Jahresrückblick 2018

Ein Überblick über unsere Beiträge 2018 sowie einige Medienbeiträge und Literaturhinweise.

SPR-Beiträge 2018

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Swiss Propaganda Research ist ein Forschungs- und Informationsprojekt zu geopolitischer Propaganda in Schweizer und internationalen Medien. Im Folgenden finden Sie einige unserer bekanntesten Arbeiten auf einen Blick:

Bei Fragen oder Rückmeldungen können Sie die Forschungsgruppe gerne kontaktieren.


Zensur und Selbstzensur

Zensur und Selbst­zensur bei geo­po­li­tischen Kon­f‌lik­ten sind in der Schweiz keines­wegs un­be­kannt, wie ein Blick in die Ge­schichte zeigt.

Um das Land keinen un­nöti­gen Ri­si­ken aus­zu­setzen, muss­ten sich Medien und Buch­ver­lage wäh­rend des 1. und 2. Welt­kriegs und während des Kal­ten Kriegs an einen po­li­tisch definierten Mei­nungs­korri­dor halten, der sich an den welt­wei­ten Kräfte­ver­hält­nissen orientierte.

Diese Vorgaben entfielen 1990, doch die geo­po­li­ti­schen Risiken bestehen im heutigen War on Ter­ror und dem Neuen Kalten Krieg weiterhin.

Aufgrund der Medien­kon­zen­tration werden in­zwi­schen zudem über 90% des Schwei­zer Mark­tes von nur noch fünf Medien­häusern bedient: Tamedia, Ringier, NZZ Medien und AZ Medien, sowie der SRG (siehe Info­grafik).

Eine echte Medienvielfalt entstand mithin erst durch das Internet – obschon auch hier bereits erste Zensurversuche zu beobachten sind.


Die Partnerschaft mit der NATO

Die Schweiz ist nicht Mit­glied in der NATO, trat jedoch 1996 der »NATO Partner­ship for Peace« und 1997 dem Euro-Atlan­tischen Par­tner­schafts­rat bei – je­weils ohne Volks­ab­stimmung.

Seit­dem kommt das Schweizer Militär im Zuge von NATO-Inter­­ven­­tionen zum Einsatz, so im Kosovo, in Bosnien und in Afgha­ni­stan (ISAF). Auch der Schweizer Nach­richten­dienst (NDB) wird inzwischen von einem General geführt, der durch die NATO ausgebildet wurde.

Würden Schweizer Medien trotz NATO-Part­ner­schaft allzu kritisch über Interventionen der US-Allianz berichten, so könnte dies als »feind­li­che Pro­pa­gan­da« ge­wer­tet werden – was po­li­tisch und ökonomisch wenig opportun wäre.

Auf diese Weise ergibt sich eine weitgehend NATO-kon­forme Darstellung von geopolitischen Kon­flik­ten, so in Jugoslawien, Afgha­ni­stan, Irak, Li­by­en, Syrien, Jemen oder der Ukraine.

An wirtschaftlichen Sanktionen muss sich die Schweiz auf Wunsch der USA schon seit 1951 be­tei­li­gen. Jour­na­listen, die diese Ver­letzung der Neu­tra­lität damals kri­ti­sierten, er­hielten 15 Mo­nate Gefäng­nis wegen Landes­verrats.


Die NZZ und das New American Century

2010 schrieb der heutige NZZ-Chef­re­dakteur und vor­ma­lige NZZ-Aus­lands­chef Eric Gujer ein Buch über den War on Terror zu­sammen mit Gary J. Schmitt, dem ehe­ma­li­gen Dir­ektor des Project for the New American Century (PNAC).

PNAC wurde 1997 von füh­ren­den Neo­kon­ser­va­ti­ven ge­gründet, darunter Dick Cheney. Die Gruppe for­derte die weltweite Prädominanz der USA und anti­zi­pierte be­reits im Jahre 2000 in ei­nem Stra­tegie­­papier ein »neues Pearl Harbor« als Legi­ti­ma­tion für die globale US-Offensive.

NZZ-Chef­redakteur und »Atlan­ti­ker« Gujer pf‌legte zudem Kon­takte zu mehreren Ge­heim­dien­s­ten – Edward Snow­den ist für ihn denn auch kein Whistle­blower, sondern ein »Ver­rä­ter«.

Vermag die NZZ den­noch ob­jek­tiv über das Welt­ge­sche­hen zu berichten? Diese Frage wur­de im Rah­men der NZZ-Studie untersucht.


SRF: Die Propaganda-Analyse

Das Schweizer Radio und Fern­se­hen (SRF) leistet mit seinen Nach­rich­ten- und In­for­ma­tions­sen­dungen einen wich­tigen Bei­trag zur öffent­lichen Meinungs­bildung in der Schweiz. Doch wie objektiv und kritisch be­rich­tet das SRF über geo­po­li­tische The­men?

Um dies zu über­prü­fen, wurde erst­mals eine sys­te­ma­tische Ana­lyse der SRF-​Be­richt­er­stat­tung zu einem geo­po­li­tisch relevanten Ereig­nis durch­ge­führt.

Die Resul­tate sind alar­mie­rend: In allen unter­such­ten Bei­trä­gen des SRF wurden Pro­pa­ganda- und Mani­pu­la­tions­tech­niken auf re­dak­tio­nel­ler, sprach­licher und audio­vi­su­el­ler Ebene fest­ge­stellt.

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Das gewünschte Narrativ

Bei geopolitischen Konflikten bestehen oftmals vordefinierte mediale Narrative. Was geschieht, wenn ein Schweizer Jour­na­list davon abweicht und über die »falschen« Themen be­richtet?

Heute kaum noch vorstellbar, doch mitten im Bosnien­krieg (1992-95) veröffentlichte der damalige Aus­lands­chef der Welt­woche einen Artikel zu Kriegs­lügen in west­lichen Medien.

Daraufhin geschah Folgendes:

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Die Konferenz

Die großen Schweizer Medien­­häuser sind in geo­poli­tische Netz­werke ein­ge­bun­den: So nehmen die wichtigsten Schweizer Verleger und Chef­redakteure im Turnus an der jähr­lichen Bilderberg-Konferenz teil, wo sie im privaten Rahmen auf die trans­atlan­tische Elite aus Wirt­schaf‌t, Politik und Militär treffen.

Teilnehmer seit 1991 (siehe Info­grafik):

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Auch der journa­lis­tische Nach­wuchs wird ge­för­dert: Sowohl der 10vor10-​Mode­ra­tor des SRF wie auch der NZZ-Korres­pon­dent für die EU & NATO wurden von der Ameri­can Swiss Foun­da­tion zu »Young Leaders« ernannt – und neh­men in dieser Rolle an exklu­siven Dinners mit hoch­rang­igen US-Ver­tre­tern teil.

Foto: Bilder­berg-Meeting 2011 in St. Moritz.


Warum der Tagi nichts verpasst

Ob Ukraine, Syrien oder Chi­na: Der Zürcher Tages-Anzeiger schreibt viele seiner Aus­lands­berichte nicht mehr selbst, sondern bezieht sie im Rah­men einer »umfassenden Ko­ope­ra­tion« von der Süd­deut­schen Zeitung.

Deren Außen­politik­chef zählt indes zu den bekanntesten Trans­at­lan­tikern Deutsch­lands – und ent­spre­chend le­sen sich die Arti­kel im Tagi. Aus dem ara­bi­schen Raum berichtet z.B. ein Absol­vent des ameri­ka­ni­schen Arthur-F.-Burns-Fellowship, aus Mos­kau ein Ab­gänger der Henri-Nannen-Schule.

Über den Onlinedienst Newsnet werden Aus­lands­be­rich­te des Tagi zudem an andere Schwei­zer Zei­tungen wei­ter­ge­reicht. Auf diese Weise er­scheinen Beiträge der Süd­deutschen Zeitung via Tages­-Anzeiger und Newsnet zu­sätz­lich im Berner Bund und der Basler Zeitung.

Seit 2015 ist der Tages­-Anzeiger über­dies Teil der Leading European News­paper Alliance (LENA). Zweck des Ver­bunds ist die „Ent­wick­lung und der Aus­tausch re­dak­tio­neller In­hal­te“ mit anderen LENA- Mit­glie­dern wie Le Fi­g­aro, Die Welt, El País oder La Re­pub­blica.

Alle diese Zei­tungen sind in das Bilder­berg-Netz­werk ein­ge­bun­den – kann es da noch über­raschen, dass auch LENA- Repor­ta­gen zumeist auf trans­at­lan­tischer Linie sind?


Eine Brücke über den Atlantik

Der deutsche Medien­gigant Axel Springer (BILD, Die Welt, etc.) gewinnt auch in der Schweiz zu­neh­mend an Einfluss. Bereits 1999 wurde die Handels­zeitung über­nommen, 2007 folgten u.a. die Bilanz und der Beobachter. 2014 wurde eine umfang­reiche Koope­ration mit Blick-Verleger Ringier publik, und 2015 der Ein­stieg in die Werbe­allianz Admeira mit Ringier, Swiss­com und der SRG.

Als angel­säch­sische Li­zenz­grün­dung von 1946 ist Axel Springer – wie die meisten deutschen Leit­medien – bis heute tief in den US-Macht­­struk­turen ver­wur­zelt. So war Konzern­­chef Mathias Döpfner Mit­glied im Bei­rat des U.S. Council on Foreign Relations (CFR), und der lang­jährige BILD-​Chef Kai Diek­­mann ist Vor­stands­mitglied der ame­ri­ka­treuen Atlantik-Brücke, in der viele der bekanntesten Medien­leute Deutsch­lands ver­ei­nigt sind (siehe Infografik).

Springer-Journa­listen sind zudem ver­­trag­­lich ver­pfli­ch­tet, das »trans­at­lantische Bündnis« bzw. die »Soli­da­rität mit den USA« zu unter­stützen. So auch der heutige Ver­leger der Welt­woche, der zuvor Chef­re­dakteur von Springers Welt war und den Irak­krieg noch 2004 mit diesen Worten ver­tei­digte:

„Die UNO schützt die Welt­ordnung nicht, zu deren Hüterin sie sich irr­tüm­licher­weise erklärt. Sie ist im Gegen­teil das Derivat eines Friedens, den ameri­ka­nische Truppen sichern“, weshalb „Europa auf die USA als hege­mon­ialer Hüter der west­lichen ‚Welt­gewalt­ordnung‘ nicht ver­zichten kann“.


Die NZZ-Studie

Die Neue Zürcher Zeitung ist das Flagg­schiff unter den Schweizer Tages­zei­tungen. Doch wie objektiv und kritisch berichtet die NZZ über geo­politische Konf‌likte?

Um dies zu be­ant­worten, wurde die Bericht­erstattung der NZZ zur Ukraine-Krise und zum Syrien­krieg während je eines Monats unter­sucht. Die Ergebnisse sind eindeutig.

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Abschied von USA-Kritikern

Februar 2012: Der US-kritische Banquier Konrad Hummler muss nach nur einem Jahr im Amt als NZZ-Präsi­dent zurück­treten. Seine Privatbank Wegelin wurde von den USA an­ge­klagt und zerschlagen.

Für Schweizer Banken wie Journalisten war dies ein kaum über­hör­ba­rer »Weck­ruf« (O-Ton NZZ). Denn Hummler hatte nicht nur bank­politisch, sondern auch publi­zistisch die »rote Linie« über­schritten, als er sich in einem viel­beachteten An­la­ge­kom­men­tar mit dras­ti­schen Worten zur Po­li­tik der USA äußerte und einen »Abschied von Amerika« forderte.

Viele Schwei­zer Banken und Konzerne – und da­mit Ar­beits­plätze, Steuer- und Werbe­ein­nah­men – hän­gen vom Good­will der USA ab. Ob Schweizer Ver­le­ger und Chef­re­dak­teure diesen aufs Spiel setzen wollen?


Der Propaganda-Multiplikator

Es ist einer der wichtigsten Aspekte unseres Medien­systems – und dennoch in der Öf‌fent­lich­keit nahezu unbekannt: Der größte Teil der inter­na­tio­nalen Nach­rich­ten in all unseren Medien stammt von nur drei glo­balen Nach­rich­ten­agen­turen aus New York, London und Paris.

Die Schlüssel­rolle dieser Agen­turen be­wirkt, dass west­liche Medien zu­meist über die glei­chen The­men be­richten und dabei sogar oftmals dieselben For­mu­lie­rungen ver­wenden.

Zu­dem nutzen Re­gie­rungen, Mi­li­tärs und Ge­heim­dienste die glo­balen Agen­turen als Mul­ti­pli­kator für die welt­weite Ver­brei­tung ihrer Bot­schaf‌ten. Die trans­at­lan­tische Ver­netzung der eta­blier­ten Medien ge­währ­leis­tet da­bei, dass die ge­wün­schte Sicht­weise kaum hin­ter­fragt wird.

Eine Unter­suchung der Syrien-Bericht­er­stat­tung von je drei füh­ren­den Tages­zei­tungen aus Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz illus­triert diese Ef‌fekte deutlich.

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Das gewünschte Narrativ II

Im Dezember 2015 publi­zierte das News­portal Watson (AZ Medien) einen Artikel des lang­jährigen Tages­schau-Kor­res­pon­denten Hel­mut Sche­­ben zum Syrien­krieg. Scheben stellte den Krieg in einen geo­po­li­tischen Kontext und kri­ti­sierte die westliche Be­richt­er­stattung als einseitig und ma­ni­pu­la­tiv.

Der Artikel un­ter­schied sich deutlich von anderen Aus­lands­bei­trägen auf Watson, die meist vom deutschen Content Partner Spiegel Online geliefert werden.

Keine zwei Tage später veröffentlichte Watson jedoch einen aufgebrachten Rückruf, in dem sich das Portal vom Artikel distanzierte und Helmut Scheben wüst beschimpfte: Man sei auf einen „Putin-Troll“ herein­ge­fallen, der wo­möglich in der „russischen Propaganda-Maschinerie“ mit­wirke. Auch Leser, die sich positiv zum ur­sprüng­lichen Artikel geäußert hatten, wurden als »Trolle« verun­glimpft.

Wer oder was hat wohl hinter den Kulissen zu dieser selt­samen Reak­tion geführt? Jeden­falls wurde den hiesigen Journa­listen damit einmal mehr in Er­in­nerung gerufen: Wer sich in der Schweiz nicht an das ge­wünschte Nar­ra­tiv hält, ris­kiert Ruf und Karriere.


Propaganda im Staatsauftrag?

Von den öf‌fentlichen Rund­funk­an­stalten er­war­tet das Pu­bli­kum eine aus­ge­wogene Bericht­er­stattung. Doch of‌t ist ge­rade dort der politische Druck be­sonders hoch, sich an das trans­at­lan­tische Narra­tiv zu halten.

So haben Mitarbeiter der ARD gemäß internen Memos Weisung, bei geo­po­li­tischen Kon­f‌lik­ten »west­liche Posi­tionen zu ver­tei­di­gen«, ver­trau­liche Sprach­re­ge­lungen zu be­fol­gen und aus­schließ­lich konforme Quellen zu ver­wen­den.

Beim ZDF machte der ehe­ma­lige Chef­re­dakteur publik, dass Bei­träge zu US-Kriegen poli­tisch be­ein­f‌‌lusst werden. Nahost-Kor­res­pon­dent Ulrich Tilgner be­klagte re­dak­tio­nelle Ein­grif‌fe aufgrund von »Bünd­nis­rück­sich­ten«, und der vormalige Leiter des ZDF-Studios Bonn be­stä­tig­te »An­wei­sungen von oben« und eine »frei­willige Gleich­schal­tung« der Jour­na­lis­ten.

Auch das SRF verwendet diverse Mani­pu­lations­tech­niken zugunsten der Konflikt­partei USA/NATO und thematisiert Propaganda stets nur auf der Gegenseite. Selbst vor dem Einsatz sub­tiler Grusel­musik in den Nach­rich­ten schreckt das SRF nicht zurück, um Gegner der US-Allianz zu dämo­ni­sieren.

Programmbe­schwer­den sind indes chan­cen­los, denn: Beiträge zu inter­na­tio­nalen Kon­flik­ten müssten „weder neutral noch ausgewogen“ sein, und „die­je­ni­gen, die dem SRF vor­wer­fen, ein­sei­tig der US- und Nato-Pro­pa­gan­da zu er­lie­gen, be­trei­ben ihrer­seits das Ge­schäf‌t der russischen Pro­pa­ganda“ – so die erstaun­liche Ar­gu­men­ta­tion der Om­buds­stelle.


Der Korrespondent

Wie wird man Kor­res­pon­dent beim Schwei­zer Radio und Fern­sehen? Fredy Gsteiger muss es wissen: Er ist stv. Chef­redakteur, Auslands­chef und diplo­ma­tischer Korres­pon­dent des Schwei­zer Radios SRF. In dieser Funktion be­richtet er etwa über die UNO, NATO und EU – und damit z.B. auch über Russ­land-Sanktionen und die Genfer Syrien-Ver­hand­lungen.

Gsteiger begann seine journa­lis­tische Lauf­bahn Ende der 80er Jahre als Nahost-Redakteur bei der deutsch-trans­atlan­tischen Wochen­zeitung Die Zeit. Die Schwei­zer Neutra­lität war für ihn schon vor dem Ersten Irak­krieg 1991 ein »Konzept von gestern«, wirt­schaft­liche Neutralität ohnehin »gänz­lich über­holt«. Von 1997 bis 2001 war Gsteiger dann Chef­redakteur bei der Welt­woche. Unter seiner Leitung trat das Blatt »für den Bei­tritt der Schweiz zur NATO« ein, wie er in seinem Abschieds­artikel schrieb.

Damit kam Gsteiger 2002 zum Schweizer Radio. Be­schwer­den über eine ein­sei­tige Be­richt­er­stattung wurden von der Ombuds­stelle mehr­fach abge­lehnt. Und so be­tont Gsteiger auch heute noch die »vielen Koope­ra­tions­möglich­keiten« mit der NATO; be­dauert, dass die Russ­land-Sanktionen nicht ver­schärft werden; und weiß genau, wer in Syrien der Böse­wicht ist.

Update: 2019 erhält das SRF eine neue Russland-Korrespondentin – die zuvor beim amerikanischen Radio Free Europe arbeitete. (Foto oben: Gsteiger 2014 auf einer Jour­na­­listen-​Tour der US NATO-Mission.)


Der Kriegsreporter

Wie wird man in den Schweizer Medien zum »Nahost-Experten«? Kurt Pelda muss es wissen: Von der Welt­woche bis zum Schwei­zer Fern­se­hen ist er der Mann, der die Ereig­nisse in Sy­ri­en und Irak für das Publi­kum »ein­ord­nen« darf.

Pelda be­glei­tete schon in den 80er Jahren als junger Journa­list die Mudschahedin im von den USA lancier­ten Krieg gegen die afgha­nische Regie­rung, die mit Moskau verbün­det war. Nach Sta­tionen bei der Financial Times und der NZZ bereist er heute als freier Journa­list erneut Kriegs­ge­biete – wie damals meist nur auf Seiten der US-unter­stützten Milizen.

Ist diese Ein­seitig­keit ein Pro­blem? Nicht für Pelda, denn er sei schließ­lich – so erklärte er in einem Interview – ein »Mei­nungs­jour­na­list« und »kein objek­ti­ver Be­obach­ter«, wes­wegen Neutra­li­tät für ihn »keine Option« ist; viel­mehr gehe es ihm um »gute Ge­schich­ten«, für die die Medien zu zahlen be­reit sind. Wer in diesen Ge­schich­ten die Guten sind – und wer die Bösen – dürf‌te dabei niemanden über­raschen.

Mit diesem Ansatz wurde Pelda 2014 zum »Jour­na­list des Jahres« gekürt. Andere Nahost-Ken­ner, denen Objek­ti­vi­tät und Neutra­lität wich­ti­ger sind als eine »gute Ge­schichte«, kommen in Schwei­zer Medien indes kaum noch zu Wort. Statt »ein­ge­ordnet« wurde hier – aus­sor­tiert.

Foto oben: Pelda in Syrien. (TW)


Idée suisse

Groß war der Auf­schrei in den Schweizer Medien, als Polen 2016 ein neues Medien­ge­setz erließ, welches die Er­nennung von Di­rek­toren des öffent­lichen Rundfunks der Regierung übertrug. Doch wie un­ab­hängig sind die öffentlichen Medien in der Schweiz?

Die Realität ist er­nüch­ternd: Obschon die Schwei­ze­rische Radio- und Fern­seh­ge­sell­schaft (SRG) gerne betont, dass sie als privater Verein orga­ni­siert ist, definiert der Bundesrat nicht nur die Sendekonzession, sondern ernennt auch meh­rere Ver­wal­tungs­rats­mit­glieder sowie alle Mit­glieder der obersten Pro­gramm­auf­sicht UBI.

Selbst der SRG-Präsi­dent wurde bis 2012 offiziell von der Landesregierung be­stimmt. Seit­her kommt ein un­durch­sich­tiges Pro­ce­dere zum Ein­satz, bei dem das Minis­terium vorab über die Kan­di­daten »infor­miert« wird. Dabei wurde das An­for­de­rungs­profil sowohl bei der Wahl des General­di­rektors 2010 wie auch bei der Wahl des Prä­si­denten 2016 noch während des Ver­fahrens ange­passt – und in beiden Fällen letzt­lich ein »Wunsch­kan­di­dat« des am­tie­renden Medien­mi­nis­ters gewählt.

Update: Auch die neue SRF-Direktorin wurde 2018 in einem erstaunlich intransparenten Ver­fah­ren bestimmt.


Die SRF-Rundschau hinterfragt

Die Rundschau ist das bekannteste Polit­ma­ga­zin des Schweizer Fernsehens. Sie möchte »die Mächtigen hinterfragen« – doch geht’s um Geo­po­litik, so steht sie meist selbst auf deren Seite.

Während die »Bombenhölle« Aleppo »fällt«, wird Mossul »befreit« – von einem Familien­vater, der gerne »US-Popmusik« hört.

Vom »Giftgasangriff« bei Ghouta berichtet der »Augen­zeuge« einer »Hilfs­organisation« – wer diese finanziert, verrät die Rundschau nicht.

Beim »Vergessenen Krieg« im Jemen werden prompt die saudischen Luftangriffe »vergessen« – und deren westliche Unterstützung ebenso.

Putin indes hege »Expansionsgelüste« und füh­re einen »Informationskrieg«, seine Angriffe auf den Westen seien bereits »mehrfach be­legt« – doch statt Fakten folgen finstere Sound­effekte.

Schon der Gründer der Rundschau und spätere Leiter der Tagesschau nahm an der Konferenz der trans­atlantischen Elite teil – ob man dort lernt, die Mächtigen zu hinterfragen?


Der Schweizer Presserat

Der Schweizer Presse­rat nimmt Be­schwer­den zu Me­dien­be­rich­ten ent­ge­gen und prüft, ob die Beiträge seinen Richt­linien ent­spre­chen.

Aller­dings besteht das Gre­mium selbst aus 15 Jour­na­listen und nur sechs Pub­li­kums­ver­tre­tern – und auch diese werden von einem Stif‌­tungs­rat er­nannt, der gänz­lich von Medien­orga­ni­sa­tionen kon­trol­liert wird.

Das Resultat ist naheliegend. Im Som­mer 2014 wurde etwa eine Be­schwerde gegen die no­to­risch ein­sei­tige Ukraine-Bericht­er­stattung der NZZ ein­ge­legt. Ganze zwei Jahre später kam der Presse­rat zu seinem Verdikt: Die Rich­tig­keit der NZZ- Dar­stel­lung stehe »außer Frage«, denn auf »amt­liche Ver­laut­ba­rungen und Agen­tur­mel­dungen« sei »Verlass«, während russische Quel­len weder glaub­haf‌t noch erforderlich wären; Kom­men­tare müss­ten nicht auf Fak­ten ba­sie­ren, Ge­gen­mei­nungen ein­zu­holen sei »un­üb­lich«, und an den Aus­füh­rungen der NZZ zu »Kreml- Trollen« sei »nicht zu zwei­feln«. Be­schwerde ab­ge­lehnt.

Pikant: Einige der be­ur­teil­ten Ar­tikel stam­mten von einem NZZ-Redak­teur, der selbst im Stif‌­tungs­rat des Gremiums sitzt – und inzwischen wurde der damalige NZZ-Chef gar zu dessen Prä­si­denten ernannt. Beim Presse­rat nennt man dies »Selbst­re­gu­lierung«…


Die Vertrauensfrage

Das Forschungs­institut für Öf­fent­lich­­keit und Gesell­schaft der Uni­ver­sität Zürich publi­ziert all­jähr­lich das »Jahr­buch Qualität der Medien«. 2016 ver­mel­dete das In­sti­tut, das Ver­trau­en in die Schwei­zer Me­dien sei »weiter­hin hoch« – so das Er­geb­nis eines Länder­ver­gleichs in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Reu­ters Insti­tute.

Doch wie hoch ist das Vertrauen in die Schweizer Medien nun wirklich? Dazu findet man in der Mit­tei­lung des Instituts keine An­ga­ben. Und auch die Zei­tungs­be­richte zur Studie er­wäh­nen diese wich­tige Kenn­zahl nicht. Aus gutem Grund – denn die Resultate sind er­schüt­ternd.

Demnach halten nur noch 50% der Schwei­zer Be­völ­ke­rung die Nach­rich­ten für glaub­würdig. Das Ver­trauen in die Medien­unter­nehmen und in die Jour­na­listen liegt mit 39% bzw. 35% sogar noch tiefer. Mit anderen Worten: Rund zwei Drittel der Schweizer Be­völ­ke­rung ver­traut den ei­ge­nen Jour­na­listen nicht mehr.

Dennoch glaubt das For­schungs­in­sti­tut – das u.a. vom Bundes­amt für Kom­mu­ni­ka­tion finanziert wird – die Nutzung tra­di­tio­neller und ins­b. öffent­licher Medien würde das Ver­trauen ins Medien­system »för­dern«. Die Da­ten zei­gen je­doch nur, dass regel­mäßige Kon­su­menten die­ser Me­dien we­ni­ger kri­tisch sind – und ihre An­zahl immer ge­ringer wird.

Update: 2017 sank das Medienvertrauen auf 46%. Die Werte bzgl. Journalisten und Unter­neh­men wurden nicht mehr erhoben. Gemäß FÖG war das Vertrauen »weiterhin hoch«.


Die Angst vor den Lesern

Weil Propaganda von kritischen Lesern immer öfter und schneller entlarvt wird, sind viele Medien dazu über­ge­gangen, die Kommentar­funktion auf ihren Inter­net­­seiten stark zu zensieren oder ganz zu deaktivieren. Zuletzt griff selbst die vermeintlich liberale NZZ zu dieser Maßnahme.

In ihrer Not versuchten die ertappten Medien, die kri­ti­schen Leser als Trolle dar­zu­stellen, die womöglich von aus­län­dischen Re­gie­rungen fürs Kom­men­tieren bezahlt würden. Be­lege da­für blie­ben aus, und inhaltlich wurde auf die Leser­kritik ohnehin nicht ein­ge­gangen.

Doch nicht nur von den Medien, auch im Online-Lexikon Wikipedia werden die Leser an der freien Meinungs­bil­dung gehindert: Hier sorgt eine kleine Gruppe anonymer »Adminis­tra­toren« dafür, dass bei geo­po­li­tisch brisanten Themen ab­wei­chende Positionen gelöscht, Autoren gesperrt und kritische Forscher diffamiert werden (siehe Vertiefungsstudie).


Der Chefredakteur und die CIA

Die klandestine Zu­sam­men­arbeit west­licher Geheim­dienste mit Medien, Think Tanks und NGOs ist seit langem bekannt und vielfach doku­men­tiert.

Wie eng und um­fas­send bisweilen selbst füh­ren­de deutsch­spra­chige Jour­na­listen mit den Ge­heim­diens­ten kooperieren, dies zeigt bei­spiel­haft der Fall von Otto Schul­meister.

Schul­meister war lang­jäh­riger Chef­re­dak­teur der Presse, einer der größ­ten und tra­di­tions­reich­sten Tages­­zeitungen Öster­reichs. 2009 wurde sein ehemaliges CIA-Dossier publik – mit bemerkenswerten Einzel­heiten zur ver­deckten Kol­la­bo­ration:

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Anschlag auf die Forschungsfreiheit

So ergeht es US-kritischen Forschern in der Schweiz: Der Historiker Dr. Daniele Ganser geriet 2006 nach einer öffentlichen Inter­vention der amerika­nischen Bot­schaf­terin unter Druck und musste seine Forschung an der ETH Zürich schließlich aufgeben.

Ganser forschte zu ver­deckter Kriegs­führung und ins­ze­nier­tem Terror durch die NATO im Kalten Krieg sowie zu den An­schlägen vom 11. September 2001 (s. Artikel im ETH-Magazin).

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Propaganda in der Wikipedia

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist ein integraler Bestandteil des transatlantischen Medien- und Informationssystems. In der folgenden Analyse werden zentrale Aspekte ihrer Organisationsstruktur, Funktionsweise und Manipulation dargestellt.

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Medienaufsicht im Faktencheck

Die Ombudsstelle des SRF ist die erste Anlaufstelle für Programm­be­schwerden des Publi­kums. Doch wie un­vor­ein­ge­nommen und objektiv behandelt sie Beschwerden zu geo­po­li­tischen Themen?

Um dies zu über­prüfen, wurden während eines halben Jahres alle Schluss­be­richte zum Syrien­kon­flikt einem Fakten­check unter­zogen. Die Resul­tate sind bedenk­lich.

Zum Faktencheck →


Der Absturz: Swissair 111

Es ist die größte Katastrophe der Schweizer Luft­fahrt­geschichte: Am 2. September 1998 stürzte der Swissair-Flug 111 von New York nach Genf mit 229 Menschen an Bord beim kanadischen Halifax in den Atlantik. Die Ab­sturz­ursache wur­de bis heute nicht überzeugend aufgeklärt. Doch für Schweizer Medien ist der Fall ein Tabu.

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Die WOZ und die Weltpolitik

»Linksalternativ« und doch NATO-konform? Die WOZ zeigt wie’s geht: In Syrien etwa hätten ein paar Graffiti­sprayer eine marxis­tisch ange­hauchte »Revo­lution« junger Idealisten und frommer Gottes­krieger ausgelöst, während »das Regime« einen Krieg vom Zaun brach und mit »Fass­bomben« Kranken­häuser bombar­dierte, sodass selbst eine NATO-Inter­vention »das kleinere Übel« sei.

NATO-Kritiker Ganser hingegen biete eine »Plattform für rechte Ver­schwö­rungs­theo­retiker«, und Wiki­leaks – an der Nieder­lage Clintons mitschuldig – produziere »alter­native Fakten« für die »Neurechten«. Auch vor »alter­na­tiven Medien« wird gewarnt: Diese »bedienen unverblümt Ver­schwörungs­theorien oder ver­breiten rechte Propaganda«.

Wer die Global­isierung unvor­sichtig kriti­siert, sei womöglich ein verkappter »Rechts­nationa­list«, und bei der Wachs­tums­politik des IWF dürfe man »nicht zu dogma­tisch sein«, denn es gelte, »den Kapita­lismus vor der Rechten zu retten«. Selbst die Schweizer Neutra­lität ist irgendwie »rechts«.

Medien­historisch erinnert die WOZ damit ein wenig an jene CIA-finanzierten Publika­tionen, die während des Kalten Krieges die potentiell kritische Linke auf US-Kurs zu bringen versuchten. Und offenbar wird geo­poli­tische Konfor­mität auch heute noch honoriert: Etwa mit ganz­seitigen Farb­inseraten von Amnesty Inter­national, die in der WOZ den Sturz von Washingtons Feinden bewerben.


Was ist Medienqualität?

2018 wurde die zweite Ausgabe des Schweizer Medien­qualitäts­rankings vorgestellt. Zuoberst fanden sich erneut die NZZ sowie einige SRF-Nach­rich­ten­for­mate. Stehen diese Resultate im Widerspruch zu unseren Untersuchungen, wonach gerade jene Medien eine besonders hohe Propaganda-Intensität aufweisen?

Keineswegs, denn das Qualitätsranking basiert auf rein formalen Kriterien wie Relevanz, Aktualität und Professionalität – woraus sich im Endeffekt eine weitgehend triviale Sortierung der Medien von boulevardesk bis bildungs­bürger­lich ergibt. Wer über den Syrienkrieg statt über Superstars berichtet und dazu noch den Experten vom NATO-Thinktank befragt, der schwingt im Ranking schon oben aus.

Das Qualitätsranking ist gut gemeint, die Autoren sorgen sich um den ökonomisch bedingten Niedergang der klassischen Medien und die Auswirkungen auf das Staatswesen. Doch für den kritischen Leser genügt ein solch formaler Ansatz längst nicht mehr – denn gefragt ist wahrhaftiger Journalismus, und nicht bloß Manipulation auf hohem Niveau.


Die Propaganda-Matrix

Ob Russland, Syrien oder Donald Trump: Um die geopolitische Bericht­erstattung westlicher Medien zu verstehen, muss man die Schlüssel­rolle des amerikanischen Council on Foreign Relations (CFR) kennen.

In der folgenden Studie wird erstmals dargestellt, wie der CFR einen in sich weitgehend geschlossenen, trans­atlantischen Informations­­kreislauf schuf, in dem nahezu alle relevanten Quellen und Bezugs­punkte von Mitgliedern des Councils und seiner Partner­­organisationen kontrolliert werden.

Auf diese Weise entstand eine historisch einzigartige Informations­­matrix, die klassischer Regierungs­propaganda autoritärer Staaten deutlich überlegen ist, indes durch den Erfolg unabhängiger Medien zunehmend an Wirksamkeit verliert.

Zur Studie →


Trump, die Medien, und die Geopolitik

Die folgende Analyse widmet sich der Frage, wie sich die auf­fallend negative Bericht­er­stattung der tra­di­tio­nellen west­lichen Medien über die Trump-Prä­si­dent­schaft schlüssig er­klären lässt.

Dabei zeigt sich, dass keine der übli­chen Er­klä­rungen – die angeb­liche In­kom­petenz Trumps, eine an­geb­liche »Links­las­tig­keit« der Medien, Ein­schalt­quoten oder Par­ti­ku­lar­inte­ressen ein­fluss­reicher Lobbys – stich­haltig ist.

Vielmehr dürfte die negative Bericht­erstattung auf geostra­tegische Aspekte und die (bedrohte) Rolle des Council on Foreign Relations als oberstes geopolitisches Gremium der Vereinigten Staaten zurück­­zu­führen sein.

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Medien in Deutschland

Deutsche Medien und Journalisten sind aus historischen Gründen besonders eng in trans­at­lan­tische Netz­werke eingebunden. Die folgende Info­grafik gibt einen Über­blick über die wich­tigsten Akteure und Ver­bindungen.

Die Kenntnis dieses Netzwerks ist essentiell für das Verständnis der Berichterstattung über geopolitisch relevante Themengebiete.

Auch die Schweiz ist von diesem Netzwerk tangiert: etwa durch hiesige Marktanteile, diverse Kooperationen, sowie Interventionen bei nicht-konformer Berichterstattung.

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Leserbriefe

»Ich habe 5 Jahre auf einer renom­mier­ten Schweizer Nachrichten­redaktion ge­ar­bei­tet. Es ist das erste Mal, dass ich eine so umfassende Arbeit zum Thema sehe. Konnte noch nicht alles lesen, aber das, was ich gelesen habe, deckt sich mit meiner Erfahrung und meiner Wahr­nehmung.«

»Ich hatte selbst in den 80er Jahren bei der NZZ gearbeitet. Damals eine Auszeichnung. Heute leider so wie von Ihnen beschrieben.«

»Ganz herzliche Gratulation zu eurer sehr infor­ma­tiven Seite. So etwas hat für die Schweiz noch gefehlt. Freue mich schon auf weitere Beiträge!«

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Medienspiegel

Als eines der bekanntesten medien­kritischen Forschungs­projekte werden unsere Arbeiten zunehmend auch von tradi­tio­nellen und neuen Medien rezipiert.

Im Folgenden findet sich ein fort­laufend aktuali­sierter Medien­spiegel mit den wich­tig­sten Beiträgen und Übersetzungen.

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Das Forschungsprojekt

Swiss Propaganda Research ist ein Forschungs- und Infor­ma­tions­projekt zu geo­po­li­tischer Pro­pa­ganda in Schweizer Medien.

Sämtliche Studien und Bei­träge wurden von einer po­li­tisch und pu­bli­zis­tisch un­ab­hän­gigen For­schungs­gruppe ohne Beauf­tra­gung oder Fremd­finan­zierung er­­stellt.

Das Forschungsprojekt wurde 2016 lanciert und zählt inzwischen zu den bekanntesten Publi­ka­tionen auf diesem Gebiet.

Hier können Sie uns kon­­tak­tieren.


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