SRF: Die Propaganda-Analyse

Das Schweizer Radio und Fern­se­hen (SRF) leistet mit seinen Nach­rich­ten- und In­for­ma­tions­sen­dungen einen wich­tigen Bei­trag zur öffent­lichen Meinungs­bildung in der Schweiz. Doch wie objektiv und kritisch be­rich­tet das SRF über geo­po­li­tische The­men?

Um dies zu über­prü­fen, wurde erst­mals eine sys­te­ma­tische Ana­lyse der SRF-​Be­richt­er­stat­tung zu einem geo­po­li­tisch relevanten Ereig­nis durch­ge­führt.

Die Resul­tate sind alar­mie­rend: In allen unter­such­ten Bei­trä­gen des SRF wurden Pro­pa­ganda- und Mani­pu­la­tions­tech­niken auf re­dak­tio­nel­ler, sprach­licher und audio­vi­su­el­ler Ebene fest­ge­stellt.

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Das gewünschte Narrativ

Bei geopolitischen Konflikten bestehen oftmals vordefinierte mediale Narrative. Was geschieht, wenn ein Schweizer Jour­na­list davon abweicht und über die »falschen« Themen be­richtet?

Heute kaum noch vorstellbar, doch mitten im Bosnien­krieg (1992-95) veröffentlichte der damalige Aus­lands­chef der Welt­woche einen Artikel zu Kriegs­lügen in west­lichen Medien.

Daraufhin geschah Folgendes:

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Warum der Tagi nichts verpasst

Ob Ukraine, Syrien oder Chi­na: Der Zürcher Tages-Anzeiger schreibt viele seiner Aus­lands­berichte nicht mehr selbst, sondern bezieht sie im Rah­men einer »umfassenden Ko­ope­ra­tion« von der Süd­deut­schen Zeitung.

Deren Außen­politik­chef zählt indes zu den bekanntesten Trans­at­lan­tikern Deutsch­lands – und ent­spre­chend le­sen sich die Arti­kel im Tagi. Aus dem ara­bi­schen Raum berichtet z.B. ein Absol­vent des ameri­ka­ni­schen Arthur-F.-Burns-Fellowship, aus Mos­kau ein Ab­gänger der Henri-Nannen-Schule.

Über den Onlinedienst Newsnet werden Aus­lands­be­rich­te des Tagi zudem an andere Schwei­zer Zei­tungen wei­ter­ge­reicht. Auf diese Weise er­scheinen Beiträge der Süd­deutschen Zeitung via Tages­-Anzeiger und Newsnet zu­sätz­lich im Berner Bund und der Basler Zeitung.

Seit 2015 ist der Tages­-Anzeiger über­dies Teil der Leading European News­paper Alliance (LENA). Zweck des Ver­bunds ist die „Ent­wick­lung und der Aus­tausch re­dak­tio­neller In­hal­te“ mit anderen LENA- Mit­glie­dern wie Le Fi­g­aro, Die Welt, El País oder La Re­pub­blica.

Alle diese Zei­tungen sind in das Bilder­berg-Netz­werk ein­ge­bun­den – kann es da noch über­raschen, dass auch LENA- Repor­ta­gen zumeist auf trans­at­lan­tischer Linie sind?


Die NZZ-Studie

Die Neue Zürcher Zeitung ist das Flagg­schiff unter den Schweizer Tages­zei­tungen. Doch wie objektiv und kritisch berichtet die NZZ über geo­politische Konf‌likte?

Um dies zu be­ant­worten, wurde die Bericht­erstattung der NZZ zur Ukraine-Krise und zum Syrien­krieg während je eines Monats unter­sucht. Die Ergebnisse sind eindeutig.

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Der Propaganda-Multiplikator

Es ist einer der wichtigsten Aspekte unseres Medien­systems – und dennoch in der Öf‌fent­lich­keit nahezu unbekannt: Der größte Teil der inter­na­tio­nalen Nach­rich­ten in all unseren Medien stammt von nur drei glo­balen Nach­rich­ten­agen­turen aus New York, London und Paris.

Die Schlüssel­rolle dieser Agen­turen be­wirkt, dass west­liche Medien zu­meist über die glei­chen The­men be­richten und dabei sogar oftmals dieselben For­mu­lie­rungen ver­wenden.

Zu­dem nutzen Re­gie­rungen, Mi­li­tärs und Ge­heim­dienste die glo­balen Agen­turen als Mul­ti­pli­kator für die welt­weite Ver­brei­tung ihrer Bot­schaf‌ten. Die trans­at­lan­tische Ver­netzung der eta­blier­ten Medien ge­währ­leis­tet da­bei, dass die ge­wün­schte Sicht­weise kaum hin­ter­fragt wird.

Eine Unter­suchung der Syrien-Bericht­er­stat­tung von je drei füh­ren­den Tages­zei­tungen aus Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz illus­triert diese Ef‌fekte deutlich.

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Das gewünschte Narrativ II

Im Dezember 2015 publi­zierte das News­portal Watson (AZ Medien) einen Artikel des lang­jährigen Tages­schau-Kor­res­pon­denten Hel­mut Sche­­ben zum Syrien­krieg. Scheben stellte den Krieg in einen geo­po­li­tischen Kontext und kri­ti­sierte die westliche Be­richt­er­stattung als einseitig und ma­ni­pu­la­tiv.

Der Artikel un­ter­schied sich deutlich von anderen Aus­lands­bei­trägen auf Watson, die meist vom deutschen Content Partner Spiegel Online geliefert werden.

Keine zwei Tage später veröffentlichte Watson jedoch einen aufgebrachten Rückruf, in dem sich das Portal vom Artikel distanzierte und Helmut Scheben wüst beschimpfte: Man sei auf einen „Putin-Troll“ herein­ge­fallen, der wo­möglich in der „russischen Propaganda-Maschinerie“ mit­wirke. Auch Leser, die sich positiv zum ur­sprüng­lichen Artikel geäußert hatten, wurden als »Trolle« verun­glimpft.

Wer oder was hat wohl hinter den Kulissen zu dieser selt­samen Reak­tion geführt? Jeden­falls wurde den hiesigen Journa­listen damit einmal mehr in Er­in­nerung gerufen: Wer sich in der Schweiz nicht an das ge­wünschte Nar­ra­tiv hält, ris­kiert Ruf und Karriere.


Propaganda im Staatsauftrag?

Von den öf‌fentlichen Rund­funk­an­stalten er­war­tet das Pu­bli­kum eine aus­ge­wogene Bericht­er­stattung. Doch of‌t ist ge­rade dort der politische Druck be­sonders hoch, sich an das trans­at­lan­tische Narra­tiv zu halten.

So haben Mitarbeiter der ARD gemäß internen Memos Weisung, bei geo­po­li­tischen Kon­f‌lik­ten »west­liche Posi­tionen zu ver­tei­di­gen«, ver­trau­liche Sprach­re­ge­lungen zu be­fol­gen und aus­schließ­lich konforme Quellen zu ver­wen­den.

Beim ZDF machte der ehe­ma­lige Chef­re­dakteur publik, dass Bei­träge zu US-Kriegen poli­tisch be­ein­f‌‌lusst werden. Nahost-Kor­res­pon­dent Ulrich Tilgner be­klagte re­dak­tio­nelle Ein­grif‌fe aufgrund von »Bünd­nis­rück­sich­ten«, und der vormalige Leiter des ZDF-Studios Bonn be­stä­tig­te »An­wei­sungen von oben« und eine »frei­willige Gleich­schal­tung« der Jour­na­lis­ten.

Auch das SRF verwendet diverse Mani­pu­lations­tech­niken zugunsten der Konflikt­partei USA/NATO und thematisiert Propaganda stets nur auf der Gegenseite. Selbst vor dem Einsatz sub­tiler Grusel­musik in den Nach­rich­ten schreckt das SRF nicht zurück, um Gegner der US-Allianz zu dämo­ni­sieren.

Programmbe­schwer­den sind indes chan­cen­los, denn: Beiträge zu inter­na­tio­nalen Kon­flik­ten müssten „weder neutral noch ausgewogen“ sein, und „die­je­ni­gen, die dem SRF vor­wer­fen, ein­sei­tig der US- und Nato-Pro­pa­gan­da zu er­lie­gen, be­trei­ben ihrer­seits das Ge­schäf‌t der russischen Pro­pa­ganda“ – so die erstaun­liche Ar­gu­men­ta­tion der Om­buds­stelle.


Der Korrespondent

Wie wird man Kor­res­pon­dent beim Schwei­zer Radio und Fern­sehen? Fredy Gsteiger muss es wissen: Er ist stv. Chef­redakteur, Auslands­chef und diplo­ma­tischer Korres­pon­dent des Schwei­zer Radios SRF. In dieser Funktion be­richtet er etwa über die UNO, NATO und EU – und damit z.B. auch über Russ­land-Sanktionen und die Genfer Syrien-Ver­hand­lungen.

Gsteiger begann seine journa­lis­tische Lauf­bahn Ende der 80er Jahre als Nahost-Redakteur bei der deutsch-trans­atlan­tischen Wochen­zeitung Die Zeit. Die Schwei­zer Neutra­lität war für ihn schon vor dem Ersten Irak­krieg 1991 ein »Konzept von gestern«, wirt­schaft­liche Neutralität ohnehin »gänz­lich über­holt«. Von 1997 bis 2001 war Gsteiger dann Chef­redakteur bei der Welt­woche. Unter seiner Leitung trat das Blatt »für den Bei­tritt der Schweiz zur NATO« ein, wie er in seinem Abschieds­artikel schrieb.

Damit kam Gsteiger 2002 zum Schweizer Radio. Be­schwer­den über eine ein­sei­tige Be­richt­er­stattung wurden von der Ombuds­stelle mehr­fach abge­lehnt. Und so be­tont Gsteiger auch heute noch die »vielen Koope­ra­tions­möglich­keiten« mit der NATO; be­dauert, dass die Russ­land-Sanktionen nicht ver­schärft werden; und weiß genau, wer in Syrien der Böse­wicht ist.

Update: 2019 erhält das SRF eine neue Russland-Korrespondentin – die zuvor beim amerikanischen Radio Free Europe arbeitete. (Foto oben: Gsteiger 2014 auf einer Jour­na­­listen-​Tour der US NATO-Mission.)


Der Kriegsreporter

Wie wird man in den Schweizer Medien zum »Nahost-Experten«? Kurt Pelda muss es wissen: Von der Welt­woche bis zum Schwei­zer Fern­se­hen ist er der Mann, der die Ereig­nisse in Sy­ri­en und Irak für das Publi­kum »ein­ord­nen« darf.

Pelda be­glei­tete schon in den 80er Jahren als junger Journa­list die Mudschahedin im von den USA lancier­ten Krieg gegen die afgha­nische Regie­rung, die mit Moskau verbün­det war. Nach Sta­tionen bei der Financial Times und der NZZ bereist er heute als freier Journa­list erneut Kriegs­ge­biete – wie damals meist nur auf Seiten der US-unter­stützten Milizen.

Ist diese Ein­seitig­keit ein Pro­blem? Nicht für Pelda, denn er sei schließ­lich – so erklärte er in einem Interview – ein »Mei­nungs­jour­na­list« und »kein objek­ti­ver Be­obach­ter«, wes­wegen Neutra­li­tät für ihn »keine Option« ist; viel­mehr gehe es ihm um »gute Ge­schich­ten«, für die die Medien zu zahlen be­reit sind. Wer in diesen Ge­schich­ten die Guten sind – und wer die Bösen – dürf‌te dabei niemanden über­raschen.

Mit diesem Ansatz wurde Pelda 2014 zum »Jour­na­list des Jahres« gekürt. Andere Nahost-Ken­ner, denen Objek­ti­vi­tät und Neutra­lität wich­ti­ger sind als eine »gute Ge­schichte«, kommen in Schwei­zer Medien indes kaum noch zu Wort. Statt »ein­ge­ordnet« wurde hier – aus­sor­tiert.

Foto oben: Pelda in Syrien. (TW)


Die SRF-Rundschau hinterfragt

Die Rundschau ist das bekannteste Polit­ma­ga­zin des Schweizer Fernsehens. Sie möchte »die Mächtigen hinterfragen« – doch geht’s um Geo­po­litik, so steht sie meist selbst auf deren Seite.

Während die »Bombenhölle« Aleppo »fällt«, wird Mossul »befreit« – von einem Familien­vater, der gerne »US-Popmusik« hört.

Vom »Giftgasangriff« bei Ghouta berichtet der »Augen­zeuge« einer »Hilfs­organisation« – wer diese finanziert, verrät die Rundschau nicht.

Beim »Vergessenen Krieg« im Jemen werden prompt die saudischen Luftangriffe »vergessen« – und deren westliche Unterstützung ebenso.

Putin indes hege »Expansionsgelüste« und füh­re einen »Informationskrieg«, seine Angriffe auf den Westen seien bereits »mehrfach be­legt« – doch statt Fakten folgen finstere Sound­effekte.

Schon der Gründer der Rundschau und spätere Leiter der Tagesschau nahm an der Konferenz der trans­atlantischen Elite teil – ob man dort lernt, die Mächtigen zu hinterfragen?


Der Schweizer Presserat

Der Schweizer Presse­rat nimmt Be­schwer­den zu Me­dien­be­rich­ten ent­ge­gen und prüft, ob die Beiträge seinen Richt­linien ent­spre­chen.

Aller­dings besteht das Gre­mium selbst aus 15 Jour­na­listen und nur sechs Pub­li­kums­ver­tre­tern – und auch diese werden von einem Stif‌­tungs­rat er­nannt, der gänz­lich von Medien­orga­ni­sa­tionen kon­trol­liert wird.

Das Resultat ist naheliegend. Im Som­mer 2014 wurde etwa eine Be­schwerde gegen die no­to­risch ein­sei­tige Ukraine-Bericht­er­stattung der NZZ ein­ge­legt. Ganze zwei Jahre später kam der Presse­rat zu seinem Verdikt: Die Rich­tig­keit der NZZ- Dar­stel­lung stehe »außer Frage«, denn auf »amt­liche Ver­laut­ba­rungen und Agen­tur­mel­dungen« sei »Verlass«, während russische Quel­len weder glaub­haf‌t noch erforderlich wären; Kom­men­tare müss­ten nicht auf Fak­ten ba­sie­ren, Ge­gen­mei­nungen ein­zu­holen sei »un­üb­lich«, und an den Aus­füh­rungen der NZZ zu »Kreml- Trollen« sei »nicht zu zwei­feln«. Be­schwerde ab­ge­lehnt.

Pikant: Einige der be­ur­teil­ten Ar­tikel stam­mten von einem NZZ-Redak­teur, der selbst im Stif‌­tungs­rat des Gremiums sitzt – und inzwischen wurde der damalige NZZ-Chef gar zu dessen Prä­si­denten ernannt. Beim Presse­rat nennt man dies »Selbst­re­gu­lierung«…


Propaganda in der Wikipedia

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist ein integraler Bestandteil des transatlantischen Medien- und Informationssystems. In der folgenden Analyse werden zentrale Aspekte ihrer Organisationsstruktur, Funktionsweise und Manipulation dargestellt.

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Medienaufsicht im Faktencheck

Die Ombudsstelle des SRF ist die erste Anlaufstelle für Programm­be­schwerden des Publi­kums. Doch wie un­vor­ein­ge­nommen und objektiv behandelt sie Beschwerden zu geo­po­li­tischen Themen?

Um dies zu über­prüfen, wurden während eines halben Jahres alle Schluss­be­richte zum Syrien­kon­flikt einem Fakten­check unter­zogen. Die Resul­tate sind bedenk­lich.

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Die WOZ und die Weltpolitik

»Linksalternativ« und doch NATO-konform? Die WOZ zeigt wie’s geht: In Syrien etwa hätten ein paar Graffiti­sprayer eine marxis­tisch ange­hauchte »Revo­lution« junger Idealisten und frommer Gottes­krieger ausgelöst, während »das Regime« einen Krieg vom Zaun brach und mit »Fass­bomben« Kranken­häuser bombar­dierte, sodass selbst eine NATO-Inter­vention »das kleinere Übel« sei.

NATO-Kritiker Ganser hingegen biete eine »Plattform für rechte Ver­schwö­rungs­theo­retiker«, und Wiki­leaks – an der Nieder­lage Clintons mitschuldig – produziere »alter­native Fakten« für die »Neurechten«. Auch vor »alter­na­tiven Medien« wird gewarnt: Diese »bedienen unverblümt Ver­schwörungs­theorien oder ver­breiten rechte Propaganda«.

Wer die Global­isierung unvor­sichtig kriti­siert, sei womöglich ein verkappter »Rechts­nationa­list«, und bei der Wachs­tums­politik des IWF dürfe man »nicht zu dogma­tisch sein«, denn es gelte, »den Kapita­lismus vor der Rechten zu retten«. Selbst die Schweizer Neutra­lität ist irgendwie »rechts«.

Medien­historisch erinnert die WOZ damit ein wenig an jene CIA-finanzierten Publika­tionen, die während des Kalten Krieges die potentiell kritische Linke auf US-Kurs zu bringen versuchten. Und offenbar wird geo­poli­tische Konfor­mität auch heute noch honoriert: Etwa mit ganz­seitigen Farb­inseraten von Amnesty Inter­national, die in der WOZ den Sturz von Washingtons Feinden bewerben.


Was ist Medienqualität?

2018 wurde die zweite Ausgabe des Schweizer Medien­qualitäts­rankings vorgestellt. Zuoberst fanden sich erneut die NZZ sowie einige SRF-Nach­rich­ten­for­mate. Stehen diese Resultate im Widerspruch zu unseren Untersuchungen, wonach gerade jene Medien eine besonders hohe Propaganda-Intensität aufweisen?

Keineswegs, denn das Qualitätsranking basiert auf rein formalen Kriterien wie Relevanz, Aktualität und Professionalität – woraus sich im Endeffekt eine weitgehend triviale Sortierung der Medien von boulevardesk bis bildungs­bürger­lich ergibt. Wer über den Syrienkrieg statt über Superstars berichtet und dazu noch den Experten vom NATO-Thinktank befragt, der schwingt im Ranking schon oben aus.

Das Qualitätsranking ist gut gemeint, die Autoren sorgen sich um den ökonomisch bedingten Niedergang der klassischen Medien und die Auswirkungen auf das Staatswesen. Doch für den kritischen Leser genügt ein solch formaler Ansatz längst nicht mehr – denn gefragt ist wahrhaftiger Journalismus, und nicht bloß Manipulation auf hohem Niveau.


Die Propaganda-Matrix

Ob Russland, Syrien oder Donald Trump: Um die geopolitische Bericht­erstattung westlicher Medien zu verstehen, muss man die Schlüssel­rolle des amerikanischen Council on Foreign Relations (CFR) kennen.

In der folgenden Studie wird erstmals dargestellt, wie der CFR einen in sich weitgehend geschlossenen, trans­atlantischen Informations­­kreislauf schuf, in dem nahezu alle relevanten Quellen und Bezugs­punkte von Mitgliedern des Councils und seiner Partner­­organisationen kontrolliert werden.

Auf diese Weise entstand eine historisch einzigartige Informations­­matrix, die klassischer Regierungs­propaganda autoritärer Staaten deutlich überlegen ist, indes durch den Erfolg unabhängiger Medien zunehmend an Wirksamkeit verliert.

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