Zu China

Das Ziel ist dasselbe wie zuvor beim Spanischen, Habsburgischen, Osmanischen, Deutschen und Sowjetischen Reich: die territoriale Aufteilung. Im Falle Chinas in das uigurische Xinjiang, das buddhistische Tibet, die nördliche Innere Mongolei, das ohnehin eher westlich orientierte Hong Kong und Taiwan, und das Kernland, das seinerseits in den Kantonesisch sprechenden Süden, den Mandarin sprechenden Norden und die historische Mandschurei aufgeteilt werden könnte.

Viele dieser Regionen streben tatsächlich nach mehr Autonomie oder Unabhängigkeit von Peking, das deshalb mit Repression reagieren muss, wodurch es bei der Bevölkerung noch unbeliebter wird – was wiederum den USA und ihren »NGOs« in die (weitreichenden) Hände spielt.

Gleichzeitig erhöhen die USA die Präsenz in Chinas Nachbarstaaten wie Südkorea, Japan, den Philippinen, Vietnam und Myanmar und den Druck auf Chinas Partner und Lieferanten wie Russland, Iran, Sudan oder Venezuela. Auch der Afghanistankrieg dient vor allem der Einkreisung Chinas.

Trumps Vorgänger versuchten es mit »Freihandelskrieg« (durch TTIP und TPP), Trump etwas direkter mit Handelskrieg – das Ziel bleibt in beiden Fällen die geoökonomische Destabilisierung.

Chinas Provinzen und Randregionen (Stratfor)

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Publiziert: August 2019

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