliche Beatmung durch Intubation vorsehen. Einerseits gehen die Protokolle davon aus, dass eine schonungs­vollere nicht-invasive Beatmung durch eine Maske zu schwach sei, andererseits besteht vor allem die BefĂŒrchtung, das “gefĂ€hrliche Virus” könne sich sonst duch Aerosole verbreiten. Bereits im MĂ€rz haben deutsche Mediziner aber darauf aufmerksam gemacht, dass die Intubation zu zusĂ€tzlichen LungenschĂ€den fĂŒhren kann und eine insgesamt schlechte Erfolgsaussicht hat. Inzwischen haben sich auch US-Mediziner gemeldet, die beschreiben, dass die Intubation den Patienten “mehr schade als nĂŒtze”. Die Patienten wĂŒrden oftmals nicht an einem akuten Lungenversagen leiden, sondern eher an einer Art Höhenkrankheit, die durch die kĂŒnstliche Beatmung mit erhöhtem Druck noch verschlimmert werde. Bereits im Februar meldeten sĂŒdkoreanische Mediziner hingegen, dass kritische Covid19-Patienten gut auf eine Sauerstofftherapie ohne BeatmungsgerĂ€t ansprechen. Der oben genannte US-Mediziner warnt, man mĂŒsse den Einsatz der BeatmungsgerĂ€te dringend ĂŒberdenken, um keine zusĂ€tzlichen SchĂ€den zu verursachen.
  • Das offizielle US-Modell fĂŒr Covid19 hat die Hospitalisierungen bisher achtfach, die Intensiv­patienten sechsfach, und die erforderlichen BeatmungsgerĂ€te vierzigfach ĂŒberschĂ€tzt.
  • Der bekannte US-Statistiker Nate Silver erklĂ€rt, warum die Angabe der Corona-Fallzahlen “sinnlos” ist, solange man nicht mehr ĂŒber die Anzahl und DurchfĂŒhrung der Tests wisse.
  • Ein Beitrag von ARD Monitor zur ĂŒbertrieben dargestellten “Schweinegrippe” von 2009 zeigt erstaunliche Parellelen zur heutigen Situation. Das Fazit des ARD-Beitrags lautete damals: “Die eigentliche Pandemie ist die Angst vor ihr.”
Weitere Meldungen
  • Die Internetseite von Dr. Wolfgang Wodarg, einem der frĂŒhesten und international bekanntesten Kritiker der “Covid19-Panik”, wurde heute vom deutschen Anbieter Jimdo fĂŒr einen Tag gelöscht und erst nach starken Protesten wieder aufgeschaltet. Es ist nicht bekannt, ob die zeitweise Löschung aufgrund von allgemeinen Beschwerden oder aufgrund von einer politischen Anweisung erfolgte.
  • Bereits zuvor wurde die universitĂ€re E-Mail-Adresse des emeritierten Professors Dr. Sucharit Bhakdi, der einen Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel verfasste, deaktiviert, nach Protesten aber ebenfalls wieder reaktiviert.
  • Das dĂ€nische Parlament hat am 2. April ein neues Gesetz erlassen, dass es den Behörden erlaubt, “betrĂŒgerische” Websites zu Covid19 zunĂ€chst auch ohne richterlichen Beschluss zu sperren und die Betreiber mit einem erhöhten Strafmaß zu belegen. Noch ist unklar, was dies fĂŒr allgemein kritische Websites zu Covid19 und der diesbezĂŒglichen Regierungs­politik bedeutet. (Hinweis: Der Absatz wurde prĂ€zisiert und das Gesetz direkt verlinkt.)
  • Der deutsche Publizist und Journalist Harald Wiesendanger schreibt in einem Artikel, dass sein Berufsstand in der derzeitigen Krise völlig versage: “Wie ein Berufsstand, der als unabhĂ€ngige, kritische, unvoreingenommene Vierte Gewalt die MĂ€chtigen kontrollieren soll, ebenso blitzschnell wie nahezu einmĂŒtig derselben kollektiven Hysterie erliegen kann wie sein Publikum und sich fĂŒr Hofberichterstattung, Regierungspropaganda, expertenglĂ€ubige Vergöt­te­rung der Heiligen Kuh Wissenschaft hergibt: Das ist mir unbegreiflich, es widert mich an, ich habe genug davon, ich distanziere mich voller Fremdscham von dieser unwĂŒrdigen Performance.”
  • Derzeit befindet sich ĂŒber ein Drittel der Menschheit in einem “Lockdown”, das sind mehr Menschen als zur Zeit des Zweiten Weltkriegs lebten.
  • In den USA sind die Gesuche fĂŒr Arbeitslosengeld auf ĂŒber sechs Millionen hochgeschnellt (siehe Grafik darin), ein seit der Großen Depression von 1929 historisch einmaliger Wert.
  • Über einhundert Menschen- und BĂŒrger­rechts­organisationen warnen davor, dass die Welt durch die Corona-Krise “in einen Über­wachungs­staat schlafwandelt”. Auf Twitter hat sich inzwischen neben dem Hastag #covid19 auch #covid1984 etabliert.
  • Der US-Geostratege Henry Kissinger schreibt im Wall Street Journal, “Die Coronavirus-Pandemie wird fĂŒr immer die Weltordnung verĂ€ndern”. Die USA mĂŒssten ihre BĂŒrger “beschĂŒtzen” und gleichzeitig “eine neue Epoche planen”.

5. April 2020

  • In einem aufschlussreichen 40-minĂŒtigen Interview erklĂ€rt der international renommierte Epidemiologie-Professor Knut Wittkowski aus New York, dass die getroffenen Maßnahmen zu Covid19 allesamt kontraproduktiv seien. Statt “social distancing”, Schulschließungen, “lock down”, Mundschutz, Massentests und Impfungen mĂŒsse das Leben möglichst ungestört weitergehen und möglichst rasch eine ImmunitĂ€t in der Bevölkerung aufgebaut werden. Covid-19 sei nach allen bisherigen Erkenntnissen nicht gefĂ€hrlicher als frĂŒhere Grippeepidemien.
  • Das British Medical Journal (BMJ) berichtet, dass laut neuesten Daten aus China 78% der testpositiven Personen keine Symptome zeigen. Ein Oxford-Epidemiologe sagt dazu: “Diese Resultate sind sehr, sehr wichtig. () Wenn diese Resultate reprĂ€sentativ sind, dann mĂŒssen wir uns fragen, warum zur Hölle wir einen Lockdown betreiben?”
  • Dr. Andreas Sönnichsen, Leiter der Abteilung fĂŒr Allgemein- und Familienmedizin an der Medizinischen UniversitĂ€t Wien sowie Vorsitzender des Netzwerks fĂŒr evidenzbasierte Medizin, hĂ€lt die bisher verfĂŒgten Maßnahmen fĂŒr “irre”. Der ganze Staat werde lahmgelegt, nur um “die wenigen, die es betreffen könnte, zu schĂŒtzen”.
  • Die schwedische Regierung hat als erste weltweit angekĂŒndigt, kĂŒnftig offiziell zwischen TodesfĂ€llen “durch” und TodesfĂ€llen “mit” dem Coronavirus zu unterscheiden. Dies dĂŒrfte zu einer Reduktion der gemeldeten TodesfĂ€lle fĂŒhren. Derweil nimmt der internationale Druck auf Schweden, seine liberale Strategie aufzugeben, interessanterweise laufend zu.
  • Das Gesundheitsamt von Hamburg lĂ€sst testpositive SterbefĂ€lle neu durch die Rechtsmedizin untersuchen, um nur noch “echte” Corona-TodesfĂ€lle zu zĂ€hlen. Dadurch habe sich die Anzahl der TodesfĂ€lle im Vergleich zu den Angaben des Robert-Koch-Instituts bereits um bis zu 50% reduziert.
  • Das deutsche Ärzteblatt berichtete bereits 2018 von einer “Vielzahl an Lungen­ent­zĂŒndungen” in Norditalien, die die Behörden beunruhigten. Damals wurde unter anderem verunreinigtes Trinkwasser als Grund vermutet.
  • Die deutsche Pharmazeutische Zeitung weist daraufhin, dass in der aktuellen Situation oftmals “Patienten schwer erkranken, sogar versterben, ohne zuvor respiratorische Symptome entwickelt zu haben.” Neurologen vermuten diesbezĂŒglich, dass die Coronaviren auch Nervenzellen schĂ€digen könnten. Eine andere ErklĂ€rung wĂ€re indes, dass diese oftmals pflegebedĂŒrftigen Patienten durch den sehr hohen Stress versterben.
  • Laut den neuesten Zahlen aus der Schweiz sind die hĂ€ufigsten Symptome der testpositiven Patienten in KrankenhĂ€usern Fieber, Husten und Atembeschwerden. Bei 43% oder ca. 900 Personen liegt eine LungenentzĂŒndung vor. Auch in diesen FĂ€llen ist indes nicht a priori klar, ob sie durch das Coronavirus oder durch andere Erreger ausgelöst wurde. Der Altersmedian der testpositiven Verstorbenen liegt bei 83 Jahren, die Spanne reicht bis 101 Jahre.
  • Das britische Projekt “In Proportion” verfolgt die Sterblichkeit “mit” Covid19 im Vergleich zur Sterblichkeit durch Influenza und zur Gesamtsterblichkeit, die auch in Großbritannien weiterhin im Normalbereich oder darunter liegt und derzeit abnimmt.
  • Im US-Bundesstaat Indiana haben aufgrund des Lockdowns und der wirtschaftlichen Folgen die Anrufe bei der Hotline fĂŒr psychische Probleme und Suizidgedanken um ĂŒber 2000% von 1000 auf 25,000 Anrufe pro Tag zugenommen.
  • Das medizinische Fachportal Rxisk weist darauf hin, dass verschiedene Medikamente das Infektionsrisiko fĂŒr Coronaviren um teilweise bis zu 200% erhöhen können.
Weitere Meldungen
  • Der britische Journalist Peter Hitchens beschreibt in einem Artikel mit dem Titel “We love Big Brother”, wie sich auch zuvor kritische Menschen trotz fehlender medizinischer Evidenz von der Angst anstecken ließen. In einem Interview erklĂ€rt er mit Blick auf die bedrohten Grundrechte, dass Kritik derzeit “eine moralische Verpflichtung” sei.
  • Der deutsche Historker RenĂ© Schlott schreibt ĂŒber das “Rendesvouz mit dem Polizeistaat”: “Ein Buch kaufen, auf einer Parkbank sitzen, sich mit Freunden treffen – das ist jetzt verboten, wird kontrolliert und denunziert. Die demokratischen Sicherungen scheinen durchgebrannt. Wo und wie soll das enden?”
  • In Deutschland bereiten mehrere Anwaltskanzleien Klagen gegen die erlassenen Maßnahmen und Verordnungen vor. Eine FachanwĂ€ltin fĂŒr Medizinrecht schreibt in einer Pressemitteilung: “Die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung sind eklatant verfassungswidrig und verletzen in bisher nie gekanntem Ausmaß eine Vielzahl von Grundrechten der BĂŒrger in Deutschland. Dies gilt fĂŒr alle Corona-Verordnungen der 16 BundeslĂ€nder. Insbesondere sind diese Maßnahmen nicht durch das Infektionsschutzgesetz gerechtfertigt, welches erst vor wenigen Tagen in Windeseile ĂŒberarbeitet wurde. () Denn die vorliegenden Zahlen und Statistiken zeigen, dass die Corona-Infektion bei mehr als 95 % der Bevölkerung harmlos verlĂ€uft (oder vermutlich sogar bereits verlaufen ist) und somit keine schwerwiegende Gefahr fĂŒr die Allgemeinheit darstellt.”
  • Der Offene Brief von Professor Sucharit Bhakdi and Bundeskanzlerin Angela Merkel ist inwzsichen in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, TĂŒrkisch, NiederlĂ€ndisch und Estnisch verfĂŒgbar, weitere Sprachen folgen.
  • In einem Interview (EN/DE) warnt NSA-Whistleblower Edward Snowden, dass Covid19 gefĂ€hrlich, aber temporĂ€r sei, die Zerstörung der Grundrechte hingegen tödlich und permanent.

3. April 2020

USA: Weitere Videos von BĂŒrgerjournalisten zeigen, dass es in manchen von US-Medien als “Kriegszonen” beschriebenen KrankenhĂ€usern in der RealitĂ€t weiterhin sehr ruhig ist. (Hinweis: Einige Autoren ziehen daraus falsche Folgerungen.)

Österreich: Auch in Österreich werden die “Corona-TodesfĂ€lle” offenbar “sehr liberal” definiert, wie Medien berichten: “ZĂ€hlt man auch als Corona-Toter, wenn man mit dem Virus infiziert, aber an etwas anderem gestorben ist? Ja, sagen Rudi Anschober und Bernhard Benka, Mitglied der Corona-Task Force im Gesundheitsministerium. “Es gibt eine klare Regel derzeit: Gestorben mit dem Coronavirus oder an dem Coronavirus”, fĂŒhrt Benka aus. Alle diese FĂ€lle zĂ€hlen zur Statistik. Ein Unterschied, woran der Patient tatsĂ€chlich gestorben ist, wird nicht gemacht. Flapsig formuliert zĂ€hlt also auch ein 90-JĂ€hriger, der mit einem Oberschenkelhalsbruch stirbt und sich in den Stunden vor seinem Tod mit Corona infiziert, als Corona-Toter. Um nur ein Beispiel zu nennen.”

Deutschland: Das deutsche Robert-Koch-Institut rÀt neu von Autopsien testpositiver Verstorbener ab, da das Risiko einer Tröpfcheninfektion durch Aerosole angeblich zu hoch sei. Dadurch kann jedoch die wirkliche Todesursache in vielen FÀllen nicht mehr bestimmt werden.

Ein Facharzt fĂŒr Pathologie kommentiert dies wie folgt (Brief unter Video abgedruckt): “Ein Schelm, wer böses dabei denkt! Bisher war es fĂŒr Pathologen selbstverstĂ€ndlich, mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen auch bei infektiösen Erkrankungen wie HIV/AIDS, Hepatitis, Tuberkulose, PRION-Erkrankungen usw. zu obduzieren. Es ist schon bemerkenswert, dass bei einer Seuche, die ĂŒber den ganzen Globus hinweg Tausende von Patienten dahin rafft und die Wirtschaft ganzer LĂ€nder nahezu zum Stillstand bringt, nur Ă€ußerst spĂ€rliche Obduktionsbefunde (sechs Patienten aus China) vorliegen. Sowohl aus seuchenpolizeilicher als auch aus wissenschaftlicher Sicht sollte hier doch ein besonders großes öffentliches Interesse an Obduktionsbefunden bestehen. Das Gegenteil ist aber der Fall. Hat man Angst, davor, die wahren Todesursachen der positiv getesteten Verstorbenen zu erfahren? Könnte es sein, dass die Zahlen der Corona-Toten dann dahin schmelzen wĂŒrden wie Schnee in der FrĂŒhlingssonne.”

Italien: Russisches Fachpersonal habe “merkwĂŒrdige TodesfĂ€lle” in Pflegeheimen in der Lombardei bemerkt: “So wurden in der Stadt Gromo Zeitungsangaben zufolge mehrere FĂ€lle registriert, in denen angebliche Coronavirus-Infizierte einfach eingeschlafen und nicht wieder erwacht sind. Bei den Verstorbenen wurden bis dahin keine ernstzunehmenden Symptome der Krankheit festgestellt. () Wie der Direktor des Seniorenheims spĂ€ter im GesprĂ€ch mit RIA Novosti prĂ€zisierte, sei es unklar, ob die Gestorbenen tatsĂ€chlich mit dem Coronavirus infiziert wurden, weil niemand in dem Heim darauf getestet worden sei. () In den Heimen, in denen Ärzte- und Pflegeteams aus Russland tĂ€tig sind, werden Korridore, Bettenzimmer und SpeiserĂ€ume desinfiziert.”

Ähnliche FĂ€lle wurden auch aus Deutschland bereits berichtet: Pflegepatienten ohne Krank­heits­symptome sterben in der aktuellen Ausnahmesituation plötzlich und gelten dann als “Corona-TodesfĂ€lle”. Hier stellt sich erneut die folgenschwere Frage: Wer stirbt am Virus, und wer stirbt an den teilweise extremen Maßnahmen?

PflegekrĂ€fte: Die SĂŒddeutsche Zeitung berichtet: “In ganz Europa gefĂ€hrdet die Pandemie die Versorgung alter Menschen zu Hause, weil PflegekrĂ€fte nicht mehr zu ihnen können – oder das jeweilige Land fluchtartig verlassen haben Richtung Heimat.”

Weiteres: Stanford-Medizinprofessor Dr. Jay Bhattacharya gab ein halbstĂŒndiges Interview, in dem er den “conventional wisdom” zu Covid19 infrage stellt. Die bisherigen Maßnahmen seien auf sehr unsicherer und teilweise fragwĂŒrdiger Datenbasis beschlossen worden.

2. April 2020 (I)

Deutschland

Laut dem neuesten Influenza-Bericht des deutschen Robert-Koch-Instituts ist die Anzahl der akuten Atemwegs­erkrankungen zuletzt “bundesweit stark gesunken”. Die Werte seien “in allen Altersgruppen stark zurĂŒckgegangen.”

Bis zum 20. MÀrz (KW12) sei die Gesamtzahl stationÀr behandelter FÀlle mit akuten Atemwegs­erkrankungen deutlich gesunken. In der Altersgruppe ab 80 Jahre und Àlter habe sich die Fallzahl im Vergleich zur Vorwoche sogar fast halbiert.

In den 73 untersuchten KrankenhÀusern haben 7 % aller FÀlle mit Atemwegserkrankungen eine COVID-19-Diagnose erhalten. In den Altersgruppen 35-59 Jahre waren es 16% und in der Altersgruppe 60-79 Jahre waren es 13%, die eine COVID-19-Diagnose erhielten.

Diese Zahlen entsprechen jenen aus anderen LÀndern sowie der grundsÀtzlich typischen Verbreitung von Coronaviren (5 bis 15%).

GrippeÀhnliche Erkrankungen insgesamt und Akute Atemwegserkrankungen in KrankenhÀusern (Robert-Koch-Institut, KW13 und KW12)

Ein Artikel in der ZEIT befasst sich mit der Frage der Intensivpatienten in Deutschland:

“Zurzeit beobachten Politiker, Fachleute und viele BĂŒrger tĂ€glich mit Sorge die exponentiell steigende Zahl der Menschen, die sich neu infizieren. Jedoch ist das nicht die entscheidende Kennziffer, um einschĂ€tzen zu können, wie schwer die Corona-Krise Deutschland trifft und treffen wird. Denn sie wird vor allem durch die Zahl der seit Wochen immer stĂ€rker gesteigerten Tests verfĂ€lscht.

Um die Belastung des Gesundheitssystems zu messen, ist dagegen vor allem Zahl derjenigen wichtig, die so schwer erkrankt sind, dass sie beatmet werden mĂŒssen. Solange es genug BeatmungsplĂ€tze fĂŒr sie gibt, können sehr viele von ihnen gerettet werden. Erst wenn diese Betten knapp werden, droht eine Situation wie in Italien.

Das DIVI-Register zeigt nun, dass die Lage auf den deutschen Intensivstationen bisher entspannt ist. “Noch sind wir in einem komfortablen Bereich”, sagt Grabenhenrich. Die Zahl der schwer Erkrankten steige lĂ€ngst nicht so steil wie die Zahl der Infizierten und selbst wenn, könne man noch sehr viele Intensivbetten mit einer sehr guten Ausstattung zur VerfĂŒgung stellen.”

Schweiz

Das Schweizer Bundesamt fĂŒr Gesundheit (BAG) meldet, dass bisher circa 139,330 Covid19-Tests durchgefĂŒhrt wurden, davon fiel das Resultat bei 15% positiv aus (PDF). Auch diese Zahl entspricht dem aus anderen LĂ€ndern bekannten und fĂŒr Coronaviren typischen Wert und scheint, soweit ersichtlich, auch in der Schweiz bisher nicht zuzunehmen.

Lediglich die in den Medien oft genannte Anzahl der Tests nimmt exponentiell zu, nicht jedoch die Anzahl der “Infizierten”, Erkrankten oder gar Verstorbenen.

Am 31. MĂ€rz wurde indes eine neue wöchentliche MortalitĂ€tsstatistik publiziert, die in der Schweiz fĂŒr die 12. Kalenderwoche (bis zum 22. MĂ€rz) erstmals eine erhöhte GesamtmortalitĂ€t in der Altersgruppe 65+ prognostiziert (siehe Grafik unten). Konkret soll die GesamtmortalitĂ€t um rund 200 TodesfĂ€lle pro Woche zunehmen.

Diese Zunahme sei “Ausdruck der gegenwĂ€rtigen Pandemie”. Hier ergibt sich folgendes Problem: Bis zum 22. MĂ€rz gab es in der Schweiz insgesamt 106 testpositive TodesfĂ€lle. Eine Zunahme um 200 TodesfĂ€lle pro Woche wĂŒrde bedeuten, dass ein Großteil der zusĂ€tzlichen Sterblichkeit nicht durch das Virus, sondern durch die “Gegenmaßnahmen” verursacht wird.

Eine andere ErklĂ€rung wĂ€re, dass die ca. 200 testpositiven TodesfĂ€lle der Folgewoche (KW13) bereits eingerechnet wurden. Dies wĂŒrde bedeuten, dass alle testpositiven TodesfĂ€lle als zusĂ€tzliche TodesfĂ€lle angenommen werden. Angesichts des Alters- und Krankheitsprofils sowie der inernationalen Erfahrungen wĂ€re dies jedoch eine durchaus zweifelhafte Annahme.

TatsĂ€chlich wird im Bericht denn auch angemerkt: “Diese ersten SchĂ€tzungen sind noch sehr unsicher, sodass keine exakten Zahlen publiziert werden können.”

Sollte sich herausstellen, dass ein Großteil der testpositiven TodesfĂ€lle (Medianalter: 83 Jahre) keine zusĂ€tzlichen TodesfĂ€lle sind, so wĂ€re die GesamtmortalitĂ€t entweder nicht erhöht, oder sie wĂ€re hauptsĂ€chlich wegen der drastischen Maßnahmen erhöht, wie von manchen Experten befĂŒrchtet.

Wöchentliche MortalitÀt bis zum 22. MÀrz 2020 (BFS, Datenstand 31. MÀrz 2020)

Der Schweizer Tages-Anzeiger hat die aktuelle GesamtmortalitĂ€t im Vergleich mit frĂŒheren Jahren dargestellt (siehe Grafik unten). Dies illustriert, dass die jetzige MortalitĂ€t, selbst falls tatsĂ€chlich erhöht, weiterhin unter den stĂ€rkeren Grippewintern der vergangenen Jahre liegt.

Wöchtentliche MortalitÀt im Jahresverlauf. Enddatum ist der 22. MÀrz, nicht der 31. MÀrz (TA)
USA

Ein Schweizer Biophysiker hat den Umstand visualisiert, dass in den USA (wie im Rest der Welt) nicht die Anzahl der “Infizierten” exponentiell zunimmt, sondern die Anzahl der Tests. Die Anzahl der Test­positiven in Relation zur Anzahl an Tests bleibt konstant oder steigt nur langsam, was im Prinzip gegen eine exponentielle virale Epidemie spricht.

Anzahl an positiver und negativer Tests (links) und Anteil an positiven Tests (rechts) (US Daten)
Weiteres
  • FĂŒr Großbritannien bestimmte Viren-Testkits mussten zurĂŒckgerufen werden, da sie bereits Coronaviren-Bestandteile enthielten.
  • Die Studie des britischen Imperial College, die hunderttausende zusĂ€tzliche TodesfĂ€lle prognostizierte, jedoch nie in einer Fachzeitschrift veröffentlicht oder einem Review unterzogen wurde, basierte auf weitgehend unrealistischen Annahmen, wie sich nun zeigte.
  • Die BBC fragt, “Werden die TodesfĂ€lle durch das Coronavirus verursacht?”, und antwortet: “Es könnte eine Hauptursache sein, ein zusĂ€tzlicher Faktor, oder einfach auch noch da.” So sei ein 18 Jahre alter Mann als “jĂŒngstes Corona-Opfer” gemeldet worden, da ein Test am Tag vor seinem Tod positiv war. Das Krankenhaus habe spĂ€ter jedoch mitgeteilt, der junge Mann sei an einer schweren Vorerkrankung gestorben.
  • Die europĂ€ische Gesundheitsbehörde ECDC hat sehr strenge Vorgaben veröffentlicht fĂŒr den Umgang mit testpositiven oder “vermutlich testpositiven” Leichnamen. Angesichts der bisher sehr tiefen MortalitĂ€tsraten erscheinen solche Vorgaben aus medizinischer Sicht durchaus fraglich; sie erhöhen jedoch die Belastung fĂŒr das Gesundheits- und Bestattungswesen signifikant, und sind zugleich sehr medienwirksam.
  • Der Bayerische Rundfunk hat einen kritischen Kommentar zum Offenen Brief von Professor Sucharit Bhakdi an Bundeskanzlerin Angela Merkel veröffentlicht.
  • In der ARTE-Dokumentation “Profiteure der Angst” von 2009 wird gezeigt, wie die hauptsĂ€chlich privat finanzierte WHO eine milde Grippewelle (die sogenannte “Schweinegrippe”) zu einer globalen Pandemie hochstufte und in der Folge fĂŒr mehrere Milliarden Dollar teilweise gefĂ€hrliche Impfstoffe an die Regierungen verkauft wurden. Einige der damaligen Protagonisten sind auch in der heutigen Situation wieder prominent vertreten.
  • Der frĂŒhere Richter am britischen Supreme Court, Jonathan Sumption, erklĂ€rte in einem BBC-Interview zu den britischen Maßnahmen: “So sieht ein Polizeistaat aus.”

2. April, 2020 (II)

  • Schon 2018 titelte der britische Guardian: “Pollution and flu bring steep rise in lung-related illnesses“. Shortage of specialists adds to worries that surge in respiratory diseases is putting pressure on A&Es.
  • Inzwischen beschweren sich selbst Vertreter von Pflegeheimen ĂŒber die restriktiven Maßnahmen und die unangebrachte Medien­bericht­erstattung zu Covid19: “Auch vor Corona kam es in Wintermonaten hĂ€ufig vor, dass in relativ kurzer Zeit viele Heimbewohner starben, ohne dass hier Fernsehteams vor der TĂŒr standen und in SchutzanzĂŒge gehĂŒllte Personen gezeigt werden, die sich heldenhaft der Infektionsgefahr aussetzen.”
  • Zahlen aus der norditalienischen Stadt Treviso (bei Venedig) zeigen, dass die GesamtmortalitĂ€t in den stĂ€dtischen KrankenhĂ€usern bis Ende MĂ€rz trotz 108 testpositiven Verstorbenen in etwa gleich blieb wie in den Vorjahren. Dies ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die temporĂ€r erhöhte MortalitĂ€t an einigen Orten eher mit Drittfaktoren wie Panik und Kollaps zu tun haben dĂŒrften, als nur mit dem Coronavirus.
  • Professor Martin Haditsch, Facharzt fĂŒr Mikrobiologie, Virologie und Infektions­epidemiologie, ĂŒbt scharfe Kritik an den Covid19-Maßnahmen. Diese seien “völlig haltlos” und wĂŒrden “Augenmaß und ethische GrundsĂ€tze” mit FĂŒĂŸen treten.
  • Professor John Oxford von der Queen Mary UniversitĂ€t London, ein weltweit fĂŒhrender Virologe und Influenza-Spezialist, kommt zu folgender EinschĂ€tzung bezĂŒglich Covid19: “Persönlich wĂŒrde ich sagen, dass der beste Ratschlag ist, weniger Zeit mit dem Anschauen von Fernsehnachrichten zu verbringen, die sensationell und nicht sehr gut sind. Ich persönlich halte diesen Covid-Ausbruch fĂŒr eine schlimme Winter­grippe­epidemie. In diesem Fall hatten wir im letzten Jahr 8000 TodesfĂ€lle in den Risikogruppen, d.h. ĂŒber 65% Menschen mit Herzkrankheiten usw. Ich glaube nicht, dass der aktuelle Covid diese Zahl ĂŒberschreiten wird. Wir leiden unter einer Medienepidemie!”

1. April 2020

Zur Situation in Italien

Italienische Ärzte berichteten, dass sie bereits Ende letztes Jahr schwere Lungen­ent­zĂŒndungen in Norditalien beobachteten. Genetische Analysen zeigen nun aber, dass das “Covid19-Virus” offenbar erst im Januar in Italien auftauchte. “Die schweren Lungen­ent­zĂŒndungen, die im November und im Dezember in Italien diagnostiziert wurden, mĂŒssen also auf einen anderen Erreger zurĂŒckzufĂŒhren sein”, so die NZZ. Dies wirft einmal mehr die Frage auf, welche Rolle das Covid19-Virus in der italienischen Situation tatsĂ€chlich spielt, und welche Rolle andere Faktoren spielen.

Am 30. MĂ€rz wurde hier auf die Liste der “wĂ€hrend der Corona-Krise” verstorbenen italienischen Ärzte aufmerksam gemacht, von denen viele in Wirklichkeit lĂ€ngst pensioniert und bis 90 Jahre alt waren und mit der Krise nicht direkt zu tun hatten. Heute nun wurden auf der Liste alle Geburts­jahr­e entfernt (siehe aber die letzte Archiv-Version). Ein seltsamer Vorgang.

Außerdem erreicht uns folgende Mitteilung eines Beobachters aus Italien, der weitere Aspekte zur dramatischen Situation in Italien anfĂŒhrt, die weit ĂŒber ein Virus hinausreichen dĂŒrfte:

“In den letzten Wochen haben die meisten osteuropĂ€ischen PflegekrĂ€fte, die im 24 Stunden Dienst 7 Tage die Woche in der Betreuung von PflegebedĂŒrftigen in Italien arbeiteten, fluchtartig das Land verlassen. Dies nicht zuletzt wegen der Panikmache und den von den „Notstandsregierungen“ angedrohten Ausgangssperren und Grenzschließungen. Deshalb wurden alte pflegebedĂŒrftige Personen und Behinderte, teilweise ohne Verwandte, von ihren Betreuern hilflos zurĂŒckgelassen.

Viele von diesen verlassenen Menschen landeten dann nach einigen Tagen in den seit Jahren permanent ĂŒberlasteten KrankenhĂ€usern, weil sie unter anderem dehydriert waren. Leider fehlte den SpitĂ€lern jetzt auch noch das Personal, welches eingesperrt in den Wohnungen auf die Kinder aufpassen mussten, weil Schulen und KindergĂ€rten geschlossen worden waren. Dies fĂŒhrte dann in der Folge zum vollkommenen Zusammenbruch der Behinderten- und Altenpflege gerade in den Gebieten, wo weitere noch hĂ€rtere „Maßnahmen“ angeordnet wurden und zu chaotischen VerhĂ€ltnissen.

Der Pflegenotstand, der durch die Panik entstand, fĂŒhrte temporĂ€r zu vielen Todesopfern unter den PflegebedĂŒrftigen und zunehmend auch unter jĂŒngeren Patienten der KrankenhĂ€user. Diese Todesopfer dienten dann den Verantwortlichen und den Medien dazu, die Leute in noch mehr Panik zu versetzen, indem sie zum Beispiel meldeten „weitere 475 Todesopfer“, „Die Toten werden von der Armee aus den KrankenhĂ€usern geholt“, untermalt mit Bildern von aufgereihten SĂ€rgen und Armeelastwagen.

Das war jedoch die Folge der Angst der Bestattungsunternehmer vor dem „Killervirus“, die deshalb ihre Dienste verwehrten. Außerdem waren es zum einen zu viele TodesfĂ€lle auf einmal und zum anderen wurde von der Regierung ein Gesetz erlassen, dass die Leichen, die den Coronavirus trugen eingeĂ€schert werden mussten. In Italien wurden bis zu diesem Datum nur wenige Feuerbestattungen vollzogen. Deshalb gab es nur wenige kleine Krematorien, die sehr schnell an Ihre Grenzen stießen. Die Verstorbenen mussten deshalb in verschiedenen Kirchen aufgebahrt werden.

Diese Entwicklung lief im Prinzip in allen LĂ€ndern gleich ab. Die QualitĂ€t des Gesund­heits­systems hat jedoch einen erheblichen Einfluss auf die Auswirkungen. Deshalb gibt es in Deutschland, Österreich oder der Schweiz weniger Probleme als in Italien, Spanien oder den USA. Wie man aber in den offiziellen Zahlen sehen kann, gibt es keine nennenswerte Erhöhung der MortalitĂ€tsrate. Nur einen kleiner Berg, der von dieser Tragödie stammt.”

Testpositive TodesfÀlle nach Vorerkrankungen (ISS/Bloomberg)
Kliniken in den USA, Deutschland und der Schweiz
  • Der US-Fernsehsender CBS wurde dabei ertappt, wie er Aufnahmen einer italienischen Intensivstation in einem Beitrag zur aktuellen Situation in New York verwendete, ohne dies zu kennzeichnen.
  • Das Register der deutschen Intensivstationen zeigt entgegen Medienberichten ebenfalls keine erhöhte Belegung. BĂŒrgerjournalisten berichten von verlassenen Covid19-Aufnahme­zentren. Ein Mitarbeiter einer MĂŒnchner Klinik erklĂ€rt, dass man “seit Wochen auf die Welle warte”, aber es gebe “keine Steigerung der Patienten­zahlen”. Die Aussagen der Politiker wĂŒrden sich nicht mit den eigenen Erfahrungen decken, der “Mythos des Killervirus” könne “nicht bestĂ€tigt” werden.
  • Auch in Schweizer Kliniken ist bisher keine erhöhte Belegung zu erkennen. Ein Besucher des Kantons­spitals Luzern berichtet, dass dort “weniger los ist als in Norma­lzeiten”. Ganze Stockwerke seien fĂŒr Covid19 gesperrt worden, aber das Personal “warte immer noch auf die Patienten”. Auch die KrankenhĂ€user in Bern, Basel, Zug und ZĂŒrich seien “leergefegt”. Selbst im Tessin seien die Intensivstationen nicht ausgelastet, dennoch wĂŒrden nun Patienten in die deutschschweizer Abteilungen verlegt. Rein medizinisch macht dies kaum Sinn.
Weitere medizinische Meldungen
  • Der Infektiologe und Direktor des UniversitĂ€tsklinikums Hamburg-Eppendorf, Dr. Ansgar Lohse, fordert ein rasches Ende der Ausgangssperren und Kontaktverbote. Es mĂŒssten sich mehr Menschen mit Corona infizieren. Kitas und Schulen sollen möglichst bald wieder geöffnet werden, damit Kinder und ihre Eltern durch eine Ansteckung mit dem Coronavirus immun werden können. Die Fortdauer der strikten Maßnahmen wĂŒrde zu einer Wirtschaftskrise fĂŒhren, die ebenfalls Menschenleben kostet, so der Mediziner.
  • In Spanien seien 15% der testpositiven Personen Ärzte und Krankenpfleger. Diese bleiben zwar zumeist weitgehend symptomfrei, mĂŒssen sich jedoch in QuarantĂ€ne begeben, wodurch das spanische Gesundheitssystem zunehmend kollabiert.
  • Dr. John Lee, emeritierter Professor fĂŒr Pathologie, befasst sich im britischen The Spectator mit der stark irrefĂŒhrenden Definition und Kommunikation von “Corona-TodesfĂ€llen”.
  • Die neuesten Daten aus Norwegen, ausgewertet von einer promovierten Umwelt­toxikologin, zeigen ebenfalls, dass die Rate der Testpositiven nicht – wie bei einer Epidemie zu erwarten wĂ€re – zunehmen, sondern im fĂŒr Coronaviren normalen Bereich zwischen 2 und 10% pendeln. Das Durchschnittsalter der testpositiven Verstorbenen liegt bei 84 Jahren, die Todesursachen werden nicht öffentlich mitgeteilt, eine Übersterblichkeit besteht nicht.
  • Schweden, das bisher ohne radikale Maßnahmen auskommt und keine erhöhte MortalitĂ€t meldet (Ă€hnlich wie asiatische LĂ€nder wie Japan oder SĂŒdkorea), wird von internationalen Medien bemerkenswerterweise unter Druck gesetzt, seine Strategie zu Ă€ndern.
  • Daten aus dem Bundesstaat New York zeigen, dass die Hospitalisierungsrate von testpositiven Personen ĂŒber zwanzigmal tiefer liegen könnte als ursprĂŒnglich angenommen.
  • Ein Beitrag auf dem Fachportal DocCheck thematisiert die Problematik der Beatmung testpositiver Patienten. Bei testpositiven Patienten wird offiziell von einer einfachen Beatmung durch eine Maske abgeraten. Einerseits wird vermutet, diese könnte zu schwach sein; andererseits wird befĂŒrchtet, das Coronavirus könnte sich durch Aerosole verbreiten. Deshalb werden testpositive Intensivpatienten oftmals direkt intubiert. Die Intubation habe aber schlechte Erfolgsaussichten und fĂŒhre oft zu zusĂ€tzlichen SchĂ€den in der Lunge (sog. Ventilator-induzierte LungenschĂ€den). Wie schon bei der Medikation, so stellt sich auch hier die Frage, ob eine schonungsvollere Behandlung der Patienten medizinisch nicht sinnvoller wĂ€re.
Weitere Meldungen
  • Ein deutscher Landesminister hat die Bevölkerung dazu aufgerufen, “wachsam zu sein und VerstĂ¶ĂŸe gegen die Regeln zur EindĂ€mmung der Corona-Epidemie der Polizei zu melden.” “Eifrig gemeldet” wĂŒrden etwa “verbotene GrĂŒppchen-Bildung, Kinder auf SpielplĂ€tzen oder Feiern”. Auch Wanderer im AllgĂ€u wurden bereits angezeigt.
  • Deutsche Verfassungsrechtler schlagen wegen “schwerwiegender Grundrechtseingriffe” Alarm. Verfassungsrechtler Hans Michael Heinig warnt, dass sich der “demokratische Rechtsstaat in kĂŒrzester Frist in einen faschistoid-hysterischen Hygienestaat” verwandeln könnte. Professor Christoph Möllers von der Berliner Humboldt UniversitĂ€t erklĂ€rt, dass das Infektionsschutzgesetz “nicht als Grundlage fĂŒr so weitreichende EinschrĂ€nkungen der Freiheitsrechte der BĂŒrger” dienen könne. Laut dem ehemaligen PrĂ€sident des deutschen Bundesverfassungsgerichts, Hans JĂŒrgen Papier, rechtfertigen “Notlagen­maßnahmen nicht die Außerkraftsetzung von Freiheitsrechten zugunsten eines Obrigkeits- und Überwachungsstaates”.
  • In mehreren LĂ€ndern wurden Online-Petitionen zur Beendigung der Ausgangssperren und anderer Eingriffe in die Grundrechte gestartet. Zugleich kommt es vermehrt zur Löschung von kritischen VideobeitrĂ€gen, selbst von Ärzten. In Berlin wurde eine angemeldete Veranstaltung zu Grundrechten, auf der das deutsche Grundgesetz verteilt wurde, von der Polizei aufgelöst.

31. MĂ€rz 2020 (I)

Dr. Richard Capek und andere Forscher haben bereits gezeigt, dass die Anzahl der testpositiven Personen im VerhĂ€ltnis zur Anzahl der durchgefĂŒhrten Tests in allen untersuchten LĂ€ndern konstant bleibt, was gegen eine exponentielle Ausbreitung (“Epidemie”) des Virus spricht und lediglich auf eine exponentielle Zunahme der Tests hindeutet.

Je nach Land liegt der Anteil der testpositiven Personen zwischen circa 5 und 15%, was der ĂŒblichen Verbreitung von Coronaviren entspricht. Interessanterweise werden diese konstanten Zahlenwerte von Behörden und Medien nicht aktiv kommuniziert (oder sogar entfernt). Stattdessen werden exponentielle, aber irrelevante und irrefĂŒhrende Kurven ohne Kontext gezeigt.

Dies entspricht selbstverstÀndlich nicht den professionellen medizinischen Standards, wie auch ein Blick in den traditionellen Influenza-Bericht des deutschen Robert-Koch-Instituts zeigt (S. 30, siehe Grafik unten). Hier wird neben der Anzahl Nachweise (rechts) auch die Anzahl Proben (links, graue Balken) sowie die Positivenrate (links, blaue Kurve) ausgewiesen.

Dadurch wird sichbar, dass die Positivenrate wÀhrend einer Grippesaison von 0 bis 10% auf bis zu 80% der Proben hochschnellt und nach einigen Wochen wieder auf den Normalwert absinkt. Im Vergleich dazu weisen Covid19-Tests eine konstante Positivenrate im Normalbereich aus (s.u.)

Links: Anzahl Proben und Positivenrate; rechts: Anzahl Nachweise (RKI, 2017)

Kontante Covid19-Positivenrate am Beispiel der USA (Dr. Richard Capek). Diese gilt analog fĂŒr alle ĂŒbrigen LĂ€nder, fĂŒr die derzeit Daten zur Anzahl der Proben verfĂŒgbar ist.

Covid19-Positivenrate (Dr. Richard Capek, US-Daten)

31. MĂ€rz 2020 (II)

  • Eine graphische Darstellung der europĂ€ischen Monitoringdaten zeigt eindrucksvoll, dass die Gesamtsterblichkeit in ganz Europa, unabhĂ€ngig von den jeweils getroffenen Maßnahmen, bis zum 25. MĂ€rz im Normalbereich oder darunter liegt, sowie oftmals deutlich unter den Werten der Vorjahre. Einzig in Italien (65+) war die Gesamtsterblichkeit zuletzt erhöht (vermutlich aus mehreren GrĂŒnden), lag indes immer noch unter frĂŒheren Grippewintern.
  • Der PrĂ€sident des deutschen Robert-Koch-Instituts bestĂ€tigte in einer weiteren Presse­konferenz, dass Vorerkrankungen und wirkliche Todesursache fĂŒr die Definition von sogenannten “Corona-TodesfĂ€llen” keine Rolle spielen (siehe Video unten). Aus medizinischer Sicht ist eine solche Definition klarerweise irrefĂŒhrend. Sie hat den offensichtlichen und allgemein bekannten Effekt, dass Politik und Gesellschaft in Angst versetzt werden.
  • In Italien zeichnet sich inzwischen eine Beruhigung der Situation ab. Soweit bisher ersichtlich handelte es sich bei den temporĂ€r erhöhten Sterberaten (65+) um sehr lokale Effekte, die oftmals mit einer Maßenpanik und einem Zusammenbruch der Kranken­versorgung einhergingen. Ein norditalienischer Politiker fragt etwa, „wie es kommt, dass Covid-Patienten aus Brescia sogar nach Deutschland transportiert werden, wĂ€hrend im nahen Venetien, in Verona, zwei Drittel der Intensivbetten leer stehen“.
  • Der Stanford-Medizinprofessor John Ioannidis kritisiert in einem Artikel im European Journal of Clinical Investigation die “SchĂ€den durch ĂŒbertriebene Informationen und nicht-evidenzbasierte Maßnahmen.” Selbst Fachjournale hĂ€tten zu Beginn unseriöse Behauptungen publiziert.
  • Eine chinesische Studie, die Anfang MĂ€rz im Chinese Journal of Epidemiology veröffentlicht wurde und die UnzuverlĂ€ssigkeit der Covid-Virentests nachwies (ca. 50% falsch-positive Resultate bei Asymptomatischen), wurde inzwischen wieder zurĂŒckgezogen. Der Hauptautor der Studie, immerhin Dekan einer medizinischen FakultĂ€t, wollte den Grund fĂŒr den RĂŒckzug nicht nennen und sprach von einer “heiklen Angelegenheit”. UnabhĂ€ngig von dieser Studie ist die FehleranfĂ€lligkeit von sog. PCR-Virentests indes seit langem bekannt: 2003 wurde etwa in einem kanadischen Pflegeheim eine Masseninfektion mit SARS-Coronaviren “nachgewiesen”, die sich spĂ€ter als gewöhnliche ErkĂ€ltungs-Coronaviren herausstellten (die fĂŒr Risikogruppen auch tödlich sein können).
  • Autoren des deutschen Risk Management Networks RiskNET sprechen in einer Analyse zu Covid19 von einem “Blindflug” sowie “mangelhafter Datenkompetenz und Datenethik”. Statt immer mehr Tests und Maßnahmen sei eine reprĂ€sentative Stichprobe erforderlich. Die “Sinnhaftigkeit und Ratio” der getroffenen Maßnahmen mĂŒsse kritisch hinterfragt werden.
  • Das spanische Interview mit dem international anerkannten, argentinisch-französischen Virologen Pablo Goldschmidt wurde ins Deutsche ĂŒbersetzt. Goldschmidt hĂ€lt die getroffenen Maßnahmen fĂŒr medizinisch kontraproduktiv und merkt an, man mĂŒĂŸe jetzt “Hannah Arendt lesen”, um die “damaligen UrsprĂŒnge des Totalitarismus” zu verstehen.
  • Der ungarische Premierminister Viktor Orban hat, wie bereits andere Premiers und PrĂ€sidenten, im Rahmen eines “Notstandsgesetzes” das ungarische Parlament weitgehend entmachtet und kann nun im Wesentlichen per Dekret regieren.

30. MĂ€rz 2020 (I)

  • In Deutschland können einige Kliniken keine Patienten mehr annehmen – dies jedoch nicht, weil es zuviele Patienten oder zuwenige Betten gĂ€be, sondern weil das Pflege­personal positiv getestet wurde, obschon es in den meisten FĂ€llen kaum Symptome zeigt. Hier wird erneut deutlich, wie und warum das Gesundheitssystem paralysiert wird.
  • In einem deutschen Alters- und Pflegeheim fĂŒr stark demenzerkrankte Menschen sind 15 test­positive Menschen verstorben: “Überraschend viele Menschen seien verstorben, ohne dass sie Symptome von Corona gezeigt hĂ€tten.” Ein deutscher Facharzt schreibt uns dazu: “Aus meiner Ă€rztlichen Sicht spricht einiges dafĂŒr, dass einige dieser Menschen möglicherweise an den Folgen der Maßnahmen gestorben sind. Demente Menschen geraten in Hochstress, wenn sich Entschei­dendes an ihrem Alltag Ă€ndert: Isolation, kein Körperkontakt, evtl. vermummte PflegerInnen.” Dennoch werden auch diese Verstorbenen in den deutschen und internationalen Statistiken als “Corona-Tote” gezĂ€hlt. Im Zusam­men­hang mit der “Corona-Krise” kann man nun also auch an einer Krankheit sterben, ohne ĂŒberhaupt deren Symptome zu haben.
  • Das Schweizer Inselspital in Bern hat laut einem Pharmakologen wegen der Angst vor Covid19 Personal zwangsbeurlaubt, Therapien gestoppt und OPs verschoben.
  • Professor GĂ©rard Krause, Abteilungsleiter Epidemiologie am deutschen Helmholtz-Zentrum fĂŒr Infektionsforschung, warnt im deutschen ZDF davor, dass die Anti-Corona-Maßnahmen “zu mehr Toten fĂŒhren könnten als das Virus selbst”.
  • Verschiedene Medien berichteten, dass in Italien bereits ĂŒber 50 Ärzte “wĂ€hrend der Corona-Krise” gestorben seien, wie Soldaten im Krieg. Ein Blick auf die entsprechende Liste zeigt indes, dass es sich bei vielen der Verstorbenen um pensionierte Doktoren verschiedener Fachrichtungen handelte, darunter 90-jĂ€hrige Psychiater und KinderĂ€rzte, die kaum an der “Corona-Front” gefallen sein dĂŒrften.
  • Laut einer umfangreichen Untersuchung in Island zeigten 50% aller testpositiven Personen “keiner­lei Symptome”, wĂ€hrend die anderen 50% zumeist “sehr moderate, erkĂ€ltungsĂ€hnliche Symptome” zeigten. Laut den islĂ€ndischen Daten liegt die Sterblichkeit von Covid19 im Promille­bereich, d.h. im Bereich der Grippe oder darunter. Von den zwei testpositiven Verstorbenen sei zudem einer “ein Tourist mit unĂŒblichen Symptomen gewesen”. (Weitere Island-Daten)
  • Der britische Journalist Peter Hitchens schreibt, “Es gibt deutliche Evidenz, dass diese große Panik dumm ist. Aber unsere Freiheiten sind noch immer beschrĂ€nkt und unsere Wirtschaft zerstört.” Hitchens macht darauf aufmerksam, dass in Teilen Großbritanniens Polizeidrohnen “nicht-essentielle” SpaziergĂ€nge von Menschen in der Natur ĂŒberwachen und melden. Teilweise werden die Menschen von Polizeidrohnen per Lautsprecher aufgefordert, nach Hause zu gehen, “um Leben zu retten.” (Anmerkung: Soweit hatte selbst George Orwell noch nicht gedacht.)
  • Der italienische Geheimdienst warnt vor sozialen Unruhen und AufstĂ€nden. Es wĂŒrden bereits SupermĂ€rkte geplĂŒndert und Apotheken ĂŒberfallen.
  • Professor Sucharit Bhakdi hat inzwischen ein Video veröffentlicht (deutsch/englisch), in dem er seinen Offenen Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel erlĂ€utert.

30. MĂ€rz 2020 (II)

In mehreren LĂ€ndern mehren sich im Zusammenhang mit Covid19 die Anzeichen, dass “die Behandlung schlimmer als die Erkrankung” sein könnte.

Dabei geht es einerseits um das Risiko von sogenannten nosokomialen Infektionen, das heißt Infektionen, die sich der womöglich nur leicht erkrankte Patient erst im Krankenhaus zuzieht. FĂŒr Europa wird mit 2.5 Millionen nosokomialen Infektionen und 50,000 damit verbundenen TodesfĂ€llen pro Jahr gerechnet. Selbst auf deutschen Intensivstationen erleiden rund 15% der Patienten eine nosokomiale Infektion, darunter auch LungenentzĂŒndungen bei kĂŒnstlicher Beatmung. Ein beson­deres Problem sind ĂŒberdies die zunehmend antibiotikaresistenten Keime in KrankenhĂ€usern.

Ein weiterer Aspekt sind die sicherlich gutgemeinten, aber teilweise sehr aggressiven Behandlungs­methoden, die bei Covid19-Erkrankten vermehrt zum Einsatz kommen. Hierzu zÀhlt insbesondere die Verabreichung von Steroiden, Antibiotika und anti-viralen Medikamenten (oder eine Kombination davon). Bereits bei der Behandlung von SARS-1 Patienten zeigte sich, dass das Erebnis mit einer solchen Behandlung oft schlechter und tödlicher war, als ohne eine solche Behandlung.

29. MĂ€rz 2020

  • Der emeritierte Mainzer Professor fĂŒr Medizinische Mikrobiologie, Dr. Sucharit Bhakdi, schrieb am Donnerstag, 26. MĂ€rz 2020 einen Offenen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, in dem er eine dringende Neubewertung der Reaktion auf Covid19 fordert und der Kanzlerin fĂŒnf entscheidende Fragen stellt. (Englische Übersetzung)
  • Die neuesten Daten des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass sich die Zunahme der testpositiven Personen proportional zur Zunahme der Anzahl Tests verhĂ€lt, d.h. prozentual in etwa gleich bleibt. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Zunahme der Fallzahlen im Wesentlichen aus einer Zunahme der Anzahl der Tests resultiert, und nicht aus einer laufenden Epidemie.
  • Die MailĂ€nder Mikrobiologin Maria Rita Gismondo ruft die italienische Regierung auf, die tĂ€gliche Anzahl der “Corona-Positiven” nicht mehr zu kommunizieren, da diese Zahlen “gefĂ€lscht” seien und die Bevölkerung in eine unnötige Panik versetzen. Die Anzahl der Testpositiven hĂ€nge stark von der Art und Anzahl der Tests ab und sage nichts ĂŒber den Gesundheitszustand aus.
  • Dr. John Ioannidis, Stanford-Professor fĂŒr Medizin und Epidemiologie, gab ein einstĂŒndiges Interview zur fehlenden Datengrundlage bezĂŒglich der Covid19-Maßnahmen.
  • Der in Frankreich lebende, argentinische Virologe Pablo Goldschmidt hĂ€lt die politische Reaktion auf Covid19 fĂŒr “völlig ĂŒbertrieben” und warnt vor “totalitĂ€ren Maßnahmen”. In Frankreich werde die Bewegung der Menschen teilweise bereits mit Dronen ĂŒberwacht.
  • Der 1934 geborene, italienische Publizist Fulvio Grimaldi erklĂ€rt, dass die derzeit in Italien umgesetzten staatlichen Maßnahmen “schlimmer als im Faschismus” seien. Parlament und Gesellschaft seien vollstĂ€ndig entmachtet worden.

28. MĂ€rz 2020

  • Eine neue Studie der UniversitĂ€t Oxford kommt zum Ergebnis, dass Covid19 vermutlich bereits seit Januar 2020 in Großbritannien existierte und inzwischen bereits die HĂ€lfte der Bevölkerung infiziert und somit immunisiert sei, wobei die meisten Menschen keine oder nur sehr milde Symptome erlebten. Dies wĂŒrde bedeuten, dass nur eine von eintausend Personen wegen Covid19 hospitalisiert werden mĂŒsse, ein vergleichsweise tiefer Wert. (Studie)
  • Britische Medien berichteten von einer 21 Jahre alten Frau, die ohne Vorerkrankungen an Covid19 gestorben sei. Inzwischen wurde jedoch bekannt, dass die Frau nicht positiv auf Covid19 testete und an einem Herzversagen starb. Das Covid19-GerĂŒcht sei entstanden, “weil sie einen leichten Husten hatte”.
  • Der deutsche Medienwissenschaftler Professor Otfried Jarren kritisiert, viele Medien wĂŒrden einen unkritischen Journalismus betreiben, der Bedrohung und exekutive Macht inszeniere. Eine Differenzierung und eine echte Debatte zwischen Experten finde kaum statt.

27. MĂ€rz 2020 (I)

Italien: Laut den neusten Daten des italienischen Gesundheitsministeriums vom 14. MĂ€rz ist die Gesamtsterblichkeit nun in allen Altersgruppen ĂŒber 65 Jahren deutlich erhöht, nachdem sie zuvor aufgrund des milden Winters noch unterdurchschnittlich war. Die Gesamtsterblichkeit lag bis zum 14. MĂ€rz zwar noch unter der Grippesaison von 2016/2017, könnte diese aber inzwischen bereits ĂŒbertroffen haben. Der Großteil dieser Übersterblichkeit stammt derzeit aus Norditalien. Allerdings ist noch nicht klar, welchen Anteil Covid19 daran hat, und welchen Anteil Faktoren wie Panik, Systemkollaps und der Lockdown selbst haben könnten.

Italien: Gesamtsterblichkeit 65+ Jahre (rote Linie) (MdS / 14. MĂ€rz 2020)

Frankeich: In Frankreich liegt die Gesamsterblichkeit laut den neusten Daten auf nationaler Ebene nach einer milden Grippesaison weiterhin im Normalbereich. In einzelnen Departementen, insbesondere in Nordostfankreich, hat die Gesamtsterblichkeit in den Altersgruppen ĂŒber 65 Jahre im Zusammenhang mit Covid19 allerdings bereits stark zugenommen (siehe Abbildung).

Frankreich: Gesamtsterblichkeit auf nationaler Ebene (oben) und im stark betroffenen Departement Haut-Rhin (SPF / 15. MĂ€rz 2020)

Frankreich liefert zudem detaillierte Angaben zu Altersverteilung und Vorerkrankungen der testpositiven Intensivpatienten und Verstorbenen (siehe Abbildung unten):

  • Das Durchschnittsalter der Verstorbenen liegt bei 81,2 Jahren.
  • 78% der Verstorbenen waren ĂŒber 75 Jahre alt; 93% waren ĂŒber 65 Jahren alt.
  • 2,4% der Verstorbenen war unter 65 Jahre alt und hatte keine (bekannte) Vorerkrankung.
  • Das Durchschnittsalter der Intensivpatienten liegt bei 65 Jahren.
  • 26% der Intensivpatienten sind ĂŒber 75 Jahre alt; 67% haben Vorerkrankungen.
  • 17% der Intensivpatienten sind unter 65 Jahre alt und haben keine Vorerkrankungen.

Die französischen Behörden ergĂ€nzen, dass “der Anteil der (Covid-19) Epidemie an der GesamtmortalitĂ€t noch zu bestimmen bleibt.”

Altersverteilung der hospitalisierten Patienten (o.l.), der Intensivpatienten (o.r.), der Patienten bei sich zuhause (u.l.), und der Verstorbenen (u.r.). Quelle: SPF / 24. MĂ€rz 2020

USA: Ein kanadischer Forscher hat die offiziellen Daten zu TodesfĂ€llen durch Lungen­ent­zĂŒndungen in den USA ausgewertet. Diese liegen typischerweise zwischen 3000 und 5500 TodesfĂ€lle pro Woche und damit deutlich ĂŒber den aktuellen Zahlen zu Covid19. Die TodesfĂ€lle insgesamt liegen in den USA bei 50,000 bis 60,000 pro Woche. (Hinweis: In der Graphik unten sind die neusten Zahlen fĂŒr MĂ€rz 2020 noch nicht vollstĂ€ndig nachgefĂŒhrt, deshalb sackt die Kurve ab.)

USA: TodesfĂ€lle durch LungenentzĂŒndungen pro Woche (CDC/McIntyre)

Großbritannien:

  • Neil Ferguson vom Imperial College London geht inzwischen davon aus, dass Großbritannien zur Behandlung von Covid19-Patienten ĂŒber genĂŒgend KapazitĂ€ten auf Intensivstationen verfĂŒgt.
  • Der emeritierte Professor fĂŒr Pathologie, John Lee, argumentiert, dass die besondere Art der Registrierung von Covid-19 FĂ€llen im Vergleich zu normalen Grippe- und ErklĂ€ltungsfĂ€llen zu einer ÜberschĂ€tzung des Risikos durch Covid19 fĂŒhre.

Weiteres:

  • Eine vorlĂ€ufige Untersuchung von Forschern der UniversitĂ€t Stanford zeigte, dass 20 bis 25% der Covid19-positiven Patienten zusĂ€tzlich positiv auf anderen Grippe- oder ErkĂ€ltungsviren testeten.
  • Die Anzahl der AntrĂ€ge an die Arbeitslosenversicherung schnellte in den USA auf einen Rekordwert von ĂŒber drei Millionen hoch. In diesem Zusammenhang wird auch mit einer starken Zunahme an Suiziden gerechnet.
  • Der erste testpositive Patient in Deutschland ist inzwischen genesen. Der 33-jĂ€hrige Mann hatte die Erkrankung laut eigenen Angaben “nicht so schlimm wie die Grippe” erlebt.
  • Spanische Medien berichten, dass die Antikörper-Schnelltests fĂŒr Covid19 nur eine SensitivitĂ€t von 30% aufweisen, obschon sie mindestens 80% betragen sollte.
  • Eine Untersuchung aus China kam 2003 zum Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit, an SARS zu sterben, bei Personen, welche einer moderaten Luftverschmutzung ausgesetzt sind, 84% höher liegt als bei Patienten aus Regionen mit sauberer Luft. Gar ein 200% höheres Risiko tragen Menschen aus Gebieten mit stark verschmutzter Luft.
  • Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (EbM) kritisiert die Medienarbeit zu Covid19: “Die mediale Berichterstattung berĂŒcksichtigt in keiner Weise die von uns geforderten Kriterien einer evidenzbasierten Risikokommunikation. () Die Darstellung von Rohdaten ohne Bezug zu anderen Todesursachen fĂŒhrt zur ÜberschĂ€tzung des Risikos.”

27. MĂ€rz 2020 (II)

  • Der deutsche Forscher Dr. Richard Capek argumentiert in einer quantitativen Analyse, dass die “Corona-Epidemie” in Wirklichkeit eine “Epidemie der Tests” sei. Capek zeigt, dass die Zahl der Tests exponentiell zugenommen hat, der Prozentsatz der Infizierten jedoch stabil geblieben und die Sterblichkeit zurĂŒckgegangen ist, was gegen eine exponentielle Ausbreitung des Virus selbst spreche.
  • Virologie-Professor Dr. Carsten Scheller von der UniversitĂ€t WĂŒrzburg erklĂ€rt in einem Podcast, dass Covid19 durchaus mit der Influenza vergleichbar sei und bisher sogar zu weniger TodesfĂ€llen gefĂŒhrt habe. Professor Scheller vermutet, dass die in den Medien oft dargestellten Exponential­kurven eher mit der zunehmenden Anzahl an Tests zu tun habe als mit einer ungewöhnlichen Ausbreitung des Virus selbst. Als Vorbild fĂŒr LĂ€nder wie Deutschland diene weniger Italien als etwa Japan und SĂŒdkorea. Diese haben trotz Millionen chinesischer Touristen und nur minimaler gesellschaftlicher EinschrĂ€nkungen bisher keine Covid19-Krise erlebt. Ein Grund dafĂŒr könne das Tragen von Mundmasken sein: Diese wĂŒrde zwar kaum vor einer Infektion schĂŒtzen, jedoch die Verbreitung des Virus durch erkrankte Personen einschrĂ€nken.
  • Die neusten Zahl aus Bergamo (Stadt) zeigen, dass die Gesamtsterblichkeit im MĂ€rz 2020 von typischerweise ca. 150 Personen pro Monat auf rund 450 Personen zunahm. Dabei ist noch unklar, welchen Anteil daran Covid19 hatte, und welchen Anteil andere Faktoren wie Massenpanik, Systemkollaps und Lockdown ausmachten. Offenbar wurde das stĂ€dtische Krankenhaus von Personen aus der ganzen Region ĂŒberrannt und kollabierte.
  • Die beiden Stanford-Medizinprofessoren, Dr. Eran Bendavid und Dr. Jay Bhattacharya, erklĂ€ren in einem Beitrag, dass die Tödlichkeit von Covid19 um mehrere GrĂ¶ĂŸenordnungen ĂŒberschĂ€tzt werde und vermutlich selbst in Italien nur bei 0,01% bis 0,06% und damit unter jener der Influenza liege. Der Grund fĂŒr die ÜberschĂ€tzung liege in der stark unterschĂ€tzten Anzahl der bereits (symptomlos) Infizierten. Als Beispiel wird etwa die vollstĂ€ndig ausgetestete italienische Gemeinde Vo genannt, die 50 bis 75% symptomlose testpositive Personen ergab.
  • Dr. Gerald Gaß, der PrĂ€sident der deutschen Krankenhausgesellschaft, erklĂ€rte in einem Interview mit dem Handelsblatt, dass “die extreme Situation in Italien vor allem an den sehr geringen IntensivkapazitĂ€ten” liege.
  • Dr. Wolfgang Wodarg, einer der frĂŒhen Kritiker der Covid19-Darstellung, wurde vom Vorstand von Transparency Deutschland vorlĂ€ufig ausgeschlossen, wo er die Arbeitsgruppe Gesundheit leitete. Wodarg wurde fĂŒr seine Kritik bereits zuvor von Medien heftig angegriffen.
  • Der NSA-Whistleblower Edward Snowden warnt, dass Regierungen die aktuelle Situation nutzen, um den Überwachungsstaat auszubauen und die Grundrechte einzuschrĂ€nken. Die derzeit eingefĂŒhrten Kontrollmaßnahmen wĂŒrden nach der Krise nicht mehr abgebaut.

 

Die exponentielle Zunahme an Tests findet eine proportionale Zunahme an Testpositiven, der Anteil bleibt konstant, was gegen eine virale Epidemie spricht. (Dr. Richard Capek, US-Daten)

26. MĂ€rz 2020 (I)

  • USA: Die neusten Daten aus den USA vom 25. MĂ€rz zeigen im ganzen Land eine abnehmende Anzahl an grippeĂ€hnlichen Erkankungen, deren HĂ€ufigkeit inzwischen sogar deutlich unter dem mehrjĂ€hrigen Durchschnitt liegt. Die Regierungsmaßnahmen können als Grund hierfĂŒr ausgeschlossen werden, da sie noch keine Woche in Kraft sind.

USA: Abnehmende grippeÀhnliche Erkrankungen (25. MÀrz 2020, KINSA)

  • Deutschland: Der neuste Influenza-Bericht des deutschen Robert-Koch-Instituts vom 24. MĂ€rz dokumentiert eine “bundesweite sinkende AktivitĂ€t der akuten Atemwegs­erkran­kungen”: Die Anzahl der grippeĂ€hnlichen Erkrankungen und dadurch bedingter Kranken­haus­aufenthalte liege unter dem Wert der Vorjahre und sei derzeit weiter rĂŒcklĂ€ufig. Das RKI weiter: “Die Erhöhung der Zahl der Arztbesuche () lĂ€sst sich zurzeit weder durch in der Bevölkerung zirkulierende Influenzaviren noch durch SARS-CoV-2 erklĂ€ren.”

Deutschland: Abnehmende grippeÀhnliche Erkrankungen (20. MÀrz 2020, RKI)

  • Italien: Der renommierte italienische Virologe Giulio Tarro argumentiert, dass die MortalitĂ€t von Covid19 auch in Italien bei unter 1% liege und damit vergleichbar mit der Grippe sei. Die höheren Werte ergeben sich nur, weil nicht zwischen TodesfĂ€llen mit und durch Covid19 unterschieden werde, und weil die Anzahl der (symptomfreien) Infizierten stark unterschĂ€tzt werde.
  • UK: Die Autoren der britischen Imperial College Studie, die bis zu 500,000 TodesfĂ€lle vorhersagten, reduzieren ihre Prognosen erneut. Nachdem sie bereits einrĂ€umten, dass ein Großteil der testpositiven TodesfĂ€lle Teil der normalen Sterblichkeit sind, erklĂ€ren sie nun, dass die Spitze der KrankheitsfĂ€lle bereits in zwei bis drei Wochen erreicht sei.
  • UK: Der britische Guardian berichtete im Februar 2019, dass es bereits in der eigentlich schwachen Grippesaison 2018/2019 in Großbritannien zu ĂŒber 2180 grippebedingter Einweisungen auf Intensivstationen kam.
  • Schweiz: In der Schweiz liegt die Übersterblichkeit durch Covid19 bisher offenbar immer noch bei null. Als neustes “Todesopfer” wird von den Medien eine 100 Jahre alte Frau prĂ€sentiert. Dennoch verschĂ€rft die Schweizer Regierung die restriktiven Maßnahmen weiter.

26. MĂ€rz 2020 (II)

  • Schweden: Schweden verfolgt bisher die liberalste Strategie im Umgang mit Covid19, die auf zwei Prinzipien beruht: Risikogruppen werden geschĂŒtzt und Personen mit Grippesymptomen bleiben zuhause. “Wenn man diese beiden Regeln befolgt, braucht man keine weiteren Maßnahmen, deren Effekt sowieso nur sehr marginal ist”, erklĂ€rte Chefepidemiologe Anders Tegnell. Das gesellschaftliche und ökonomische Leben gehe normal weiter. Der große Ansturm auf die KrankenhĂ€user sei bisher ausgeblieben.
  • Die deutsche Straf- und Verfassungsrechtlerin Dr. Jessica Hamed argumentiert, dass Maßnahmen wie allgemeine Ausgangssperren und Kontaktverbote ein massiver und unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸiger Eingriff in die Freiheitsgrundrechte und damit vermutlich “allesamt rechtswidrig” seien.
  • Der neuste europĂ€ische Monitoringbericht zur Gesamtsterblichkeit vom 26. MĂ€rz zeigt weiterhin in allen LĂ€ndern und allen Altersgruppen normale oder unterdurschnittliche Werte, nun aber mit einer Ausnahme: Bei der Altersgruppe 65+ in Italien wird eine aktuell erhöhte Gesamtsterblichkeit prognostiziert (sog. delay-adjusted z-score), die allerdings noch unter den Werten der Grippewellen von 2016/2017 und 2017/2018 liegt.

25. MĂ€rz 2020

  • Der deutsche Immunologe und Toxikologe Professor Stefan Hockertz erklĂ€rt in einem Interview, dass Covid19 nicht gefĂ€hrlicher sei als die Influenza (Grippe), sondern nur viel genauer beobachtet werde. GefĂ€hrlicher als das Virus sei die Angst und Panik, die durch die Medien ausgelöst wurden, sowie die “autoritĂ€re Reaktion” vieler Regierungen. Professor Hockertz betont zudem, dass viele der angeblichen “Corona-Toten” in Wirklichkeit an anderen Erkrankungen starben und zusĂ€tzlich positiv auf Coronaviren getestet wurden. Hockertz vermutet, dass bis zu zehnmal mehr Personen als berichtet Covid19 bereits hatten, davon indes kaum etwas merkten.
  • Der argentinische Virologe und Biochemiker Pablo Goldschmidt erklĂ€rt, dass Covid19 nicht gefĂ€hrlicher sei als eine starke ErkĂ€ltung oder die Grippe. Es sei sogar möglich, dass der Covid19-Erreger bereits in frĂŒheren Jahren zirkulierte, aber noch nicht entdeckt wurde, da man nicht nach ihm suchte. Dr. Goldschmidt spricht von einem “globalen Terror”, der durch Medien und Politik erzeugt worden sei. Jedes Jahr wĂŒrden weltweit drei Millionen Neugeborene und 50,000 Erwachsene allein in den USA an einer LungenentzĂŒndung sterben.
  • Professor Martin Exner, Leiter des Instituts fĂŒr Hygiene an der UniversitĂ€t Bonn, erklĂ€rt in einem Interview mit dem Sender phoenix, warum das Gesundheitspersonal derzeit unter Druck steht, obschon es in Deutschland bisher kaum erhöhte Patientenzahlen gibt: Einerseits mĂŒssen positiv-getestete Ärzte und Pfleger in QuarantĂ€ne und sind oft kaum zu ersetzen, andererseits können Pfleger aus NachbarlĂ€ndern, die einen wichtigen Teil der Versorgung ĂŒbernehmen, derzeit aufgrund der Grenzschließungen nicht einreisen.
  • Professor Julian Nida-RĂŒmelin, ehemaliger deutscher Kulturstaatsminister und Professor fĂŒr Ethik, weist daraufhin, dass Covid19 fĂŒr die gesunde Allgemeinbevölkerung kein Risiko darstelle und extreme Maßnahmen wie Ausgangssperren daher nicht zu rechtfertigen seien.
  • Stanford-Professor John Ioannidis zeigte anhand der Daten des Kreuzfahrtschiffes Diamond Princess, dass die alterskorrigierte LetalitĂ€t von Covid19 bei 0.025% bis 0.625% liegt, das heißt im Bereich einer starken ErkĂ€ltung oder einer Grippe. Eine japanische Studie zeigt zudem, dass von allen positiv-getesteten Passagieren trotz des hohen Durch­schnitts­alters 48% vollstĂ€ndig symptomfrei blieben; selbst bei den 80-89 JĂ€hrigen blieben 48% symptomfrei, bei den 70 bis 79 JĂ€hrigen waren es sogar 60% die keine Symptome zeigten. Hier stellt sich somit erneut die Frage, ob nicht die Vorerkrankungen als Faktor entscheidender sind als das Virus selbst. Der Fall Italiens zeigt, dass 99% der testpositiven Verstorbenen eine oder mehrere Vorerkrankungen hatten, und selbst bei diesen nannten nur 12% der Totenscheine Covid19 als kausalen Faktor.

24. MĂ€rz 2020

  • Der PrĂ€sident des deutschen Robert-Koch-Instituts bestĂ€tigte, dass das RKI alle testpositiven TodesfĂ€lle, unabhĂ€ngig von der wirklichen Todesursache, als »Corona-TodesfĂ€lle« erfasse. Das Durch­schnitts­alter der TodesfĂ€lle liege bei 82 Jahren, die meisten mit Vorerkrankungen. Die Übersterblichkeit durch Covid19 dĂŒrfte somit auch in Deutschland nahe bei null liegen.
  • Die Betten in den Deutschschweizer Intensivstationen seien »noch weitgehend leer«.
  • Professor Karin Mölling, ehemalige Direktorin des Instituts fĂŒr Medizinische Virologie an der UniversitĂ€t ZĂŒrich: Kein Killervirus, Panikmache beenden.
  • Großbritannien hat Covid19 von der Liste der gefĂ€hrlichen Infektionskrankheiten entfernt, da die MortalitĂ€tsrate »insgesamt tief« liege.

23. MĂ€rz 2020 (I)

  • Eine neue französische Studie mit dem Titel SARS-CoV-2: Angst versus Daten kommt zum Ergebnis, dass “das Problem durch SARS-CoV-2 vermutlich ĂŒberschĂ€tzt wird”, da sich “die MortalitĂ€t von SARS-CoV-2 nicht wesentlich unterscheidet von gewöhnlichen Coronaviren (ErkĂ€ltungsviren), die in einem Krankenhaus in Frankreich untersucht wurden.”
  • Eine italienische Studie vom August 2019 fand, dass es in Italien in den letzten Jahren zwischen 7000 und 25,000 Grippetote pro Jahr gegeben habe. Dieser Wert sei höher als in anderen europĂ€ischen LĂ€ndern aufgrund der Ă€lteren Bevölkerung Italiens, und er ist sehr viel höher als alles, was bisher mit Covid-19 in Verbindung gebracht wurde.
  • In einem neuen Faktenblatt schreibt die WHO, dass sich Covid-19 nach bisherigen Erkenntnissen langsamer als die Influenza verbreite (um circa 50%), und dass die vorsymptomatische Übertragung von Covid-19 wesentlich tiefer liege als bei der Influenza.
  • Ein italienischer Chefarzt berichtet von “seltsamen FĂ€llen von LungenentzĂŒndungen” in der Lombardei bereits im November 2019. Dies wirft erneut die Frage auf, ob dafĂŒr das neue Virus verantwortlich ist (das offiziell erst im Februar 2020 in Italien auftrat), oder andere Faktoren, wie etwa die starke Luftverschmutzung in Norditalien.
  • Der dĂ€nische Forscher Peter GĂžtzsche, GrĂŒnder der renommierten Cochrane Collaboration, schreibt dass Corona eine “Epidemie der Panik” sei und “Logik eines der ersten Opfer” war.
Luftverschmutzung (NO2) in Norditalien im Februar 2020 (ESA)

23. MĂ€rz 2020 (II)

  • Laut dem frĂŒheren israelischen Gesundheitsminister, Professor Yoram Lass, ist das neue Coronavirus weniger gefĂ€hrlich als die Grippe und die Ausgangssperren wĂŒrden mehr Menschen töten als das Virus. “Die Zahlen begrĂŒnden keine Panik”, so Lass. Es sei bekannt, dass “Italien eine enorme MorbiditĂ€t durch Atemwegserkrankungen habe, die mehr als drei Mal so hoch sei wie im restlichen Europa.”
  • Laut Pietro Vernazza, ein Schweizer Spezialist fĂŒr Infektionskrankheiten, sind die verfĂŒgten Maßnahmen nicht wissenschaftlich begrĂŒndet und mĂŒssen neu ĂŒberdacht werden. Laut Vernazza machen Massentests keinen Sinn, da bis zu 90% der Bevölkerung symptomlos bleiben werde, wĂ€hrend Ausgangssperren und Schulschließungen sogar “kontraproduktiv” seien. Vernazza empfiehlt, nur die Risikogruppen zu schĂŒtzen und EinschrĂ€nkungen rĂŒckgĂ€ngig zu machen.
  • Der PrĂ€sident der Internationalen Ärzte-Gesellschaft, Frank Ulrich Montgomery, hĂ€lt Ausgangssperren wie in Italien ebenfalls fĂŒr “unvernĂŒnftig” und “kontraproduktiv”.
  • Schweiz: Trotz medialer Aufregung liegt die Übersterblichkeit weiterhin bei oder nahe bei null: Die letzten beiden testpositiven “Todesopfer” waren ein 96jĂ€hriger in Palliativ­behandlung und ein 97jĂ€hriger mit mehreren Vorerkrankungen.
  • Der neuste statistische Bericht des ISS zu Italien ist nun auch auf Englisch verfĂŒgbar.

22. MĂ€rz 2020 (I)

BezĂŒglich der Situation in Italien: Die meisten Medien berichten inkorrekt, dass Italien bis zu 800 TodesfĂ€lle pro Tag durch das Coronavirus habe. In Wirklichkeit betont der PrĂ€sident des italienischen Zivilschutzes, dass es sich um TodesfĂ€lle “mit dem Coronavirus und nicht durch das Coronavirus” handelt (Minute 03:30 der Pressekonferenz). Mit anderen Worten, diese Personen starben, wĂ€hrend sie zusĂ€tzlich positiv getestet wurden.

Wie die beiden Professoren Ioannidis und Bhakdi aufzeigten, haben LĂ€nder wie SĂŒdkorea und Japan, die keine Sperrmaßnahmen eingefĂŒhrt haben, im Zusammenhang mit Covid-19 eine Übersterblichkeit von fast null erlebt, wĂ€hrend das Kreuzfahrtschiff Diamond Princess eine hochgerechnete Sterblichkeitszahl im Promillebereich hatte, d.h. auf oder unter dem Niveau der saisonalen Grippe oder einer starken ErkĂ€ltung.

Die aktuellen testpositiven Sterbezahlen in Italien liegen immer noch unter 50% der normalen tĂ€glichen Gesamtsterblichkeit in Italien, die bei etwa 1800 TodesfĂ€llen pro Tag liegt. Daher ist es möglich, vielleicht sogar wahrscheinlich, dass ein großer Teil der normalen tĂ€glichen MortalitĂ€t jetzt einfach als “Covid19”-TodesfĂ€lle gezĂ€hlt wird (da sie positiv getestet werden). Dies ist der Punkt, den der PrĂ€sident des italienischen Zivilschutzes betont hat.

Inzwischen ist jedoch bekannt, dass bestimmte Regionen in Norditalien, d.h. diejenigen, die mit den hĂ€rtesten Sperrmaßnahmen konfrontiert sind, deutlich erhöhte Tages­sterb­lichkeits­zahlen aufweisen. Es ist auch bekannt, dass in der Region Lombardei 90% der testpositiven TodesfĂ€lle nicht auf der Intensivstation, sondern meist zu Hause auftreten. Und mehr als 99% dieser TodesfĂ€lle haben schwere gesundheitliche Vorerkrankungen (z.B. Herzprobleme, Atemprobleme, Krebs).

Professor Sucharit Bhakdi hat die Sperrmaßnahmen als “nutzlos”, “selbstzerstörerisch” und als “kollektiven Selbstmord” bezeichnet. Daher stellt sich die Ă€ußerst beunruhigende Frage, inwieweit die erhöhte Sterblichkeit dieser Ă€lteren, isolierten, stark gestressten Menschen mit mehreren Vorerkrankungen womöglich durch die noch immer geltenden wochenlangen Sperrmaßnahmen verursacht worden sein könnte.

Es wÀre dann einer jener FÀlle, in denen die Behandlung schlimmer als die Krankheit ist. (Siehe Update unten: Nur 12% der Todeszertifikate geben das Coronavirus als eine Ursache an.)

Angelo Borrelli, Leiter des italienischen Zivilschutzes, erklÀrt den Unterschied zwischen TodesfÀllen mit und durch Coronaviren

22. MĂ€rz 2020 (II)

  • In der Schweiz gebe es bisher 56 test-positive TodesfĂ€lle. Bei allen habe es sich aufgrund von Alter und/oder Vorerkrankungen um “Risikopatienten” gehandelt. Zur genauen Todesursache, das heißt ob am oder nur mit dem Virus, gibt es weiterhin keine Angaben.
  • Die Schweizer Regierung behauptete, die Situation in der SĂŒdschweiz (direkt neben Italien) sei “dramatisch”, aber lokale Ärzte widersprechen: die Situation sei keineswegs dramatisch.
  • Laut Presseberichten drohe ein Engpass bei den Sauerstoffflaschen. Der Grund sei aber nicht ein derzeit erhöhter Bedarf, sondern die Hortung aus Angst vor Knappheit.
  • In vielen LĂ€ndern besteht bereits ein zunehmender Mangel an Ärzten und Pflegern. Der Hauptgrund dafĂŒr ist, dass sich positiv-getestete FachkrĂ€fte in QuarantĂ€ne begeben mĂŒssen, obschon sie in den meisten FĂ€llen keine oder nur leichte Symptome entwickeln.

22. MĂ€rz 2020 (III)

  • Ein Modell des Imperial College London prognostizierte fĂŒr Großbritannien 250,000 bis 500,000 TodesfĂ€lle “durch” Covid-19. Die Autoren der Studie haben nun aber eingerĂ€umt, dass viele dieser TodesfĂ€lle nicht zusĂ€tzlich anfallen, sondern Teil der normalen jĂ€hrlichen Sterblichkeit sind, die in Groß­britannien bei 600,000 Personen pro Jahr liegt.
  • Dr. David Katz, der GrĂŒndungsdirektor des Yale University Prevention Research Center, fragt in der New York Times: “Ist unser Kampf gegen den Coronavirus schlimmer als die Krankheit? Es gibt gezieltere Mittel, die Pandemie zu besiegen.”
  • Laut dem italienischen Professor Walter Ricciardi geben “nur 12% der Todes­zertifikate das Coronavirus als einen Grund an”, wĂ€hrend in öffentlichen Berichten “alle TodesfĂ€lle, die im Krankenhaus mit dem Coronavirus sterben, als TodesfĂ€lle durch das Coronavirus gezĂ€hlt werden.” Somit mĂŒssen die in den Medien genannten italienischen Todeszahlen um mindestens einen Faktor acht reduziert werden um die tatsĂ€chlich durch das Coronavirus verursachten TodesfĂ€lle zu erhalten. Dies ergibt höchstens einige dutzend TodesfĂ€lle pro Tag, verglichen mit einer normalen Gesamtsterblichkeit von 1800 pro Tag und bis zu 20,000 Grippetoten pro Jahr.

21. MĂ€rz 2020 (I)

  • Spanien meldet bisher nur drei testpositive TodesfĂ€lle unter 65 Jahren (von total ca. 1000). Deren Vorerkrankungen und tatsĂ€chliche Todesursache sind bisher nicht bekannt.
  • Italien meldete am 20. MĂ€rz landesweit 627 testpositive TodesfĂ€lle an einem Tag. Die normale Sterblichkeit liegt in Italien bei ca. 1800 TodesfĂ€llen pro Tag. Seit dem 21. Februar meldete Italien insgesamt ca. 4000 testpositive TodesfĂ€lle. Im selben Zeitraum hatte Italien eine natĂŒrliche GesamtmortalitĂ€t von ca. 50.000 TodesfĂ€llen. Es ist noch nicht klar, um wie viel die Gesamt­mortalitĂ€t zunahm oder aber einfach testpositiv wurde. Italien und Europa hatten zudem eine sehr milde Grippesaison 2019/2020, die viele ansonsten gefĂ€hrdete Personen verschonte.
  • Laut italienischen Medienberichten verstarben in der Region Lombardei bisher ca. 90% der testpositiven TodesfĂ€lle nicht auf der Intensivstation, sondern grĂ¶ĂŸtenteils zuhause oder in der Allgemeinabteilung. Die Todes­ursachen und die mögliche Rolle der QuarantĂ€ne­maßnahmen sind noch nicht klar. Nur 260 von 2168 testpositiven TodesfĂ€llen seien auf Intensivstationen erfolgt.
  • Bloomberg berichtet, dass 99% der italienischen TodesfĂ€lle andere Erkrankungen hatten.
Testpositive TodesfÀlle nach Vorerkrankungen (ISS/Bloomberg)

21. MĂ€rz 2020 (II)

  • Die Japan Times fragt: Japan erwartete eine Coronaviren-Explosion. Wo bleibt sie? Obschon Japan als eines der ersten LĂ€nder positive Testresultate hatte und keinen “Lockdown” einfĂŒhrte, ist es bisher eines der am wenigsten betroffenen LĂ€nder. Es gebe keine Zunahme an Lungen­ent­zĂŒndungen und keine erhöhte Krankenhausbelegung.
  • Italienischen Forscher argumentieren, dass die extreme Luftverschmutzung in Norditalien – die stĂ€rkste in ganz Europa – eine ursĂ€chliche Rolle bei der aktuellen lokalen Zunahme an LungenentzĂŒndungen spielen könnte, Ă€hnlich wie zuvor im chinesischen Wuhan (s.o.)
  • In einem neuen Interview erklĂ€rt Professor Sucharit Bhakdi, einer der meistzitierten Experten auf dem Gebiet der medizinischen Mikrobiologie, dass es “falsch” und “gefĂ€hrlich irrefĂŒhrend” sei, das neue Coronavirus fĂŒr die TodesfĂ€lle haupt­ver­ant­wortlich zu machen, da Vorerkrankungen und die Luftverschmutzung in chinesischen und nord­ita­lie­nischen StĂ€dten eine wichtigere Rolle spielten. Die derzeit diskutierten oder beschlossenen Maßnahmen bezeichnet Professor Bhakdi als “grotesk”, “sinnlos”, “selbstzer­stö­rerisch” und “kollektiven Selbstmord”, der die Lebens­erwartung der Senioren verkĂŒrzen werde und von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden dĂŒrfe.

20. MĂ€rz 2020

  • Laut dem neusten europĂ€ischen Monitoringbericht liegt die GesamtmortalitĂ€t in allen LĂ€ndern (inkl. Italien) und in allen Altersgruppen bisher im Normalbereich oder darunter.
  • Laut den neusten Zahlen aus Deutschland liegt das Median-Alter der testpositiven TodesfĂ€lle bei circa 83 Jahren, die meisten davon mit chronischen Vorerkrankungen.
  • Eine von Stanford-Professor John Ioannidis angefĂŒhrte kanadische Studie von 2006 zeigt am Fall eines Pflegeheims, dass auch gewöhnliche Coronaviren (ErkĂ€ltungsviren) in Risikogruppen eine Sterblichkeit von bis zu 6% hervorrufen können, und dass Virentestkits zunĂ€chst fĂ€lschlicherweise eine Infektion mit dem SARS-Coronavirus angaben.

19. MĂ€rz 2020 (I)

Das italienische ISS hat einen neuen Bericht zu den testpositiven Verstorbenen publiziert:

  • Das Medianalter liegt bei 80.5 Jahren (79.5 bei den MĂ€nnern, 83.7 bei den Frauen).
  • 10% der Verstorbenen waren ĂŒber 90 Jahre alt; 90% waren ĂŒber 70 Jahre alt.
  • Höchstens 0.8% der Verstorbenen hatte keine chronischen Vorerkrankungen.
  • Ca. 75% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr Vorerkrankungen, ca. 50% hatten drei oder mehr Vorerkrankungen, darunter insb. Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs.
  • FĂŒnf Verstorbene waren 31 bis 39 Jahre alt, alle mit schweren Vorerkrankungen.
  • Das Gesundheitsinstitut lĂ€sst weiterhin offen, woran die untersuchten Patienten starben, und spricht allgemein von »Covid19-positiven Verstorbenen«.

19. MĂ€rz 2020 (II)

  • Ein Bericht der italienischen Zeitung Corriere della Sera beschreibt, dass die italienischen Intensivstationen bereits unter der markanten Grippewelle von 2017/2018 kollabierten, Operationen verschieben sowie Krankenpfleger aus dem Urlaub zurĂŒckrufen mussten.
  • Der deutsche Virologe Hendrik Streeck vermutet in einem Interview, dass Covid19 die Gesamtsterblichkeit in Deutschland nicht erhöhen werde, die normalerweise bei rund 2500 Personen pro Tag liege. Streeck erwĂ€hnt den Fall eines 78 Jahre alten Mannes mit Vorerkrankungen, der an einem Herzversagen starb, nachtrĂ€glich positiv auf Covid19 getestet und deshalb in die Statistik der Covid19-TodesfĂ€lle aufgenommen wurde.
  • Laut Stanford-Professor John P.A. Ioannidis gebe es fĂŒr die derzeit beschlossenen Maßnahmen keine ausreichende medizinische Datengrundlage. Das neue Coronavirus sei womöglich selbst bei Ă€lteren Personen nicht gefĂ€hrlicher als einige der ĂŒblichen Coronaviren.

18. MĂ€rz 2020

  • Eine neue epidemiologische Studie (Vorabdruck) kommt zum Ergebnis, dass die FatalitĂ€t von Covid19 selbst in der chinesischen Stadt Wuhan bei nur 0.04% bis 0.12% gelegen habe und somit eher geringer sei als bei der saisonalen Grippe, deren FatalitĂ€t bei ca. 0.1% liegt. Als Grund fĂŒr die offenbar stark ĂŒberschĂ€tzte FatalitĂ€t von Covid19 vermuten die Forscher, dass in Wuhan ursprĂŒnglich nur ein kleiner Teil der FĂ€lle erfasst worden sei, da die Krankheit bei vielen Personen wohl symptomlos oder mild verlief.
  • Chinesiche Forscher argumentieren, dass extremer Wintersmog in der Stadt Wuhan eine ursĂ€chliche Rolle beim Ausbruch der LungenentzĂŒndungen gespielt haben könnte. Im Sommer 2019 kam es in Wuhan bereits zu öffentlichen Protesten wegen der schlechten LuftqualitĂ€t.
  • Neue Satellitenbilder zeigen, wie Norditalien die europaweit stĂ€rkste Luftverschmutzung aufweist, und wie diese Luftverschmutzung durch die QuarantĂ€ne stark zurĂŒckging.
  • Ein Hersteller des Covid19-Testkits gibt an, dass dieses nur fĂŒr Forschungszwecke und nicht fĂŒr diagnostische Anwendungen einzusetzen ist, da noch nicht klinisch validiert.
Datenblatt eines Covid19-Testkit

17. MĂ€rz 2020 (I)

  • Einige Schweizer Notfallstationen seien bereits ĂŒberlastet allein aufgrund der hohen Anzahl an Personen, die sich testen lassen möchten. Dies deutet auf eine zusĂ€tzliche psychologische und logistische Komponente der aktuellen Situation hin.
  • Das Sterblichkeitsprofil ist aus virologischer Sicht weiterhin rĂ€tselhaft, da im Unterschied zu Grippeviren Kinder verschont und Ă€ltere MĂ€nner etwa doppelt so hĂ€ufig betroffen sind wie Ă€ltere Frauen. Dieses Profil entspricht andererseits der natĂŒrlichen Sterblichkeit, die bei Kindern nahe null und bei 75-jĂ€hrigen MĂ€nnern fast doppelt so hoch wie bei gleichaltrigen Frauen liegt.
  • Bei den jungen testpositiven Verstorbenen handelt es sich weiterhin grĂ¶ĂŸtenteils oder sogar ausschließlich um Personen mit schwersten Vorerkrankungen. So sei ein 21-jĂ€hriger spanischer Fußballtrainer testpositiv verstorben. Die Ärzte stellten indes eine unerkannte LeukĂ€mie fest, zu deren typischen Komplikationen eine schwere Lungen­ent­zĂŒndung gehört.
  • Entscheidend zur Beurteilung der GefĂ€hrlichkeit der Krankheit ist daher nicht die in den Medien oft genannte Anzahl der testpositiven Personen und Verstorbenen, sondern die Anzahl der tatsĂ€chlich und unerwartet an einer LungenentzĂŒndung Erkrankten oder Verstorbenen (sog. Übersterblichkeit). Dieser Wert liegt in den meisten LĂ€ndern bisher sehr tief.

17. MĂ€rz 2020 (II)

  • Der italienische Immunologie-Professor Sergio Romagnani der UniversitĂ€t Florenz kommt in einer Studie an 3000 Personen zum Ergebnis, dass 50 bis 75% der testpositiven Personen aller Altersgruppen vollstĂ€ndig symptomfrei bleiben – deutlich mehr als bisher angenommen.
  • Die Belegung der norditalienischen Intensivstationen betrĂ€gt in den Wintermonaten typischerweise bereits 85 bis 90%. Einige oder viele dieser bestehenden Patienten könnten inzwischen auch testpositiv sein. Zur Anzahl der zusĂ€tzlichen unerwarteten LungenentzĂŒndungen gibt es indes noch keine offiziellen Angaben.
  • Eine KrankenhausĂ€rztin in der spanischen Stadt MĂĄlaga schreibt auf Twitter, dass die Menschen derzeit eher an der Panik und am Systemkollaps sterben als am Virus. Das Krankenhaus werde von Personen mit ErkĂ€ltungen, Grippe und womöglich Covid19 ĂŒberrannt und die AblĂ€ufe seien zusammengebrochen.

14. MĂ€rz 2020

Laut den Angaben des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts ISS liegt das Durch­schnitts­­alter der positiv-getesteten Verstorbenen in Italien derzeit bei circa 81 Jahren. 10% der Verstorbenen sind ĂŒber 90 Jahre alt. 90% der Verstorbenen sind ĂŒber 70 Jahre alt.

80% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr chronische Vorerkrankungen. 50% der Verstorbenen hatten drei oder mehr chronische Vorerkrankungen. Zu den chronischen Vorerkrankungen zÀhlen insbesondere Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes, Atemprobleme und Krebs.

Bei weniger als 1% der Verstorbenen handelte es sich um gesunde Personen, das heißt um Personen ohne chronische Vorerkrankungen. Nur circa 30% der Verstorbenen sind Frauen.

Das italienische Gesundheitsinstitut unterscheidet zudem zwischen Verstorbenen durch das und Verstorbenen mit dem Coronavirus. In vielen FĂ€llen sei noch nicht klar, ob die Personen am Virus starben oder an ihren chronischen Vorerkrankungen oder an einer Kombination davon.

Bei den zwei italienischen Verstorbenen unter 40 Jahren (beide 39 Jahre alt) habe es sich um einen Krebspatienten sowie um einen Diabetes-Patienten mit weiteren Komplikationen gehandelt. Auch hier sei die genaue Todesursache noch nicht klar (d.h. ob am Virus oder an den Vorerkrankungen).

Die Überlastung der Kliniken ergebe sich durch den allgemeinen Andrang an Patienten sowie durch die erhöhte Anzahl an Patienten, die besondere oder intensive Betreuung benötigen. Dabei gehe es insb. um die Stabilisierung der Atemfunktion sowie in schweren FĂ€llen um anti-virale Therapien.

Außerdem sind folgende Aspekte zu beachten:

Norditalien hat eine der Ă€ltesten Bevölkerungen sowie die schlechteste LuftqualitĂ€t Europas, was bereits in der Vergangenheit zu einer erhöhten Anzahl an Atemwegserkrankungen und dadurch bedingter TodesfĂ€lle gefĂŒhrt hat. Dies ist als zusĂ€tzlicher Risikofaktor zu sehen.

SĂŒdkorea beispielsweise hat einen deutlich milderen Verlauf als Italien erlebt und den Höhepunkt der Epidemie bereits ĂŒberschritten. In SĂŒdkorea kam es bisher zu lediglich ca. 70 TodesfĂ€llen mit positivem Test. Betroffen waren wie in Italien hauptsĂ€chlich Risikopatienten.

Bei den bisherigen testpositiven Schweizer TodesfĂ€llen hat es sich ebenfalls um Risiko­patienten mit Vorerkrankungen und einem Medianalter von ĂŒber 80 Jahren gehandelt, deren genaue Todesursache, d.h. ob am Virus oder an den Vorerkrankungen, noch nicht bekannt ist.

Ferner zeigen Studien, dass die weltweit verwendeten Viren-Testkits in einigen FÀllen ein falsches positives Resultat ergeben können, d.h. die Personen wÀren in diesen FÀllen nicht am neuen Coronavirus erkrankt, sondern womöglich an einem der bisherigen Coronaviren, die Teil der jÀhrlichen (und aktuellen) ErkÀltungs- und Grippewelle sind.

Zur Beurteilung der GefĂ€hrlichkeit der Krankheit ist daher nicht die oft genannte Anzahl der testpositiven Personen und Verstorbenen entscheidend, sondern die Anzahl der tatsĂ€chlich und unerwartet an einer LungenentzĂŒndung Erkrankten oder Verstorbenen (sog. Übersterblichkeit).

FĂŒr die gesunde Allgemeinbevölkerung im Schul- und Arbeitsalter ist nach allen bisherigen Erkenntnissen bei Covid-19 mit einem milden bis moderaten Verlauf zu rechnen. Senioren und Personen mit bestehenden chronischen Erkrankungen sind besonders zu schĂŒtzen. Die medizinischen KapazitĂ€ten sind optimal vorzubereiten.

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