Hinweise Juli 2019

Migration

Econimica hat die neusten UNO-Daten zur globalen Bevölkerungsentwicklung ausgewertet und grafisch dargestellt. Die folgende Abbildung zeigt den wohl zentralen Grund für die westliche Migrationspolitik: Ab circa 2025 wird die Bevölkerung in den reichen Ländern erstmals seit der Industriellen Revolution insgesamt schrumpfen, wodurch das auf Wachstum angewiesene Wirtschaftssystem und die zugehörigen Finanzmärkte innerhalb kurzer Zeit kollabieren würden.

Um dies zu verhindern und gleichzeitig mit Blick auf die Globalisierung die kleinräumig-national­staatlichen Strukturen zu überwinden, wurden Mechanismen zur sofortigen und langfristigen Aufnahme von mehreren Millionen Migranten geschaffen, deren Einkommen mangels niedrig­qualifizierten Arbeitsplätzen künftig allerdings größtenteils durch Sozialhilfe bzw. eine Art Grundeinkommen bereitgestellt werden muss.

Der ehemalige UNO-Mi­gra­tions­beauftragte Peter Sutherland, zuvor Ge­ne­ral­di­rek­tor der Welt­handels­organisation WTO, Wett­be­werbs­kommissar der EU und Präsident von Goldman Sachs International, forderte die EU mit Blick auf das Wirtschaftswachstum bereits 2012 auf, »ihr Möglichstes« zu tun, um die »ethnische Homogenität« der EU-Staaten durch Migration zu »unterminieren«.

Siehe auch: Migration und Medien

Bevölkerungsentwicklung in reichen und armen Ländern (Econimica/UNO 2019)
Warum berichtet die NZZ bisweilen migrationskritisch?

Aus zwei Gründen: Erstens ist die NZZ angesichts des rapide schrumpfenden Schweizer Print-Werbemarktes auf die deutschen Leser angewiesen, die von der gleichgestimmten deutschen Presse enttäuscht sind. Zweitens aber wissen die Wirtschaftskapitäne im NZZ-Aufsichtsrat, was die deutsch-europäische Migrationspolitik für die Schweiz letztlich bedeutet.

Jene deutschen Leser, die glauben, mit der NZZ endlich eine kritische Zeitung gefunden zu haben (»das neue Westfernsehen«), laufen freilich direkt in die nächste Propagandafalle.

Geopolitische Pädokriminalität
  • US-Milliardär Jeffrey Epstein wurde Anfang Juli verhaftet. Der ehemalige US-Staats­anwalt Acosta – der ihn 2007 noch schonte – erklärte 2016 dazu: »Mir wurde gesagt Epstein gehört zu einem Geheimdienst und ich solle die Finger davon lassen.« Epstein war zudem Mitglied des Council on Foreign Relations (CFR) und der Trilateralen Kommission.
  • Die Belgierin Anneke Lucas, die von sich sagt, in den 1970er-Jahren als sechs- bis zwölfjähriges Mädchen in pädokriminellen Elitennetzwerken missbraucht worden zu sein, behauptet in einem neuen Text, 1972 auch einem ehemaligen deutschen Bundeskanzler zugeführt worden zu sein. Sie belegt dies allerdings in keiner Weise, weshalb weiterhin Skepsis angebracht ist.
  • Der österreichische Staatsanwalt, der die Verfahren gegen die IBÖ anstrengte wegen Bildung einer kriminellen bzw. terroristischen Vereini­gung, war zuvor Sonder­ermittler im Fall Kampusch. In dieser Funktion sorgte er 2010 für die Einstellung der Untersuchungen, da der Täter ein Einzel­täter gewesen sei und sich selbst umgebracht habe. Der Chef­inspektor sah beides anders und ermittelte weiter. Ein halbes Jahr später starb auch er, offiziell ebenfalls durch Selbstmord.

Siehe auch: Geopolitik und Pädokriminalität

Wikipedia

Verweisen Facebook, Youtube & Co. bei »kontroversen Themen« auf Wikipedia, weil sie dem Wissen der Masse vertrauen, oder weil sie dem Können der Geheimdienste vertrauen? Jedenfalls stellte sich bereits 2007 heraus, dass einer der einflussreichsten Adminstratoren der englischen Wikipedia ein ehemaliger (?) MI5-Informant war, der unter falscher Identität in Kanada lebte und die Wikipedia im Sinne der britischen Regierung rund um die Uhr bearbeitete sowie Kritiker sperrte. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales – ein persönlicher Freund des ehemaligen britischen Premiers Tony Blair – nahm den »exzellenten« MI5-Administrator bemerkens­werter­weise schon damals in Schutz.

Siehe auch: Propaganda in der Wikipedia und Wikipedia: Manipulative Autoren

Weiteres
SPR in den Medien

Mehr: Medienspiegel und Leserbriefe


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