Zensur und Selbstzensur

Zensur und Selbst­zensur bei geo­po­li­tischen Kon­f‌lik­ten sind in der Schweiz keines­wegs un­be­kannt, wie ein Blick in die Ge­schichte zeigt.

Um das Land keinen un­nöti­gen Ri­si­ken aus­zu­setzen, muss­ten sich Medien und sogar Buch­ver­lage wäh­rend des Ersten und Zweiten Welt­kriegs und wäh­rend des Kal­ten Kriegs stets an einen po­li­tisch definierten Mei­nungs­korri­dor halten, der sich an den welt­wei­ten Kräfte­ver­hält­nissen orientierte. Eine ähnliche Situation besteht im heu­ti­gen Global War on Terror und dem Neuen Kalten Krieg.

Aufgrund der Medien­kon­zen­tration werden in­zwi­schen zudem über 90% des Schwei­zer Mark­tes von nur noch fünf großen Medien­häusern kon­trol­liert: Tamedia, Ringier, NZZ Medien, AZ Medien und der SRG (siehe Info­grafik).

Eine echte Medienvielfalt entstand mithin erst durch das Internet – obschon auch hier bereits erste Zensurversuche zu beobachten sind.


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