Corona-Fakes in Schweizer Medien

Corona-Fakes in Schweizer Medien?

Publiziert: 13. Oktober 2021 (akt.)
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Corona-Fakes in Schweizer Medien: Drei aktuelle Beispiele.

1) Impfreaktionen

Diverse Schweizer Medien berichteten zuletzt, der Schweizer Youtuber “Sputim” habe leichtglĂ€ubige Impfskeptiker vorgefĂŒhrt, indem er ihnen eine Fake-Website mit unrealistischen ImpfschĂ€den wie insbesondere “explodierenden Köpfen” unterjubelte. Doch die Schweizer Medien – darunter Tages-Anzeiger, SRF und Watson – sind selbst auf einen Fake hereingefallen: denn “Sputim” fĂŒgte die “explodierenden Köpfe” auf der Website erst nachtrĂ€glich hinzu, wie ArchiveintrĂ€ge belegen.

Kontext: In der Schweiz ist derzeit von ĂŒber 10’000 ernsthaften Impfreaktionen und etwa 300 impfbedingten TodesfĂ€llen auszugehen. Der in der Schweiz hauptsĂ€chlich verwendete Moderna-Impfstoff wurde inzwischen in mehreren nordischen LĂ€ndern aufgrund des erhöhten Risikos von HerzschĂ€den bei Jungen ganz oder teilweise vom Markt genommen. Ende August starben das erste Schweizer Schulkind sowie die erste Junglehrerin mit 25 Jahren an der Corona-Impfung.

Bereits im Juni verbreiteten Schweizer Medien die Falschmeldung, der dĂ€nische Fußballprofi Christian Eriksen – der wĂ€hrend eines EM-Spiel einen Herzstillstand erlitt – sei ungeimpft gewesen. In Wirklichkeit verweigerten Eriksen und seine Ärzte eine Aussage zu seinem Impfstatus. Unterdessen erlitten zahlreiche weitere Sportler mitunter tödliche HerzstillstĂ€nde oder Herzinfarkte.

Siehe auch: Telegram-KanĂ€le “Impfopfer Info” (50k Mitglieder) und “Corona-ImpfschĂ€den Schweiz” (30k Mitglieder), sowie die SPR-Übersicht zu Corona-ImpfschĂ€den (18+). Auf Twitter entstand zudem der bedrĂŒckende Hashtag “plötzlich und unerwartet” fĂŒr entsprechende TodesfĂ€lle.

2) ImpfpÀsse

Im September nutzte die Schweizer Regierung die ausklingende Delta-Welle, um den sogenannten “Impfpass” einzufĂŒhren, wĂ€hrend DĂ€nemark gleichzeitig bekannt gab, den “Impfpass” aufzuheben. Schweizer Medien behaupteten damals, DĂ€nemark habe dies nur dank der “hohen Impfquote” und des “hohen Vertrauens in die Regierung” (!) tun können.

Doch das Gegenteil war der Fall: Die dĂ€nische Minderheitsregierung musste bereits Anfang Juni auf Druck der Opposition zustimmen, den Impfpass und die Notstandsrechte unabhĂ€ngig von der Impfquote aufzuheben, sobald alle Erwachsenen ein Impfangebot hatten. Zudem erlebte DĂ€nemark einige der grĂ¶ĂŸten BĂŒrgerproteste Europas, die zum Fall des geplanten dĂ€nischen Epidemien­gesetzes fĂŒhrten, das unter anderem Impfpflichten vorgesehen hĂ€tte (siehe Videos hier und hier).

Kontext: “ImpfpĂ€sse” sind weltweit gescheitert, da Corona-Impfungen Infektionen und Übertragung nicht verhindern können. So hatte Impfpass-Pionier Israel im September die höchste Infektionsrate der Welt, aktuell ist Singapur trotz einer Rekord­impf­quote von 80% auf dem Weg dahin. Der Chef-Epidemiologe Islands rĂ€umte bereits im August ein, dass der Impfpass “ein Fehler” war. Neue Studien bestĂ€tigen zudem, dass die Impfquote keinen Einfluss auf die Infektionsrate hat. Die weltweite Impfpass-Agenda hat denn auch keine medizinischen, sondern strategische HintergrĂŒnde.

Siehe auch: Das Weltwirtschaftsforum und die Pandemie (SPR)

3) Klinikbelegung

WĂ€hrend der Delta-Welle im Sommer behaupteten Schweizer Behörden und Medien, es wĂŒrden fast nur Ungeimpfte hospitalisiert werden (“Pandemie der Ungeimpften”). Doch inzwischen bestĂ€tigte sich, was Skeptiker bereits damals vermuteten: Das BAG kannte bei vielen Covid-Patienten den Impfstatus nicht – eine Tatsache, die vor kurzem auch das deutsche RKI einrĂ€umen musste.

Betrachtet man die vollstĂ€ndigen, seit Oktober verfĂŒgbaren Zahlen, so zeigt sich: Im September betrug der Anteil der Geimpften bei den Corona-Hospitalisierungen bereits 20% bis 30% und bei den TodesfĂ€llen sogar 30% bis 50% (siehe ĂŒberarbeitetes BAG-Dashboard). Seit Oktober testen erste Schweizer Kliniken zudem wieder alle Patienten – nicht mehr nur die Ungeimpften – auf Corona. (Update: Inzwischen machen Geimpfte mehr als die HĂ€lfte der hospitalisierten Senioren aus.)

Kontext: WĂ€hrend der FrĂŒhjahrs- und Sommerwelle bestand fĂŒr Schweizer Senioren noch ein hoher Impfschutz gegen schwere Erkrankung. Dieser nimmt nun allerdings wie zuvor in Israel rasch ab. Bisher haben etwa 30% bis 40% der Schweizer Bevölkerung eine langfristige natĂŒrliche ImmunitĂ€t entwickelt. Bei den Geimpften stellt sich nun hingegen die Frage der “Booster-Impfungen”, die in der Schweiz derzeit noch hinausgezögert werden, womöglich aus politischen GrĂŒnden: In Israel haben zweifach Geimpfte ihre Impfpass-Berechtigungen bereits wieder verloren.

Siehe auch: “Was in den Schweizer SpitĂ€lern wirklich passiert.” (Corona-Transition) Eine mehrteilige Serie, in der Schweizer Ärzte und Pfleger ĂŒber die reale Situation in den Kliniken berichten.

Bonus: Masken

Im Sommer 2020 brachten Schweizer Medien die Falschmeldung, französische “Maskengegner” hĂ€tten einen Busfahrer in Bayonne getötet. In Wirklichkeit handelte es sich um schwarzfahrende Kleinkriminelle; mit Masken hatte der Vorfall nichts zu tun. Einzig die NZZ brachte zwei Monate spĂ€ter einen Tatsachenbericht, indes ohne zu erwĂ€hnen, dass man zuvor selbst die Falschmeldung der News-Agenturen verbreitete – und dass Masken natĂŒrlich keinen Einfluss auf die Pandemie hatten.

Kontext: Schweizer Medien versuchen seit Beginn der Pandemie, BĂŒrgerrechtler und Kritiker der Regierungspolitik als “gefĂ€hrliche Spinner” darzustellen. Aktuell betrifft dies vor allem die Proteste gegen die medizinisch unsinnigen “ImpfpĂ€sse”, aufgrund derer weltweit Millionen von Menschen vom sozialen Leben oder sogar von der Arbeit ausgeschlossen werden. Auch an Schweizer Protesten scheinen dabei mitunter medienwirksame “Agents Provocateurs” mitzumischen.

Siehe auch: Masken: Keine Evidenz fĂŒr Wirksamkeit (SPR)

Nachtrag: Schnelltests

Das Online-Magazin “Infosperber” macht aktuell auf eine weitere, von Schweizer Behörden und Medien verbreitete Falschmeldung aufmerksam: NĂ€mlich auf die Behauptung, gĂŒnstige Antigen-Schnell­tests wĂ€ren im Erkennen ansteckender Personen schlechter als die teuren PCR-Tests. In Wirklichkeit erkennen Antigen-Schnelltests 95% bis 100% der ansteckenden Personen, wĂ€hrend PCR-Tests viele Personen als “positiv” ausweisen, die lĂ€ngst nicht mehr ansteckend sind.

Kontext: Alle diese Falschmeldungen in Schweizer Medien dienen demselben strategischen Ziel: Die gutglĂ€ubige Bevölkerung in die Impfung und den “Impfpass” zu drĂ€ngen – der auf internationaler Ebene bereits in ein digitales biometrisches IdentitĂ€ts­system erweitert wird – sowie Kritiker dieser Agenda auszugrenzen und zu diffamieren.

Siehe auch: Das Scheitern der PCR-Massentests (SPR)

Grafiken

A) Impfschutz im FrĂŒhjahr und Sommer

Schweizer Senioren profitierten im FrĂŒhjahr (Alpha) und Sommer (Delta) vom Impfschutz. Man vergleiche dazu in der folgenden Grafik die Hospitalisierungsraten der Altersgruppen 60+ und 20-60 in der ersten und zweiten sowie in der dritten und vierten Welle.

Schweiz: Hospitalisierungsrate pro Altersgruppe (BAG)

B) Auslastung der Schweizer Intensivstationen

Hellblau: Grundauslastung; dunkelblau: Covid-Patienten; grau: freie Betten. Im Unterschied zu den meisten Medien-Grafiken bildet in dieser Grafik die Grundauslastung die Basis (und nicht Covid).

Auslastung der Schweizer Intensivstationen (Stotz/BAG)

C) Schweizer “Maßnahmen” ohne Einfluss

Maskenpflicht, Lockdowns und “3G” hatten keinen Einfluss auf die Infektionsrate. Ebenso hatten die “Lockerungen” im FrĂŒhjahr 2021 keinen Einfluss auf die Infektionsrate.

Schweiz: “Maßnahmen” ohne Einfluss auf Infektionsrate (BAG/Twitter)

Siehe auch


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